Wolf Wrobel - Hinter Der Bühne
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Monitor:
Lautsprecher auf, oder in der Nähe der Bühne, damit man auf der Bühne das Orchester und andere Darsteller besser hören kann. Teilweise werden sie auch schon als kleine Kopfhörer (In ears) eingesetzt.
Staging:
Wie genau eine Szene auf die Bühne gebracht wird. Mit Gängen und Bewegungen der Darsteller. Damit wird festgelegt, was zu welcher Zeit, wo auf der Bühne stattfindet.
Zeittabelle Herr der Ringe
16.03.98 Audition in Berlin
30.04.98 Mein Callback
21.05.98 Vorvertrag
11.06.98 Vertrag
31.08.98 Probenbeginn in der Freien Volksbühne
02.10.98 Diskussion umausstehendes Gehalt und gestatteter Streik-Probentag
08.10.98 Erste verspätete Zahlung (Aug.+Sept.)
03.11.98 Zweite verspätete Zahlung (Okt.)
05.11.98 Vertraglicher Premierentermin
10.11.98 Treffen der Abteilungsleiter zur Besprechung des Premierentermins (26.11.98)
17.11.98 Erster Probentag im Zelt
21.11.98 Gesicht ‘98
24.11.98 „Öffentliche Probe“- Das „Event“
26.11.98 1. Verschobener Premierentermin
27.11.98 Eingang des falschen Gehaltes auf meinem Konto
03.12.98 2. Verschobener Premierentermin (blieb aber intern)
08.12.98 Erste Voraufführung
11.12.98 Premiere
31.12.98 Die ersten Darsteller verlassen die Show durch Kündigung
04.01.99 Erste Abmahnung (Grober Verstoß gegen die Hausordnung)
07.01.99 Anhörung wegen erster Abmahnung und Rücknahme derselben
29.01.99 Ankündigung, dass die Januar-Gehälter am 1. Februar auf unseren Konten eingehen „sollen“
31.01.99 Die Choreographische Assistentin wird auf einer Ensemblefeier gefeuert.
03.02.99 Krisensitzung im Hinterzelt mit verspätetem Eintreffen der neuen Geschäftsführung
17.02.99 Meine 2. Abmahnung (Handeln gegen die Interessen der Gesellschaft)
26.02.99 Meine fristlose Kündigung per Fax
04.03.99 Bedrohung per Fax und Telefonanruf
25.03.99 Rücknahme meiner 2. Abmahnung mit Entschuldigung
03.04.99 Letzte Vorstellung von „Herr der Ringe“
Das erste Kapitel
Es sollte einem doch zu denken geben, wenn am Tag der Premiere eines Stückes in einem Zelt sich der gefühlt kälteste Tag des Jahres mit -11°C „einschmeichelt“, dann kurz vor Beginn der Strom ausfällt und sich eigentlich alles auf‘s Heftigste weigert, diese „Show“ über die Bühne gehen zu lassen.
26. Februar 1999
Die Frau am anderen Ende der Leitung lachte. „Normalerweise freuen sich die Leute, wenn Geld auf ihrem Konto eingeht“. Die Bankangestellte schüttelte wahrscheinlich den Kopf als ich mich fluchend, herzlich bei ihr bedankte und seufzend auflegte.
Verdammt! Dabei hätte es so einfach sein können. Diese Produktion lässt einen einfach nicht zur Ruhe kommen. Das fünfte Mal wäre mein Gehalt zu spät, oder falsch überwiesen worden, und das gäbe mir das erneute Recht, nach diversen, wiederholten Abmahnungen, fristlos zu kündigen.
Kündigen, endlich kündigen …
Nicht mehr in diesem Chaos spielen zu müssen. Kein flaues Gefühl mehr in der Magengegend, wenn man nur den Bus zur „Arbeit“ besteigt. Sich nicht mehr herausreden zu müssen, wenn man gefragt wird, was man denn „gerade so macht“. Die beste Ausflucht ist: „Ich bin Schauspieler.“ Damit hofft man, dass die Sache gegessen und man vom Antworten erlöst sei. Mit „Ich bin Musicaldarsteller“ wertet man sich leider ab, da tatsächlich viele Menschen nicht nur in unserem Metier denken, ein Musicaldarsteller sei kein richtiger Sänger – Tänzer eigentlich auch nicht und Schauspieler erst recht nicht. Er kann von Allem ein bisschen, aber Nichts richtig! So haben wir Musicaldarsteller durch Casting Agenturen und Auditions einen Stempel und eingebauten Minderwertigkeitskomplex verpasst bekommen.
