Elmer Eleonor Krogomo - Game over

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In naher Zukunft haben wenige globalisierte Mega-Konzerne alle denkbaren illegalen und legalen Geschäfte auf sich vereinigt und die Regierungen der Staaten entweder gekauft oder entmachtet. Die letzten unabhängigen Staaten haben den Widerstand privatisiert und einen Geschäftsmann das T73 gründen lassen. Dessen Agenten lassen nichts unversucht, die Allmacht der Konzerne mit allen Mitteln zu brechen. Und da die Globalisierung erst aufhört, wenn nur noch ein einziger Konzern übrig ist, unternimmt das KrogiTec-Konglomerat den Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das T73 muss dies verhindern, erleidet bei dem Versuch jedoch schwere Niederlagen. In einer abgewirtschafteten Welt ohne Skrupel und ohne Menschlichkeit kommt es zur entscheidenden Auseinandersetzung. Beide Seiten haben noch ein Ass im Ärmel, das entweder den Sieg bringen kann, oder die Vernichtung der Menschheit.

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»Und?«

»Als ob er es gewusst hätte, verkaufte er sein Paket eine Minute vor uns. Er kam ohne Schaden aus der Aktion heraus.«

»Und Sie nicht.«

Uslar warf seinen Satz mit einem unterschwelligen Ton von subversiver Schadenfreude in die Runde, dachte aber gleichzeitig weiter. An dieser Stelle kristallisierte sich nunmehr ein Auftrag für ihn heraus. Er hasste Börsenmakler, und ganz besonders hasste er Börsenmakler, die immer reicher wurden, gerade weil die Menschheit gleichzeitig immer näher an den Abgrund ruderte. Er begann, sich auf die Begegnung mit diesem Sohns zu freuen.

Er räusperte sich und meinte geschäftsmäßig: »Also das übliche Vorgehen. Ich schaue mir die Computer an und Johimbe macht sich an den Kerl ran.«

Der Chef nickte zustimmend.

»So in etwa. Ich muss Sie außerdem bitten, ein wenig auf die Geschwindigkeit zu achten. KroGiTec ist kurz davor, das empfindliche Gleichgewicht zwischen den Konzernen zu zerstören. Es herrscht erhebliche Unruhe in den Vorständen. Knapp gesagt gilt es, eine durchaus mögliche feindliche Auseinandersetzung der Konzerne untereinander zu verhindern. Die Bürgerkriege, Terror-Anschläge und Wirtschaftskriege unter den Rumpf-Staaten genügen mir vollauf. Wenn die Konzerne persönlich zu den Waffen greifen und nicht mehr nur Stellvertreter ins Feuer schicken, blicken wir nicht mehr durch. Dann kommen wir dem Ende ein gutes Stück näher. Also geben Sie Ihr Bestes.«

Die beiden Bevollmächtigten verstanden und erhoben sich, grüßten so knapp wie nachlässig und verließen den Raum. Im Aufzug schüttelte Uslar einigermaßen ungläubig den Kopf.

»Jetzt muss ich also den Konzernen den Hintern retten. Den gleichen Konzernen, die seit Jahren versuchen, mir das Licht auszublasen. Ich fasse es nicht. Ich lebe in einem Film, der in einem Zoo aufgeführt wird. Was für eine Zeit.«

Johimbe wusste, was er an dieser Stelle immer sagte und mit rollenden Augen näselte sie im Chor mit, als er das Wort mit Abscheu ausspuckte: »Psychozoikum!«

*

Johimbe und Uslar hatten kaum den Raum verlassen, da öffnete sich die Vertäfelung der Wand und ein sehr weise und unglaublich alt aussehender Mann trat heraus und setzte sich wie selbstverständlich mit erstaunlicher Leichtigkeit auf die Kante des Schreibtisches. Mit leiser Stimme, dabei prüfend auf seine Finger schauend, gab er seine Bedenken bekannt. »Glauben Sie wirklich, mit diesem schrägen Pärchen die Richtigen beauftragt zu haben? Sie scheinen sich aufgrund ihrer vollständigen Gegensätzlichkeit nicht besonders zu mögen. Konflikte dieser Art führen erschreckend häufig zu Fehlschlägen.«

Der Chef zupfte gemächlich nicht vorhandene Stäubchen von seinem Designer-Anzug, trank die Tasse aus und drehte sie langsam in den Händen, als er sich endlich zu einer Antwort bequemte.

»Sie übersehen, dass Uslar und Johimbe bereits seit zwei Jahren zusammenarbeiten. In dieser Zeit gab es keinen einzigen Fehlschlag, obgleich sie sich von Anfang an so benahmen.«

Der Mann auf der Schreibtischkante blickte spöttisch lächelnd ein an der Wand hängendes Bild an.

