Michael Kornas-Danisch - KISHOU III

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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„So ist es entschieden!“, nickte Mo.

„Boorh entscheidet: Der Atem des Großen Belfellands verdrängt an diesem Ort von nun an in alle Zeit das Allsein!“

„Stimmt!“, erinnerte sich Kishou an Boorhs einstigen Worten. „Du hast ja mal sowas gesagt!“ Fasziniert drehte sie sich langsam mit weit geöffneten Armen im Kreise. Wie sie sich so drehte, bemerkte sie nun auch endlich die neue und fremdartige Umgebung. Alles hier schien zerrissen, unstet und willkürlich. Der Boden war mit großen und kleinen Steinen übersät – teilweise unter Sanddünen begraben – wie auch die unübersehbaren unzähligen Reste einer ehemaliger Vegetation.

Kräftiges Wurzelwerk ragte überall wie versteinert aus dem Sande, und dazwischen stachelige Klumpen, die einst Grasnarben gewesen sein mochten. Säulenartige Gebilde ragten vereinzelt oder in Gruppen aus dem Boden, einseitig geschliffen vom scharfen Sand, den der Wind wohl gegen sie schlug. Nur weil einige von ihnen Verästelungen aufwiesen, die offenbar stark genug waren, der bewegten Luft in der Zeit zu widerstehen, durfte man annehmen, dass es sich hier um die skurrilen Zeugen einer lange vergangenen Vegetation handelte – um die kläglichen Reste eines ehemaligen, ausgedehnten Waldes.

„Nicht sonderlich gemütlich!“, entfuhr es Kishou sinnend, wie sie nun nach und nach das neue Land in sich aufnahm.

„Tatsächlich! – Sehr unangenehm!“, wurde sie vom Unteren Squatsch unterstützt. Auch der musterte zweifelnd die Umgebung. “... habe lange nicht mehr an diesem Ort das Allsein verdrängt – keine angenehme Zeit bemesse ich hier!“ Er wiegte seinen viel zu großen Kopf auf dem kaum erahnbaren Hals. „Nein, keine angenehme Zeit!“

„Habt ihr eine Ahnung, wie’s jetzt weitergeht – also ich meine, wo wir hin müssen!?“, unterbrach ihn Kishou.

„Boorh entscheidet: Kishou bemisst nun den Pfad zum ,Heiligen Dom des allseitigen Verhaltens’!“

„,Heiliger Dom des allseitigen Verhaltens’?“, horchte Kishou auf. „Was is‘ das denn?“

„Boorh entscheidet: ...”

„In ihm verdrängt der Ort das Allsein ...”, wurde er vom Unteren Squatsch unterbrochen, “... der euch Einlass gewährt in das Dritte Tal der Dritten Ebene des Dritten Droms!“

„Was ist ein ,Heiliger Dom’?“, wollte Kishou wissen.

„Nun – ein ... Dom eben ... ein Dom ...!" Das Untere Squatsch spitzte nachdenklich die Lippen ...

„Ein großes Bauwerk ist in ihm vom Allsein verdrängt!“, sagte Mo ruhig. „In ihm bemessen ist eine große Bedeutung für das Volk der Asimielen, den er bewahrt all ihre Gedanken!“

„So verdrängt es das Allsein!“, fand das Untere Squatsch nun wieder seine Worte. “... eine große Bedeutung. Deshalb bemessen sie in ihm auch eine Heiligkeit ... .sehr heilig!“, unterstrich er bedeutungsvoll.

„Und ihr wisst, wo wir ihn finden?“, fragte Kishou zweifelnd, die verwirrende Landschaft um sich herum musternd.

„So ist es entschieden!“, bestätigte Mo.

“... und so verdrängt es das Allsein!“, ergänzte Boorh.

„Kein Problem – kein Problem!“, mischte sich auch gleich das Untere Squatsch wieder mit wichtiger Mine in die Bestätigungen ein. „Nein – kein wirkliches Problem. Es dürfte etwa ... nun – so ungefähr ...” Seine Augen suchten in eine bestimmte Richtung die Landschaft ab ...

„Dort ist der Ort des Heiligen Doms entschieden und vom Allsein verdrängt!“ sagte Mo, und ihr Arm streckte sich etwas zur linken der Richtung des Ortes, wo sich die Sonne vom Horizont erhoben hatte.

Kishou hielt sich schützend die Hand über die Augen, um die nahe Sonne in Blickrichtung abzuschirmen. ... „Und wie weit?“, fragte sie.

„Sehr viele Male wird das Licht der Sonne neu entschieden sein!“, antwortete Mo.

