Anonym - Erzählungen aus 1001 Nacht - 3. Band

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Erzählungen aus 1001 Nacht - 3. Band: краткое содержание, описание и аннотация

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Im 3. Band lesen wir die Erzählungen aus der einhundertsiebenten bis einhundertvierneunzigste Nacht.
Die Erzählungen aus Tausendundeine(r) Nacht sind eine Sammlung morgenländischer Texte und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur. Typologisch handelt es sich um eine Rahmenerzählung mit Schachtelgeschichten. Aus Sicht der frühesten arabischen Leser hatte das Werk den Reiz der Exotik, es stammt für sie aus einem mythischen «Orient». Das Strukturprinzip der Rahmengeschichte sowie einige der enthaltenen Tierfabeln weisen auf einen indischen Ursprung hin und stammen vermutlich aus der Zeit um 250. So wird zwar ein indischer Ursprung vermutet, aber dass der Kern der Erzählungen aus Persien stammt, kann nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass zwischen dem indischen und persischen Kulturraum zu jener Zeit enge Beziehungen bestanden.

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So wird dir der Genuß ihrer Schönheit beschieden, und der Herr des Ruhmes ist mit dir zufrieden; denn es wird berichtet, daß der Prophet (den Allah segne und behüte!) sagte: Im Islam gibt es keine Möncherei.‹ Der König aber freute sich seiner Worte so, daß ihm die Brust weit und leicht wurde, Sorge und Not fielen von ihm ab, und er wandte sich zu dem Vezier und sprach: ›Wisse, o Minister, kein anderer soll dahinziehen als du mit deiner vollendeten Einsicht und deiner trefflichen Erziehung; also gehe nach Hause und tue alles, was du zu tun hast, und mit dem Morgen mache dich bereit und brich auf und erbitte dies Mädchen, mit dem du mir Herz und Gedanken erfüllt hast, für mich zum Weibe; und kehre nicht zurück ohne sie.‹ Versetzte der Vezier: ›Ich höre und gehorche.‹ Und er eilte nach Hause und befahl, Geschenke zu rüsten, wie sie sich für Könige schickten, Edelsteine, Kostbarkeiten und allerlei, was nicht beschwert und doch schwer ist an Wert; und ferner arabische Pferde und Rüstungen, wie David sie machte, und Schatzkisten, die die Rede nicht mißt. Und der Vezier lud das alles auf Kamele und Maultiere und brach auf, begleitet von hundert Sklavinnen, und Flaggen und Banner flatterten ihm zu Häupten. Der König aber trug ihm auf, nach wenigen Tagen zurückzukehren, und als er fort war, lag Sulayman Schah auf feurigen Kohlen, verzehrt von glühendem Verlangen.

Derweilen nun zog die Gesandtschaft dahin durch Düster und Licht, über fruchtbares Feld und Wüstenstriche, bis nur noch eines Tages Marsch zwischen ihr und ihrem Ziele lag. Hier setzte der Vezier sich nieder am Ufer eines Flusses; und er berief einen seiner Vertrauten und befahl ihm, zum König Zahr Schah zu eilen und ihm ohne Verzug sein Nahen zu melden. Sprach der Bote: ›Ich höre und gehorche!‹ Und er ritt hin in Hast zu der Stadt, und als er sie gerade betreten wollte, da traf es sich, daß der König, der in einem seiner Lustgärten vor den Toren saß, ihn erspähte; und dieweil er ihn als einen Fremden erkannte, befahl er, ihn herbeizuführen. So trat der Bote vor ihn hin und meldete ihm das Nahen des Veziers, der da gehorche dem gewaltigen König Sulayman Schah, dem Herrn des Grünen Landes und der Berge von Ispahan. Da freute der König sich und hieß ihn willkommen. Und er führte ihn in seinen Palast und fragte: ›Wo hast du den Vezier gelassen?‹ Versetzte er: ›Ich ließ ihn früh am Morgen am Ufer des Flusses, und morgen wird er dich erreichen; Allah bewahre dir seine Gunst und erbarme sich deiner Eltern!‹ Da befahl der König Zahr Schah dem einen seiner Veziere, den größeren Teil der Großen und Kämmerlinge und Hauptleute und Herren des Landes mit sich zu nehmen und dem Gesandten zu Ehren des Königs Sulayman Schah entgegenzuziehen; denn seine Herrschaft erstreckte sich auch über dieses Land.

