Jörn Holtz - Drei sind keiner zu viel

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Was bringt einen Workaholic dazu, sich unbezahlt beurlauben zu lassen, sein Haus unterzuvermieten, sich in seinen Campingbus zu setzen und alles hinter sich zu lassen?
Und was bringt einen Misanthropen dazu, sich zu öffnen und sich anzunähern?
Dies ist die Geschichte von Ole Stein, der schwer traumatisiert, körperlich und geistig erschöpft in seinen VW-Bus steigt und alles Vertraute hinter sich lässt, um das unbekannte Schöne zu finden.

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Unruhig schweifte sein Blick daraufhin durchs Arbeitszimmer, bevor dieser an der Wand mit den Familienfotos hängen blieb. Die Hochzeitsbilder seiner Eltern hingen dort, sowie das einzige Bild, das ihn zusammen mit seiner leiblichen Mutter zeigt, kurz bevor bei ihr der Krebs richtig ausgebrochen war. Sein Blick jedoch blieb an dem frisch ausgedruckten Foto seiner Cousine und ihrer Familie hängen.

Seitdem der Arbeitsplatz des Mannes seiner Cousine vor zwei Jahren nach Barcelona verlagert worden war, lagen sie ihm in den Ohren, wann er sie denn endlich mal besuchen kommt. Und Barcelona, diese kosmopolitische Stadt am Mittelmeer mit ihren bekannten Stadtstränden, wollte er schon seit langem erkunden. Bei diesem plötzlichen Gedanken kippte er langsam mit dem Drehstuhl wieder hoch und nahm seine Füße vom Sofa, bevor er aufgeregt zum Telefon griff. „Hola, buenas tardes soy Ole!“, meldete er sich in dem wenigen Spanisch, das er bis jetzt gelernt hatte.

„Hola, primo!“, gab seine Cousine Nina freundlich überrascht zurück. „Schön, dass du anrufst! Wie geht es Marion und dir denn so?“

„Gut, gut!“, begann er überschwänglich, bevor er stutzte und daraufhin seufzte: „Na ja, eigentlich gar nicht so gut. Marion und ich haben uns schon vor einiger Zeit getrennt und wie du bestimmt schon mitbekommen hast, ist Petra vor kurzem gestorben…“

„Was, das ist ja schrecklich!“, fiel Nina ihm hörbar bestürzt ins Wort. „Nein, davon wusste ich nichts! Ja, dann erst einmal mein aufrichtiges Beileid. Woran ist sie denn gestorben?“

„Oh, das ist eine lange Geschichte“, fing er daraufhin an, ihr von dem schrecklichen Tag im Krankenhaus zu erzählen. Dabei durchlebte er alle schrecklichen Ereignisse noch einmal, während sie schweigend zuhörte, ohne ihn zu unterbrechen. Erst als er geendet hatte, fragte sie mitfühlend: „Ja sag mal, wie verkraftest du das alles bloß?“

„Na ja, wie schon gesagt: Gar nicht so gut. Das alles macht mich echt fertig, und zwar noch fertiger als ich eh schon bin. Daher habe ich mir eben überlegt, dass ich dringend mal eine längere Auszeit brauche! Morgen werde ich das mit meinem Vorgesetzten besprechen und wenn alles klappt, werde ich ein paar Sachen zusammenpacken, mich in mein Camper setzen und von hier verschwinden. Kannst du dir zufällig vorstellen wohin?“

„Sag jetzt bloß nicht, du willst uns endlich mal besuchen kommen“, stieß Nina freudig aus, bevor sie sich an ihren Mann im Hintergrund wandte, der gerade zur Tür hereinkam und sie neugierig betrachtete: „José, du glaubst ja gar nicht, was Ole mir eben erzählt hat!“

„Will dein Primo uns endlich zu seiner Hochzeit einladen oder will er uns doch nur besuchen kommen?“, antwortete ihr Mann, bevor er die Freisprechfunktion des Telefons einschaltete und sich dann sofort an Ole wandte, „Hey Primo, wann kommst du denn? Das ist ja super und natürlich holen wir dich vom Flughafen ab, alles gar kein Problem!“

„Danke, doch das wird nicht nötig sein, da ich nicht fliegen werde. Vielmehr habe ich vor, mit meinem Camper zu euch zu kommen“, antwortete Ole schnell, bevor er verlegen fortfuhr: „Na ja, daher weiß ich auch noch gar nicht, wann ich genau kommen werde, denn eigentlich möchte ich vorher noch in Ruhe die Mittelmeerküste runterfahren und mir dort alles anschauen. Wäre das Okay für euch oder habt ihr vor zu verreisen in nächster Zeit?“

„Wow alter, das hört sich ja super an. Nein, alles gut! Mach das bloß, wir sind eh hier und müssen arbeiten“, scherzte Jóse begeistert. „Komm nur, wir freuen uns und natürlich kannst du so lange bleiben, wie du willst!“

„Okay danke, nett von euch und ich freue mich auch. Doch jetzt erst mal: Adiós! Ich melde mich dann, wenn ich etwas Genaueres weiß“, verabschiedete er sich von Nina und José, bevor seine Telefonrechnung eine zu große Lücke in sein Budget riss und auflegte.

