Andre Rober - Höllenteufel

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Als ein junges Paar nachts durch den verschneiten Schwarzwald von einem Familientreffen nach Hause fährt, haben sie ein schockierendes Erlebnis: Plötzlich steht ein in Weiß gekleidetes junges Mädchen auf der Fahrbahn. In der Hand hält es einen blutigen Dolch und auch das Gewand ist blutdurchtränkt! Den Ermittlern Sarah Hansen und Thomas Bierman mangelt es zunächst an Ansatzpunkten, denn das geheimnisvolle Mädchen spricht kein Wort! Auch der Fund des Ortes der gruseligen Geschehnisse bringt die Polizei nicht weiter. Schließlich ist es eine missglückte Entführung, die eine Verbindung zu dem seltsamen Fall aufweist und die Er¬mittlungen in eine andere Richtung lenkt.

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„Nein?“, fragte Sarah erstaunt.

„Nein. Sie wissen das nicht, aber ich verfüge nicht nur über das Medizinstudium und den Facharzt für Rechtsmedizin, sondern habe mich im Rahmen meines Ethnologiestudiums auch mit Religionen, Okkultismus, Riten und Ritualen be­schäftigt. Und das, was Sie mir gerade zeigen ist, Sie ver­zei­hen den Ausdruck, ziemlicher Bullshit.“

„Sie sehen darin keine Sekte oder einen Teufelskreis oder so etwas?“, hakte Thomas ein.

„Nein!“, sagte Schwarz bestimmt. „Ich sehe eine Mi­schung aus sehr verschiedenen okkulten Strömungen. Da ha­­ben wir Zeremoniengegenstände aus dem Voodoo, Bilder, die dem Sa­tanismus entspringen, sowie Anleihen aus der ägyp­ti­schen Mythologie um Thot. Und die Zeichen des kel­tischen Ok­kultismus haben in dem Pentagramm weiß Gott nichts zu suchen!“

„Und daraus schließen Sie was genau?“, fragte Sarah.

„Das ist keine Sekte oder ernst zu nehmende okkulte Gesell­schaft, die die Hütte so eingerichtet hat. Das ist jemand oder sind meh­rere, die meinen , sie seien Teil eines mystischen Or­dens, Erben einer Bestimmung oder so etwas. Oder jemand, der den parapsychologischen oder esoterischen Geschichten ein­fach nur ver­fallen ist und seinen Fantasien materiellen Aus­­druck verleihen will. Dabei hat er so ziem­lich aus jeder Zi­vilisation alles zusammengetragen, das in irgendeiner Weise eine Verbindung zum Übernatürlichen mit sich bringt. Aber einem Geheimbund sind Sie definitiv nicht auf die Spur ge­kommen. Auch keiner Gruppierung, die es mit ihrer, nennen wir es Neigung zum Okkulten, wirklich ernst meint. Das hier sind eher ein paar durchgeknallte Spinner, die absolut keine Ah­nung von dem haben, was sie tun.“

„Irgendwie erleichtert mich das“, entfuhr es Sarah, als sie sich in dem Sessel zurücklehnte. „Denn wenn wir es mit ei­ner professionellen Gruppierung zu tun hätten, wäre es für uns deutlich schwieriger, zu ermitteln. Ganz zu schweigen von der Gefahr, die davon ausgehen könnte. Vielleicht war es nur ein Einzeltäter, den unsere mutige kleine Dame ins Jenseits hat schicken können.“

„Das wird sich ja dann herausstellen.“

Der Unterton in Thomas‘ Reaktion war eher skeptisch.

„Aber da wir beim Thema sind, Dr. Schwarz, was können Sie uns über das Mädchen berichten?“

Sachlich und detailliert informierte der Rechtsmediziner die beiden Polizisten über die Stunden mit Dr. Wiese und die Ergebnisse, zu denen ihre Untersuchungen geführt hatten.

„Das ist der Stand dieser Nacht, heute habe ich noch nichts Neues gehört“, schloss er den Vortrag.

„In Ordnung, um das Mädchen kümmern wir uns im An­schluss. Wir haben schon Nachricht von Frau Dr. Wiese, die Nacht ist wohl friedlich verlaufen. Was für ein tapferes, klei­nes Ding. Unglaublich, dass sie es trotz Betäubung ge­schafft hat, sich gegen ihren Entführer zu wehren. Wir haben schon vermutet, dass er sie vielleicht bei Bewusstsein, nennen wir es beim Wort, opfern wollte und sie deswegen dazu in der Lage war.“

Seit Sarah gehört hatte, dass keinerlei sexuelle Handlungen an dem Kind vorgenommen worden waren, und sie auch keine sons­tigen Verletzungen aufwies, war sie deutlich rede­freudiger geworden.

„Nun, was den Angriff auf ihren Entführer anging, habe ich eine eigene Theorie. Nein, Erklärung. Ich bin mir sicher, dass es sich so verhält.“

„Und das wäre?“, wollte Thomas wissen.

„Ich gehe einfach einmal davon aus, dass der Tote im Keller kein Anästhesist gewesen ist, sondern als Laie ver­sucht hat, sein Opfer mit einem entsprechenden Medikament zu se­dieren oder ganz zu betäuben. Da er unerfahren ist, und er seine Gefangene zumindest für eine gewisse Zeit am Le­ben halten will, ist er mit der Dosierung, die er angewendet hat, sehr vorsichtig gewesen.“

„Und Sie glauben, dass er übervorsichtig war, und des­we­gen das Mittel nicht in ausreichender Menge verabreicht hat?“, unter­brach Sarah Schwarz.

