Anno Dazumal - Der heilige Bürokratius
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„Seid bloß leise!“ zischte Klaus seiner Frau und Daniel zu. Es war stockfinster und sie befanden sich in einem der unzähligen Büros der Bürokraten. „Ach was! Du glaubst doch selber nicht, daß hier um diese Zeit wer arbeitet“, versuchte ihn Daniel zu beruhigen. „Genau. Hier arbeitet nie jemand“, stimmte ihm Bärbel zu. „Das mag schon sein. Aber es ist ja durchaus möglich, daß ein Bürokrat eingeschlafen ist und deshalb hier herumliegt“, erwiderte Klaus. „Niemals. Die haben eine innere Uhr und wegen der wachen sie genau zum Feierabend auf“, behauptete Daniel. Mit Taschenlampen durchleuchteten sie das Büro, in dem sie sich befanden. „Komisch. Der Computer ist total eingestaubt. Dabei heißt es doch immer, es würde jetzt alles damit gemacht werden“, wunderte sich Klaus. „Guckt mal! Da, in den Abfallkorb. Da sind ja haufenweise Akten. Die werden wohl weggeschmissen“, vermutete Bärbel. Daniel schaute sie sich näher an. „Nein, die sind noch gar nicht bearbeitet worden“, stellte er fest. „Das bedeutet, daß wir hier vollkommen richtig sind“, glaubte Klaus. „Ich dachte, wir suchen belastende Dokumente“, erwiderte seine Frau. „Na ja, die sind doch belastend genug. Die beweisen eindrucksvoll, daß hier nichts gearbeitet wird.“ „Aber das ist doch im ganzen Land bekannt und es stört niemanden.“ „Möglich. Weil die Leute zwar über die Bürokraten Witze machen, aber doch nicht glauben können und wollen, daß die den ganzen Tag hier drin sitzen und überhaupt nichts machen.“ „Kommt mal her! Schaut was ich gefunden habe!“ flüsterte Daniel erregt. Wenig später war Klaus bei ihm. „Viagra!“ stießen sie erfreut hervor. Was dann folgte, spottete jeglicher Beschreibung. Mit aller Gewalt mußte Bärbel ihren Mann und Daniel auseinanderhalten, weil sich die wie zwei Kampfhähne um die Potenzpillen stritten. Am Ende leerten sie die Dose und jeder bekam die Hälfte, weshalb sie sich nach einigen Minuten doch wieder vertrugen. „Das heißt also, daß es in diesem Büro ganz schön zur Sache geht“, mutmaßte Kaus. „Also ist es doch eine Verleumdung, daß Beamte kein Sexualleben haben“, schlußfolgerte Daniel. „Das wird wohl an der Pille liegen.“ Sie schwiegen. „Guckt mal! Das ist ja hier ein richtiger Pornoladen!“ entfuhr es Bärbel. Sie hatte Nacktfotos entdeckt. Wieder kämpften Klaus und Daniel erbittert um deren Besitz, doch Bärbel störte sie ein weiteres Mal. „Laßt die Fotos hier! Das merkt der doch sonst, daß wir in seinem Büro waren.“ „Stimmt. Aber die Pillen nehmen wir mit“, entschied Klaus. „Meinetwegen. Aber Ihr müßt irgend etwas in die Dose tun, das Ähnlichkeit damit hat.“ „Moment. Ich glaube, da habe ich genau das Richtige dabei“, glaubte Daniel und holte einige blaue Pillen hervor. „Was ist das?“ wollte Bärbel wissen. „Rattengift.“ „Das paßt.“ Danach wollten sie verschwinden, doch plötzlich hörten sie Geräusche. Sie versteckten sich in einem Nebenzimmer, doch genau in das kam ein Mann, der so aussah, als würde er schlafwandeln. „So, dann mache ich heute wieder Überstunden, damit ich ab morgen ein paar Tage daheim bleiben kann“, murmelte er verschlafen und legte sich hin. Unbemerkt schlichen Klaus, Bärbel und Daniel an ihm vorbei und gelangten ohne Probleme nach Hause. „Von wegen nur Vorurteile. Jetzt haben wir es genau gesehen, was die machen“, teilte Klaus mit. „Schon. Aber das hilft uns auch nicht viel weiter. Niemand wird uns das glauben“, entgegnete seine Frau. „Oh doch! Ich werde das alles in mein Buch aufnehmen und dann werden es Millionen von Lesern erfahren“, behauptete Daniel siegessicher. „Sei froh, wenn Du 100 Leser findest“, erwähnte Klaus. „Wieso? Immerhin habe ich einen Verlag.“ „Ja, aber soviel ich weiß, hat der eine Höchstauflage von 3000 Stück.“ „Das wird sich bald ändern, wenn erst mein Knüller fertig ist“, versprach Daniel und zog sich dann in sein Arbeitszimmer zurück. „Es ist zwar schön, daß er noch Träume hat, aber manchmal ist er schon verdammt weit von der Realität weg“, bemängelte Klaus. „Na ja, immer noch besser, als wenn er schon aufgegeben hätte“, erwähnte Bärbel. „Richtig. Trotzdem, ich kann es immer noch nicht fassen, daß diese Bürokraten tatsächlich genau so sind, wie es viele Menschen glauben. Die erfüllen alle Klischees.“
