Jörn Holtz - Paradies am Teich

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Wenn man seiner traumatischen Vergangenheit schon nicht davonlaufen kann, weil sie einen auf Schritt und Tritt begleitet, und man sie in den mitleidsvollen Blicken der anderen wiedererkennt, hat man dennoch die Wahl, wie und wo man weiter dahin vegetiert, erkennt Martin eines Tages und tauscht sein Zuhause gegen eine Eremitage in einer Höhle am Strand auf La Gomera.
Dort trifft er zum ersten Mal auf Menschen, die ihn so akzeptieren wie er ist, seit ihm diese unvorstellbare Gewalt angetan worden war.
Bis ihn ein weiterer 'Unfall' dazu zwingt seine selbstgewählte Eremitage gegen ein Krankenbett in einer utopischen Gemeinschaft von deutschen Alt-Hippies einzutauschen. Doch findet Martin dort auch eine Möglichkeit seine Traumata zu überwinden?

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Oh, man!‘, lechzte er leise, während er kurz neidisch auf ihren Begleiter starrte. Der jedoch unternahm zu seiner Überraschung keinerlei Anstalten, sich ebenfalls seiner Kleidung zu entledigen. Weshalb Martin verwundert seinen Kopf hin und her schüttelte. Denn wenn er an seiner Stelle wäre, würde er sich nicht zweimal bitten lassen. Aber er war nicht an seiner Stelle und wird es wohl auch nie sein, gestand er sich einen Augenblick später enttäuscht ein. Dabei glitt sein Blick an seinem bei weitem nicht makellosen Körper hinunter.

Missmutig und wieder mal mit seinem Schicksal hadernd, wollte er sich gerade von dem romantischen Schauspiel unten am Strand abwenden, da drehte sich die Brünette plötzlich zu ihm ins Profil und erregte so wieder seine Aufmerksamkeit.

Denn nun konnte er deutlich die Silhouette ihres überaus ansprechenden Busens erkennen, der sich über einen wider Erwarten nicht ganz flachen Bauch erhob. ‚Nanu, das ist ja merkwürdig?‘, stutzte er und kniff seine Augen noch mehr zusammen. Infolgedessen machte sich seine rechte Hand sich selbstständig, weil er augenblicklich seinen lang unterdrückten Gelüsten ergab, während sein Blick auf die athletische Brünette gerichtet blieb.

Doch als die Brünette plötzlich und ohne ersichtlichen Grund sich zu ihm hindrehte und auf ihn zugelaufen kam, blieb sein Blick zuerst auf ihrem sich geschmeidig hin und her wiegenden Busen hängen, bevor er sich seiner Situation bewusstwurde und innehielt. Dann duckte er sich im nächsten Moment in den Schatten des Felsens hinunter, der neben dem Eingang lag. Dort bemühte er sich vorsichtig seine Hose hochzuziehen, wobei er angestrengt den Geräuschen um sich herum lauschte. Deshalb konnte er deutlich hören, wie die hübsche Unbekannte erst schnell näherkam, bevor sie in seiner unmittelbaren Nähe stehen blieb.

Ach Martin, du bist ein Spanner und ein echt schlechter noch dazu!‘, ohrfeigte er sich gerade selbst innerlich, als er unerwartet deutliche Würgelaute aus ihrer Richtung vernahm. Verwirrt und neugierig zog er sich daraufhin am Felsen wieder ein Stück hinauf, wobei der noch offene Gürtel seiner Hose ein hörbar kratzendes Geräusch erzeugte.

Mist!‘, fluchte er leise, wobei er verärgert sein Gesicht verzog und den Felsen wieder hinunterglitt. Dann lauschte er erneut und erbleichte, denn das wenig schicksame Geräusch erstarb augenblicklich und es folgte eine bedrückende Stille.

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit, siegte bei ihm die Neugier über seine schamhafte Furcht, woraufhin er es abermals wagte, über den Felsen hinweg die gegenwärtige Situation in Augenschein zu nehmen. Dabei war er dieses Mal darauf bedacht, keine verräterischen Geräusche zu machen, während er sich erneut den Felsen hinaufzog.

Als er schließlich über den Felsen hinweg nach links linste, stellte er zu seiner Erleichterung fest, dass die Aphrodite vor ihm, viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war, als dass sie ihn bemerkt haben konnte. Doch dann erstarrte er erneut, als er einen kurzen Blick auf ihr noch leicht rötlich verzerrtes Gesicht erhaschen konnte. Er wusste zwar, dass die Welt ein Dorf sein konnte, doch hätte er gerade sie hier nie erwartet.

Denn neben ihm im schwarzen Sand kniete seine heimliche Jugendliebe, die er vor über 10 Jahren fanatisch angehimmelt hatte, ohne auf Erwiderung zu hoffen, und die nun, gut dreieinhalbtausend Kilometer von zuhause entfernt, ihm unverhofft ihren unverhüllten Po entgegenstreckte.

