Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

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eBooks, die nie in Vergessenheit geraten sollten.
Die junge, schöne Scarlett O'Hara, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, verliebt sich unsterblich in den Soldaten Ashley. Als der jedoch ihre Cousine Melanie heiratet, bricht für Scarlett eine Welt zusammen. Dann lernt sie den draufgängerischen Rhett Butler kennen, der sie fasziniert. Doch es fällt ihr schwer, seine Liebe zu erwidern. Mit dem Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges gerät ihr Leben in ein ständiges Auf und Ab. Doch in der Liebe ist ihr kein dauerhaftes Glück vergönnt.

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Mammy hingegen gab sich keinen Täuschungen über sie hin und lag beständig auf der Lauer, sie zu durchschauen. Mammy hatte ein schärferes Auge als Ellen, und Scarlett konnte sich ihr Leben lang nicht erinnern, die alte Amme je auf die Dauer hinters Licht geführt zu haben.

Nicht daß die beiden liebevollen Erzieherinnen Scarletts rasches Blut, ihre Lebhaftigkeit und ihre Reize beklagt hätten. Auf solche Züge waren die Frauen in den Südstaaten stolz. Was ihnen Sorge machte, war das von Gerald ererbte halsstarrige, ungestüme Wesen, und zuweilen fürchteten sie, es möge mißlingen, diese verhängnisvollen Eigenschaften zu vertuschen, bis sie eine gute Partie gemacht hatte. Aber Scarlett wollte heiraten, Ashley heiraten, und sie trug geduldig die Maske scheinbarer Sittsamkeit und liebenswürdiger Gedankenlosigkeit, weil nun einmal nur diese Mittel bei den Männern ihre Wirkung taten. Darüber nachzudenken, warum das so war, reizte sie nie; sie hatte keine Ahnung, wie es in der Menschenbrust zugeht, auch nicht in der eigenen. Sie wußte nur eines: wenn sie dies und jenes tat und sagte, antworteten die Männer unfehlbar mit dieser und jener Schmeichelei. Es war nicht schwieriger als eine mathematische Formel. Mathematik war das einzige, was Scarlett in der Schule leichtgefallen war.

Noch weniger als vom Innenleben des Mannes wußte sie von dem der Frau, denn Frauen interessierten sie nicht. Eine Freundin hatte sie nie gehabt und nie entbehrt. Alle Frauen, auch ihre beiden Schwestern, waren ihre natürlichen Feinde, weil sie dieselbe Beute verfolgten ... den Mann. Alle Frauen, mit einer einzigen Ausnahme: ihre Mutter!

Ellen 0'Hara war anders. Scarlett betrachtete sie wie etwas Heiliges, das über allen anderen Menschen steht. Als Kind hatte sie ihre Mutter mit der Jungfrau Maria verwechselt, und als sie älter wurde, sah sie nicht ein, warum sie ihre Ansicht ändern sollte. Ellen war für sie der Inbegriff der vollkommenen Ruhe, wie nur der Himmel oder eben eine Mutter sie geben kann. Ihre Mutter war die verkörperte Gerechtigkeit, Wahrheit, zärtliche Liebe und tiefe Weisheit - und sie war eine vornehme Dame.

Scarlett wollte von Herzen gern so werden wie ihre Mutter; nur gab es da eine Schwierigkeit: wer gerecht und wahrhaftig, liebevoll und selbstlos war, dem entgingen die meisten Freuden des Lebens und vor allem viele Verehrer. Das Leben aber war zu kurz, als daß man so erfreuliche Dinge versäumen durfte. Später einmal, wenn sie erst Ashleys Frau und älter war, später, wenn sie für so etwas Zeit hatte, wollte sie so sein wie Ellen. Bis dahin ...

An diesem Abend vertrat Scarlett ihre Mutter bei der Mahlzeit. Aber in ihrem Gemüt gärte noch immer das Schreckliche, das sie über Ashley und Melanie gehört hatte. Sie sehnte sich voller Verzweiflung danach, daß ihre Mutter von Slatterys zurückkehren möge; ohne sie fühlte sie sich einsam und verlassen. Welches Recht hatten Slatterys mit ihren ewigen Krankheiten, Ellen gerade heute zu beanspruchen, wo doch sie, Scarlett, ihrer so dringend bedurfte!

Während des trübseligen Mahles schlug ihr Geralds dröhnende Stimme schmerzhaft ans 0hr, bis sie meinte, es nicht länger aushallen zu können. Er hatte sein Gespräch mit ihr schon wieder vollständig vergessen und hielt jetzt einen Vortrag über die neuesten Nachrichten aus Fort Sumter, wobei er hin und wieder bekräftigend mit der Faust auf den Tisch schlug und mit den Armen durch die Luft fuchtelte. Er hatte sich zur Gewohnheit gemacht, bei Tisch die Unterhaltung zu beherrschen, und meistens saß Scarlett in ihre eigenen Gedanken versunken dabei und vernahm kaum ein Wort. Aber heute konnte sie sich nicht gegen seine Stimme abschließen, so angestrengt sie auch nach dem Knarren der Wagenräder aushorchte, das Ell ens Rückkehr anzeigen mußte. Natürlich hatte sie nicht die Absicht, ihrer Mutter zu erzählen, was ihr so schwer auf dem Herzen lag. Es hätte Ellen nur befremdet und bekümmert, zu erfahren, daß ihre Tochter einen Mann begehrte, der mit einem anderen Mädchen verlobt war. Aber im Abgrund dieser ersten Tragödie, die ihr widerfuhr, hätte ihr die tröstliche Gegenwart der Mutter schon viel bedeutet. Sie fühlte sich immer geborgen, wenn Ellen bei ihr war; nichts konnte so arg sein, daß Ellen es nicht durch ihre b loße Gegenwartgelindert hätte.

