Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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Es war zunächst eine riesige Zahl von Afetiten, die sich auf sie zu bewegten, und die sich in diesem Moment in zwei Teile aufspalteten. Durch diese aufklaffende Lücke ergoss sich eine Unzahl jener Wesen, mit denen Kishou schon einige böse Erfahrungen machen durfte. Es waren Korks. Wie dickflüssiges Metall ergossen sich ihre reflektierenden Eisenkörper durch den breiten Kanal, den ihnen die Afetiten schufen.

Kishou fuhr herum „Da unten kommen unheimlich viele Wesen – vielleicht Bewohner von hier!“, rief sie so laut sie konnte zu den anderen hinüber. „Aber es sind auch Korks dabei ... unheimlich viele Korks!“ Ihre Stimme überschlug sich fast, während sie wie wild gestikulierend in die Richtung der aufkommenden Gefahr wies. So übersah sie diese kleinen dunklen Stäbchen, die sich in diesem Moment von den Afetiten her in den Himmel erhoben, und deren Summe wie eine kleine dunkle Wolke in ihre Richtung schwebte ...

~*~

Gefahr

Tek duckte sich tief in seine Deckung, als er plötzlich Kishou auf sich zukommen sah. Seine Augen suchten nach Ausweichmöglichkeiten, aber er konnte noch nicht einschätzen, was das Ziel dieses Wesens war – oder war er bereits erkannt ...?

Er lugte vorsichtig an seinem Schutz vorbei. Das kleine, sonderbare Wesen, begann sehr nah bei ihm auf einen größeren Felsen zu klettern. Tek vergewisserte sich, dass sein Versteck so hoch war, das es genügend Schutz vor Entdeckung bot. Zum ersten Male hörte er auch die Stimme dieses Wesens, und es schnürte ihm fast den Hals zu. Es konnte unmöglich die Stimme nur einer Verdrängung vom Allsein sein – ging es ihm durch den Kopf. Nie zuvor hatte er einen solchen Klang vernommen. Er hörte bruchstückhaft etwas von Afetiten und von Korks – was konnte das Wesen meinen?

Tek kauerte sich tief geduckt mit dem Rücken an dem Felsen, der ihm Deckung bot, und lauschte den verwirrenden Klang der Worte des sonderbaren Wesens. Dann war es still ... Er schaute nach oben, als erwartete er, dass noch weitere Worte von ihr über seinen Deckung kippen würden – doch es blieb still. Aber stattdessen entdeckte er eine kleine, dunkle Wolke am Himmel, die sich seinem Aufenthaltsort schnell näherte.

Tek war ein Afetit und er war ein Dompteur. Er wusste, wie der Pfeil sich im Blau des Himmels abzeichnete – und er hatte schon unzählige Male beobachten können, wenn sich viele von ihnen am Himmel vereinigten ...

~*~

In letzter Sekunde

Nein!“ Ein gellender Schrei durchbrach die Stille aus jener Richtung, der Kishou gerade eiligst den Rücken gekehrt hatte.

Sie fuhr erschrocken herum – und erstarrte. Ein fremdes Wesen – ein Afetit vielleicht – raste mit höllischen Tempo direkt aus sie zu. In seinem Gesicht zeichnete sich Panik ab ... und er stülpte während des Laufes etwas über seine rechte Hand. Es kam alles so plötzlich, und der Schrei dieses Wesens hallte noch immer in Kishou nach. Wie versteinert starrte sie dem Rasenden entgegen – als sie den leichten Luftzug spürte.

Boorhs große zweischneidige Axt war die Ursache, als sie dicht an ihr vorbei sein Ziel in dem auf sie zueilenden Fremden suchte. Der machte eine jähe Drehung – gerade, als die Axt in ihn einschlagen wollte. Sie rutschte fast an seinem schmächtigen Körper entlang und riss ein Stück seines groben Leinenhemdes mit sich. Er taumelte und fiel – als Kishou einen surrenden Ton in der Luft vernahm, dem gleich darauf ein kleines ,Ratsch’ folgte. Die erste Pfeilspitze hatte sich dicht bei ihr in den festen Boden gebohrt.

Der Fremde schien bei seinem Sturz kaum den Boden berührt zu haben, so schnell stand er bereits wieder – direkt vor Kishou. Sein Körper drehte sich, und im selben Augenblick schlugen bereits die ersten Pfeilspitzen in dieses Ding ein, in dem seine rechte Hand steckte – um sie auf der anderen Seite ebenso schnell wieder in der entgegengesetzten Richtung zu verlassen. Es schien eine Art Tanz. Der schmächtige Körper drehte und wendete sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Ein Regen von Pfeilen ging auf Kishou herab und spickte die Erde um sie herum, doch nicht ein einziger fand sein erhofftes Ziel. Jene, die es hätten finden können, fanden ihr Ende in der seltsamen Halbschale, die der Fremde trug.

