Harry Urben - Operation Sandmann Band 1

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Vergangenheit:
Eine außerirdische Zivilisation ist Millionen Jahre vor der Entstehung der Menschheit auf der Erde gelandet. Diese Außerirdischen haben später – vor über 300.000 Jahren – mit gerichteter Panspermie gezielt die Evolution des modernen Menschen beeinflusst und kehren in der Gegenwart wieder zurück, um das Resultat der Entwicklung zu begutachten.
Gegenwart:
Nach ausführlichem Studium der heutigen menschlichen Zivilisation und deren technischem Fortschritt kommen die Besucher zum Schluss, dass die Menschheit auf dem direkten Weg zur eigenen Vernichtung ist. Eine handvoll Menschen ahnen das bevorstehende Unheil. Bald darauf wird die Menschheit mit massiven Attacken wachgerüttelt und soll dadurch zur Vernunft gebracht werden. Dies gelingt grösstenteils und somit scheinen die Aliens das Interesse an der Erde und deren Bewohner zu verlieren.
Zukunft:
Die Bewohner der mittlerweile in Betrieb genommenen Mondbasis werden jedoch bald feststellen, dass sich die Außerirdischen keineswegs zurückgezogen haben. Nach einer ersten Kontaktaufnahme bieten sie zum Schein ihre Hilfe bei der geplanten Besiedlung des Mars an.

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Er blickte ringsum in aufmerksame Gesichter und fuhr mit seinen Erklärungen fort.

»Es sind uns mikrotechnische Meisterwerke gelungen, welche ich euch hier gerne vorstellen möchte.«

Mit diesen Worten zog er einen kleinen Behälter aus seinem bodenlangen Umhang und öffnete ihn vor den erwartungsvollen Gesichtern der anwesenden Wissenschaftler und Techniker. Eine elegante Bewegung seines Armes ließ den Inhalt bedingt durch die reduzierte Schwerkraft im Raumschiff ganz langsam in die andere Hand rieseln.

»Das sieht genau so aus, wie der Sand aus der Wüste, die wir hier vor langer Zeit betreten haben.«, mutmaßte der Kommandant.

»Das hier ist mit diesem Sand zumindest optisch absolut identisch.«, sagte der oberste Biotechniker nicht ohne Stolz. »Das eigentliche Geheimnis dieses, ich darf es ohne zu übertreiben sagen, technischen Meisterwerkes, kann man allerdings erst in der fünfhundertfachen Vergrößerung erkennen.«

Mit diesen Worten eröffnete er durch eine Handbewegung ein Hologramm, welches eine Kugel darstellte. Mit eleganten Bewegungen seiner langen Finger drehte der Biotechniker das Hologramm so, dass auf der Oberfläche der Kugel eine kreisrunde Öffnung zu sehen war. Mit einer weiteren Fingerbewegung zoomte er in das Innere der Kugel, so dass die zylindrische Aushöhlung deutlich im Querschnitt zu sehen war.

»Faszinierend!«, entfuhr es dem Kommandanten, diesmal auf Grund seiner Begeisterung akustisch formuliert. »Das ist wirklich eine großartige technische Leistung. Ich nehme an, diese Vertiefung ist für den Impfstoff vorgesehen?«

»Korrekt, Kommandant. Darin wird das hochkonzentrierte Serum sicher untergebracht. Diese miniaturisierten Kugeln werden zielgerichtet auf die jeweiligen Probanden abgeschossen und verursachen nur minimalste Hautirritationen. Ausgenommen ist natürlich der empfindliche Kopf, in den nach Möglichkeit keine ›Sandkörner‹ eindringen sollten.«

***

Alle global operierenden Teams, bestehend aus je zwei Aliens und einem Roboter hatten die exakt gleich lautenden Anweisungen erhalten und machten sich umgehend an die Arbeit. Direkte Kontakte mit den Hominiden waren auf ein Minimum zu beschränken und sollten nur im unvermeidbaren Fall stattfinden. Die Verbreitung des genetischen Wirkstoffes wurde den Robotern aufgetragen. Sie waren entsprechend modifiziert worden, so dass sie kleinste Portionen des ›Sandes‹ mit einer in der Hand integrierten Druckluftpistole aus größerer Entfernung auf die Hominiden schießen konnten.

***

Die Landung einer Expeditionskapsel mitten in der Nacht wurde nur von ein paar Hyänen, die sich gerade mit einem Löwen um die Beute stritten, wahrgenommen. Während zwei der Aasfresser weiterhin um die Raubkatze schlichen, schauten die anderen wie erstarrt nach oben. Mit einem fast unhörbaren, aber für die Hyänenohren durchdringenden Sirren senkte sich eine riesige Kugel auf die mondbeschienene Steppe hinunter. Hier in der Region des heutigen Äthiopien waren diese Aasfresser zwar noch nicht lange heimisch, hatten sich aber in der Rangliste der Jäger bereits ganz oben angesiedelt. Unvermittelt stoben sie in alle Richtungen davon.

