Elmer Eleonor Krogomo - Game over

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In naher Zukunft haben wenige globalisierte Mega-Konzerne alle denkbaren illegalen und legalen Geschäfte auf sich vereinigt und die Regierungen der Staaten entweder gekauft oder entmachtet. Die letzten unabhängigen Staaten haben den Widerstand privatisiert und einen Geschäftsmann das T73 gründen lassen. Dessen Agenten lassen nichts unversucht, die Allmacht der Konzerne mit allen Mitteln zu brechen. Und da die Globalisierung erst aufhört, wenn nur noch ein einziger Konzern übrig ist, unternimmt das KrogiTec-Konglomerat den Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das T73 muss dies verhindern, erleidet bei dem Versuch jedoch schwere Niederlagen. In einer abgewirtschafteten Welt ohne Skrupel und ohne Menschlichkeit kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung. Beide Seiten haben noch ein Ass im Ärmel, das entweder den Sieg bringen kann, oder die Vernichtung der Menschheit.

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Auf verschlungenen Umwegen gelangten die T73-Bevollmächtigten zu der Wohnanlage, die für die nächsten Tage ihr Stützpunkt sein sollte. Es gab nur noch wenige Gegenden, die sich ganztägig Strom, Müllabfuhr und Sicherheit gleichzeitig leisten konnten. Auf Teile von Bad Godesberg traf dies zu. Auf einem Hügel gegenüber des Drachenfels hatten sich vermögende Rentner und junge Emporkömmlinge in Eigenheimen zusammengefunden, ein kleines Kraftwerk gebaut, das gesamte Areal eingezäunt, den Zaun vermint, beleuchtet und mit Sensoren gespickt, und nun ließen sie sich von schwer bewaffneten Wachposten schützen.

Der Chef hatte in einem der wenigen verfügbaren Mietshäuser eine kleine Wohnung für sie angemietet. Uslar fand die Wohnung deshalb praktisch, weil sie im obersten Stockwerk lag und eine gute Fernsicht bot. Johimbe war dagegen daran gelegen, ein Zimmer für sich allein beanspruchen zu können. Kaum eingetroffen machten sie sich an die Arbeit. Die Schränke warteten mit reichhaltigen Vorräten auf, der PC stand genau richtig vor dem Panoramafenster und die Haustür überzeugte durch schwere Panzerung.

Sie gingen in der gewohnten Arbeitsteilung vor. Uslar klemmte seinen Bauch hinter die Tastatur des Rechners und begann mit der Recherche. Zwischendurch betrachtete er immer wieder einige Minuten lang reglos die Erhebungen des Siebengebirges, um sich dann wieder mit rasender Eile an dem Rechner zu schaffen zu machen. Er jonglierte mit drei verschiedenen Browsern, von denen jeder mehrere Fenster gleichzeitig lud und bediente nebenher noch weitere Programme, mit denen er sich neugierige Hacker vom Leib hielt. Auf seinem Spezialgebiet galt er als einer der Besten weltweit, er vermochte sich in die Datennetze regelrecht hineinzudenken. Er tauchte ab und nahm seine Umgebung nicht mehr wahr.

Johimbe achtete nicht auf ihn, sondern hängte sich ans Telefon und plauschte in der Folge ausdauernd mit verschiedenen Kontaktpersonen. So verging die Zeit, jeder vertiefte sich in seine Art der Recherche, bis es dunkel wurde. Wie auf ein geheimes Kommando hin unterbrachen beide zur gleichen Zeit ihre Arbeit und bestellten sich beim für diese Siedlung lizenzierten Pizzadienst etwas Essbares. Beim Essen besprachen sie sich, wenn auch auf ihre Weise. Mit vollem Mund fragte Uslar: »Na, hat einer deiner hirntoten Lover wider Erwarten etwas Brauchbares zu berichten gewusst?«

Sie fauchte zurück, beinahe sprangen ihr einige Nudeln aus dem Mund: »Gerade ein Soziopath wie du muss von hirntot sprechen. Meine Erkundigungen bringen immer neue und wichtige Informationen. Das solltest du eigentlich wissen, wenn es mit dem Kurzzeitgedächtnis einigermaßen klappen würde. F03, würde ich vermuten.«

Uslar gluckste und wischte sich den Mund mit dem freien Handrücken sauber. Er kannte den medizinischen Code für Demenz; er fand es possierlich, nicht mit dem Code für Alzheimer, sondern nur mit der allgemeinen Diagnose der Altersverwirrtheit tituliert zu werden.

»Oh, sicher weiß ich das. Schwanzparaden bringen zumindest statistisch immer etwas. Mal abgesehen von der Frage, warum eigentlich gut gebaute Jünglinge so scharf darauf sind, von dir fertiggemacht zu werden. Das kann niemand beantworten. Die Erfüllung kann es ja wohl nicht sein.«

Sein vermeintlicher Wortwitz brachte ihn zum Lachen, krampfhaft hielt er den Mund zu, bis er den Bissen herunterschlucken konnte. Johimbe betrachtete Uslar mit distanzierter Abscheu. So, wie er da gebeugt saß und unter Zuckungen seines schmalen Oberkörpers vor sich hin gluckste, wirkte er wie einer dieser Gnome aus den Zeichentrickfilmen ihrer Kindheit. Wieder einmal fragte sich, wieso dieser offensichtlich für verantwortliche Aufgaben völlig ungeeignete Kerl eigentlich für die Guten arbeitete. Dessen ungeachtet würde sie ihm keinen Zentimeter Freiraum lassen.

