Ernst Friedrich Wilhelm Mader - Wunderwelten

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Den vollen Gewinn von dieser Erzählung wird nur die schon gereiftere Jugend haben, die mit Verständnis und gewiss auch mit lebhaftem Interesse die Wunder der Sternkunde kennen lernen wird. Das ganze Gebiet der Astronomie soll ihr im Laufe der Erzählung in der Hauptsache erschlossen werden.
Nun werden aber auch wohl jüngere Leser, für welche die wissenschaftlichen Gespräche vielleicht noch zu hoch sind, die seltsamen Erlebnisse und Entdeckungen der Weltall-Reisenden lesen wollen. Diese mögen getrost die Stellen überschlagen, die ihnen noch nicht verständlich erscheinen, namentlich in Kapitel 8, 15, 18, 26, 32 und 48.
Sollte einem oder dem andern Kritiker einiges über die Grenzen des Wahrscheinlichen (natürlich nicht des «Möglichen») hinauszugehen scheinen, so möge er sich aus den Nachweisen überzeugen, ob nicht die Wissenschaft selber die Phantasie stützt.

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Oben angekommen fanden sie Mietje und Heinz vergnügt beieinander. Heinz hatte der Lady inzwischen den Vorgang erklärt, wie er sich ihn ganz richtig bedacht hatte, und beide freuten sich, dass alles ohne Schaden für die andern abgelaufen war.

5. Im Weltenraum.

Über den Erklärungen und dem Geplauder, das sich nun lebhaft erhoben hatte, war die Beobachtung der Weiterfahrt völlig vergessen worden, bis Mietje daran erinnerte.

„Passt auf!“, sagte sie: „Wir nähern uns mit rasender Geschwindigkeit dem Mond.“

Alle schauten nach oben.

„Allerdings“, sagte Heinz, „er sieht schon ganz stattlich aus, aber merkwürdig düster.“

„Hollah!“, rief Schultze: „Das ist ja unsre Erde! Dunkel erscheint sie in der Tat; aber die Umrisse von Europa und Afrika lassen sich ganz deutlich unterscheiden.“

Es war wirklich ein entzückender Anblick! Die Erde erschien als flache Scheibe, etwa zehnmal so groß als die scheinbare Größe des Vollmonds, und die mondbeleuchteten Kontinente zeigten sich wie auf einem Erdglobus: Europa, Afrika und ein Teil von Asien waren ganz zu übersehen und über Indien und Persien leuchtete schon die Morgensonne, so dass die Küsten deutlich dem staunenden Auge erschienen.

„Was ist das wieder für ein Spuk!“ polterte der Kapitän: „Ich meine doch, hier sollten wir den Ausblick direkt auf den Mond haben und die Erde ließen wir auf der andern Seite! Werter Lord, Sie haben mich sozusagen als Kapitän und Steuermann Ihrer Sannah angeheuert, aber mit solch einem vertrackten Fahrzeug weiß ich wahrhaftig nicht umzugehen. He, Professor! Sie Alleswisser, wie erklären Sie nun wieder diese Absonderlichkeit?“

„Herrlich!“, erwiderte Schultze begeistert: „Als echter Planet, der sich seiner Bedeutung im Weltall bewusst ist, dreht sich unsre Sannah um ihre eigene Achse und das in ungefähr zwei Erdenstunden. Passen Sie auf, in einer Stunde etwa sehen wir da oben wieder den Vollmond aufleuchten, und sobald wir außer dem Bereich des Erdschattens sind, wechseln bei uns Tag und Nacht stündlich; wir brauchen uns aber nur zu rechter Zeit in ein andres Zimmer unter der Oberfläche unsres Planeten zu begeben, um ewigen Tag zu genießen und unendliche Nacht, ganz nach Belieben!“

„Ich muss gestehen“, sagte Flitmore, „das alles kommt mir ganz überraschend; meine astronomischen Kenntnisse sind nicht weit her und ich habe diese Umstände nicht in Rechnung gezogen.“

„In der Tat“, lachte Schultze! „Auch über die Fortbewegungsgeschwindigkeit Ihrer Sannah täuschten Sie sich. Mit der Lichtgeschwindigkeit ist es einmal sicher nichts; sonst hätten wir den Mond schon längst hinter uns.“

„Halt!“, wandte der Lord ein: „Sie vergessen, dass wir uns noch in der Anfangsgeschwindigkeit befinden, die beständig wächst; überdies habe ich mit Absicht nur einen ganz schwachen Strom unsre Hülle durchkreisen lassen, damit wir unsern Nachbarn, den Mond, mit Muße betrachten können.“

„Wissen Sie, was uns begegnen wird?“, fragte der Professor. „Wir werden als Bewohner eines regelrechten Planeten den Gesetzen der Gravitation unterworfen werden, das heißt unsere Sannah wird in elliptischer Bahn um die Sonne kreisen und dann sind wir hilflose Gefangene, bis wir nach Verbrauch unseres Sauerstoffvorrats ein klägliches Ende nehmen.“

„Sie sind ein unheimlicher Prophet, Herr Professor“, rief Mietje: „Hoffentlich wird Ihre Voraussage nicht in Erfüllung gehen.“

