Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

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eBooks, die nie in Vergessenheit geraten sollten.
Die junge, schöne Scarlett O'Hara, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, verliebt sich unsterblich in den Soldaten Ashley. Als der jedoch ihre Cousine Melanie heiratet, bricht für Scarlett eine Welt zusammen. Dann lernt sie den draufgängerischen Rhett Butler kennen, der sie fasziniert. Doch es fällt ihr schwer, seine Liebe zu erwidern. Mit dem Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges gerät ihr Leben in ein ständiges Auf und Ab. Doch in der Liebe ist ihr kein dauerhaftes Glück vergönnt.

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»Es hat keinen Zweck, ich esse nicht, du kannst es wieder in die Küche bringen.«

Mammy setzte das Tablett auf den Tisch und stellte sich in Positur. »Du ißt. Ich will es nicht noch einmal erleben, was bei dem letzten Gar tenfest passierte, als ich von Schwarzsauer so krank, daß ich dir kein Essen bringen können, hiervon du mir aufessen jeden Bissen!«

»Fällt mir nicht ein! Komm lieber her und schnüre mich fester, sonst kommen wir zu spät. Da kommt schon der Wagen vorgefahre n.«

Mammy verfiel in schmeichlerische Töne: »Miß Scarlett, sei lieb und nur ein kleines bißchen essen. Miß Carreen und Miß Suellen haben ihrs alles aufgegessen.«

»Das sieht ihnen ähnlich«, sagte Scarlett verächtlich. »Die haben nicht mehr Mut als ein Karnickel. Ich will nicht. Ich weiß noch, wie ich einmal alles gegessen hatte und zu Calverts ging, und da gab es Rahmeis, das sie die ganze Strecke von Savannah herangeholt hatten, und ich konnte nur einen Löffel davon essen. Heute will ich es mir gut gehen lassen und so viel essen, wie ich Lust habe.«

Vor so viel Trotz senkte Mammy entrüstet die Brauen. Was ein junges Mädchen durfte und was nicht, war in Mammys Kopf eingeteilt in Schwarz und Weiß. Eine Mitte gab es da nicht. Suellen und Carreen waren wie Wachs in ihren gewaltigen Händen und hörten ehrfürchtig auf ihre Ermahnungen. Aber Scarlett beizubringen, daß fast alle ihre natürlichen Neigungen und Einfalle nicht damenhaft seien, war immer ein hartes Stück Arbeit gewesen. Mammys Siege über Scarlett waren schwer erkämpft und zeugten von Winkelzügen, die einem weißen Verstand unbekannt waren.

»Wenn es dir einerlei ist, wie Herrschaften über unsere Familie reden, mir nicht einerlei«, murrte sie. »Ich wollen nicht dabeistehen, wenn sie alle auf der Gesellschaft sagen, Miß Scarlett nicht gut erzogen, ich dir immer schon sagen, daß man eine Dame daran erkennen, ob sie wie ein kleines Vögelchen essen, und du sollst mir nicht zu Wilkes gehen und wie ein Ackerknecht essen und dich vollstopfen wie ein Schwein.«

»Mutter ist eine Dame und ißt doch«, gab Scarlett zurück.

»Wenn du verheiratet bist, darfst du auch essen«, entgegnete Mammy. »Als Mrs. Ellen so alt war wie du, sie nie essen, wenn sie bei fremden Leuten war, und auch Tante Pauline und Tante Eulalia nicht, und die haben alle geheiratet; junge Fräuleins, die so viel essen, kriegen nie einen Mann.«

»Das glaube ich nicht. Bei dem Gartenfest, wo dir schlecht wurde und ich vorher nichts gegessen hatte, sagte Ashley Wilkes, ein Mädchen mit einem gesunden Appetit gefalle ihm.«

Mammyschüttelte unheilverkündend den Kopf.

»Was ein Herr sagen und was er denken - gar nicht dasselbe! Und ich haben nicht gemerkt, daß Mr. Ashley umdich anhalten.«

Scarlett wollte ihr scharf erwidern, faßte sich aber. Als Mammy ihre Verstocktheit sah, nahm sie das Tablett wieder auf und änderte mit der geriebenen Sanftmut ihrer Rasse die Taktik. Sie ging zur Tür und seufzte:

»Nun, meinetwegen. Als Cookie das Essen zurechtstellte, ich sagte ihr: du eine Dame an dem erkennen, was sie nicht essen, und ich sagte Cookie: ich nie eine weiße Dame gesehen, die weniger essen als Miß Melly Hamilton das letzte Mal, als sie Mr. Ashley - ich meinen Miß India - besuchen ...«

Scarlett warf ihr einen scharfen, argwöhnischen Blick zu, aber auf Mammys breitem Gesicht stand nur die reine Unschuld geschrieben und ein Bedauern darüber, daß Scarlett weniger Dame sei als Melanie Hamilton.

»Setz dein Tablett hin und schnür mich fester«, sagte Scarlett gereizt. »Nachher will ich versuchen, ein wenig zu essen. Wenn ich jetzt äße, könntest du mich nicht fest genug schnüren.«

Mammyverbarg ihren Triumph und setzte das Tablett wieder hin. »Was will mein süßes Lämmchen anziehen?«

»Dies«, Scarlett zeigte auf die duftige Masse grünen geblümten Musselins.