»Uslar, du bist eine verdammte Pestbeule! Wenn du Sex blöd findest, warum wirst du dann nicht Priester? Mit deinem Astralkörper kannst du ganz locker einen achtzigjährigen Papst spielen. Da hast du dann wirklich die Macht, Frauen fertigzumachen, wenn auch nur die. Bei allen anderen Gruppierungen hat der Unfehlbare ja ziemlich den Schwanz eingezogen, wenn ich das mal so sagen darf. Ich jedenfalls mache lieber Männer fertig, den Papst und Konsorten eingeschlossen, und wenn du dich nicht zusammenreißt, bist du unversehens der Nächste.«

Uslar sah keinen Grund, mit dem unterdrückten Lachen aufzuhören. Er kratzte sich am Kopf, was einen milden Schauer Schuppen herausregnen ließ und meinte mit ätzender Ironie: »Ich werde ganz sicher kein Priester. Ich stehe nicht auf Messdiener, versiffte Kollegen, superschüchterne Wohlstandskinder und Jugendfahrten. Und ganz sicher will ich mein Leben nicht mit einer Haushälterin verbringen, die aus Sicherheitsgründen zwanzig Jahre älter ist als ich, aber genau so spitz.«

Sie beugte sich mit falschem Lächeln über ihre Mahlzeit hinweg zu ihm hinüber, bis sein Schweißgeruch sie innehalten ließ.

»Darf ich das als Geständnis werten?«

Der kleine, bucklige Mann zerrupfte ungerührt einige Brocken, schob sie sich in den Mund und nuschelte kauend, ohne sie direkt anzusehen: »Nein, als Metapher. Um auf die ursprüngliche Fragestellung zurückzukommen: Was bringen dir die Lover an Informationen?«

Sie lächelte maliziös zurück. Er hatte seinen Angriff eingestellt, das stimmte sie gnädig.

»Teile eines Puzzles, wie immer. Ich habe mich an Leute herangefragt, die diesen Sohns und seine Eigenheiten kennen.«

Mäßig interessiert schob sich Uslar einen weiteren Bissen in den Mund und schaute sie nun auffordernd an. Also sprach sie weiter.

»Harry S. Sohns ist ein Waisenkind. Eltern unbekannt. Woher er sein Startkapital hat, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Er hat auch nie geheiratet. Er geht nicht aus, verbringt seine ganze Zeit im bewachten Bereich seiner Zentrale, bewegt sich in seinem Büro, seinen Labors oder in seiner Wohnung, die sich allesamt auf dem gleichen Gelände befinden. Er hasst öffentliche Auftritte, für solche Dinge beschäftigt er extra einen Vorstand für Kommunikation. Daher kennen ihn nicht allzu viele Leute aus erster Hand. Fotos sind nur ganz wenige im Umlauf, Medienberichte ebenfalls. Der gute Mann schätzt die Diskretion.«

Uslar meinte schmatzend: »Das überrascht mich nicht. So ein Aufstieg ist ohne die Sektierer-Attitüde nicht zu bewerkstelligen, ob nun mit Tricks oder ohne. Dann darf ich also zusammenfassen, dass du nichts Wesentliches gefunden hast. Deine Jüngelchen vermögen nichts zu erzählen. Mithin ist er nicht schwul.«

»Das habe ich doch noch gar nicht ausgeschlossen, oder?«, warf Johimbe ein, ergötzte sich einen Augenblick lang an dem erstaunten Gesicht ihres Partners und fuhr dann fort: »Allerdings scheint er wirklich nicht schwul zu sein. Mit der dortigen Homo-Bruderschaft hat er auch in der Tat keine Berührungspunkte. Allerdings pflegt er ein Hobby, das ihn uns näher bringen wird.«

»Ah ja?« Uslar beendete seine Mahlzeit und eine Beendigung dieses Gespräches lag für ihn nun auch nahe.

»Ja, auch ein Sektierer benötigt dann und wann eine Frau. In seinem Fall ist es so, dass er sie sich in einem Harem hält.«

Nun wurde es für Uslar doch noch interessant.

»Aha, er verlässt also seinen Bau für erotische Abenteuer? Dann schnappe ich ihn mir.«

Johimbe schüttelte nur den Kopf.

»Uslar, du denkst mal wieder eine Kante zu schlicht. Wir sollen etwas herausfinden. Wenn du den Mann umlegst, haben wir nichts gewonnen. Ein Nachfolger wird die Firma und die Methode erben und der wird dann gewarnt sein. Also machen wir es auf die weibliche Art.«

Für die große Frau bestand gar kein Zweifel, bei Bedarf würde niemand sie aufhalten können, Sohns zu töten. Noch nie hatte sie jemand aufhalten können, allein wegen dieses Umstandes lebten die vom T73 Bevollmächtigten noch. Zurzeit lautete der Auftrag aber anders, die Tötung des Konzernchefs würde der Erfüllung ihrer Aufgabe im Gegenteil sehr entgegen stehen, was auch ihr verschrobener Partner einsehen musste. Bevollmächtigter Uslar sah sie dennoch trübe an, verzog die Mundwinkel noch weiter nach unten und schnaubte sachte: »Die weibliche Art, wie schön. Du wirst den Mann also beschlafen, ja? Abgesehen von dem Problem, erst einmal seine Favoritin zu werden: Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, dass er nur darauf wartet, dir alles zu erzählen?«

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