Schultze zuckte die Achseln: „Die Gravitationsgesetze erleiden keine Ausnahme; jeder Weltkörper ist ihnen unterworfen; und da unser Weltschiff zu solch einem Weltkörper im unendlichen Raume geworden ist, muss er wohl samt uns allen ein Opfer dieser Gesetze werden.“

„Was ist denn das, wenn ich mir zu fragen die Erlaubnis herausnehmen darf“, nahm nun John Rieger, der Diener, das Wort, „diese verhängnisreiche Kraft, woselbst Sie Gravisionskraft nennen?“

„Das ist diejenige Kraft“, klärte der Professor den Wissbegierigen auf, „die alle Planeten, das heißt die Weltkörper, die sich um die Sonne drehen, in ihren Bahnen erhält. Der unsterbliche Isaak Newton hat als Erster die Gesetze dieser Kraft festgestellt, die im Grunde nichts anderes ist, als die Schwerkraft: Alle Weltkörper ziehen einander an und je größer ihre Masse ist, desto stärker ist ihre Anziehungskraft.“

„Dann aber müsste doch sozusagen einer auf den andern fallen“, warf Rieger ein: „voraussichtlich die kleinen auf die größeren, wie zum Beispiel der Mond auf die Erde und die Erde auf die Sonnen.“

„Sehr scharfsinnig bemerkt, mein Sohn!“, lobte Schultze; „aber der Mond wird nicht bloß von der Erde, sondern auch von der Sonne angezogen und alle Weltkörper ziehen einander gegenseitig an. Dazu bewirkt die Anziehungskraft die elliptische Bewegung der Planeten um die Sonne und durch diese Eigenbewegung überwinden sie wieder bis zu einem bestimmten Grad die Anziehungskraft, so dass es eben diese Kraft ist, die in ihren Folgen das Weltall im Gleichgewicht erhält. Allerdings kommen auch Störungen in der regelmäßigen Umlaufbahn vor, wenn zwei Himmelskörper sich auf ihren Wegen nähern und dadurch eine verstärkte Anziehung aufeinander ausüben. Dadurch wird die Berechnung sehr verwickelt.

So hat man berechnet, dass die Erde mindestens elf Bewegungen ausführt: 1. dreht sie sich in 24 Stunden um sich selbst, das nennt man ihre Rotation; 2. bewegt sie sich um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von 29450 Metern, also beinahe 30 Kilometern, in der Sekunde; 3. eilt sie mit dem ganzen Sonnensystem dem Sternbild des Herkules oder der Leier zu; 4. schwingt die Erdachse; 5. verändert sich die Form der Erdbahn um die Sonne, indem sie sich bald der Kreisform nähert, bald wieder der Form einer langgestreckten Ellipse; 6. dreht sich diese Ellipse selber in ihrer eigenen Ebene in einer Periode von 21000 Jahren; 7. dreht sich die Erdachse in 25765 Jahren in einem Kreis; 8. die Anziehungskraft des Mondes, dem wir auch Ebbe und Flut verdanken, lässt den Pol des Äquators in 18 Jahren und 8 Monaten eine kleine Ellipse beschreiben, da der Mond eine Anschwellung der Erdmasse am Äquator hervorruft, die eine Art Ebbe und Flut auch des festen Landes darstellt; 9. die Lage des Schwerpunktes unseres Erdballs verändert sich allmonatlich ebenfalls infolge der Mondanziehung; 10. die Planeten, namentlich Jupiter und Venus, verursachen Störungen der Erdbahn; 11. der Mittelpunkt der jährlichen Umdrehung der Erde um die Sonne liegt nicht im Mittelpunkt der Letzteren, sondern ist veränderlich. Es wäre übrigens leicht, noch mehr Bewegungen auszurechnen.“

„Du siehst, John“, sagte Flitmore lachend, „wenn du in einem fahrenden Schnellzug auf und ab spazierst, die Hände schlenkernd und dabei die Finger bewegend, so machen deine Finger 15 Bewegungen mit und der Bazillus, der in deinem kreisenden Blute deiner Fingerspitze schwimmt, gar 17.“

„Aber was sagen Sie, Lord, zu der Befürchtung unseres Professors, dass wir nun ewig um die Sonne kreisen werden?“, fragte Heinz Friedung.

„Damit hat es keine Gefahr“, erwiderte Flitmore. „Schultze ließ einen Hauptumstand ausser acht. Ich habe überhaupt eine besondere Ansicht über die Gravitation; ich glaube, dass zwei Kräfte dabei tätig sind, eine Anziehungskraft und eine gegenseitige Abstoßungskraft, wie man ja auch annimmt, dass die Moleküle und Atome eines Körpers einander zwar anziehen aber doch nicht berühren, weil sie einander auch abstoßen. Der Ausgleich dieser beiden einander entgegenwirkenden Kräfte bestimmt meiner Ansicht nach den gegenseitigen Abstand, den die Himmelskörper einhalten; so erkläre ich mir auch, dass die flüchtigen Stoffe der Kometen bei der Annäherung an die Sonne bis zu einem gewissen Punkt angezogen, von da ab aber abgestoßen werden und so die Kometenschweife bilden.

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