„Puh ...”, stöhnte Kishou. “... klingt nicht gerade nach einem Spaziergang. T’ja – wenn Kurluk noch hier wäre ... Und ... wo finden wir diesen ... Habadam? – So hieß doch der von eurer Sippe, der hier der Herrscher ist – oder?“

„Habadam?“, rief das Untere Squatsch, während sich seine Augen erschrocken weiteten.

„Hieß der nicht so?“, fragte Kishou, und dachte wohl, ob der Reaktion des Unteren Squatsch, sich im Namen geirrt zu haben.

„Oh ja – oh doch!“, rollte der mit den Augen, und gestikulierte mit seinen kurzen Ärmchen abwehrend in der Luft herum. „In diesem Namen will tatsächlich der erkannt werden, den ihr bemesst. Eine sehr unangenehme Verdrängung vom Allsein – sehr unangenehm!“ Er war sichtlich beunruhigt, und sein ganzer kleiner Körper geriet in Bewegung ... „Ihr habt ihn noch nicht vom Allsein verdrängt – Ihr kennt ihn nicht – sehr unangenehm ... .wie das ganze Land hier. Sehr unangenehm!“

„Boorh entscheidet: Habadam: Boorh ,will nicht’! – also Habadam ,Böse’! Boorh entscheidet: Kishou, die Bezwingern Suäl Graals und Befreierin der Großen Wasser braucht Habadam nicht, um ...”

„Du weißt, dass Trautel Melanchful gesagt hat, dass wir es nur zusammen schaffen können – … hab’ ich dir jedenfalls schon mal gesagt!“, reagierte die etwas genervt. „Keine Ahnung, warum ihr euch so anstellt, aber er muss dabei sein ... sonst hätte es Trautel Melanchful nicht ausdrücklich gesagt!“

Es war wohl einer der höchst seltenen Momente, in denen sich das Untere Squatsch und Boorh einig waren, und so herrschte auch Einigkeit in der betretenen Stille, die nun eintrat.

„Also wo finden wir ihn?“, fragte Kishou mit Bestimmtheit in die Ruhe hinein.

„Hier – wenn ihr erlaubt!“

Alle Köpfe flogen herum ...

~*~

Aufbruch in die Singala

Der Tolsmoi Rhodes spie gezielt auf eine Planke des Bodens, die tatsächlich noch an einer Stelle des Wagens zwischen Kisten, Beuteln, Säcken und Getäu hervor lugte. Das Knirschen des Sandes zwischen seinen Zähnen verminderte es indes nicht.

Er saß auf einem der vollbepackten Wagen, und musterte aufmerksam über die Köpfe seiner Truppe hinweg die tödliche Eintönigkeit der Singala – und immer wieder auf die Formation seines Trupps. Sie hatten sich lange auf diesen Augenblick vorbereitet, und zumindest bis zu diesem Moment sah alles ganz gut aus.

Weit waren sie noch nicht gekommen. Die Wolkendecke hatte sich inzwischen etwas aufgelöst, und ließ hier und da die Strahlen der Sonne passieren. Es war schon eine gute Weile her, wo sie den Horizont überschritten hatte, dennoch war das Ufer der Singala noch immer gut zu erkennen – obgleich es sich farblich nicht einmal sonderlich von der Einöde unterschied.

Es wären wohl nicht richtigen Worte, wenn man sagen wollte: die Asimielenen waren in die Singala eingedrungen. ,Eingeflossen’ wäre stimmiger. Denn kein Asimielene durfte sich eigentlich am Rande des Trupps aufhalten. Ein einziger unbedachter, und etwas zu lange gewährter Blick in die Gleichförmigkeit der Umgebung, hätte ihren Geist auslöschen – und damit ihren Tod bedeuten können.

Für den Asimielenen war keine Gefahr größer, als die der Fraglosigkeit. Wenigstens ein einziger kleiner, noch so unbedeutender Punkt, sollte da sein, gegenüber dem sie sich verhalten konnten – der Fragen aufwarf, die wiederum alle möglichen Gedanken produzieren würden – denen gegenüber man sich erneut verhalten musste ... Die Singala kannte solche Keimzellen des Geistes nicht, von denen der Asimiele lebte – die er gewissermaßen atmete.

So liefen jene, die sich am äußeren Rand des Trupps aufhielten, seitwärts – ihre Gesichter den Gefährten zugewandt und ihre Augen stets ins Innere des Trupps gerichtet – während die inneren ihren Marsch bremsten, um sie vorbeiziehen zu lassen. Vorn angekommen, verlangsamte sich der letztlich rückwärtige Gang der Äußeren, bis sie wieder von der Meute verschluckt wurden, und ins Innere glitten – während gleichzeitig am hinteren Ende des Trupps die entsprechende Menge der Asimielenen gerade nach außen fiel – um dort wiederum im Seitwärtsgang das Spiel von Neuem zu beginnen.

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