Daran dachte Bertram nicht, als er den Nachhauseweg antrat. Er wollte irgendwie seine Frau loswerden, doch dazu gab es wohl keine Gelegenheit. Jene hatte mal wieder etwas zwischen den Kauknochen, als er sein Heim betrat. „Na Schatz, wie war’s in der Arbeit?“ schmatzte sie. „Iß erst fertig, bevor Du mit mir redest!“ forderte er. „Aber dann kann ich mich ja nie mit Dir unterhalten.“ „Das ist auch besser so.“ „Heute hat eine Frau angerufen, die mit Dir sprechen wollte. Ich glaube, Du hast mit der ein Verhältnis.“ „Wie oft soll ich es Dir noch sagen? Das war meine Mutter.“ „Tatsächlich? Stimmt, sie sagte was von kleiner Fratz, den sie sprechen wollte.“ „Halt, dann war es meine Domina. Hat sie sonst noch was gesagt?“ „Ja, Du sollst sie zurückrufen. Wieso brauchst Du eigentlich so eine Domina?“ „Das habe ich Dir doch schon erklärt. Ich mache mit ihr ein lustiges Spiel.“ „Und warum darf ich nicht mitspielen?“ „Weil Du das zulässige Höchstgewicht überschreitest.“ „Aber Du kannst mir doch wenigstens zeigen, wie das Spiel geht.“ Für einen Moment überlegte Bertram, ob er seine Frau nicht zu Tode peitschen solle, doch dann fiel ihm ein, daß sie eine viel zu starke Fettschicht hatte, weshalb er es bleiben ließ. Er ging zum Kühlschrank. „Meine Güte!“ entfuhr es ihm, als er die Reste einiger toter Tiere darin sah. „Die waren nur für den kleinen Hunger zwischendurch“, verteidigte sie sich. „Natürlich. Wenn Du mir wenigstens etwas Eßbares ließest, damit ich auch noch ein paar Tage überleben kann“, seufzte Bertram. „Aber wieso denn? Du kannst ja mich vernaschen.“ „Vielen Dank. Jetzt kommt mir das Mittagessen auch noch hoch.“ Bertram lief aufs Klo und übergab sich dort. Als er die Dampfwalze namens Ehefrau anrollen hörte, kroch er aus dem Fenster und verschwand. Schnell lief er zu einem Briefkasten, wo er den Brief an die fünf Machthaber einwarf. Dann begab er sich zu seiner Domina, die gerade einen anderen Kunden behandelte. Interessiert schaute Bertram zu und machte sich das eine und andere Mal über den Mann lustig, der da in Frauenkleidung vor der Domina lag und sich von ihr foltern ließ. „So etwas Armseliges. Das ist doch pervers. Der Kerl ist doch krank. Nein, also wirklich, alles was Recht ist. Aber das ist doch lächerlich“, fand er belustigt. „So, mein kleines Bürokratenschwein, Du bist dran!“ rief die Domina. Da sprang Bertram auf, kroch auf allen Vieren heran und hechelte wie ein Hund. Er war sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, was er für ein komisches Bild abgab, weil er sich wohl sonst nicht über seinen Vorgänger lustig gemacht hätte. Jedenfalls bellte er bei jedem Schlag, den er abbekam, laut auf, aber als er die Domina ablecken wollte, da setzte es soviel Prügel, daß er wenig später fast halbtot auf dem Boden lag und vor sich hin winselte. „Elender Mistkerl! Beleckt mich der doch einfach!“ zischte die Domina empört und schlug noch einmal auf ihn ein. Ziemlich kaputt kam Bertram nach Hause, wo Klara schon in ihrer Reizwäsche auf ihn wartete. Als er seine Augen endlich wieder ganz aufmachte und den Anblick des Schreckens realisierte, war es schon zu spät. Er schrie und fluchte, aber es half alles nichts. Seine Frau fiel über ihn her und nach jener Behandlung wußte Bertram nicht mehr wo ihm der Kopf und so manch anderes Körperteil stand. Wimmernd lag er im Bett und überlegte sich, warum er überhaupt noch zur Domina ging. Das konnte er ja alles zuhause haben. Während seine Frau zufrieden grunzte, da es ja kein richtiges Schnarchen war, lag Bertram schweißgebadet am Rande des Doppelbettes und zitterte. Er hoffte inständig, daß die fünf obersten Bürokraten auf seinen Vorschlag eingehen und ein Gesetz verabschieden würden, das ihn von seiner Frau befreite, ohne daß er dabei finanzielle Schäden in Kauf nehmen mußte. War er auch im Büro genauso wie Gerhard und Ulrike sein eigener Chef, so hatte daheim nach wie vor das Weib das Sagen und das lag nicht nur an ihrer körperlichen Überlegenheit. Aber Bertram war ein überzeugter Bürokrat und er entschloß sich, seine Frau früher oder später wegen Vergewaltigung in der Ehe hinter Gitter zu bringen. Doch noch lag er mit ihr im selben Bett und hoffte, sie würde nicht aufwachen.
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