Paul-Heinz Schwan - DIE LETZTE KUGEL

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Wie geht es «den Kleinen» die aus der ersten idealen Sphäre zu rauschenden Höhen und eisigen Höllen unterwegs sind? Grundiert von Selbstbergung und Selbstumgebung suchen sie unwahrscheinliche Schutzsysteme und geraten in eine Neu-Anfang-Philosophie die sich aufmacht, für die Besorgt-Verstreuten das passende-umfassende zu konstruieren.
Metaphysische Globalisierung: Sphäreopoiese im Größten wird das Grundereignis des europäischen Denkens das seit zweieinhalbtausend Jahren nicht aufhört, Umwälzungen in den Denk- und Lebensverhältnissen der Menschen zu provozieren.
Philosophie, Theologie und gekrönte Häupter legen die Kuschel-Maternität beiseite und schaffen Stramme-Vaterländer.
Ab jetzt gilt: erst die Sphäre dann die Moral. Raus aus dem Schoß in eine logische und kosmologische Konstruktionsform von überzeitlicher Geltung. Wer durfte das verlangen? Diejenigen die den Sterblichen ihre schicksalhafte Definition «aufzwangen»: kugel-schaffende und kugelbewohnende Tiere zu sein. Rundheit wurde Aufgehoben-Sein. Das erspart jedem Geburtlichen lange Romane und Nachfragen.
Gefühle zogen in Seele, Abweichlern wurde die Hölle «versprochen». Die Stellung des Menschen wird radikal technisch. Eine Geometrie im Ungeheuren, die erste Globalisierung. Ihr besonders Markenzeichen: Kugeln, Globen, Kreuze. Kreuze auf Kugeln in Gottesdienerhände, Kugeln in Regentenhände eingesetzt vom Höchsten.
Auf Globen «sehen» die Eroberer was sie haben und was noch fehlt. Ständig erweitert sich die Umsicht. Das ungeheure schalenlose Außen rückt näher. Die ersten «trainieren» auf hoher See mit Bordgeistlichen. Dann stehen wir im Übergang zur zweiten Globalisierung. Der Vertreibung aus einer kleinen Vollkommenheit ins grausame Außen: geografisch, psychologisch-mental. Das Denken daran ersticken sie in Glaube, Hoffnung, Liebe und im Komfort.
Doch bald wird deutlich: Es ist «die letzte Kugel». Hier zeigt sich neben Rundes auch Halbschönes bis Hässliches.

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anders sein als in den wandlosen

treibhäusern ihrer nähe-beziehungen

ihrem verhalten im gemeinsamen raum

d.h. proxemische anthropologie

mit dem kern der starken-beziehungen

sie formen autogene gefäße

der primärsolidaritäten

für sie gilt:

sie sind „ihr eigener ort“

als geschöpfe auf das

fördernde mikroklima ihrer frühen binnenwelten angewiesen

dieser fundus setzt alle übertragungen in gang

wir sind zuerst und vor allem

mit einer urteilskraft

über das atmosphärengefühl

ausgestattet

ursprünglicher als geschmäcker

in atmosphären sind wir eingetaucht

über sie spricht das offenbare

zu uns: der raum

als atmosphäre ist sie

die amme des werdens

klima-stimmung-atmosphäre

die dreifaltigkeit des umgreifenden

weil sie nicht-gegenständlich ist

wurde sie bisher beiseite gelassen

aber

wenn die saite der existenz

in einem individuum sich spannt

schwingt sie in den klangfarben

einer stimmung oder eines

prägenden klimas

atmosphären bilden sich nur

als geteilte zwischen mehreren

die nähe-räume für einander durchtönen

einräumen-leben-weben-und sind-

wir sind mikrosphärisch

klimaaktive lebewesen

mit aktionen aufeinander

und leiden aneinander

nähe ist gelebte redundanz

fülle des offenkundigen

in dem die synchronisierten schwingen

wir sind wettermacher

für unwetter und aufklaren

beziehungswetter

bleibt wichtiger und wirklicher

als große politik und hochkultur

nest höhle hütte zimmer haus herd

familie paar stamm dorf stadt

die nie vollständig bedachten

nie vollständig ausgelegten

innenweltschöpfungen

geheimnisse der raumproduktion

in dem von außen so viel

als nötig nach innen

äußeres soviel wie möglich

vom herd des guten lebens

fernzuhalten ist

dazu kommen bilder von abwesende

die integeres wohnen ermöglichen

sammlungen von dingen verraten

den menschen als das tier

dem etwas fehlen kann

kultur ist überreaktion auf absenz

leerstellen werden wiederbesetzt

ergänzungszwänge runden innenwelten ab

der endoklimatische nestbau

geht allen konstruktionen voran

das ursprüngliche menschheitsrisiko

eine klimakatastrophe

alles hängt an der gunst

binnenklimatischer umstände

einem kontinuum von selbstverwöhnung

auch unter härte schwere und misslingen

menschen wohnen in ihrer verwöhnung

die bilanz als homo sapiens

erfolgsgeschichte eine anwachsende nervlichkeit

und symbolvermittelte luxurierende selbsterregung

alles vor dem hintergrund

erbarmungsloser selektionsfatalitäten

ausmerzung und scheitern

als regel

das blasenbild

evoziert die zerbrechlichkeit

menschlicher räume

und doch:

selbstbergung im

selbsterzeugten raum

eine unaufhörliche

sphärenschaffende regung

eine regenerationsfähige hülle

wiederbeseelender solidarität

wird den auflösenden angreifern

entgegengesetzt

ein ewiger kampf

um das integere

integrierende treibhaus

wie ist es möglich

das nicht alles vom wind verweht

wurde

und es noch immer

große sphären gibt

als keine?