Dann kommt aber noch: „Und wo spielen sie zur Zeit?“ Jetzt bleibt einem nichts weiter übrig als „Ach, momentan bin ich gerade frei!“, oder „Mal dies, mal das, nichts Festes!“ Peinlich.
Das Schlimmste aber ist, dass jeder, der einen kennt, feststellt, wie sehr man sich verändert hat. Wie sehr man gealtert ist und wie wenig Freude man noch ausstrahlt. Und wenn selbst die eigene Freundin nicht mehr weiss, wie sie mit einem umgehen soll, dann wird es Zeit Konsequenzen zu ziehen!
Meine Laune und mein Leben hatte sich gewaltig geändert – dieses Mal ausnahmsweise zum Positiven – als ich die Entscheidung traf zu kündigen. Eine Felswand krachte von meinen Schultern. Eigentlich fiel sie erst gerade eben, denn meine Kündigung ist im Moment durch das Faxgerät gelaufen. Es tut gut, wieder aufrecht gehen zu können.
Dabei wurde angekündigt, dass auch diesen Monat die Überweisungen leider wieder zu spät sein werden, mit dem Anhang einer Entschuldigung der Buchhaltung. Als ob das noch nie vorgekommen wäre.
Man kann sich auf nichts verlassen. Vor allem nicht auf Dinge, die einem Vorteile brächten. Man fühlt sich wie in einem schlechten Alptraum. So frei nach dem Motto: „Welcome to FANTASY MUSICAL PRODUCTIONS, where your worst dreams come true, and even some you haven‘t thought of!“ Wenn man denkt, schlimmer kann es ja nicht kommen, hat man sich getäuscht; es kommt garantiert noch schlimmer. Aber Respekt, bisher war die Spannbreite schon enorm. Und schließlich ist man nur noch damit beschäftigt, mental am Leben zu bleiben und einen Weg zu finden, aus dem Schlamassel herauszukommen.
So etwas sollte nicht wieder passieren und alle, die einen neuen, viel versprechenden Job in Aussicht haben, sollten sich im Klaren sein, worauf sie sich einlassen. Zumindest soweit sie das erkennen können. Aber Erfahrung und Erlebnisse schulen. Und es gibt immer gewisse Anzeichen, wenn etwas schief läuft. Dann, genau dann, sollte man seine Ohren spitzen und seinen bisher ungehörten sechsten Sinn belauschen. Wie ging es eigentlich los?
Gute Aussicht, schwacher Start
Ein Anfänger.
Gerade mal zwei große Theaterproduktionen („Gypsy“ und „30 60 90° Durchgehend geöffnet“) hinter mich gebracht, schlitterte ich in diese Produktion.
Noch arbeitete ich am Theater des Westens in Berlin, dem TdW. Ein wunderbares Haus, in dem ich von einer tollen Belegschaft unglaublich viel lernte. Man arbeitete in einer Familie, die sich durch alle Abteilungen zog. Viele der Kollegen, sowie das Orchester waren fest am Haus engagiert. Und wenn man in das Stück und in die Familie passte, wurde man auch als Gast in die nächste Produktion übernommen. Als staatlich subventioniertes Theater spielten wir im TdW ca. alle 3 Monate ein neues Stück. Meistens vollkommen neue Produktionen oder auch deutschsprachige Premieren in 6 Vorstellungen pro Woche. Für einen Darsteller, ein Traum und Luxus pur. Kein Fabrikgefühl das nach 8 Vorstellungen pro Woche oft aufkommt, da man mit einem freien Tag in der Woche, dem Montag, nicht wirklich zu viel zu gebrauchen ist.
Vielfältigkeit, gute Bezahlung und Organisation, eine tolle Stimmung im Haus, mit den „ganz Großen“ zusammenarbeiten und von ihnen lernen, sind alles Dinge, die man erst richtig zu schätzen weiss, wenn man es einmal anders erlebt hat. Und so nahm das Theater des Westens unter der Leitung von Helmut Baumann mehr, oder weniger eine Inselstellung in Deutschland ein. Das Finden und Sammeln neuer Talente, Ausprobieren neuer Stücke, ohne das klassische Musical Genre zu vernachlässigen. Viel Risiko mit ebenso viel Liebe zum Detail. Etwas, wonach man heute leider in dieser Größenordnung vergebens sucht. Ich sehe es, obwohl ich leider nur so kurz (1997-1998) dabei war, immer noch als mein „zu Hause“ an.
Aber als Musicaldarsteller müssen wir uns leider, sobald wir das neue Engagemant haben, schon um das nächste kümmern. Wir informieren uns, was es Neues gibt, wann und wo die Auditions sind und bewerben uns. Mit Lebenslauf und Photo und hoffen darauf, eingeladen zu werden.
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