Nach nur wenigen Augenblicken war der Spuk vorbei. Einen Moment lang suchten die Augen des Fremden noch den Himmel ab, dann wendeten sie sich zu Kishou.

Die stand noch immer wie versteinert am selben Fleck, unfähig zu begreifen, was geschehen war. Nun aber lief ein Schauer durch ihren Körper, als der Blick des Fremden sie traf. Noch nie hatte sie solche Augen gesehen. In einem sanften, hellen Blau, das einen Blick in den Himmel freizugeben schien, lag die leuchtend-grüne Iris wie das Blatt eines gerade erst erwachten Baumes. Ein schwarzer, breiter Schlitz, der den Boden mit dem Himmel verband, teilte das Blatt beinahe in zwei Hälften. „Ich ... ich ...!“, stammelte Kishou. Weiter kam sie nicht, denn Boorh und Mo waren bereits bei ihr. Mo legte sofort schützend ihr Gewand um sie, die von all dem aber nichts zu bemerken schien. Wie paralysiert starrte sie in die Augen des Fremden.

„Boorh entscheidet: Du bist ein Dompteur!“, polterte Boorh sogleich los, während er mit einem kleinen Ruck einen Pfeil aus seinem Oberarm riss – um sogleich den Fremden mit einem anerkennenden Schlag auf die Schulter zu versehen. Den jungen Afetiten, der ebenso versteinert stand, und nicht von den Augen Kishous lassen konnte, traf der Schlag gänzlich unvorbereitet. Wie ein Stück leichten, ausgetrockneten Holzes fegte es ihn davon.

„Verzeih meine kleine Unbemessenheit!“, war Boorh darauf ehrlich erschrocken. Er wollte dem Gestrauchelten zu Hilfe eilen – der aber stand bereits wieder.

Verschiedene rote Flecken auf Boorhs Körper ließen vermuten, dass der Pfeil, den er gerade aus seinem Arm gezogen hatte, nicht der Einzige war, der ihn getroffen hatte. Mo und er waren in den Pfeilregen hineingelaufen, in dem Versuch, Kishou zu retten – und er wusste wohl nun sehr genau, was seine Axt beinahe angerichtet hätte.

„Ihr müsst schnell fort!“, rief der Afetit, der offenbar endlich seine Fassung wiedergefunden hatte. „Ihr müsst fliehen!“ Seine Augen richteten sich ängstlich in den Himmel.

„Was ist entschieden?!“, fragte Mo mit dieser erstaunlichen Ruhe, die sie offenbar niemals verlor.

„Ich kann es nicht bemessen!“, antwortete der Gefragte mit fast verzweifelter Stimme. „Ich kann es nicht bemessen, ... aber ihr müsst schnell diesen Ort verlassen!“ Und dann sprudelte es förmlich aus ihm heraus. „Es verdrängen dort Stämme der Grabenmacher das Allsein – und es verdrängen dort Stämme der Langen Schatten das Allsein ... ich.. ich kann es nicht bemessen ... Doch Tek kennt die Bemessungen ihrer Pfeile! Sie verdrängen vereint das Allsein! ... sie sind gerichtet gegen euch ...! Tek kann es nicht bemessen ...!“

„Was ist entschieden in den Korks?!“, wurde er von Mo unterbrochen.

„Korks?!“, staunte Tek mit weit aufgerissenen Augen. Als wäre es das Stichwort gewesen, waren nicht mehr aus all zu weiter Entfernung, leise die krächzenden Laute der Eisenwesen zu hören.

„Stämme der Grabenmacher? ... der Grabenmacher – zusammen mit Stämmen der Langen Schatten? – und alle zusammen verdrängen das Allsein gemeinsam mit den Korks ...?“, kam nun auch die verwunderte Stimme des Unteren Squatsch aus dem Hintergrund.

Boorh richtete sich in aller Größe auf. „Boorh entscheidet: Es ist eine Verdrängung Suäl Graals vom Allsein!“ Sein Gesicht verfinsterte sich. Er lief zu einem der fast runden, riesigen Steine, und stemmte seinem Rücken unter ihn. Langsam gab der runde Klotz nach, und kam in Bewegung. Zögerlich gab er seinen Widerstand gegen die Kräfte Boorhs auf, und begann bedächtig, dem Gefälle folgend, seine erzwungene Reise.

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