Lew Tolstoi - Auferstehung

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Die Handlung thematisiert die Läuterung der Protagonisten durch moralisches Handeln. Ein adliger Gutsherr, als Geschworener bei Gericht, erkennt in einer angeklagten Prostituierten ein von ihm verführtes Mädchen wieder, verführt in einer Osternacht, dem Fest der Auferstehung Christi. Er fühlt sich mitschuldig an ihrem Schicksal und bemüht sich um eine Urteilsrevision. Er erfährt die ganze Unvollkommenheit des damaligen Rechtssystems und folgt ihr schließlich in Zwangsarbeit und Verbannung. Eine Ehe mit ihm schlägt sie aus, obwohl oder eher weil sie ihn liebt. Sie hat vor, einen anderen Häftling zu heiraten.

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»Sehr gut«, sagte der Präsident, augenscheinlich mit den erzielten Resultaten sehr zufrieden. »Also erzählen Sie, wie die ganze Sache war«, sagte er, sich auf den Stuhlrücken lehnend und beide Hände auf den Tisch legend. »Erzählen Sie alles, wie es war. Sie können durch ein offen herziges Geständnis Ihre Lage lindern.«

Die Maslowa schwieg, den Präsidenten gradaus ansehend.

»Erzählen Sie, wie die Sache war.«

»Wie es war?« begann die Maslowa plötzlich und schnell. »Ich kam im Hotel an, man führte mich in sein Zimmer und dort war er schon sehr betrunken.« — Sie sprach das Wort er mit einem besonderen Ausdruck des Entsetzens, indem sie ihre Augen weit aufriß. — »Ich wollte wegfahren, er ließ mich nicht.«

Sie schwieg, als hätte sie plötzlich den Faden verloren, oder als wäre ihr etwas anderes eingefallen.

»Nun und dann?«

»Was denn dann? Ich blieb eine Zeitlang bei ihm und fuhr dann nach Hause.«

In diesem Augenblick erhob sich der Staatsanwaltsadjunkt zur Hälfte, indem er sich affektiert ans den einen Ellbogen stützte.

»Sie wünschen eine Frage zu stellen«, sagte der Präsident und zeigte dem Staatsanwalt auf dessen bejahende Antwort mit einer Geste, daß er fragen könne.

»Ich möchte mir die Frage gestatten, ob die Angeklagte schon früher mit Simon Kartinkin bekannt gewesen?« fragte der Staatsanwalt, ohne die Maslowa anzusehen.

Und nachdem er seine Frage gestellt hatte, preßte er die Lippen zusammen und runzelte die Stirn.

Der Präsident wiederholte die Frage. Die Maslowa starrte den Staatsanwalt erschrocken an.

»Mit Simon? Ja«, sagte sie.

»Ich möchte jetzt wissen, worin diese Bekanntschaft der Angeklagten mit Kartinkin bestand? Ob sie sich häufig sahen?«

»Worin die Bekanntschaft bestand? Er lud mich zu den Gästen ein; überhaupt keine Bekanntschaft«, antwortete die Maslowa, ihre Augen unruhig vom Staatsanwalt zum Präsidenten und zurück wendend.

»Ich möchte wissen, warum Kartinkin zu den Gästen ausschließlich die Maslowa und nicht auch andere Mädchen einlud?« fragte der Staatsanwalt und kniff die Augen zusammen mit einem leisen, mephistophelisch-listigen Lächeln.

»Ich weiß nicht. Woher soll ich das wissen«, antwortete die Maslowa, schaute sich erschrocken um und ließ den Blick für einen Moment auf Nechljudow haften. »Er lud ein, wen er wollte.«

»Hat sie mich wirklich erkannt?« dachte voll Entsetzen Nechljudow und er fühlte, wie das Blut ihm ins Gesicht schoß. Aber die Maslowa wandte, ohne ihn von den anderen zu unterscheiden, ihren Blick wieder ab und heftete ihre Augen von neuem voll Schrecken auf den Staatsanwalt.

»Die Angeklagte leugnet also, zu Kartinkin irgend welche näheren Beziehungen unterhalten zu haben? Sehr gut. Ich habe nichts mehr zu fragen.«

Und der Staatsanwalt nahm sogleich den Ellbogen vom Schreibpulte und begann etwas auf zuschreiben. In Wirklichkeit schrieb er nichts, sondern fuhr nur mit der Feder über die Buchstaben seines Zettels; aber er hatte gesehen, wie Staatsanwälte und Advokaten es machen: nach einer geschickten Frage tragen sie in ihre Rede eine Notiz ein, die den Gegner vernichten soll.

Der Präsident wandte sich nicht sogleich an die Angeklagte, weil er eben das Mitglied in der Brille befragte, ob es mit der Vorlegung der bereits im voraus aufgestellten und notierten Fragen einverstanden sei.

»Was war denn weiter?« fuhr der Präsident zu fragen fort.

