Elmer Eleonor Krogomo - Game over

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In naher Zukunft haben wenige globalisierte Mega-Konzerne alle denkbaren illegalen und legalen Geschäfte auf sich vereinigt und die Regierungen der Staaten entweder gekauft oder entmachtet. Die letzten unabhängigen Staaten haben den Widerstand privatisiert und einen Geschäftsmann das T73 gründen lassen. Dessen Agenten lassen nichts unversucht, die Allmacht der Konzerne mit allen Mitteln zu brechen. Und da die Globalisierung erst aufhört, wenn nur noch ein einziger Konzern übrig ist, unternimmt das KrogiTec-Konglomerat den Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das T73 muss dies verhindern, erleidet bei dem Versuch jedoch schwere Niederlagen. In einer abgewirtschafteten Welt ohne Skrupel und ohne Menschlichkeit kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung. Beide Seiten haben noch ein Ass im Ärmel, das entweder den Sieg bringen kann, oder die Vernichtung der Menschheit.

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Er sah zu ihr auf und zeigte ihr ein unehrliches Grinsen.

»Nein, meine Schönste. Keine Chance. Ich halte Gott für einen Psychopathen und die Menschheit für sein absolut unterirdischstes Erzeugnis.«

Die Tür öffnete sich und so verzichtete sie auf eine passende Antwort. Ein paar Bewaffnete erwarteten sie und sahen aufmerksam zu, wie ein grauer Mensch im Laborkittel ihre Identität nochmals mit einem tragbaren CT-Scanner überprüfte. Nachdem er den Daumen hob, entspannte sich die Szene und sie durften durch eine gepanzerte Tür treten. Ein großer Raum tat sich auf, an dessen anderem Ende eine Frau mittleren Alters auf sie wartete und ihnen eine weitere, diesmal aus massivem Holz bestehende Tür öffnete.

Damit waren sie am Ziel. Sie befanden sich nun in einem relativ kleinen Raum, der von einem überaus großen und sehr alten Schreibtisch geteilt wurde. Vor dem Schreibtisch standen zwei bequeme Stühle bereit, hinter dem Schreibtisch pendelte ein Mann sachte in seinem schweren Ledersessel hin und her. Ungefragt nahmen die beiden Platz und Uslar ergriff das Wort: »Hey, Chef, was soll das eigentlich mit dieser Identitätsprüfung? Ich hasse diese Typen, die da vorne nur darauf warten, mich umzulegen, falls die Laborratte was falsch macht. Außerdem kann man mich ohnehin nicht fälschen.«

Der Mann hinter dem Schreibtisch lächelte schmal. Nach Johimbes Maßstäben galt er als akzeptabel: Groß und schlank, fast muskulös, wirkte er trotz seiner fast fünfzig Jahre jugendlich und elastisch. Seine Haut glänzte makellos und gut gepflegt, dazu kleidete er sich teuer und nach der letzten Mode. Mit sanfter und fast gelangweilter Stimme erwiderte er: »Mein lieber Drusus, Sie wissen doch sehr genau, zu welchen Schandtaten die Konzerne fähig sind. Man könnte selbst Sie klonen, konditionieren oder in eine Humanbomb umwandeln. Wir haben in der Vergangenheit schon Beauftragte auf diese Weise verloren. Also zieren Sie sich nicht, es ist zu unser aller Schutz notwendig.«

Uslar grummelte ein paar Worte in seinen nicht vorhandenen Bart und ließ es auf sich beruhen. Der Chef lächelte breiter und nahm einen vorsichtigen Schluck aus seiner Espresso-Tasse. Seinen Gästen bot er nichts an. Dann wandte er sich an Johimbe: »Nun, Selina, wie ich höre, war Ihr Einsatz in Cork von Erfolg gekrönt.«

Sie nickte ernst und sagte mit einem Seitenblick auf ihren Kollegen: »Ja, wir konnten diese informelle Übereinkunft zwischen Chemie-Monopol und Drogen-Kartell beerdigen. Leider gab es durch die tätige Mithilfe dieses neben mir sitzenden hirnlosen Wurms etliche Tote unter der Zivilbevölkerung.«

Der Angegriffene maulte zurück: »Wie lustig! Da waren fünfzehn Teilnehmer, jeder hatte ein Dutzend Leibwächter dabei. Dazu noch die komplett eingekaufte Staatspolizei, von den Schützenpanzern gar nicht zu reden. Warum sollte ich da leibhaftig durch die Hallen rennen und jeden einzeln erschießen? Die Zivilbevölkerung, die meine werte Kollegin da anspricht, bestand fast ausschließlich aus militanten Demonstranten von Greenfight . Die wären auch so von den Leibwächtern erledigt worden. Ich war nur etwas schneller, und habe sie alle mit der Neosit-Bombe erwischt. Kein Problem.«