Der Vezier aber blieb an seiner Lagerstelle, bis die Nacht halb verstrichen war, und dann brach er auf nach der Stadt. Als nun der Morgen da war und die Sonne auf Hügel und Hänge schien, da sah er plötzlich den Vezier des Königs Zahr Schah mit seinen Kämmerlingen und mit den großen Herren und Würdenträgern des Reiches sich entgegenkommen, und beide Scharen trafen ein paar Parasangen vor der Stadt zusammen. Da war der Vezier des Erfolges seiner Sendung gewiß, und er begrüßte das Ehrengeleit, das vor ihm herzog, bis sie des Königs Palast erreichten; und es trat ihm auch dort voran durch das Tor bis in die siebente Halle, die niemand zu Pferde betreten durfte, denn sie war nahe dem Sitz des Königs. So saß der Minister ab und ging weiter, zu Fuß, bis er in einen hohen Saal kam, an dessen oberem Ende ein marmornes Lager stand, besetzt mit Perlen und Edelsteinen, und mit vier Elefantenzähnen als Füßen. Darauf lag ein Polster aus grüner Seide, bestickt mit rotem Golde, und darüber hing ein Baldachin, geschmückt mit Perlen und Edelsteinen. Dort thronte der König Zahr Schah, und vor ihm standen seine Würdenträger. Als nun der Vezier zu ihm eintrat, da faßte er sich und löste die Zunge und entfaltete die Beredsamkeit der Veziere und grüßte den König in der Sprache der Wortgewandtheit. – –«

Und Schahrazad bemerkte das Grauen des Tages und hielt inne in der verstatteten Rede. Doch als die Hundertundachte Nacht da war, fuhr sie also fort: »Ich vernahm, o glücklicher König, daß der Vezier des Königs Sulayman Schah vor den König Zahr Schah trat, sich faßte, die Zunge löste, die Beredsamkeit der Veziere entfaltete und den König in der Sprache der Wortgewandtheit begrüßte, indem er die Verse improvisierte:

Er kommt, in Anmut gewandet, und sich verneigend – Gießt Tau der Huld auf Ernte aus und Schnitter:

Er zaubert; und nicht Talisman noch Schwarzkunst – Wehrt ab der Blicke segnendes Gewitter:

Sprich zu dem Tadler: Tadle nicht, denn nie – Flieh seine Liebe ich, ein feiger Ritter;

Mein Herz verriet mich, ihm nur war es treu – Der Schlaf, in ihn verliebt: mich haßt er bitter:

O Herz, glaub nicht, du liebest ihn allein – So bleib bei ihm, ich dulde Einsamkeit:

Nichts freut mein Ohr mehr mit dem Klang des Jubels – Als Preis Zahr Schahs, des Königes der Zeit:

Gäbst du für einen Blick von ihm dein Leben – Der Blick genügte dir in Ewigkeit:

Und willst ein fromm Gebet du für ihn beten – Mitbeten sollen alle, nah und weit:

Volk dieses Reichs! Wenn einer ihn verleugnet – Hoffend auf andre, ist's Gottlosigkeit.

