Claudia Wendt - Die Chronik der Verdammten

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Verdammt ist, wer seine Seele verliert? Verdammt ist, wer eine unglückliche Liebe erlebt? Oder ist es der, welcher sich selbst ins Unglück stürzt?
In 12 fantastischen Erzählungen treffen Liebe, Unglück und Hoffnung aufeinander. So wie der Vampir Liebe empfindet, spürt die Gefangene Hoffnungslosigkeit. Und in manchen Momenten überwindet die Liebe alle Grenzen.

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Es war einmal ein Königreich… so sollte auch die Geschichte des Nebelvolks beginnen, aber es stimmt so nicht ganz. Es war einmal ein Volk, das in Eintracht lebte. Es gab keine Königreiche und Länder, sondern nur das Volk und die Welt. In dieser lasen die Wissbegierigen, die Abenteuerlustigen abenteuerten und die Unternehmungslustigen unternahmen. Das Volk hatte viele Bücher und Bibliotheken. Es schien die perfekte Kultur zu sein. Aber immer wieder gibt es jemanden, der wider alle Logik - denn jeder hatte sie auf seine Weise - nach Macht strebt. So geschah es auch mit dem Magier Ulus. Dieser konnte es einfach nicht verstehen und er wollte es auch nicht. Also schmiedete er Pläne, um die Macht in dieser friedvollen Welt an sich zu reißen. Doch die Wahrer des Friedens erkannten diese, bevor er sie ausführen konnte. Ulus war frustriert. Er sollte verbannt werden, in eine andere Dimension geschickt, denn man kannte und hatte keine Gefängnisse, in die man ihn hätte stecken können. Bevor er seine Welt verließ, sprach er einen Fluch über das Volk aus, welcher es in tiefstes Verderben stürzte: „Ihr, sollt in einer Welt des Egoismus und des Chaos versinken! Ihr sollt euer perfektes Leben verlieren! Wenn ich diese Welt verlasse, wird eure verschwinden, bis jene königlichen Blutes wieder gefunden werden, um euch zu erlösen! Ihr werdet ein Leben im Schatten eures Daseins verbringen, als Schemen in einer Welt, in der ihr nur zuschauen könnt, wie sie zerstört wird!“ Das Volk sah sich ratlos an, doch als Ulus die Welt verließ, wurde der Fluch aktiv. Das Volks wurde zum Schatten, denn niemand wusste mehr, wer das königliche Blut der alten Könige in sich trug, und eine andere, schwierigere Welt legte sich darüber.

In eben diesem Moment wurde draußen alles rabenschwarz. Elisa stand auf, ließ das Buch erschrocken aufs Bett fallen und rannte zum Fenster. Verängstigt blickte sie nach draußen. Auf den Dächern der Häuser erschienen Gestalten, in weiße lange Mäntel gehüllt. Sie hatten Stäbe, die bis auf den Boden reichten. Man konnte ihre Gesichter nicht sehen. Sie rührten sich nicht. Die Menschen zogen sich verängstigt in ihre Häuser zurück.

Ein Blitz zuckte über den Himmel. Im selben Augenblick hoben die Gestalten ihre Stäbe und ließen sie auf die Dächer der Häuser niedersausen.

Elisa wich ein Stück zurück. Aber sie konnte nicht weiter. Hinter ihr war das Fenster. Irgendetwas Unheimliches ging hier vor. Sie blickte zu dem Buch hinüber, aus dem ein weißes Licht drang. Heraus kam ein junger Mann, völlig in Schwarz gehüllt. Sie konnte sein Gesicht nicht sehen und schrie. Auch er hielt einen langen Stab in der Hand. Dieser war völlig schwarz und ein roter runder Rubin ruhte auf seiner Spitze. Er schritt auf sie zu. Elisa war nicht in der Lage sich zu rühren. Er trat nah an sie heran und berührte ihre Schulter. Dann hob er den Stab. Das Fenster flog auf. Die Gestalten auf den Dächern der andern Häuser rührten sich nicht mehr. Von ihren Stäben schienen Blitze die Häuser einzuhüllen. Elisa hörte die Schreie der Bewohner. Vor ihrem geistigen Auge sah sie die Leute, wie sie sich krümmten vor Schmerz und wie sie schrien.