»Nun, da kann man sicherlich unterschiedlicher Ansicht sein. Vor vier Monaten beispielsweise, die Ermittlungen gegen DigiTransMed. Ihre beiden Elitekrieger haben das gesamte Management liquidiert.«

Der Chef lächelte hintersinnig. Er wusste, worauf sein Besucher hinaus wollte, und dennoch erwiderte er leichthin: »Darin sehe ich noch nichts Nachteiliges.«

Der uralte Mann fiel darauf herein und raunzte zurück: »Inklusive der halben Stadtteil-Bevölkerung, in dem diese Leute wohnten. Man kann das ohne Weiteres als terroristischen Akt definieren.«

Der Chef stellte die Tasse weg und sah seinem Gegenüber ernst in die Augen.

»Das ist immer noch kein Nachteil, im Gegenteil. Ich kann mir keine bessere Tarnung vorstellen. In diesen Zeiten werden täglich mehrere Anschläge gemeldet, und sogleich als üblich und wenig aufregend abgeheftet. Die Welt hat zu viele Probleme dieser Art, da fällt dieser eine Akt der Barbarei nicht weiter auf. Außerdem wissen Sie so gut wie ich, dass für unsere Arbeit nur der Erfolg zählt, sonst nichts. Die Zahl der Opfer spielt ebenso wenig eine Rolle wie die Frage nach Rechtsstaatlichkeit oder der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Im Grunde liegt in der Vernachlässigung dieser Parameter die wesentliche Ursache für unsere Erfolge. Schließlich greifen wir erst ein, wenn die Staatengemeinschaft aufgegeben hat.«

Der uralte Mann seufzte leise.

»Was sie in letzter Zeit andauernd tut. Nun, ich möchte nicht, dass unsere Leute ihren Freiraum allzu bedenkenlos und selbstverständlich nutzen. Uns allen ist doch klar, dass die Angehörigen unserer Organisation schon aufgrund ihrer Vorgehensweise sehr plötzlich die Seite wechseln könnten. Die gleichen Methoden werden ohnehin bereits überall angewendet. Unversehens könnten wir schlimmer sein als das, was wir bekämpfen.«

»Wir sind ganz sicher schlimmer als diejenigen, die wir bekämpfen. Ansonsten wären wir ähnlich erfolglos wie die Stellen, die mit rechtsstaatlichen Mitteln gegen das Chaos kämpfen. Es gibt keine andere Lösung. Die Menschheit treibt führungslos von Katastrophe zu Katastrophe, und wir wissen noch nicht einmal, welche der vielen Möglichkeiten der Selbstvernichtung mit einiger Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Die Menschheit arbeitet an allen Fronten daran, sich selbst oder und diesen Planeten ein für alle Mal auszulöschen, vielgestaltig sind die Vorgänge, die alle gleichzeitig aus dem Ruder laufen. Unternehmen wir nichts, bricht morgen womöglich schon der letzte Tag an. Insofern ist mir jede Aktion recht, wenn sie nur geeignet erscheint, diesen letzten Tag zumindest aufzuschieben.«

Der Mann auf dem Schreibtisch lächelte nun, ein Vorgang, der seinen zahllosen Altersfalten noch einige mehr hinzufügte.

»Sie sind dafür bekannt, Ihren Leuten den Rücken frei zu halten und auch für Ihre politischen Ansichten. Andererseits weiß niemand mit Sicherheit vorherzusagen, was am nächsten Tag passieren wird, auch kann niemand sicher vorhersagen, welche Aktion oder Entscheidung sich am Ende des Tages positiv auswirkt, ob sie sich überhaupt irgendwie positiv auswirkt. Wie auch immer, ich möchte Sie nur noch einmal darauf hinweisen, dass meine mathematischen Berechnungen sehr beunruhigende Ergebnisse erbrachten. Es ist durchaus möglich, mit einer vermeintlich gutwilligen Intervention dem Bösen zum Durchbruch zu verhelfen.«

Der Chef lehnte sich zurück und blickte leicht pikiert in das uralte Gesicht.

»Sie meinen also, wir sollten uns zum Christentum bekennen und alles voller Liebe hinnehmen?«

»Seien Sie nicht sarkastisch. Würde ich die Alternative kennen, verbrächte ich die Zeit nicht mit Geplauder. Ich möchte nur eines: Denken Sie an meine Worte und seien Sie wachsam. Ganz sicher kommt demnächst der einmalige Zeitpunkt auf uns zu, an dem sich das Schicksal der Welt entscheiden wird. Dann müssen Sie Ihre Wahl treffen. Handeln oder nicht handeln, davon wird es abhängen. Und natürlich von der intellektuellen Klasse Ihrer beiden Streithanseln. Und nun wünsche ich eine gute Nacht.«

Der Mann verschwand so geräuschlos, wie er gekommen war. Der Chef stand auf, ging zum Fenster und schaute lange regungslos hinaus. Er mochte es ganz und gar nicht, im Unklaren gelassen zu werden, und doch: Der Weise hatte recht. Da draußen braute sich etwas zusammen, was sich mit Gewalt allein nicht würde beherrschen lassen. Dabei vermochte er wirklich nicht zu sagen, ob Uslar und Johimbe tatsächlich fähig genug waren, dieser Herausforderung zu begegnen. Nur leider verfügte er über keine besser geeigneten Mitarbeiter.

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