Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

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eBooks, die nie in Vergessenheit geraten sollten.
Die junge, schöne Scarlett O'Hara, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, verliebt sich unsterblich in den Soldaten Ashley. Als der jedoch ihre Cousine Melanie heiratet, bricht für Scarlett eine Welt zusammen. Dann lernt sie den draufgängerischen Rhett Butler kennen, der sie fasziniert. Doch es fällt ihr schwer, seine Liebe zu erwidern. Mit dem Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges gerät ihr Leben in ein ständiges Auf und Ab. Doch in der Liebe ist ihr kein dauerhaftes Glück vergönnt.

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»Woher sollte er es denn wissen? Ich habe mich ihm gegenüber immer so zimperlich und damenhaft benommen und bin in seiner Gegenwart ein solches Rührmichnichtan gewesen, daß er wahrscheinlich denkt, ich mache mir nichts aus ihm, außer höchstens als Freund. Natürlich, darum hat er nie etwas gesagt! Er hält seine Liebe für hoffnungslos, und darum ...«

Geschwind eilten die Gedanken zurück in jene Zeiten, da sie ihn dabei ertappt hatte, wie er sie so seltsam ansah, da die grauen Augen, die seine Gedanken sonst so vollständig verhüllten, offen und nackt vor ihr gelegen hatten mit einem Blick voller Qual und Verzweiflung.

»Er denkt, ich sei in Brent, Stuart oder Cade verliebt, daher sein enttäuschtes Herz. Und wenn er mich doch nicht haben kann, meint er sicherlich, er könne seiner Familie zu Gefallen ebensogut Melanie heiraten. Wenn er aber wüßte, daß ich ihn liebe ...«

Ihr bewegliches Gemüt schnellte aus tiefster Niedergeschlagenheit empor zu seliger Erregung. Das also war die Erklärung für Ashleys Stillschweigen, für sein seltsames Verhalten. Er wußte nicht! Ihre Eitelkeit kam ihrem Wunsch zu Hilfe, Glaube wurde Sicherheit. Wenn er nur wüßte, daß sie ihn liebte, käme er eilends zu ihr. Sie brauchte nur ...

»Ach!« dachte sie überglücklich und grub ihre Finger in die gesenkte Stirn. »Ich Dummkopf, warum fällt mir das jetzt erst ein! Ich muß mir etwas ausdenken, um es ihn wissen zu lassen. Er heiratet sie sicher nicht, wenn er weiß, daß ich ihn liebe! Wie könnte er denn?«

Sie fuhr zusammen, als sie bemerkte, daß Gerald zu beten aufgehört hatte und der Blick ihrer Mutter auf ihr ruhte. Hastig begann sie ihre Gebete und sprach mechanisch herunter, was der Rosenkranz verlangte, aber mit so viel Ergriffenheit in der Stimme, daß Mammy die Augen öffnete und sie forschend von der Seite ansah. Als sie die Gebete gesprochen hatte und Suellen und dann Carreen mit den ihren folgten, jagten ihre Gedanken immer noch weiter mit der berauschenden neuen Hoffnung. Auch jetzt war es noch nicht zu spät! Allzu oft schon hatte sich die Provinz entrüsten müssen über Entführungen in dem Augenblick, da die eine oder die andere Partei mit einem Dritten schon so gut wie vor dem Altar stand. Und Ashleys Verlobung war noch nicht einmal veröffentlicht. 0 ja, sie hatte reichlich Zeit! Wenn nicht Liebe Ashley an Melanie band, sondern nur ein altes Versprechen, warum sollte es dann nicht möglich sein, daß er sein Wort zurücknahm und sie, Scarlett, heiratete? Das tat er sicher, sobald er nur wußte, daß sie ihn liebte. Sie mußte es ihn auf irgendeine Weise wissen lassen. Wie, das wollte sie schon ersinnen! Und dann ...

Scarlett schreckte jäh aus ihrer Traumseligkeit empor. Sie hatte die Responsorien versäumt, und ihre Mutter sah sie vorwurfsvoll an. Als sie in das Ritual wieder einfiel, schlug sie geschwind die Augen auf und warf einen raschen Blick durch das Zimmer. Die knienden Gestalten, das milde Lampenlicht, der dämmerige Schatten, in dem die Farbigen sich wiegten, sogar die vertrauten Gegenstände, die noch vor einer Stunde ihrem Auge so verhaßt gewesen waren, alles nahm augenblicklich die Farbe ihres bewegten Gemüts an, und das Zimmer wurde wieder schön. Diesen Augenblick, dieses Bild würde sie niemals vergessen!

»Treueste Jungfrau«, betete die Mutter. Die Litanei der Jungfrau begann, und gehorsam respondierte Scarlett: »Bitte für uns«, während Ellen in sanftem Alt die Attribute der Mutter Gottes pries.