Kurz darauf stand er auf und ging zum Fenster. Während er von dort aus, auf die erst kürzlich entstandenen Neubauten in seiner direkten Nachbarschaft blickte, überschlugen sich seine Gedanken. ‚Man, wenn das wirklich funktioniert, wäre das unglaublich!‘, freute er sich innerlich. Dann ging er zurück zum Schreibtisch, um eine Checkliste für die Dinge anzufertigen, die er vor seiner Reise noch erledigen musste.

Der Preis für den Deal

Nach einer weiteren durchwachten Nacht bat er als Erstes um ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten und der Personalabteilung, welches am späten Vormittag erfreulich problemlos verlief. Beide Parteien freuten sich darüber, so den temporären Personalüberhang zu eliminieren, ohne jemanden entlassen zu müssen, und stimmten zu, ihn mit sofortiger Wirkung unbezahlt zu beurlauben. Woraufhin er seinen Arbeitsplatz aufräumte und gutgelaunt nach Hause fuhr, um mit Peter zu reden.

Doch war Peter widererwartend nicht da, so dass er schon befürchtete, dass sein alter Freund die Nacht bei Maya auf dem Gut verbringen würde und er sich mit dem Gespräch bis morgen gedulden musste. Missmutig ließ er sich daraufhin, so wie er war, aufs Bett fallen, wo er sofort eindöste und erst wiedererwachte, als er hörte, wie jemand die Haustür aufschloss.

„Moin Ole, ich bin wieder da!“, hörte er kurz darauf Peter von unten rufen. „Und ich hoffe, du bist passabel angezogen, denn ich habe Maya mitgebracht!“

Noch etwas verschlafen schreckte Ole daraufhin hoch: ‚Oh nee, was will die den hier!‘, musste er sofort an die Szene von letztem Wochenende denken, kurz bevor er sich an nichts mehr erinnern konnte. Dabei wurde er etwas verlegen: ‚Denn was ist, wenn der blonde Engel ihr alles erzählt hatte?‘, grummelte er innerlich, bevor er grinsen musste: ‚Tja, zumindest weiß sie dann mehr als ich!‘ Dieser Gedanke beruhigte ihn und so rief er das Treppenhaus hinunter: „Okay, habt ihr vielleicht Lust auf einen Kaffee? Denn ich würde gerne mit euch etwas besprechen“, wobei er sich aufrappelte. Dann ordnete er noch schnell seine Klamotten, bevor er zu ihnen nach unten in die Küche ging.

„Oh, das trifft sich gut! Denn wir haben Kuchen mitgebracht, allerdings nur den gesunden vom Vollkornbäcker“, lächelte Maya ihn offen an, als er die Küche betrat. Dann wandelte sich ihr Blick: „Moin erst mal und schön dich wieder zu sehen! Doch sag mal, wie ist es dir eigentlich am letzten Sonntag so ergangen?“, betrachtete sie ihn kritisch von oben bis unten. „Man, du bist ja voll der Partylöwe! Das hätte ich dir auf den ersten Blick gar nicht zugetraut“, überrumpelte sie ihn, während sie wieder zu lächeln anfing. „Zumindest warst du es, bis du uns leider auf einmal zusammengeklappt bist. Davor jedoch hast du die ganze Tenne mit deinen Trommelkünsten unterhalten. Gütige Göttin, na man gut, dass ich das mitbekommen habe. So konnte ich dich rechtzeitig ins Bett befördern, bevor dir vielleicht noch etwas Schlimmeres passiert wäre“, fügte sie in ihrer gelassenen Art hinzu.

„Was, du warst das? Du hast mich in wildfremde Betten gebettet!“, hielt Ole die Luft an, während ihm plötzlich ein Licht aufging.

„Ja, wieso?“, sah sie ihn kurz verständnislos an. „Da war doch genügend Platz und ich habe dir doch deine Unterhose gelassen“, fügte sie gelassen hinzu, als ob dies das Normalste auf der Welt wäre.

„Jetzt sag bloß nicht, du hast mich auch noch ausgezogen? Oh, Schande über mich!“, war ihm die Sache nun superpeinlich.

Jedoch schienen seine Bedenken nicht auf sie abzufärben, da sie ihn weiterhin offen anlächelte: „Na, nun hör aber auf! Eigentlich solltest du mir dankbar sein und nicht jammern. Denn da war doch nun wirklich nichts dabei!“

Diese Aussage ließ Ole kurz nachdenken, bevor er sich kleinlaut berichtigte: „Okay, du hast ja Recht!“ Dann wechselte er lieber das Thema, weil er spürte, wie er gerade errötete und sein Kopfkino ansprang. „Dann jetzt mal ein anderes Thema: Was haltet ihr davon, wenn ihr meine Hütte das nächste halbe Jahr ganz für euch allein zur Verfügung hättet?“

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