Die Häuser veränderten sich. Aus dem matten Grau einfacher Wohnhäuser wurde gleißendes marmornes Weiß. Auch die Form der Häuser veränderte sich. Manche wurden kleiner, andere größer. Alles schien zu knistern und sich zu verändern. Elisa blickte ängstlich zu dem Mann auf. Seine Augen schienen rot zu glühen. Sie schrie auf. Kurz danach wurde alles schwarz. Danach folgten nur noch verschwommene Erinnerungen, von der schwarzen Gestalt, die mit ihr in den Himmel schwebte, von einem gläsernen Schloss, das er ihr zeigte und einem Tempel mit einem Altar. Dann erinnerte sie sich an lauter Gestalten, in weiße Mäntel eingehüllt, nur der eine war in einen schwarzen Mantel gehüllt. Alle hatten sie um sie herum, um den Altar gestanden und eigenartige Formeln gemurmelt. Es war ein stetiges unaufhörliches Murmeln, bevor ein Blitz niederschoss und die Tücher zu Boden fielen.

Und das Nebelvolk erwachte nach langer Zeit des Fluches

Klara erwachte auf kaltem Stein. Sie wusste, dass sie auf dem Altar lag, denn das war das Letzte, woran sie sich erinnerte. Ihr blondes Haar war sehr lang gewachsen und sie trug ein schneeweiß schimmerndes weites Kleid. Sie stand auf und verließ den Tempel. Alles draußen war weiß. Die Stadt bestand aus weißen kleinen Häusern. Oder erweckten sie nur den Anschein klein zu sein, vor dem riesigen gläsernen Schloss, welches dahinter stand? Sie konnte sich nicht mehr erinnern, was geschehen war. Niemand war zu sehen. Kein Mensch lief auf den Straßen umher. Klara ging zu dem Brunnen, der neben dem Tempel stand, und tauchte ihre weißen Hände in das erfrischend kalte Wasser, so als wäre es etwas Neues. Sie wusste, dass sie zum Schloss musste. Also machte sie sich auf den Weg, die Stadt zu durchqueren. Die Häuser hatten vom Tempel aus klein ausgesehen, doch teilweise waren sogar Hochhäuser darunter, durch deren Gassen sie hindurchwandelte. Kein Müll lag auf den Straßen, kein Dreck verunreinigte sie, nur ein feiner Staub wirbelte im Wind umher. Sie bog in eine große Hauptstraße ein, die genau auf das Schloss zulief. Sie spürte wie die Schatten jener, die hier einst lebten, einhergingen und ihre Blicke auf sie warfen. Sie waren wie Nebelgestalten, die hier und dort umherwandelten. Verlorene Seelen, die einst hier gelebt hatten. Sie hatten jegliche Größe und Staturen. Einige waren klein wie Kinder, andere groß wie Erwachsene.

Nach einiger Zeit erreichte sie das gläserne Schloss. Es standen keine Wachen davor. Die Tür war vollständig weiß. Einen Moment lang stockte Klara, bevor sie es wagte, einen Schritt durch das Tor zu machen. Alles Glas zersplitterte. Anstelle des durchsichtigen Glases erschien weißer, fast leuchtender Marmor. Das Glas schien um sie herum zu gleiten wie ein Kranz oder ein Schutzschild, der sie umgab. Keine Scherbe fügte ihr Schnittwunden zu, sondern umspielte sie, während sie in das Schloss ging. Sie durchschritt marmorne Gänge und Säle, in denen niemand zu sehen war. Völlige Leere herrschte, denn nur die Nebelwesen schienen diese Orte zu bewohnen.

Dann kam sie in den Thronsaal. Weiß blendend bildete er den Schatz des Schlosses. Ein großer weißer Thron stand dort, auf dem jemand zu sitzen schien. Sie konnte ihn nicht genau erkennen. Klara ging näher an ihn heran. In weißem Anzug mit Stehkragen saß ein Jüngling dort, mit einer perlweißen Krone auf dem Haupt, die Augen geschlossen, schlafend. Klara sah ihn an und berührte seine fast durchsichtige Haut, bevor sie ihm zuflüsterte: „Wach auf mein König.“

In eben diesem Moment schlug er die Augen auf. Himmelblau blickten sie ihr ins Gesicht. Er hob die Hand und berührte Klaras Wange. „Bist du endlich erwacht, meine Königin.“ Er lächelte und fasste ihre Hand. Er stand auf und verließ mit ihr Hand in Hand das Schloss. Da lief ihnen ein Nebelwesen über den Weg. Die Königin hielt es an und berührte es: „Möge der Fluch von dir genommen sein.“, flüsterte sie und das Volk erwachte zum Leben und belebte die Straßen. König und Königin gingen zurück in ihren Palast. Sie herrschten und wachten über das Volk der Nebel und der Menschen, die in der Zeit flüchtig wie die Nebel entlang gleiten.

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