Amelie Wild - Die Erpressung der Amelie

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Die Erpressung der Amelie: краткое содержание, описание и аннотация

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Amelie Wildschütz, die attraktive, blonde Lehrerin aus dem Münchner Süden, wurde in einer labilen geistigen Verfassung von einem Schüler verführt und zu sexuellen Handlungen genötigt.
Unglücklicherweise wurde dieses Fehlverhalten vom Vater des Schülers gefilmt und fotografiert. Es wäre eine Katastrophe für die junge Lehrerin gewesen, wenn die Öffentlichkeit oder die Ermittlungsbehörden hierüber Kenntnis erlangen würden. Die berufliche Karriere, das gesellschaftliche Leben und das Vertrauen der Familie wären komplett beendet.
So gab Amelie der Erpressung des Vaters nach und wurde zu seinem sexuellen Spielball. Er verlangte selbst grenzenlosen, unterwürfigen Sex, hatte aber noch eine weitere Bedingung für sein Stillschweigen: Amelie musste sich fremden Männern hingeben, damit der Unternehmer ein Druckmittel erhielt, um seine finanziellen Interessen durchzusetzen.
Amelie Wildschütz, die engagierte Lehrerin, wurde zum sexuellen Freiwild der Reichen und Mächtigen.
Aber unerwartet bot sich für die junge Frau die Gelegenheit zur Rache!
Würde es ihr gelingen, der Erpressung und den regelmäßigen sexuellen Übergriffen ein Ende zu setzen?

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Es schoss aus Amelie heraus: „Nein!“

Der Mann lachte, um die Sache zu verharmlosen. „Das ist gelogen. Jeder Mensch empfindet Liebe und Schmerz.“

„Schmerz ist gut für die meisten Menschen. Das lehrt sie, sich zu benehmen, und sich entsprechend den Vorgaben zu verhalten. Erst durch wahre Schmerzen findet man seine Rolle im Leben.“

„Irrtum. Schmerz ist gut und wichtig für einen Menschen, es zeigt, dass man immer noch lebt, in einem Körper existiert.“

„Nein! Schmerzen offenbaren uns den Weg zum richtigen Ort …“

„Zu welchem Ort?“, hakte der Psychiater nach.

Amelie schloss die Augen und verstummte. Obwohl sie einen mächtigen Drang empfand zu schreien, redete sie sich selbst gut zu, stumm zu bleiben. Ob der Schrei Angst oder Erlösung zum Ausdruck gebracht hätte, wusste sie nicht. Die Augen waren nach wie vor geschlossen, und sie fühlte sich plötzlich von einer atemberaubenden Welle emporgehoben, ein himmlisches Gefühl, dem gleich darauf ein übelkeitserregender Absturz folgte. Die Angst packte sie, da ihr klar wurde, dass das Vokabular, mit dem sie die eigenen Gefühle beschrieb, aus körperlichen Empfindungen abgeleitet war: atemraubend und übelkeitserregend.

„Es ist ein kühler, trockener Ort, voller Gehorsam und Ergebenheit.“

„Beschreiben Sie diesen kühlen, trockenen Ort. Wie schaut er aus, die Topografie. Sind Sie innerhalb oder außerhalb, ist es Winter oder Sommer?“

„Ich lebe in einer Burg, einer Festung.“

„Ist diese Festung von einem Graben umgeben?“

„Ja! Woher wissen Sie das?“

„Festungen sind meistens von Gräben umgeben. Ein beliebtes Traummotiv. Sagen Sie, hat diese Festung oder Burg ein Fallgatter?“

„Was ist das?“

„Ein Eisentor, das man herunterlassen kann, um Eindringlinge abzuwehren“, erklärte der Psychiater.

„Ja.“

„Führt eine Zugbrücke über den Graben?“

„Nein.“

„Wie kommt man dann über den Graben? Irgendein Weg muss doch hinüberführen, richtig?“

„Man muss schwimmen!“

Die Stimme, die aus Amelies Kehle drang, klang tiefer, sonorer. Die neue Stimme ließ gut zehn Sekunden lang ein höhnisches Glucksen vernehmen, dann streckte sich ihr schlanker Körper, als wäre sie von unsichtbaren Händen im Sessel aufgerichtet worden.

Als Amelie jetzt fortfuhr, hatte ihre Stimme wieder ihr übliches Timbre.

„Das Scheusal lebt dort, in dem Graben, wo es hingehört. Im Morast! Ich lebe drinnen, wo es sauber und trocken ist. Die Mauern sind dick und fest. Da kommt niemand rein.“

„Und raus kommt auch niemand, richtig?“, hakte der Psychiater nach.

„Nein. Warum auch? Die Burg ist wunderschön.“

„Wenn Sie diese Stimmen hören, dann befinden Sie sich in dieser Burg, oder?“

„Ja.“

„Also benötigten Sie diese Burg nicht mehr, wenn die Stimmen verschwinden würden. Richtig?“

Amelie sah ihn an.

Der Psychiater sah die blonde Patientin an.

Beide kannten die Antwort.

3

Es war kurz vor acht Uhr abends, als sie ihren Wagen durch den abendlichen Verkehr von München steuerte. Der Himmel war klar, der Vollmond eine riesige runde Scheibe.

Nach dem anstrengenden Termin mit dem Psychiater hatte sie in einem Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen. Das Gespräch hatte sie körperlich angestrengt und geistig ermüdet.