Nachdem sich die sechs gigantischen Landestützen dem unebenen Untergrund angepasst hatten, senkte sich von der Unterseite der Kugel die runde Plattform bis auf den Boden. Der Roboter sondierte und sicherte als erstes die nähere Umgebung. Gleich darauf ließen sich die beiden Aliens, welche diesmal in eng anliegende hellgraue Overalls gekleidet waren, hinunter fahren. Mit den Wärmebildsensoren an Bord hatten sie ganz in der Nähe eine größere Gruppe von Hominiden lokalisiert.

Das Ziel der Aktion war, soviel Hominide wie möglich mit dem Serum zu ›beschießen‹, um heraus zu finden, wie sich eine sprunghafte Veränderung der geistigen Entwicklung in einer Gemeinschaft zeigte. Es war zwar nicht zu erwarten, dass sich die sogenannte Schwarmintelligenz schon zu Anfang entfalten würde, andererseits war in ihrer eigenen Evolutionsgeschichte genau diese Eigenschaft ausschlaggebend gewesen für das Erreichen ihrer jetzigen Hochkultur.

»Ich habe mich bei unserem obersten Biotechniker über bestimmte Eigenschaften des Serums informiert. Bei einer versehentlichen Doppelimpfung sollten keine unerwarteten Nebenwirkungen auftreten. Eine Überdosierung ist praktisch ausgeschlossen, da die Wirkstoffträger, also die einzelnen ›Sandkörner‹, wie unser Kommandant sie einmal bezeichnet hat, sofort die maximale Konzentration im Blut feststellen und dadurch eine weitere Impfstoffabgabe verhindern.«

»Dann kann unser Roboter also wahllos in die Gruppe feuern?«, fragte der andere Alien.

»Natürlich nicht!«, antwortete der Gefragte mit gespielter Entrüstung, weil er genau wusste, dass die Frage nicht ernst gemeint sein konnte. »Er registriert mit Hilfe seiner KI genau, wen er schon beschossen hat. Falls er jedoch wider Erwarten den gleichen Probanden zweimal trifft, wird er deshalb nicht automatisch doppelt so intelligent.«

Wie sehr sich der Alien mit genau dieser Aussage täuschte, konnte er nicht ahnen, denn die ersten Auswirkungen des Serums sollten sich erst nach mehreren Dekaden zeigen...

4 Die Lernstunden

Der Nachthimmel im äthiopischen Hochland war sternenklar. In einer winzigen Siedlung saß vor einer primitiven Hütte ein alter Mann mit einem kleinen Jungen am Boden. Ganz in der Nähe waren heulende Schakale zu hören. Der Greis richtete seinen Blick in den Himmel, wo die Milchstraße als helles Band zu sehen war. Einzelne Sterne hoben sich in der ungetrübten Neumondnacht deutlich vom schwarzen Himmel ab. Lange Zeit saß der Alte nur stumm da. Der Kleine wusste, dass er seinen Großvater in seinen Gedanken nicht stören durfte und wartete geduldig ab, bis er sein Wort an ihn richtete.

»Tayé, es ist Zeit, dass du lernst, wer du bist und was du kannst.«

Der Junge schaute ihn verwundert an. Er verstand nicht ganz, was er damit meinte. Das Gesicht seines Großvaters war immer noch hinauf in den funkelnden Sternenhimmel gerichtet.

»Du weißt, dass dein Vater nie mehr zurück kommt.«

Der Junge nickte traurig. Man hatte ihm erzählt, dass sein Vater bei einem Rebellenangriff, welcher eigentlich gar nicht ihrem Dorf gegolten hatte, durch eine detonierende Mörsergranate ums Leben kam.

»Deshalb werde ich dir erzählen, wer unsere Urahnen waren und was sie uns gelernt haben.«

Der alte Mann redete lange mit dem kleinen Jungen. Dieser hörte seinem Großvater aufmerksam zu und stellte keine Fragen. Auch das der alte Mann immer wieder zwischen Amharisch und Ongota, einer aussterbenden Sprache, hin und her wechselte, nahm der Knabe als selbstverständlich hin.

»Ich habe dir nun alles erzählt, an was ich mich erinnern kann, aber falls du Fragen hast, dann frag mich, denn ich bin ein alter Mann und habe vielleicht etwas vergessen.«

Tayé überlegte einen Moment und fragte dann:

»Großvater, du sagtest, dass unsere Urväter von den Sternensöhnen gelernt haben, wie man Feuer macht und Waffen baut. Du sagtest, dass sie ihnen die Sprache beigebracht haben. Sie haben uns viel gelernt. Du sagtest, dass sie wiederkommen. Aber warum haben sie nicht gesagt, wann sie wiederkommen?«

Der Alte wiegte seinen Kopf hin und her und lächelte weise.

»Tayé, das ist etwas, was du selber herausfinden musst. Die Sternensöhne haben damals einen Auserwählten bestimmt und der ist unser Urvater. Dieser hat all seinen Kindern und Kindeskindern die Gabe vererbt, zu sehen und zu befehlen. Du bist nun der letzte in dieser Ahnenfolge. Also nutze die Gabe zu sehen und zu befehlen.«

Der Junge dachte angestrengt nach. Er wollte seinen Großvater nicht verärgern, aber er war sich sicher, dass er ihm in seiner ganzen Erzählung nicht erklärt hatte, was er mit ›sehen‹ und ›befehlen‹ meint. Nach kurzem Zögern richtete er seine Frage an den Großvater.

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