Sofort war Mammyin Harn isch.

»Nein, das tust du nicht, das passen nicht für den Morgen, vor drei Uhr darfst du den Busen nicht offen tragen, und dieses Kleid haben nicht Kragen noch Ärmel, du kriegen Sommersprossen, und das wollen ich nicht erleben nach all der Buttermilch, die ich dir aufgelegt, um Sommersprossen wegbleichen, die du dir in Savannah am Strand geholt, ich sagen deiner Mutter.«

»Wenn du ihr ein Wort sagst, ehe ich angezogen bin, esse ich keinen Bissen«, sagte Scarlett kühl. »Nachher hat Mutter keine Zeit, mich wied er hinauf zuschicken, damit ich mich noch einmal umziehe.«

Mammy seufzte ergeben, denn nun war sie geschlagen. Von beiden Übeln war es noch das kleinere, daß Scarlett morgens ein Nachmittagskleid trug, als daß sie schlang wie ein Schwein.

»Halt dich fest und ziehe den Atem ein«, befahl sie.

Scarlett gehorchte und klammerte sich an einen Bettpfosten. Mammy zog und zerrte aus Leibeskräften, und als der schmale Umfang der in Fischbein gezwängten Taille immer noch schmäler wurde, bekamen ihre Augen einen stolzen, liebevollen Glanz.

»Kein Mensch haben so eine Taille wie mein süßes Lämmchen«, sagte sie befriedigt. »Jedesmal, wenn ich Miß Suellen enger als fünfzig schnüre, sie beinahe fallen in 0hnmacht.«

»Puh!« Scarlett schnappte nach Luft und brachte kaum die Worte heraus: »Ich bin noch nie in 0hnmacht gefallen.«

»Nun, es schaden gar nichts, wenn du das ab und zu tun«, riet Mammy. »Du manchmal viel zu derb, ich dir schon immer sagen wollen, es macht keinen guten Eindruck, daß du bei Schlangen und Mäusen und dergl eichen nie in 0hnmacht fallen, nicht gerade zu Hause, aber doch wenn du ausgehst, und ich haben dir immer wieder ...«

»Still. Ich bekomme schon einen Mann, du wirst sehen, auch wenn ich nicht quieke und ohnmächtig werde. Du meine Güte, sitzt das aber fest! Nun zieh mir das Kleid an.«

Mammy ließ behutsam die zwölf Meter grünen, geblümten Musselins über die gewaltigen Unterröcke fallen und hakte die enge, tief ausgeschnittene Taille zu.

»Daß du mir aber den Schal um die Schultern behältst, wenn du in die Sonne gehst, und den Hut nicht abnimmst, wenn du heiß bist«, befahl sie. »Sonst kommst du braun nach Hause wie der alte Slattery, aber nun essen, mein Lämmchen, aber nicht zu schnell, es haben keinen Zweck, wenn alles gleich wieder rauskomme n.«

Scarlett setzte sich gehorsam zum Essen und wußte nicht recht, wie etwas in ihren Magen gelangen und ihr dann noch Platz zum Atmen bleiben könnte. Mammy nahm ein großes Handtuch vom Waschtisch, band es Scarlett vorsichtig um den Hals und breitete den weißen Stoff über ihren Schoß. Scarlett fing mit dem Schinken an, weil sie gern Schinken aß, und schluckte ihn mit Mühe hinunter.

»Ach Gott, wäre ich doch erst verheiratet«, seufzte sie bitter, als sie sich mit Widerwillen an die Bataten machte. »Ich habe es satt, ewig dies unnatürliche Wesen und daß ich nie tun darf, was ich will. Ich habe keine Lust mehr, so zu tun, als äße ich nicht mehr als ein Vögelchen, zu gehen, wenn ich lieber liefe, und zu behaupten, mir wäre nach dem Walzer schwindelig, wenn ich doch zwei Tage lang weitertanzen könnte, ohne müde zu werden. Ich habe keine Lust mehr, jedem Schafskopf, der nicht mal so viel Verstand hat wie ich, zu sagen: >Sie sind wirklich fabelhaft<, und immer so zu tun, als wüßte ich nichts, so daß die Männer mir von allem möglichen erzählen können und sich dann noch wichtig vorkommen ... Nun kann ich aber keinen Bissen mehr essen!«

»Nimmvon demheißen Kuchen«, mahnte Mammy unerbittlich.

»Warum muß ein Mädchen immer so albern sein, wenn es einen Mann haben will?«

»Ich mir denken, weil die Männer nicht wissen, was sie wollen, sie wissen nur, was sie sich einbilden, daß sie wollen, und wenn man ihnen ihren eingebildeten Willen tut, spart das einem einen ganzen Haufen Unglück und man nicht alte Jungfer, sie bilden sich ein, sie brauchen dumme kleine Mäuschen mit dem Geschmack wie ein Vögelchen und ohne allen Sinn und Verstand, einem Mann vergeht die Lust, eine Dame zu heiraten, wenn er Verdacht hat, sie sein am Ende verständiger als er.«

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