Und als der Vezier geendet hatte, hieß der König Zahr Schah ihn näher treten und ehrte ihn mit den höchsten Ehren; er ließ ihn neben sich sitzen und lächelte ihn an und gab ihm huldreich Antwort. Und also plauderten sie bis zur Zeit des Mittagsmahles; da brachten die Diener die Tische in den Saal, und alle sättigten sich; dann trug man die Tische fort, und bis auf die ersten Würdenträger zogen sich alle Versammelten zurück. Als nun der Minister das sah, da stand er auf und pries den König zum zweitenmal; und er küßte den Boden vor ihm und sprach: ›O mächtiger König und gewaltiger Herr! Ich habe die Reise hierher gemacht und dich besucht, um dir Frieden, Glück und Wohlsein zu bringen: denn ich komme zu dir als Gesandter, um deine Tochter, die edle und erlauchte Jungfrau, zum Weibe zu erbitten für Sulayman Schah, einen Fürsten, berühmt ob seiner Gerechtigkeit und seines geraden Wesens, ob seiner Aufrichtigkeit und Großmut, den Herrn des Grünen Landes und der Berge von Ispahan; er sendet dir Geschenke in Menge und wertvolle Gaben in Fülle, denn glühend wünscht er dein Eidam zu werden. Aber bist du ihm wohlgeneigt wie er dir?‹ Und er verstummte, da er einer Antwort harrte. Da sprang König Zahr Schah auf und küßte ehrfurchtsvoll den Boden vor dem Vezier, so daß alle, die zugegen waren, staunten ob seiner Demütigung vor dem Gesandten und verwirrten Geistes auf ihn blickten. Dann pries er Ihn, der da der Herr ist des Ruhms und der Ehre, und erwiderte (immer noch stehend): ›O mächtiger Vezier und erlauchter Held; höre du an, was ich sage! Wahrlich, wir zählen für König Sulayman Schah unter die Zahl seiner Untertanen, und durch die Verbindung mit ihm, die wir glühend wünschen, werden wir erhöht; denn meine Tochter ist eine Sklavin unter seinen Sklavinnen, und es ist mein teuerster Wunsch, daß er mein Halt und meine verläßliche Stütze werde.‹ So berief er die Kasis und Zeugen, damit sie bezeugten, daß König Sulayman Schah den Vezier entsandt habe als Brautwerber, die Ehe zu schließen, und daß König Zahr Schah freudig für seine Tochter handelte und unterschrieb. So schlossen die Kasis den Ehevertrag und sandten Gebete empor für das Glück und das Wohlergehen der vermählten Gatten; da erhob der Vezier sich und holte die Gaben und Seltenheiten und Kostbarkeiten und breitete sie vor dem König hin.

Nun begann Zahr Schah sich mit der Aussteuer seiner Tochter zu befassen, und derweilen bewirtete er den Vezier in allen Ehren und gab seinen Untertanen Feste, allen, den Großen wie den Kleinen; und zwei Monate hindurch wurde also gefeiert, und nichts vergaß man, was Herz oder Auge erfreuen mochte. Doch als dann alles bereit war, wessen die Braut bedurfte, da ließ der König die Zelte hinausschaffen und vor der Stadt ein Lager aufschlagen; dort packten sie die Stoffe der Braut in Kisten, und sie machten die griechischen Dienerinnen bereit, und die türkischen Sklavinnen, und sie versahen die Prinzessin mit vielerlei kostbaren Schätzen und wertvollen Edelsteinen. Eine Sänfte aus rotem Golde hatte der König ihr machen lassen, und sie war besetzt mit Perlen und Juwelen, und zwei Mauleselinnen trugen sie; die Sänfte war wie eine der Kammern in einem Palaste, und wenn sie darin saß, dann sah sie aus, als wäre sie eine der lieblichsten Huris, und als säße sie in einem der Zelte des Paradieses. Und als sie die Schätze und das Geld in Ballen gepackt und auf den Maultieren und Kamelen verladen hatten, da zog König Zahr Schah drei Parasangen weit mit ihr hinaus; dort bot er ihr und dem Vezier und seinem Geleit Lebewohl und kehrte in Freude und Sicherheit zurück. Der Vezier aber zog mit der Königstochter dahin, und er ließ nicht ab von seiner Wanderung über die wüsten Strecken. – –«

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