Elmer Eleonor Krogomo - Game over

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In naher Zukunft haben wenige globalisierte Mega-Konzerne alle denkbaren illegalen und legalen Geschäfte auf sich vereinigt und die Regierungen der Staaten entweder gekauft oder entmachtet. Die letzten unabhängigen Staaten haben den Widerstand privatisiert und einen Geschäftsmann das T73 gründen lassen. Dessen Agenten lassen nichts unversucht, die Allmacht der Konzerne mit allen Mitteln zu brechen. Und da die Globalisierung erst aufhört, wenn nur noch ein einziger Konzern übrig ist, unternimmt das KrogiTec-Konglomerat den Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das T73 muss dies verhindern, erleidet bei dem Versuch jedoch schwere Niederlagen. In einer abgewirtschafteten Welt ohne Skrupel und ohne Menschlichkeit kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung. Beide Seiten haben noch ein Ass im Ärmel, das entweder den Sieg bringen kann, oder die Vernichtung der Menschheit.

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Uslar hatte wieder seinen normalen Gesichtsausdruck angenommen und so antwortete er auch wieder auf die gewohnte Art: »Stimmt. Ich kann aber erst ab hundertfünfzig Knoten abwärts die Bremsen benutzen, sonst verglühen sie.«

Mit einem aggressiven Knurren fuhr sie den kleinen Mann an: »Du blöder Hirsch! Was nützen intakte Bremsen, wenn wir zerschellen? Brems jetzt. Sofort!«

Die beiden sahen sich zwei Sekunden lang in die Augen. Uslar zuckte mürrisch die Achseln und tat, wie sie es forderte. Die Landebahn endete fast, da packten die Bremsen und mit lauten, schabenden Geräuschen wurde der Jet langsamer. Allerdings genügte die Wirkung nicht ganz. Unter enormer Lärmentwicklung stürmte die Maschine über den Asphalt hinaus in die Grasflächen hinein, riss nacheinander zwei Zäune weg und bahnte sich ihren Weg durch die angrenzende Heidelandschaft. Mit angehaltenem Atem verfolgte Johimbe, wie die Waldgrenze schnell näher rückte. Dann brach das Bugfahrwerk, der Rumpf krachte zu Boden und pflügte eine Schneise durch den weichen Boden. Dies bewirkte eine zusätzliche Bremsleistung und so kam die ganze Fuhre kurz vor den ersten Bäumen in einer mächtigen Wolke aus Dampf und Erdbrocken zum Stillstand. Im Cockpit atmeten beide im gleichen Augenblick aus. Johimbe öffnete den Mund, um dem kleinen Mann ordentlich die Meinung zu geigen, doch der kam ihr zuvor.

»Bevor du dich hier aufbläst, solltest du dich vordringlich um die Rettung deines Hinterns kümmern. Wir müssen hier flott verschwinden, bestimmt kommt gleich eine größere Abordnung unserer Freunde vom Rollfeld hier an, um uns überschwänglich für die Spielpause zu danken.«

Das sah sie ein und verzichtete vorläufig auf Maßnahmen gegen ihren unsäglichen Partner. Gemeinsam begaben sie sich hastig in die Kabine, öffneten die Tür und sahen sich zum Abschied noch einmal kurz um. Niemand sagte etwas, alle, Passagiere wie Personal, blickten ihnen starr vor Entsetzen nach.

1

»Warum nehmen wir kein Taxi?«

Uslar machte wie üblich aus seiner schlechten Laune keinen Hehl. Johimbe sah auf den kleinen Mann mit dem unverhältnismäßig großen Kopf hinunter und fragte sich wieder einmal, mit welchem Verbrechen sie es verdient hatte, so einen Antikumpel und Miesmacher als Partner zugeteilt zu bekommen. Sicher, ihr fielen einige Taten aus ihrer Jugend ein, dafür jeden Tag diesen hässlichen Gnom ansehen zu müssen, erschien ihr jedoch als Strafe um einiges zu brutal. Sie war stolz auf ihren nahezu perfekten Körper, in den sie jede freie Stunde investierte, und sie verabscheute Menschen mit körperlichen Defekten.

Ihr Partner vereinigte gleich eine ganze Reihe von Defekten auf sich. Er war furchtbar klein, kaum mehr als einen Meter sechzig, seine Beine krümmten sich wie bei einem altgedienten Puszta-Reiter, der Rücken zeigte erste Anzeichen eines Buckels und ganz sicher gab es nirgendwo an diesem Mann mehr Muskeln, als zum Tragen der Knochen unbedingt notwendig war. Auch das Gesicht bestach nicht gerade durch Schönheit. Selbst wenn für einen kurzen Augenblick die Mundwinkel diese unschöne abwärtsgerichtete Hufeisenform des Mundes einmal auflösten, so blieben immer noch die beeindruckend große und mehrfach geknickte Nase und die wächserne, ungesunde Haut. Dazu gesellte sich noch ein mittelprächtiger halbkugelförmiger Bauch, und aus dem wirren, kurzen Haar rieselten bei jeder Bewegung die Schuppen. Glücklicherweise bewegte er sich nur ungern und dann auch nur schleppend vom Fleck.