Langsam versank die Sonne vollends im Meer und mit ihr die letzten Akkorde von Cat Stevens: Morning has Broken, die Lotta auf der alten Westerngitarre von ihrem kürzlich verstorbenen Vater gespielt hatte. Nach einem traurigen Seufzer hob sie langsam ihren Kopf und sah ihre Metamours mit leicht verquollenen Augen an. „Und, habe ich euch zu viel versprochen?“, fragte sie leise mit belegter Stimme.

„Nein, es war wirklich wunderschön“, sah Anne sie mitfühlend an, wobei sie ihrer Geliebten sanft über den linken Unterarm strich, „und irgendwie spürt man noch immer die Magie, die dieser Ort ausstrahlt“. Dabei wanderte ihr Blick den Strand entlang. Erst dann bemerkte sie das Lotta mit den Tränen kämpfte. „Ach Süßen, kann ich vielleicht irgendetwas für dich tun?“

„Nein, ist schon in Ordnung! Bernd würde es nicht wollen, dass man um ihn weint. Er hatte doch immer eine so positive Lebenseinstellung und vertrat die Meinung, dass wir durch unsere Gedanken und Taten in den anderen weiterleben!“, erwiderte Lotta, bevor sie aufstand, um aufs Meer hinauszublicken.

Während ihr Blick über die Wellen der Brandung glitt, tauchten vor ihrem geistigen Auge Szenen einer längst vergangenen Epoche auf. In denen hier noch überall am Strand Lagerfeuer brannten, um die sich ihre neu formierte Familie und ihr selbstgewählter Clan, sowie auch fremde Brüder und Schwestern scharrten. Sie alle waren aus ihrem schnöden Alltag ausgebrochen, in der noch prüden und grauen deutschen Nachkriegsgesellschaft, um hierher zu kommen, wenn auch viele nur für kurze Zeit.

Versunken in den psychedelischen Klang von Trommeln und Gitarren tanzten einige von ihnen in ekstatischen Bewegungen, meditierten, rauchten oder liebten sich hier öffentlich. Diese Bucht war ihnen lange Zeit ein Zuhause, Wohn-, Schlaf- und Badezimmer in einem. Bis eines Tages der Druck der einheimischen Bevölkerung gegen dieses, wie sie es nannten: gottloses Treiben, zu stark wurde, und die Alten ihres Clans beschlossen im Hinterland sesshaft zu werden.

Zwar kehrten sie immer noch regelmäßig hierhin zurück, um beispielsweise so wie jetzt den Sonnenuntergang zu genießen. Dennoch wurde es nie wieder so wie früher, wo es nur ums nackte Sein und ums Erfahren ging. Denn nachdem die Miliz den Strand geräumt und ihre behelfsmäßigen Unterkünfte in Brand gesteckt hatte, war diese unbeschwerte Ära ein für alle Mal vorbei.

Eine große Anzahl der Schwestern und Brüder kehrte enttäuscht oder aus sozialen Zwängen in ihr verpöntes, bürgerliches Leben zurück. Ein Teil von Lottas Clan jedoch blieb zusammen und schuf sich weit hinten im Tal ein neues Zuhause und eine eigene Gesellschaftsform, die hier ihren Ausgangspunkt genommen hatte.

„Ja, dieser Ort ist wirklich magisch!“, nickte Lotta zustimmend, wobei sie sehnsüchtig erneut aufs Meer hinaussah. Während ihr Blick durch die Brandung glitt, verspürte sie auf einmal den Wunsch, sich mit ihnen zu vereinigen. „Habt ihr eigentlich auch Lust zu baden?“, zog sie kurzentschlossen ihre Hose aus, bevor sie ihre Begleiter, auffordernd, fragend ansah. Dann folgte ihr Top und das Tuch, dass sie um die Haare trug, sowie die Kette und so stand sie schon nackt vor ihnen, bevor die beiden irgendeine Antwort von sich geben konnten.

Überrascht, aber nicht verblüfft sahen sich Anne und Ole kurz an, was für Lotta aber schon zu lange dauerte. „Was ist, keine Lust? Ihr wollt mich doch nicht allein baden lassen, oder?“, stemmte sie ungewohnt ungeduldig ihre Arme in die Seite.

„Ähm, doch!“, kratzte Ole sich verlegen am Kopf, bevor er zu Lotta hochsah. „Ja aber, das geht doch nicht! Hier stehen doch überall Schilder herum, auf denen für jedermann gut lesbar steht: Kein FKK!“

„Ach Ole!“, schüttelte Lotta sich auf einmal vor Lachen und lies ihren kleinen rechten Zeigefinger vor seinem Gesicht hin und her wackeln. „Um diese Uhrzeit ist das schon okay. Denn um diese Uhrzeit schlafen die streng katholischen Gomeros schon“, griente sie ihn verwegen an.

Gelebte Utopie

Langsam erwachte Ole aus einem unruhigen Schlaf, während er zufrieden mit der linken Hand sanft über Annes muskulösen, unbedeckten Rücken strich. Vorsichtig bewegte er sich dabei etwas hin und her, um so eine bequemere Position für sich zu finden. Denn sein eigener Rücken schmerzte gerade unangenehm, obwohl er es mittlerweile gewohnt war, auf dem Rücken zu schlafen.

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