Jörn Holtz - Paradies am Teich

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Paradies am Teich: краткое содержание, описание и аннотация

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Wenn man seiner traumatischen Vergangenheit schon nicht davonlaufen kann, weil sie einen auf Schritt und Tritt begleitet, und man sie in den mitleidsvollen Blicken der anderen wiedererkennt, hat man dennoch die Wahl, wie und wo man weiter dahin vegetiert, erkennt Martin eines Tages und tauscht sein Zuhause gegen eine Eremitage in einer Höhle am Strand auf La Gomera.
Dort trifft er zum ersten Mal auf Menschen, die ihn so akzeptieren wie er ist, seit ihm diese unvorstellbare Gewalt angetan worden war.
Bis ihn ein weiterer 'Unfall' dazu zwingt seine selbstgewählte Eremitage gegen ein Krankenbett in einer utopischen Gemeinschaft von deutschen Alt-Hippies einzutauschen. Doch findet Martin dort auch eine Möglichkeit seine Traumata zu überwinden?

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Nach dieser Renaissance stand sie auch öffentlich zu ihrer, bis dahin sorgsam unterdrückten, sexuellen Neigung für beide Geschlechter und die Polyamory geprägte Umgebung hier ermöglichte ihr das unbeschwerte Ausleben ihrer Persönlichkeit.

Dieser Smiley, den Lottas Mutter als junge Designstudentin entworfen hatte, war mit der Zeit nicht nur ein modisches Accessoire, sondern auch das Markenzeichen des HFNCI geworden und zierte ebenfalls viele Produkte der Organisation.

Dubios

„Guten Morgen Ole, wie sieht es aus, habe ich heute erneut das Glück, diesen wundervollen Tag in Gegenwart eines jungen, überaus sympathischen Mannes verbringen zu dürfen?“, riss Leonoras sanfte Stimme Ole aus seinen Tagträumen am Ende des Frühstücks.

„Oh, Hallo Leo? Ja, das hast du!“, erhob er sich lächelnd, nachdem er Anne einen Abschiedskuss gegeben hatte.

„Schön, das freut mich!“, lächelte sie Anne kurz an, bevor sie ihn wieder ansah und sich bei ihm mütterlich einhakte. „Okay, dann lass uns zuerst einmal die Zettelkästen leeren, um zu schauen, ob irgendjemand vielleicht einen besonderen Wunsch hat, den wir ihm heute noch erfüllen können.“

„Gerne!“, lächelte er, da er sich noch immer über die Kommunikationswege innerhalb der Kommune amüsierte. Jedoch ließ er dies unkommentiert, denn er mochte und respektierte die ältere Dame sehr, die nach dem unerwarteten Tod von Lottas Vater nicht nur die Kommune nach außen hin vertrat, sondern sich auch so gut wie allein um die materiellen Bedürfnisse der Gemeinschaft kümmerte, welche sie nicht in Subsistenzwirtschaft produzieren konnte. Daher war sie ebenfalls froh über seine tatkräftige und zumeist sehr umsichtige Unterstützung.

„Na, dann bin ich ja mal gespannt, was heute so alles auf den Zetteln steht“, stellte er bewusst ein ungezwungenes Lächeln zur Schau, während er neugierig den ersten himmelblauen Kasten öffnete, der eben dazu bestimmt war. „Hui, das lohnt sich aber!“, fing er den wüsten Zettelberg auf, der ihm aus dem übervollen Kasten entgegen quoll und reichte ihn Leonora.

„Ach was, das geht doch noch! Warte erst einmal den Sommer ab, dann wird dir dieser vermeintliche Berg hier, nur noch wie ein Häufchen vorkommen“, hob sie demonstrativ die Ausbeute von diesem Zettelkasten kurz in die Höhe. Dann setzte sie sich in den Schatten einer alten Bananenstaude, wo sie lächelnd den Inhalt des Stapels studierte und das gelesene auf mehrere Rückseiten übertrug, wobei sie den Originaltext auf der jeweiligen Vorderseite markant durchstrich.

„Hier, das alles kannst du nachher schon einmal mitbringen, nachdem du Lotta und die anderen in den Ort hinuntergefahren hast“, reichte sie ihm kurze Zeit später einen der Einkaufszettel.

„Okay, mache ich“, nickte er, bevor er neugierig den Inhalt des Zettels überflog. Dabei erfreute er sich wie jedes Mal an ihrer Handschrift, die sehr schön geschwungen war und fast Altdeutsch wirkte. Doch dann stutzte er plötzlich: „Ja sag mal, was soll ich da mitbringen?“, sah er sie ungläubig an, bevor er empört, anfügte: „Nee nun mal im Ernst, das geht doch nun wirklich nicht, ich meine ich kann doch nicht! Denn wie sieht das aus?“. Tippte er nachdrücklich mit dem Zeigefinger auf dem Zettel.

„Wie, was kannst du nicht?“, nahm sie ihm den Zettel wieder aus der Hand und las die notierte Bestellung noch einmal kritisch durch. „Also, ehrlich gesagt sehe ich nicht, wo dein Problem liegt“, sah sie ihn verständnislos an.

„Na, ich meine unter anderem die ganzen Gummis hier!“, tippte er noch einmal mit dem Zeigefinger zur Verdeutlichung auf die besagte Zeile auf dem Zettel. „Und was soll das bitte schön sein?“, deutete er dann auf eine andere Zeile weiter unten.

