Axel Adamitzki - SeelenFee - Buch Vier

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Silvana Larbang, eine junge Frau unserer Zeit, ist erfüllt mit übersinnlichen Fähigkeiten, die es ihr ermöglichen, lebende und auch verstorbene Seelen zu helfen, zu retten und letztlich sogar zu erlösen. Doch noch ist sie sich dieser unvergleichlichen und verantwortungsvollen Veranlagungen nicht bewusst. Erst der schreckliche und viel zu frühe Tod ihrer besten Freundin Melissa lässt all das langsam erwachen. Mühsam, Schritt für Schritt, betritt sie sodann ihren wahren, tief in ihr ruhenden, Lebensweg, der voller Träume, Selbstzweifel und Überraschungen ist.
Neben Silvanas feinfühligem Wesen und ihrer Wahrhaftigkeit sind es surreale Träume – die sie nun so intensiv erlebt wie seit ihrer Kindheit nicht mehr -, die ihr erst verschwommen, doch dann klar und beinahe greifbar ihren Weg mehr und mehr aufzeigen.
Ohne es zu wissen, schöpft sie auf diesem beschwerlichen Weg zusätzlich Kraft aus der Erfüllung eines Versprechens, das sie ihrer verstorbenen Freundin Melissa in einem Traum gegeben hat. Voller Hingabe kümmert sie sich um die kleine Rosa, Melissas Tochter. Und manchmal sieht es so aus, als würde sich das Baby auch um sie kümmern.
Eine Liebe, die nicht sein darf, verwirrt sie zusätzlich, hilft ihr letztlich, wie nur wahrhaftige Liebe es vermag, wenn man sie zulässt, ihren Weg zu finden.
All das ereignet sich vor dem Hintergrund eines bürgerlichen Lebens, dem Silvana und Melissa entstammen, und einer Welt des egoistisch blasierten Adels, in die Silvanas verstorbene Freundin aus Liebe eingeheiratet hatte.
Buch 4 von 4
259 Normseiten

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Dieser Kampf in ihr tobte kaum mehr als zwei Sekunden.

Es war einer jener seltenen Momente im Leben, der einem vom Schicksal geschenkt wird, in dem das Dasein eine neue Wendung bekommen könnte. Es fühlt sich an wie ein kleiner runder Durchlass, der sich öffnet … für Sekunden. Und man muss springen, ins Unbekannte, ins Leere, mit allen Konsequenzen. Tut man es nicht, bereut man es ein Leben lang.

Und was tat Elektra?

Sie sprang, oh ja, sie sprang.

»Bitte, warten Sie, Silvana«, sagte sie mit drängend verzweifelter Stimme, jetzt zwei Schritte hinter der Frau, von der sie nun glaubte zu wissen, dass sie so etwas wie ihr Schicksal sein könnte, mehr noch, offensichtlich ihr Schicksal war. »Bitte, warten Sie, Silvana. Es … es tut mir leid«, sagte sie, sehr kleinlaut geworden. In ihrer Stimme lag, neben dem Schauder vor dem Unbekannten, angsterfüllte Verzweiflung.

*

Bei all den Beschimpfungen, die diese Elektra über sie gegossen hatte, dachte Silvana immer nur an Rosa, an den Traum am Deich, an den roten Fleck auf dem weißen Sommerkleid, an das, was Rosa dieser Frau angetan hatte … weil sie ihrem Vater helfen musste.

Sie hatte hier und heute auf eine Geste gehofft. Ihre Worte waren ehrlich gewesen. Silvana hatte sich beinahe vor sich selbst gedemütigt. Doch ohne Erfolg, wie es schien – leider.

Dennoch fühlte sie sich gut. Sie hatte es versucht, sie war einer inneren Stimme gefolgt, die wohl auf ein Wunder gehofft hatte – vergebens. Von Frau zu Frau … offensichtlich hatte sie da etwas missverstanden.

Doch in dem Moment, als sie die Tür zum Gang öffnen wollte, als es schien, als gäbe es tatsächlich nichts zwischen ihnen, hörte sie: »Bitte, warten Sie, Silvana. Es … es tut mir leid«, und sie stockte.

Stumm stand Elektra Gräfin von Memmingstetten nun vor Silvana. Sie hatte sich verändert. Sekundenschnell.

Ihre schwarzen Augen, eben noch hasserfüllt und grün schimmernd, sahen sie, nein, bettelten Silvana verzweifelt und ängstlich an. Die Hände zuckten, schienen nach ihr greifen, sie berühren zu wollen, schrien plötzlich wie alles an dieser Frau nach ihrer, nach Silvanas Hilfe.

Die Wut und Feindseligkeiten waren verebbt, waren einer tiefen Angst gewichen. All das vernahm Silvana in den flehenden Gesten, die es da plötzlich gab.

War so etwas möglich? Eine solche Veränderung?

Offensichtlich schon.

»Von Frau zu Frau?«, murmelte Elektra.

Silvana nickte, obwohl sie jetzt noch viel weniger wusste, was das bedeutete.

Einen sehr langen Moment standen sich die beiden Frauen dann gegenüber. Etwas passierte zwischen ihnen. Nicht sichtbar … aber vielleicht ja doch. Obwohl … Gefühle an sich sind nicht sichtbar. Ihre Folgen, ihre Wirkungen – ein angsterfülltes Lächeln, ein vorsichtiger Blick in die Seele des anderen und schließlich in die eigene – können nach und nach sichtbar werden.