»Ich kam nach Hause«, berichtete die Maslowa, jetzt schon etwas kühner den Präsidenten allein betrachtend, »und legte mich schlafen. Kaum war ich eingeschlafen, so weckte mich unser Mädchen, die Bertha. »Geh, sagte sie, Dein Kaufmann ist wieder da.« Da wollte er — sie sprach das Wort er wieder mit demselben Ausdruck des Entsetzens aus — da wollte er nach Wein schicken, hatte aber kein Geld mehr bei sich und schickte mich ins Hotel auf sein Zimmer. Er sagte mir, wo das Geld sei und wie viel ich nehmen sollte. So fuhr ich denn hin.«

Der Präsident flüsterte im Augenblicke etwas dem Mitgliede links zu und hörte daher nicht, was sie sprach. Um aber zu zeigen, daß er alles gehört habe, wiederholte er ihre letzten Worte.

»Sie fuhren hin. Nun, und . . . ?« sagte er.

»Als ich angekommen war, that ich, was er mir befohlen: ich ging auf sein Zimmer. Ich ging nicht allein ins Zimmer, sondern rief Simon Michajlowitsch und die da«, sagte sie und wies auf die Botschkowa.

»Sie lügt, ich bin überhaupt nicht drin gewesen . . . «, begann die Botschkowa, wurde aber am Fortfahren gehindert.

»In deren Gegenwart nahm ich vier Zehnrubelscheine heraus«, erzählte die Maslowa weiter, die Stirne runzelnd und ohne die Botschkowa anzusehen.

»Hm, hat die Angeklagte als sie die vierzig Rubel herausnahm, nicht vielleicht bemerkt, wieviel Geld im Ganzen da war?« fragte wieder der Staatsanwalt.

Die Maslowa zuckte zusammen, sobald sich der Staatsanwalt an sie wandte. Sie wußte nicht, wie und warum, aber sie fühlte, daß dieser Mensch ihr übelwollte.

»Ich habe nicht gezählt, ich sah nur, daß dort Hundertrubelscheine waren.«

»Die Angeklagte hatte die Hundertrubelscheine gesehen. — Ich habe nichts mehr.«

»Nun, Sie brachten ihm also das Geld?« fuhr der Präsident fort, einen Blick auf seine Uhr werfend.

»Jawohl.«

»Nun und dann?« fragte der Präsident.

»Dann nahm er mich wieder mit sich«, sagte die Maslowa.

»So, und wie gaben Sie ihm denn das Pulver im Wein?« fragte der Präsident.

»Wie ich es ihm gab? Ich schüttete es in den Wein und gab es ihm.«

»Wozu gaben Sie es ihm denn?«

Sie seufzte tief und schwer auf ohne zu antworten.

»Er wollte mich immer nicht weglassen«, sagte sie nach einigem Schweigen. »Ich war schon ganz abgequält. Da ging ich auf den Korridor hinaus und sagte zu Simon Michajlowitsch: »wenn er mich doch weglassen wollte, ich bin schon müde.« Und Simon Michajlowitsch sagte: »wir sind ihn auch überdrüssig. Wir wollen ihm ein Schlafpulver geben; wenn er eingeschlafen ist, kannst du gehen.« »Gut«, sagte ich. Ich dachte, daß es ein unschädliches Pulver sei. Er gab mir ein Papierchen. Ich ging wieder hinein; er lag hinter der Scheide wand und ließ sich sofort einen Kognak reichen. Ich nahm vom Tisch eine Flasche Fine Champagne, goß zwei Gläser ein, eins mir, eins ihm, schüttete in das seinige das Pulver und gab es ihm. Hätt’ ich denn gegeben, wenn ich das gewußt hätte.«

»Nun und wie kamen Sie zu dem Ring«, fragte der Präsident.

»Den Ring hat er mir selbst geschenkt.«

»Wann hat er Ihnen denselben geschenkt?«

»Als ich mit ihm in das Zimmer gekommen war, wollte ich wieder weggehen, er aber schlug mich auf den Kopf, sodaß der Kamm zerbrach. Ich wurde böse und wollte wegfahren. Er nahm den Ring vom Finger und schenkte ihn mir, damit ich bliebe«, sagte sie.

Der Staatsanwalt erhob sich von neuem und bat immer mit demselben geheuchelt-naiven Ausdruck um die Erlaubnis, noch einige Fragen vorzulegen. Nachdem er die Erlaubnis erhalten, neigte er seinen Kopf über den gestickten Kragen und fragte:

»Ich möchte wissen, wie lange die Angeklagte sich in dem Zimmer des Kaufmanns Smeljkow aufhielt?«

Die Maslowa wurde wieder von Furcht befallen und, unruhig mit den Augen vom Staatsanwalt zum Präsidenten schweifend, sagte sie schnell:

»Ich erinnere mich nicht, wie lange.«

»So, erinnert sich aber die Angeklagte vielleicht, ob sie sich nachdem sie aus dem Zimmer des Kaufmanns Smeljkow gegangen noch irgend wo anders im Hotel aufgehalten habe?«

Die Maslowa sann nach.

»In ein leeres Zimmer nebenbei bin ich hinein gegangen«, sagte sie.

»Wozu gingen Sie denn da hinein?« fragte interessiert der Staatsanwalt, sich direkt an sie wendend.

»Ich wartete auf die Droschke.«

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