Der Chef nippte an der Tasse und meinte tadelnd: »Drusus, Sie werden nicht für Faulheit bezahlt. Sie verfügen über die Waffen und die Ausbildung, eine solche Versammlung mittels persönlichem Erscheinen und ganz und gar eigenhändig aufzulösen. Durch Ihre kleine Bombe macht man nun nicht Greenfight , sondern die Faschisten von der NSI dafür verantwortlich, was neue Schwierigkeiten heraufbeschwören wird. Sie haben gegen den Plan gearbeitet.«

Schnippisch fragte Uslar: »Und nun? Werde ich jetzt gefeuert? Ich habe es verdient, ja, geben Sie mir die Papiere. Ich ziehe auch ganz sicher nicht vor ein Arbeitsgericht, sofern sich überhaupt noch eines auftreiben ließe.«

Der Chef lachte. Johimbe begrub aufstöhnend das Gesicht hinter den Händen.

»Entzückender Versuch. Nein, mein Lieber, Sie werden nicht gefeuert. Niemals. Statt dessen erhöht sich die Zahl der bis zu Ihrer Demission noch zu erledigenden Aufgaben.«

»Also immer noch Todesstrafe.«

Der Chef nahm den hingespuckten Satz mit einem glucksenden Lachen entgegen.

»Drusus, ich freue mich immer, mit Ihnen zu reden. Ihre Art, haarscharf an den Realitäten vorbei zu argumentieren, ist wirklich erstaunlich. Ob Ihre Tätigkeit beim T73 mit Ihrem Tod endet, liegt doch allein bei Ihnen. Außerdem geht mir bei solchen Äußerungen regelmäßig das Ergebnis Ihrer psychologischen Einstellungsuntersuchung durch den Kopf. Sie wollen sich also wirklich darüber beschweren, dass Sie zu Tode kommen könnten?«

Uslar wehrte mit einer abfälligen Handbewegung ab, hakte die Handflächen unter die Achseln, ließ die herausschauenden Daumen nervös kreisen und verfiel in trotziges Schweigen. Johimbe wollte nun endlich auf den Punkt kommen.

»Also Chef, eigentlich sind wir ja hier, um den neuen Auftrag zu besprechen. Was liegt diesmal wieder an?«

Der Chef lehnte sich lässig zurück, kratzte sich nachlässig am Kopf und gab sinnierend seine Einschätzung kund: »Das Problem in diesem Staat ist, dass die Schwulen an der Macht sind. Darin liegt eine enorme Erschwernis begründet.«

Johimbe hob die Augenbrauen. So einen Spruch hätte sie von diesem Mann nicht erwartet. Er schien bislang immer wertfrei über den Dingen zu stehen.

»Oh, seit wann hegen Sie Vorurteile gegen Schwule? Das kenne ich noch nicht an Ihnen?«

Der Chef beantwortete ihre stichelnde Frage mit einem tadelnden Gesichtsausdruck, mit dem er kundtat, mehr Intelligenz von ihr erwartet zu haben. Uslar wechselte die Pose, verschränkte die dünnen Arme vor seinem Trommelbauch und hörte mäßig interessiert zu.

»Es geht nicht primär darum, dass es sich um Schwule handelt. Das ist nur ein Beispiel, wenn auch ein passendes. Es macht mich regelmäßig nicht glücklich, wenn ich sehe, wie diese Gesellschaft zusehends in Interessengruppen zerfällt. Interessengruppen, die, sobald sie an eine Form von Macht gelangen, dazu neigen, andere Gruppierungen von dieser Macht abzuschneiden. Nebenbei erwachsen hierdurch ganz erhebliche Probleme. Um in meinem Beispiel zu bleiben: In der Politik haben Schwule tatsächlich weite Teile der ehemals demokratischen Parteien unter Kontrolle gebracht.

Abgesehen von dem Umstand, dass es wenig Sinn macht, ein freundliches Klima für Homosexuelle zu schaffen, wenn das Klima durch andere Entwicklungen gleichzeitig höchst unangenehm wird, bedeutet es auch, dass es nunmehr für einen heterosexuellen Familienvater fast unmöglich ist, eine gut bezahlte Position in den Behörden zu ergattern. Auf diesem Wege wird mit dieser Entwicklung langfristig das Rentenproblem verschärft, aktuell steigt die Anzahl der hungernden Kinder, und schon haben wir einen äußerst ernsten Konflikt zwischen Heteros und Homos.

Die in dieser Weise gegeneinander arbeitenden Interessengruppen sind in den letzten Jahren nicht nur zahlreicher geworden, sie haben sich auch verstärkt gegenseitig abgegrenzt. Und nun beginnen sie mehr und mehr, sich auf Kosten anderer zu bereichern.«

»Aha«, sagte Johimbe, die keine Ahnung hatte, worauf der Chef hinaus wollte. Ihr war das zu weit weg von der Realität. In der Realität bekämpften sich zahlreiche Interessengruppen buchstäblich bis aufs Messer. Die Zeit der profanen Intrigen war definitiv vorbei. Und die Homosexuellen galten aktuell ganz sicher nicht als Hauptproblem.

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