Und sie wurden es.

42 – Nachdenklich, achtsam und …

… verhalten setzte sich Elektra auf die große Couch im Wohnbereich der Suite. Mit ängstlich aufgerissenen Augen fixierte ihr Blick einen Punkt am Boden und verlor sich sogleich spürbar und tief in ihren Gedanken und Erinnerungen. Bald schon war sie bei sich. Silvanas Anwesenheit vernahm sie wohl kaum noch, doch fraglos fühlte sie die Nähe der anderen Frau.

Und dann kam es zu einer Offenbarung, die es im wirklichen Leben nur sehr selten gibt – in Träumen und Gedanken schon viel öfter, doch wurden diese Bilder nur selten in Worte gefasst. Auch würde jeder normale Mensch eine solche Offenbarung schlichtweg für unglaubwürdig halten. Aber was war an Silvana schon normal. Und sind es nicht oft erst die sonderbar scheinenden Dinge, Worte oder Gedanken, die wirkliche Veränderungen verursachen?

»Bella …«, begann Elektra kaum hörbar. »Ich lebe mit einer Frau zusammen. Obwohl … tue ich das überhaupt?

Ist es nicht eher der Wunsch danach?« Fragen, die sie sich selbst stellte und die sie sich mit einem ahnungslosen Schulterzucken beantwortete.

Silvana spürte deutlich, dass hier etwas von großer Bedeutung seinen Anfang nahm. Und sie wagte nicht, sich zu bewegen – zu empfindlich war der Moment.

Und sie wartete. Stumm und reglos.

Anfänglich sehr zaghaft fuhr Elektra schließlich fort: »Man kann das mit Bella nicht verstehen, wenn man nicht …« Sie brach ab und nickte schließlich ihren Gedanken zustimmend zu. »Ja, ich muss viel früher beginnen.« Und einen langen Moment kramte sie dann stumm ein weiteres Stück tiefer in ihren Erinnerungen, räusperte sich und begann zu erzählen. Von der Trennung von Raymond. Sie wusste damals nicht, warum sie die vollzogen hatte, vollziehen musste. »Alles stimmte zwischen uns, alles war unsagbar harmonisch. Und doch musste ich weg. Der Heiratsantrag … das war zu viel gewesen.

Aber ich wusste damals schon, dass Raymond das nicht verdient hatte«, sagte sie in einem Ton, der auch heute noch den Schmerz deutlich werden ließ, den sie damals wohl genau so empfunden und den sie durch ihre panikartige Flucht zusätzlich auch über ihren beinahe Verlobten gebracht hatte.

»Aber ich wusste damals noch nicht, was mir Frauen bedeuten. Wobei … In meinem Leben hat es bislang erst eine Frau gegeben. Doch die ist es und keine andere … meine Bella.« Ein verzagtes Lächeln umspielte ihr kurz den Mund, verschwand aber wieder hinter Erinnerungen, die voller Mühsal schienen.

»Doch vorher … Nach der Trennung von Raymond tobte ich mich erst einmal aus«, fuhr sie entrückt fort, »weil ich glaubte, dass es das war, was mich von ihm fortgejagt hatte. Mein schlechtes Gewissen trieb mich jahrelang um die Welt, von Event zu Event, von Einladung zu Einladung, von Ball zu Ball.

Und hier und da gab es auch immer wieder irgendeinen Kerl. Nie etwas Festes. Und immer war es einer dieser selbstverliebten Zyniker, die nur nehmen, rücksichtslos. Und … so schlimm es jetzt auch klingen mag, aber je rücksichtsloser sie waren, je weniger ich ihnen bedeutete, desto größer war der Kick, ja … der Kick. Gefühle waren nie im Spiel. Auch für mich nicht …« Elektra brach kurz ab und schien erneut ein paar Gedanken zu ordnen.

Was für eine traurige Seele, dachte Silvana und hätte fast geheult. Rasch nutzte sie die Stille, huschte drei Schritte zu einem Sessel, der außerhalb von Elektras Blickfeld stand, und setzte sich. Sie wollte die Gedanken der anderen Frau nicht unterbrechen, auch wollte sie nicht, dass Elektra ihr in die tränenverhangenen Augen sah.

Langsam, den Blick wieder starr nach innen gerichtet, fuhr Elektra dann fort: »All das änderte sich schlagartig, als ich von Raymonds Heirat erfuhr.

Dass der Adel im Gutshaus versammelt war und ich nicht dabei war, konnte ich verschmerzen, verstand ich sogar, dass Ray aber eine Bürgerliche geheiratet hatte, traf mich mitten ins Herz.«

Erschrocken wendete sie den Kopf und sah Silvana aufgeregt an. »Nein, bitte, Silvana, verstehen Sie mich nicht falsch, nicht die Tatsache, dass seine Frau … Ihre Freundin, eine Bürgerliche war, traf mich, viel mehr war es der Umstand, dass mir sofort klar war, dass er diese Frau abgöttisch lieben musste. Und dass damit seine Liebe zu mir … gänzlich erloschen war.

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