„Ach, du meinst unsere gute Gleitcreme. Nein, die ist doch echt super und aus ganz natürlichen Wirkstoffen“, sah sie ihn weiterhin verständnislos an, bevor sie ein überzeugtes Verkäuferlächeln aufsetzte. „Also, wenn ihr mal welche braucht, dann wäre es genau diese hier, die ich euch wirklich empfehlen kann. Diese Creme ist einigermaßen geschmacksneutral, greift die Scheidenflora nicht an und lässt sich hinterher ganz einfach wieder abwaschen, ohne dabei allzu sehr zu schmieren!“

„Oh ja, danke für den Tipp!“, erwiderte Ole überrascht ihren Blick. Dann legte sich seine Stirn in Falten: „Leo, also wirklich! Ich kann doch nicht ein Dutzend Familienpackungen Kondome und x Flaschen Gleitcreme kaufen! Da komme ich mir ja wie ein Bordellbesitzer vor, der sein Jahresvorrat auffüllen will“, echauffierte er sich nun im Flüsterton.

„Na, wenn wir damit mal ein ganzes Jahr hinkommen? Denn wenn ich mich recht entsinne, hielt die letzte Fuhre gerade mal knapp zwei Monate und nun beginnt auch noch bald die Hauptsaison“, wirkte sie auf einmal nachdenklich. „Na ja, wie dem auch sei“, lachte sie kurz herzhaft, bevor sie die Anzahl der Packungen nach oben korrigierte. „Bestell Oswaldo einfach einen lieben Gruß von mir. Dann wird er schon nicht die Policia holen!“

Doch einen lieben Gruß von Leonora brauchte Ole dem Besitzer des örtlichen Reformhauses gar nicht auszurichten. Denn kaum hatte er verunsichert seine Bestellung aufgegeben, indem er den Zettel wortlos über die Theke geschoben hatte, da lächelte Oswaldo ihn auch schon spöttisch an: „Ah, der neue Laufjunge von meiner liebsten Kundin!“, begrüßte er ihn mit einem spöttischen Unterton auf Spanisch.

„Sí!“, erwiderte Ole schüchtern und nickte irritiert, wobei er überlegte, bis er die Bedeutung von Oswaldos Aussage erfasste. Dabei lächelte er vordergründig, weil er zunehmend nervöser wurde. Denn der untersetzte, aber sehr kräftige Mann machte keine Anstalten, die soeben aufgegebene Bestellung zu begutachten, stattdessen beäugte er ihn eine Zeitlang eingehend, bevor er etwas ungläubig aus dem Fenster sah. Dann zuckte er kurz mit den Schultern, ehe er über seine linke Schulter hinweg laut: „Sophia!“, in das Dunkle seines Ladens hineinrief.

„Sí, papá!“, sagend, erschien daraufhin eine hübsche junge Frau in Lottas Alter. Diese betrachtete zunächst mürrisch ihren Vater, bevor sie zu lächeln anfing, als sie Ole erblickte. Dabei pustete sie sich eine Locke ihres langen schwarzen Haares aus dem Gesicht, während sie ihr eh schon enganliegendes Top glattzog, wodurch Oles Blick automatisch auf ihre pralle Oberweite fiel. Dies nahm sie lächelnd zur Kenntnis, ebenso wie ihr Vater, der aber nicht lächelte, sondern kritisch seine Augen noch weiter verengte.

Als sie dann den Zettel mit der Bestellung von ihrem Vater hingeschoben bekam, der Ole dabei weiterhin eindringlich musterte, legte sich ihre Stirn sichtbar in Falten. „Oh, vale!“, stieß sie dabei kurz angebunden aus, bevor sie sich auf dem Absatz umdrehte und ihm mit ihrer rechten Hand andeutete, ihr in das Dunkle des Ladens zu folgen.

Unsicher nickte Ole daraufhin dem immer noch finster dreinblickenden Ladenbesitzer zu, bevor er sich anschickte ihr zu folgen. Der brummte nur etwas Unverständliches und wandte sich wieder seiner Tageszeitung zu, die er zur Seite gelegt hatte, als Ole seinen Laden betreten hatte.

Dann musste Ole sich beeilen, da er Sophia gerade noch hinter einem der hohen Regale verschwinden sah.

„Keine Angst, mein Vater ist eigentlich recht umgänglich! Nur hadert er jedes Mal mit Gott, wenn jemand oben aus der Kommune hier auftaucht und dies hier bestellt“, empfing sie ihn auf dem Boden kniend, während sie eine Palette mit der bestellten Gleitcreme aus einem der hintersten Regale zog und sie direkt vor seinen Füßen auf den Boden knallen ließ. Dann zog sie eine goldene Kette mit einem Kruzifix als Anhänger aus ihrem Dekolleté und küsste es sanft, bevor sie es zurücksteckte. „Dabei verdient er gar nicht schlecht an euch!“, sah sie zu Ole hoch und lächelte erneut, während sie kurz überlegte. „Bei einem muss ich meinem Vater allerdings Recht geben! Du siehst wirklich gar nicht so aus wie die Typen, die hier sonst reingeschlichen kommen, und verschüchtert einen Zettel von Leonora auf den Tisch legen. Und schon gar nicht tauchen diese Typen in so einem noblen Camper hier auf!“, nickte sie höhnisch in die Richtung, in der sein recht neuer VW-Bus mit Campingausstattung stand, der frisch poliert in der Sonne glänzte.

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