Zugang: Anthropisches Klima

Über diesen Band steht:

„Wir laden Sie ein, zur Expertenkonferenz über die inneren Angelegenheiten der Epizentriker. Es möge eintreten, wer sich traut, sich den unvermeidbaren, wandlosen Treibhäusern der menschlichen Nähe-Beziehungen -portable oder fest- vorbehaltlos zu nähern. Ein gesondertes Grund- oder Aufbauwissen ist nicht erforderlich, da bereits jeder den Kompass dazu in sich tätowiert mitführt.

Wer sich umfassender vergewissern möchte, lese unbedingt Band I.“

Auch die Individuen wie die selbstergänzenden Alleinlebenden die ihre Außenkontakte (Adressen, Netzwerke) pflegen, sind ohne Differenz und Aber, auf das fördernde Mikroklima ihrer frühen Binnenwelten angewiesen.

Nur in ihm, als seine typischen Gewächse, geraten sie zu dem, was sie zu ihrem Besten und Schlimmsten sein können. Hier sammeln sie einen Vorrat schöpferischer, ambivalenter, destruktiver Grundstimmungen oder gefühlshafter Vorurteile über das Seiende im Ganzen an, die sich beim Übergang in größere Szenen beharrlich geltend machen.

Sie kommen in die Arena mit dem frühesten an Urteilskraft, dem Atmosphärengefühl,

ausgestattet. Es ist ursprünglicher als der oral-intime Sinn, der Geschmack, und öffentlicher als dieser zugleich. Der Raum als Atmosphäre ist noch nicht mehr als Schwingung, aber schon die „Amme des Werdens“.

Das Klima, die Stimmung, die Atmosphäre, das ist die Dreifaltigkeit des Umgreifenden, in dessen anhaltender Offenbarung die Menschen immer und überall leben, ohne das man sagen dürfte, dass es zu diesen Epiphanien eine Botschaft und ein Überbringer gehörten.

Von der alt- und neu-europäischen Vernunftkultur wurde diese dritte Größe – neben Wörter und Dinge , sträflich beiseite gelassen. Das es etwas gibt, was weiträumiger, früher, durchdringender als beide, haben sie nicht wahrhaben wollen. Außer Heidegger und Herman Schmitz in der Neo-Phänomenologie, sind die Versuche bis heute eher Randgebiete.

Wenn die Saite der Existenz in einem Individuum sich spannt, so schwingt sie in der Klangfarbe einer Stimmung oder eines prägenden Klimas.

Stimmungen bilden sich als geteilte Atmosphären zwischen mehreren, die den Nähe-Raum füreinander tönen und einräumen. Er entsteht durch die Summe unserer Aktionen aufeinander und unserer Leiden aneinander. Daher bleibt für die meisten Menschen ihr Beziehungswetter wichtiger als Politik und „Hoch“-kultur.

Die Menschen wohnen in ihren Verwöhnungen, was meint, in der Verfeinerungs-dynamik lokaler Kulturen und Individuationen. Sie schwingen in ihrem Eigen-Gerede als der basal klimabildenden Funktion von Gesellschaften. Die Theorie erkennt dies spät, nachdem die Gruppen bereits auseinandergefallen und soweit ausdifferenziert sind, dass von Einheit keine Rede mehr sein kann.

In trivialen Orts- und Innenraumwörtern wie Nest, Zimmer, Höhle, Hütte, Haus, Herd, Halle, Dorf, Familie, Paar, Stamm, Stadt, verbirgt sich für immer ein Rest an Ungedachtem, das weitergeträumt zu werden verlangt.

Als evolutionärer Bilanz ist die Existenz von homo sapiens nur als Erfolgsgeschichte anwachsender Nervlichkeit und symbolvermittelter luxurierender Selbsterregung zu begreifen. Deren Erfolgslinien heben sich ab vor einem Hintergrund erbarmungsloser Selektionsfatalitäten, in denen Ausmerzen und Scheitern die Regel sind.

Seit jeher sind die Menschen engagiert in dem Vorhaben, so viel wie nötig von dem was außen begegnet, nach innen zu ziehen und soviel Äußeres wie möglich vom Herd des guten Lebens fernzuhalten.

Ist Kultur nicht insgesamt die Überreaktion auf Absenz? Leerstellen werden wiederbesetzt, als dulde der Fülle-Raum keine dauernden Vakanzen.

Durch den Ergänzungszwang werden Innenwelten der Selbstrundung wieder- genährt. Weniger als eine gerundete, innenraumgebende Kugel kann dabei nicht genügen.

Allen Niederlagen und Zerstörungen zum Trotz, gibt es offensichtlich eine regenerationsfähige Hülle von wiederbeseelender Solidarität, die auflösenden Angriffen, so lange es irgend geht, ihre schöpferischen Wiederstände entgegensetzt.

Es ist immer ein Kampf um das integre und integrierende Treibhaus.

Der Band II versucht eine Antwort auf die sich dabei aufdrängende Frage: Warum gibt es noch immer eher große Sphären als keine?

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