Sie fuhr unvermutet von ihrem Stuhl empor, als sie Räder über die Auffahrt knirschen hörte, und sank wieder zurück, als sie um das Haus herum weiterfuhren bis in den hinteren Hof. Ellen konnte es nicht sein, denn sie wäre gleich bei der vorderen Eingangstreppe ausgestiegen. Dann klang aufgeregtes Geplapper von den Stimmen der Farbigen und schrilles Lachen von draußen herein. Durch das Fenster erblickte Scarlett Pork. Er hielt einen brennenden Kiefernscheit hoch, in dessen Licht man undeutliche Gestalten vom Leiterwagen klettern sah. In der dunklen Nachtluft schwoll das Gelächter und Geschwätze an: anheimelnde, sorglose Stimmen, sanfte Kehllaute und helle Fisteltöne. Dann kamen Schritte die Hintertreppe herauf und weiter durch den Flur, der zum Haupthause führte. In der Halle vor dem Speisezimmer blieben sie stehen, ein kurzes Geflüster, und Pork trat ein, seiner üblichen Würden vollständig bar, mit rollenden Augen und gleißenden Zähnen.

»Master Gerald«, meldete er keuchend; sein Gesicht strahlte vor Bräutigamsstolz. »Die neue Frau sein da.«

»Neue Frau? Ich habe keine neue Frau gekauft«, erklärte Gerald und heuchelte ein äußerst erstauntes Gesicht.

»Doch, doch! Master Gerald, sie sein hier draußen und mögen Sie sprechen!« Pork grinste und rang vor lauter Aufregung die Hände.

»Nun also, bring die Braut herein«, sagte Gerald.

Pork ging in die Halle zu seiner Frau, die von Wilkes' Plantage soeben angekommen war, um ein Glied des Haushaltes auf Tara zu werden. Sie kam herein, hinter ihr her, von ihrem mächtigen Katrunrock fast verborgen, ihr zwölfjähriges Mädchen, das sich an das Bein der Mutter schmiegte.

Dilcey war groß und hielt sich sehr gerade. Sie hätte in jedem Alter zwischen dreißig und sechzig sein können, so glatt war ihr unbewegliches, bronzefarbenes Gesicht. Ihren Zügen sah man deutlich das Indianerblut an, das die Merkmale des Farbigen überwog. Die rote Haut, die schmale, hohe Stirn, die hervortretenden Backenknochen und die Habichtsnase, deren unteres Ende über wulstigen Lippen hing, alles verriet die Mischung der beiden Rassen. Sie trug sich mit einer selbstbeherrschten Würde, die selbst Mammys übertraf. Mammy hatte sich ihre Würde anerzogen, Dilcey lag sie im Blut. Wenn sie sprach, klang ihre Stimme nicht so verschliffen wie bei den meisten Farbigen, auch wählte sie ihre Worte sorgfältiger aus.

»Guten Abend, junge Missis, guten Abend, Master Gerald. Es tut mir leid, daß ich Sie störe, aber ich wollen herkommen und mich bei Ihnen bedanken, weil Sie mich kaufen und mein Kind dazu. Eine Menge Herren vielleicht mich auch kaufen, aber meine Prissy nicht mit kaufen, nur damit ich nicht traurig wäre. Ich danke auch schön. Ich wollen alles für Sie tun und zeigen, daß ich es Ihnen nicht vergesse.«

»Hrr-hmm.« Gerald räusperte sich vor Verlegenheit, weil er öffentlich einer guten Tat überführt wurde.

Dilcey wandte sich zu Scarlett, und etwas wie ein Lächeln huschte um ihre Augenwinkel. »Miß Scarlett, Pork mir sagen, daß Sie Master Gerald gebeten haben, mich doch kaufen. Dafür gebe ich Ihnen meine Prissy als Ihre eigene Kammerzofe.«

Sie langte hinter sich hin und schubste das kleine Mädchen nach vorn. Es war ein schmächtiges braunes Ding, mit Beinen so mager wie Vogelbeine und einer Unzahl sorgfältig mit Zwirn umwickelter Zöpfe, die ihr steif vom Kopf abstanden. Sie hatte ein Paar scharfe Augen, denen nichts entging, und trug eine gewollt dumme Miene zur Schau.

»Danke, Dilcey«, erwiderte Scarlett. »Ich fürchte nur, da hat Mammy ein Wort mitzureden. Sie ist seit meiner Geburt meine Zofe gewesen.«

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