Elvira Alt - Bleiweiß – Der schleichende Tod

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Mit einer Sonderausstellung im Frankfurter Städel Museum, drehte sich alles um eines der erfolgreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte und entführte die Besucher in die Zeit von Tizian und die Renaissance in Venedig.
Doch das Kunstereignis wurde durch einen Diebstahl gestört.
Paddy Moser, ein umstrittener Maler, war in der Kunstszene bekannt wie ein bunter Hund. Ein Exzentriker, eine Lichtgestalt, ohne Heiligenschein und er hütete ein dunkles Geheimnis.
Während einer Hochzeitsfeier, die im Schloss, Paddys Wohnsitz in Offenbach am Main stattfand, wurde er und eine Frau ermordet.
In wieweit hängen diese beiden Ereignisse zusammen?
Bei seinen Recherchen stechen der Privatermittler der Detektei Indiskret Eddie Fischer und sein Praktikant Kevin in ein Wespennest und geraten in einen Sumpf aus Lügen und Intrigen. Ein Himmelfahrtskommando!

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Lilo begrüßte die Empfangsdamen. Die hübsche Blonde sah sie missbilligend an und unterbrach für einen Augenblick ihr Telefonat, indem sie die Hand über die Sprechmuschel hielt. „Zu wem wollen Sie? Haben Sie einen Termin?“, fragte sie nach kurzem Zögern, einen schnellen Seitenblick zu ihrer Kollegin werfend.

Lilo war erstaunt, dass man sie hier, in Frankfurt, als einen Niemand behandelte. In Offenbach wäre ihr das nicht passiert. Schließlich war sie die Frau von …

Andererseits war es pure Absicht über den Main zu fahren und um in Frankfurt um Hilfe zu bitten.

Eddies Praktikant tauchte wie aus dem Nichts vor ihr auf.

Bei dem sehr fotogenen Gesicht des Praktikanten, schön wie ein gefallener Gott, dachte man sofort an einen Tänzer. Ernst und schmal. Er hatte den durchtrainierten Körperbau und die Zartheit einer Gazelle. Nur der leichte Anflug von Bartstoppeln auf Kinn und Wange beeinträchtigten sein adrettes und gepflegtes Erscheinungsbild ein wenig.

Der Praktikant, so um die zwanzig, sah in Wahrheit zeitlos aus.

„Herr Fischer wird gleich Zeit für Sie haben“, sagte Kevin mit einer schönen tiefen Stimme. Er hatte einen frechen, irgendwie jugendlichen Zug um den Mund.

Lilo quittierte seine Worte mit einem höhnischen Lächeln.

„Hören Sie, Herr …, Termine sind meine Sache“, protestierte Sekretärin Nummer eins. Der Praktikanten reagierte nicht auf ihren Einwand und nichts in seinem Gesicht veränderte sich, abgesehen von einer sehr sparsamen Erregung um seine Augen. „Kommen Sie mit“, sagte er zu Lilo und machte eine kleine Kunstpause, hakte sie unter und tätschelte ihre Hand. „Sie werden bereits erwartet“, log er.

Kommentarlos drehte er den Empfangsdamen den Rücken zu, zog Frau Moser mit sich fort und führte sie zu einem Paternoster um die oberen Stockwerke zu erreichen.

Kevin hatte keine Ahnung wer diese reizende Dame war und Eddie wusste ebenso wenig Bescheid. Er wollte den beiden möchtegern Sekretärinnen lediglich wieder einmal eins auswischen.

„Können Sie meinen Mann überwachen? Ich glaube, er hat ein Verhältnis. Ihr Name ist Loreley, sie lebt mit ihm zusammen im Schloss“, seufzte sie und nahm Eddie gegenüber platz, knallte ihre Handtasche auf seinen Schreibtisch. Mit diesen Worten fiel sie, total überspannt mit der Tür ins Haus. < Dieses Äffchen klebt wie ein Stück Scheiße an seinem Absatz >, hätte sie am Liebsten gesagt. Ihr Puls raste, sie kochte vor Eifersucht. Um Fassung bemüht, blickte Lilo an ihm vorbei, starrte aus dem Fenster.

Eddie Fischer war ein ruhiger höflicher Mensch, der auf seine Umgebung ausgesprochen beruhigend wirkte, vielleicht weil er über seinem Ehrgeiz nie seine gute Erziehung vergaß. Alle mochten ihn. Einer der Gründe, weshalb sie ihn heute aufsuchte.

Der Ermittler der Detektei Indiskret überlegte, wie er aus dieser Nummer wieder rauskam. Kleinkram, wie stutenbissige, eifersüchtige Ehefrauen, lehnte er prinzipiell ab. Es war immer das gleiche mit nur geringfügigen Variationen. Er war doch kein Mülleimer, in den man seine Sorgen hineinwarf. Er konnte sie nicht ernsthaft beraten. Sie wollte reden und er sollte zuhören. Verständnisvoll, selbstlos, gerührt und sie vielleicht einmal auf die humorvolle Seite der Sache hinzuweisen.

Sein Blick streifte ihr Gesicht. Ihre Augen gefielen ihm gar nicht. Er sah Niedertracht darin, wie das Blitzen in den Augen einer zusammengerollten Schlange, die jeden Moment zuschnappen konnte.

Doch halt. Da war noch etwas. Er kannte sie. Diese exzentrische eigensinnige Person. Von wo bloß?

„Tut mir leid, da müssen Sie sich an einen Kollegen wenden.“ Er stützte einen Ellbogen auf die Stuhllehne und lehnte das Kinn in die Hand. „Das ist nicht mein Ressort. Meine Abteilung hat den Schwerpunkt: Wirtschaftskriminalität“, log er.