Auf dem Seitenstreifen stand ein roter Ferrari und sie verlangsamte die Geschwindigkeit. Der Fahrer, anscheinend ein junger Mann, hatte einen Benzinkanister in der Hand. Als ihre Scheinwerfer ihn erfassten, winkte er und wies auf den Kanister. Amelie schüttelte den Kopf und wollte weiterfahren, als sie plötzlich den jungen Mann erkannte: Tobias Doblinger, ein achtzehnjähriger Schüler aus dem Gymnasium, den sie in Deutsch und Latein unterrichtete.

Der Vater von Tobias, Dr. Bernd Doblinger, war eine der schillerndsten Persönlichkeiten von München – ein Mann, dem ein gewaltiges Immobilienimperium gehörte. Reich, mächtig und politisch sehr aktiv.

Amelie trat auf die Bremse, ihr Wagen hielt an. Dann fuhr sie langsam zurück, um dem auf sie zu rennenden Tobias entgegenzukommen. Mit dem Benzinkanister in der Hand riss er die Tür auf und setzte sich neben sie, dann schlug er die Tür wieder zu.

„Du meine Güte, bin ich froh, Sie zu sehen, Frau Wildschütz! Ich dachte, mich laust der Affe, als das Benzin plötzlich ausging. Mein Vater reißt mir den Kopf ab, wenn ich seinen Ferrari nicht rechtzeitig in die Garage zurückstelle. Können Sie mich auch wieder zurückbringen? Ich bezahle selbstverständlich Ihre Unkosten.“

Tobias Doblinger griff nach seiner Brieftasche. Amelie versicherte ihm, dass eine Bezahlung nicht nötig sein würde.

„Schon gut, Tobias. Als Bezahlung könntest du für die nächste Latein Klausur lernen und mich mit einer guten Note überraschen“, antwortete Amelie und war überrascht, dass ihr seine Gesellschaft gefiel. Der junge Mann war recht hübsch und selbstsicherer als die meisten Jungs in seinem Alter. Und so sprach er auch mit ihr. Mit ihr, seiner selbstbewussten Lehrerin.

„Da ist eine Tankstelle!“, rief Tobias. Er machte in der Dunkelheit eine Geste, die sie aus dem Unterricht kannte: Seine nervöse Hand strich durch sein mittellanges dunkelbraunes Haar.

Dann sah er sie an. „Mache ich Ihnen wirklich nicht zu viel Mühe?“

„Ach was!“

Amelie fuhr auf die Tankstelle und wartete, während der junge Doblinger den Kanister füllte und dann wieder in ihren Wagen stieg. Auf der Rückfahrt zum Ferrari seines Vaters hörte sie seinem Geplapper zu. Sie merkte, dass Tobias und sie völlig andere Interessen hatten, wenn es um Musik, Kleidung oder ums Leben im Allgemeinen ging. Aber noch immer störte sie seine Begleitung nicht.

„Sie sind mein Glücksengel, Frau Wildschütz“, sagte Tobias, als sie über den Mittelstreifen hinter seinen Wagen fuhren. „Sind Sie schon einmal in einem Ferrari mitgefahren?“

„Nein.“

„Haben Sie noch etwas Zeit? Wir könnten eine kurze Tour im Ferrari machen. Ich möchte Ihnen diese Gefälligkeit doch ausgleichen.“

Sie wollte schon den Mund öffnen, um abzulehnen, aber sie sagte stattdessen: „Nun ja, warum nicht? Wann stellst du dir das vor?“

„Was halten Sie gleich von heute Nacht noch?“

Amelie überlegte einen Augenblick, bevor sie antwortete. „Einverstanden.“

„Dann fülle ich den Tank auf und fahr hinter Ihnen her zu Ihrer Wohnung. Dort parken wir Ihren Wagen.“

Er riss die Tür auf und lief zum Sportwagen seines Vaters, ehe sie es sich anders überlegen konnte.

Amelie glaubte, sie hätte in ihrem ganzen Leben niemals in einem Auto so bequem gesessen, wie in diesem Ferrari California T, Cabrio mit den tiefen Sportsitzen. Es war, als säße sie auf einer gigantischen Handfläche, die wundervoll weich war. Der italienische Sportwagen röhrte leise, als er über die Straße jagte. Sie fühlte sich glücklich, wie ein Teenager bei seinem ersten Date.

Amelie schaute auf die Uhr. Es war viertel nach zehn. Sie blickte zu Tobias, und bewunderte den jungen Mann, wie sicher er den Ferrari steuerte und überlegte, ob sie den Wagen genauso gut fahren könnte.

Als ob er ihre Gedanken gelesen hätte, trat Tobias auf die Bremsen und fuhr den Sportwagen an die Straßenseite.

„Wollen Sie mal fahren?“, fragte er.

Amelie lächelte und nickte zustimmend. Sie wechselten die Plätze und Amelie fuhr vorsichtig an. Sie spürte die 470 PS des kraftvollen Motors und es war ziemlich aufregend, in einem solchen Wagen zu sitzen und ihn fahren zu dürfen.

Aber dann spürte sie plötzlich seine Hände, die sich auf ihre Brüste legten und das weiche Fleisch sanft massierten.

„Tobias! Lass das!“, fauchte sie.

Seine Hände entspannten sich, doch er zog sie nicht zurück.

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