Schon als kleines Kind hatte Scarlett bei diesen Worten immer mehr ihre Mutter angebetet als die Jungfrau, und so war es auch jetzt noch. Mochte es auch eine Gotteslästerung sein, Scarlett sah immer durch die geschlossenen Lider hindurch Ellens emporgerichtetes Gesicht und nicht die Heilige Jungfrau, wenn die uralten Worte erklangen: »Heil der Kranken, Sitz der Weisheit, Zuflucht der Sünder, geheimnisvolle Rose« - die Worte waren schön, weil sie Ellens Attribute waren. Aber heute abend hatte die ganze Zeremonie, die leisen Worte, die gemurmelten Antworten, für Scarlett in ihrem eigenen Hochgefühl eine Schönheit, wie sie sie nie zuvor erlebt hatte. Ihr Herz erhob sich zu Gott in aufrichtigem Dank dafür, daß ihren Füßen ein Pfad sich öffnete - ein Pfad aus dem Elend, geradeswegs in Ashleys Arme.

Als das letzte Amen verklungen war, erhoben sie sich alle auf die etwas steifen Füße, Teena und Rosa richteten mit vereinten Kräften Mammy wieder auf. Pork nahm einen langen Lichtstock vom Kamin, entzündete ihn an der Lampe und ging hinaus in die Halle. Der Wendeltreppe gegenüber befand sich ein Anrichteschrank aus Nußbaumholz, der für das Eßzimmer zu groß war, und auf seinem weiten Sims standen mehrere Lampen und eine lange Reihe Leuchter mit Kerzen. Pork zündete ein Lampe und drei Kurzen an und geleitete mit der Würde eines ersten Kammerherrn des königlichen Schlafgemachs, der dem König und der Königin in ihre Gemächer voranleuchtet, die Prozession die Treppe hinauf, die Kerze hoch über dem Kopf. Ellen folgte ihm an Geralds Arm, dann gingen die Mädchen, jedes mit seinem eigenen Leuchter, hinauf. Scarlett ging in ihr Zimmer, stellte die Kerze auf ihre hohe Kommode und suchte in dem dunklen Wandschrank nach dem Ballkleid, an dem etwas zu nähen war. Sie nahm es und schritt dann leise über den Flur. Die Tür zum Schlafzimmer ihrer Eltern stand ein wenig offen, und ehe sie klopfen konnte, vernahm sie Ellens Stimme leise, aber streng: »Mr. 0'Hara, du mußt Jonas Wilkerson entlassen.«

Gerald schäumte auf: »Und woher soll ich einen neuen Aufseher bekommen, der mich nicht übers 0hr haut?«

»Er muß sofort entlassen werden, morgen früh. Der große Sam ist ein guter Vorarbeiter, er kann das Amt so lange übernehmen, bis du einen neuen Aufseher anstellst.«

»Ah, so!« klang darauf Geralds Stimme. »Jetzt verstehe ich! Dann hat also der würdige Jonas mit der ...«

»Er muß entlassen werden.«

»Er ist also der Vater von Emmie Slatterys Baby«, dachte Scarlett. »Nun ja, was kann man von einem Yankee und einem Mädchen aus dem weißen Pack anderes erwarten?«

Nach einer behutsamen Pause, in der Geralds Wortschwall Zeit hatte abzuebben, klopfte sie an die Tür und reichte ihrer Mutter das Kleid.

Als sie sich dann ausgezogen und das Licht gelöscht hatte, war ihr Plan für morgen bis in jede Einzelheit fertig. Ein einfacher Plan. Mit der von Gerald ererbten Geradlinigkeit sah sie nur das eine Ziel vor sich und den kürzesten Weg, der dahin führte.

Zuerst wollte sie »stolz« sein, wie Gerald befohlen hatte, sobald sie aber in Twelve 0aks ankamen, wollte sie ihre lustigste, ausgelassenste Miene aufsetzen. Niemand sollte auf den Gedanken kommen, sie könne wegen Ashley und Melanie traurig sein. Und dann wollte sie jedem Manne dort Augen machen. Das war vielleicht grausam gegen Ashley, aber er würde nur um so leidenschaftlicher nach ihr verlangen. Keinen Mann in heiratsfähigem Alter wollte sie übersehen, von dem alten Rotbart Frank Kennedy, Suellens Verehrer, bis zu dem schüchternen, stillen, fortwährend errötenden Charles Hamilton, Melanies Bruder. Sie sollten sie alle umschwärmen wie Bienen ihren Stock; sicher würde das Ashley von Melanies Seite weg in den Kreis ihrer Bewunderer ziehen. Darauf wollte sie es einrichten, fern von der Menge ein paar Minuten mit ihm allein zu sein. Wenn Ashley nicht den ersten Schritt tat, so mußte sie ihn eben selber tun.

Waren sie dann endlich allein, so war der Eindruck von all den andern Männern noch frisch in seiner Seele; die Tatsache, daß alle sie umwarben, ging ihm nahe, und dann würden seine Augen den bekümmerten, verzweifelten Blick haben. Aber dann wollte sie ihn wieder glücklich machen und ihn fühlen lassen, daß sie, die von allen Geliebte, ihn allen andern Männern auf der Welt vorzog. Und während sie es verschämt und süß gestand, sollte er noch tausenderlei mehr in ihren Augen lesen. Natürlich würde das alles auf die vornehmste Weise geschehen. Sie würde sich nicht im Traum einfallen lassen, ihm offen zu sagen, daß sie ihn liebte - das ging auf keinen Fall. Die Art, wie sie es ihn merken lassen wollte, war eine Nebensache, über die sie sich nicht den Kopf zerbrach. Mit einer solchen Lage war sie schon fertig geworden, und es würde ihr wieder gelingen.

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