Die Zeit, wo er mit Kamera, Block und Stift sich die Nächte um die Ohren schlug, waren Gott sei dank schon lange vorbei. Es schauderte ihn, als er daran dachte, wie er mit Haarspray und Zahnbürste bewaffnet vor Fußabdrücken kniete um einen Gipsabdruck abzunehmen, mit einem Pinsel aus Marabu-Federn Fingerabdrücke sicherte, die Post aus dem Briefkasten fischte, den Müll durchsuchte ...

„Nur keine falsche Bescheidenheit. Sie sind ein erfahrener Detektiv.“

Eddie wollte sie unterbrechen, aber sie ließ sich nicht beirren.

„Sie sind neugierig und lassen sich so leicht nichts vormachen ...“. Lilo suchte in seinen Augen nach einer Spur von Stolz, sah aber nur einen Ausdruck echter Verwirrung in seinem Blick.

Hatte, oder wollte sie ihn nicht verstehen? „Ich wiederhole mich nur ungern ...“.

Sie ließ ihn nicht ausreden. „Na ja, dann eben nicht.“ Sie warf ihm einen herablassenden Blick zu, legte die Hand über die Augen, wippte nervös mit dem Bein. Lilo war zerknirscht. Sie stand auf, griff nach ihrer dünnen Stola, die sie über einen Stuhl geworfen hatte und richtete sich kerzengerade auf, als ob diese Bewegung auch in ihrem Hirn etwas in Bewegung gesetzt hätte. Ihr Bein bewegte sich noch immer. Sie ließ ihren Blick zu Eddie wandern. Eine Weile sagte sie gar nichts. Lilo stand nur hoheitsvoll da, in ihr leichtes, pastellfarbene Etuikleid mit Spaghetti-Trägern gehüllt, tadellos gekleidet, wie immer, wie eine Priesterin in ihrer Robe und nestelte an ihrer Halskette. Dann wandte sie sich Eddie zu. Sie sah in ein ausdrucksloses Gesicht mit markanten Zügen und einem kühlen, distanzierten Schmunzeln. Lilo wusste, dass er sie im Stillen taxierte – und es missfiel ihr. Sie schaute ihn konsterniert an.

„Einen Versuch war es jedenfalls wert“, sagte sie abschied nehmend. Ein leises, hintergründiges Lächeln spielte um ihre gekräuselten Lippen. Sie zuckte mit den Schultern. „Sie haben mich nicht einmal nach dem Namen meines Mannes gefragt.“

„Nun, ich denke es ist alles gesagt.“ Eddie erhob sich, froh, zu einem Ende gekommen zu sein und machte keine Anstalten, ihr mit dem Tuch behilflich zu sein. Vielleicht verspürte er, dass sie nicht in der Stimmung war, sich verwöhnen zu lassen. Sie ging mit den Worten „Moser, Paddy Moser“ davon, aufrecht, fast steif.

Er dachte, ob man sie nun mochte oder nicht, sie war jedenfalls eine bemerkenswerte Frau, ein Knaller. Intelligent und attraktiv. Man musste vermutlich so sein wie sie, wenn man mit einem Mann wie Paddy Moser verheiratet war. Gefangene in einer freundlosen Ehe.

Und dann viel es ihm wieder ein. Das war doch eben Liese-Lotte mit Bindestrich Müller die ihm gegenüber saß. Einst Traum seiner schlaflosen Nächte.

Gewiss war er damals kein Adonis, ein vollschlanker Bube mit Pickeln und Brille, aber seine Augen besaßen einen humorvollen Schimmer und seiner Stimme hörte man an, dass er gern lachte. Sie hatte sich sehr rasch seinem Dunstkreis entzogen.

Wie war das nochmal?

Sie kannten sich von den Pfadfindern. Liese-Lotte, Theo und er. Paddy, um einiges älter, war der Rudelführer.

… schon in jungen Jahren litt sie an gnadenloser Selbstüberschätzung, nachdem sie die Wahl zur Miss Offenbach gewonnen hatte.

Eddie konnte nicht genau das Datum nennen, an dem ihre Beziehung zu Paddy anspruchsvoller wurde, die nun zu einer Belastung in ihrem Leben geworden war. Damals, als Paddy seine ganze Aufmerksamkeit immer mehr auf seine Karriere und seinen Ehrgeiz richtete. Sie war für ihn immer nur eine Trophäe. Ein Accessoire, wie ein Ring oder seinem zahllosen Lametta, dass er um den Hals trug. Er hatte sie nie wirklich geliebt. Sie war einfach da. Zur rechten Zeit am rechten Ort, aber eben nur die zweite Wahl. Hatte Lilo das alles nur verdrängt, oder tatsächlich vergessen? Liese-Lotte mit Bindestrich Müller. Nur noch eine hübsche Ruine! Nicht alltagstauglich.

Von Anfang an hatte Paddy in ihrer Ehe das Sagen. In den vielen Jahren ihres Zusammenseins bestimmte er allein ihre Unternehmungen, mit wem sie verkehrte und was sie unternahm. Vielleicht hatte sie jemanden gebraucht, der ihr alle Entscheidungen abnahm, sie umsorgte und verwöhnte. Vielleicht hatte sie die Möglichkeit gebraucht, selbst in einem anderen zu verschwinden. Anfangs hatte Lilo nichts dagegen gehabt, dass Paddy ihr Leben in die Hand nahm. Er wusste, was für sie am Besten war. Er meinte es nur gut. Wie hätte sie, die aus bescheidenen Verhältnissen stammte, ein arme Leute Kind, wo man jeden Pfennig zweimal umdrehte, ohne sein Geld, überleben können?

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