„Nicht ganz“, lächelte dieser. „Unter normalen Umständen hätte die Dosierung vielleicht gepasst. Aber was er sicher nicht wusste, ist der Umstand, dass man bei rothaarigen Men­schen bis zu zwanzig Prozent mehr Anästhetikum ver­abrei­chen muss, um sie in Morpheus` Schoß zu schicken. Das wür­de mei­­ner Meinung nach erklären, warum sie fit genug war, ihn mit dem Messer zu attackieren. Und der darauf­fol­gende Adrenalinschock hat dafür gesorgt, dass sie den Weg durch den Wald überlebt hat.“

„Wollen Sie uns veräppeln?“, schoss es ungefiltert aus Sarah heraus. „Rothaarige brauchen mehr Narkosemittel?“

Das Grinsen in Thomas` Gesicht und das verschmitzte Kräu­seln der Lippen seitens Schwarz machten Sarah ihren Faux­pas bewusst.

„Entschuldigung“, stammelte sie. „Ich wollte nicht…also kei­­neswegs war es meine Absicht…“

Schwarz schob anstatt einer Antwort die Whiskyflasche über den Tisch.

„Nehmen Sie sich noch einen“, forderte er Sarah auf, und es fiel ihm sicht­lich schwer, einen Lachanfall zu unterdrücken. Zwar hat­te Sarah sofort begriffen, dass sie dem Rechts­mediziner keines­falls auf den Schlips getreten war. Be­züg­lich des Wahr­heits­gehalts seiner Aussage war sie aber immer noch nicht über­zeugt, ob er ihr einen Bären aufbinden wollte. Schwarz schien ihre Gedanken zu lesen.

„Ja, meine liebe Frau Hansen, das ist wirklich so. Dabei führt eine Mutation auf Chromosom 16 zur Veränderung des Me­lanocortinrezeptors. Der Rezeptor wird blockiert und das hat zwei Auswirkungen: Erstens, das Pigment Phäomelanin, das zur roten Färbung der Haare führt, wird vermehrt herge­stellt. Zweitens, durch die Blockade kann Melanocortin nicht mehr an dem spezifischen Rezeptor andocken und deswe­gen seine schmerzreduzierende Wirkung nur zum Teil ent­falten. Witzig, oder?“

„Ja, tatsächlich witzig“, antwortete Sarah und schob den Dal­whinnie erleichtert zurück.

Kapitel VI

Stefan Wellner stand am Fensterund folgte mit seinen Blicken den Flocken, die im Wind umherstieben, um nach et­lichen Kapriolen zu ihresgleichen auf den Boden zu fallen und die dichte, weiße Pracht um ein weiteres winziges Stück­chen anwachsen zu lassen. Während er an seiner Богатыри sog und den Rauch mit viel Luft inhalierte, schweif­­te sein Blick über die friedliche, fast märchenhaft an­mutende Park­anlage des Anwesens. Der mittlerweile sicher einen Drei­viertel­meter hoch liegende Schnee verwischte die Konturen der Beete, Sträucher, Bänke und Wege, so dass nicht zu er­kennen war, wie verwahrlost sich der riesige Gar­ten tat­säch­lich darstellte. Die Besitzer des Schlösschens, Well­­­ners Ar­beits- und Auftraggeber, hatten kein Interesse daran, ih­ren Besitz in das preziöse Kleinod zu ver­wan­deln, das es mit ein wenig Aufwand wieder hätte wer­den können. Eigentlich eine Schande, dachte Wellner, denn er hatte etwas übrig für malerische Plätze. Und man musste weiß Gott kein Fach­mann sein, um das Potential dieses ab­gelegenen Orts zu er­ken­nen. Die Frage, warum eine solche Anlage zehn Kilo­me­ter von der nächsten Behausung inmit­ten der fast mys­tischen Tannenhaine des Schwarzwalds er­richtet worden war, hatte ihn beschäftigt, aber nicht so sehr, als dass er sich die Mühe gemacht hätte, einmal etwas über die Geschichte des Hauses zu googeln. Darüber, warum es perfekt geeignet für die Machenschaften seiner Bosse war, brauchte er nicht lange zu sinnieren. Sein Blick blieb an dem Mercedes G hän­gen, den er am Vorabend mühsam vom Schnee befreit hatte. Noch war er gut zu erkennen, sollte es aber so weiter­schneien, würde es abermals sehr viel Mühe kosten, ihn wieder frei­zuräumen, ganz zu schweigen von der Auffahrt, die er dank der extremen Offroad Eigenschaften des Gefähr­tes hatte benut­zen können, ohne zuvor die motor­getriebene Schnee­fräse einsetzen zu müssen. Am bes­ten war es, er über­wand seine Unlust, das Haus zu verlas­sen und machte sich die Mühe, den Mercedes in eine der zahl­reichen Garagen zu stellen. Lieber jetzt noch einmal raus in die Kälte und am nächsten Tag ein schneefreies Fahrzeug vorfin­den, als in Herr­­gottsfrühe das Auto auszugraben. Immerhin wur­de die Verbindungsstraße regel­mäßig geräumt, aber die gut andert­halb Kilometer bis dahin vom Schnee zu befreien, stellte einen nicht zu unterschät­zenden Aufwand dar. Die Vor­stellung, bei diesem Wetter mehrere Stunden hinter der Frä­se herzu­gehen, nur um das möglicherweise drei Tage spä­ter erneut tun zu müssen, miss­fiel Wellner sehr. Er hatte sogar überlegt, zu einem Baumarkt zu fahren, um den G mit einer Art Sperrholzpflug auszustatten und zweimal am Tag den Weg bis zur Land­straße abzufahren. Aber dies wieder­um hät­te ein deutlich ausgeprägteres Geschick erfordert als je­nes, über das er selbst verfügte, und so hatte er den Gedan­ken schnell ad acta gelegt.

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