Unglücklicherweise redete er dafür sehr viel und fast immer in einem Tonfall, mit dem er seine Mitmenschen zuverlässig auf die Palme brachte. So wie jetzt. Sie betrachtete ihn mit einer Mischung aus milder Verachtung und distanzierter Analyse. Es wunderte sie wirklich, wie er immer wieder die Einsätze überlebte. Er war nicht nur schwächer und langsamer als jeder Gegner, er machte seine Mitmenschen auch durch sein Gehabe und seine genervten Sprüche mit erstaunlicher Regelmäßigkeit furchtbar wütend, noch dazu richtete er seine Attacken mit besonderer Vorliebe gegen stärkere und bösere Mitmenschen.

So wirkte er wie eine Art Leuchtfeuer, das den Abschaum der Menschheit auf sich aufmerksam machte. Und zu allem Überfluss demonstrierte er ständig seinen Unwillen, sich an taktische Erfordernisse anzupassen.

»Das ist doch so sonnenklar, sogar ein Herr Uslar müsste das begreifen. Wer mit einem Taxi fährt, wird registriert. Jede verfluchte Reklametafel am Wegesrand ist mit Überwachungselektronik ausgestattet, die ganze Gegend ist voll gepflastert mit diesen Dingern. Jedes Taxi ist verwanzt, jeder Taxifahrer wird von dem einen oder anderen Konzern dafür bezahlt, die Augen offen zu halten, ganz besonders nach unseren Leuten. Wir dürfen aber im Umkreis von sieben Kilometern nicht registriert werden. Direktive Nummer elf. Deshalb fahren wir mit dieser wunderbaren U-Bahn zu unserem Ziel. Das tun wir immer, seit wir bei diesem Verein angeheuert haben. Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!«

Uslar grunzte nur, dachte aber nicht daran, klein beizugeben. Er fand es prima, sie genervt zu erleben.

»Quitschi-Quatschi! Ich sitze in diesem Lumpensammler, weil die Zentrale nicht in der Lage ist, die uns betreffenden Reg-Daten in Echtzeit zu löschen. Dauernd haben wir deswegen Probleme.«

Als wollte ihm das Schicksal auf der Stelle recht geben, bremste die Bahn abrupt an einem kleinen Bahnhof ab, gleichzeitig kam in die Menschen Bewegung. Nicht wirklich erstaunt verfolgten sie mit, wie alle Passagiere fluchtartig den Waggon verließen und durch den halb verfallenen Haltepunkt das Weite suchten. Dafür stiegen etwa fünfzehn neue Gäste ein. Die sahen auch gleich mit deutlichem Missfallen, dass da zwei einsame Personen nicht an Flucht dachten, und kamen sofort zur Sache.

Die U-Bahn fuhr wieder an und der Pulk junger, kräftiger Männer verteilte sich aufreizend lässig dicht vor ihnen. Ein paar der Glatzköpfe lehnten sich in ihrer frei interpretierten Militärkleidung an die Haltestangen und tranken aus den mitgebrachten Plastik-Dosen langsam Bier, wobei sie alle Johimbe gierig anstarrten. Für dieses Mal teilte sie Uslars Stimmung, sichtlich genervt durch die nicht erbetene Störung stand sie auf und stellte sich bequem in den Mittelgang.

Ein Zischen ertönte, die Biertrinker schoben sich auseinander und machten einem großen Bodybuilder Platz, der sich dicht vor Johimbe aufbaute. Er beschäftigte sich mit seinem Baseballschläger, den er mit eingestanzten Nägeln aufgewertet hatte und vollführte damit sexistische Bewegungen. Gerade laut genug, um von seinen Kumpels gehört zu werden, sagte er provozierend: »Na Süße, gleich wirst du genagelt. Ich hoffe doch, du wehrst dich ein paar Minuten lang. Ich liebe kräftige Frauen.«

Uslar verspürte keinerlei Freude an dem Geplänkel, was nicht wirklich überraschend war. Er verspürte seit Jahren keine Freude mehr, immer mehr Menschen und Ereignisse kotzten ihn an. Und nun so was, alltäglich heutzutage, doch immer noch ähnlich willkommen wie eine Herde Kakerlaken auf Beutezug. Unverwandt blickte er nach draußen in die Schwärze der Tunnelröhre, während er scheinbar mit sich selbst sprach, wenn auch in der richtigen Lautstärke, um gehört zu werden.

»Tse, Tse, ein Biber ist unter uns. Der Schwanz breit und platt und schlaff.«

Der Bodybuilder wandte ruckartig den Kopf, musterte Uslar von Kopf bis Fuß, und entschied dann, es mit einem harmlosen Irren zu tun zu haben, der wahnsinnig genug war, es mit ihm aufnehmen zu wollen. Daher ätzte er fast nachsichtig: »Schau mal an, ein Jude, der noch lebt. Was hast du mit dem arischen Mädchen vor, du Untermensch, hä? Meinst du, es reicht fürs lecken der Füße?«

Die anderen Glatzen grölten und holten ihre Werkzeuge heraus. Uslar verzog die Mundwinkel zu einem noch verdrießlicheren Ausdruck, rollte kurz mit den Augen, griff gleichzeitig zu der Pistole, die hinten im Hosenbund steckte, brachte sie nach vorne, zielte eher achtlos, aber rasch und ohne anzuhalten, schoss zwei Mal und antwortete in das krachende Umfallen des Bodybuilders mit einer Mischung aus ätzender Stimme und gelangweiltem Tonfall:» Schau mal an, ein Nazi, der plötzlich tot ist. Warum kann Dummheit nicht knistern, dann würde man euch Hirntote schon von Weitem hören. Alles Amateure.«

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