Sarah Richter - Die Geschichte Portugals

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Dies ist die «etwas andere» Geschichte Portugals. Von der Geburt des Landes bis in die Gegenwart in zeitlicher Reihenfolge, gut verständlich erzählt. Der Leser begleitet die Könige durch die Jahrhunderte, taucht ein in die Politik im Mittelalter, erlebt den Bau von Klöstern und wohnt Kriegen bei. Zum Glück ist der Geschichtsbrei mit einer Portion Humor gewürzt.

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Ein Jahr später kam die schwarze Pest über das Land und 1/3 der Bevölkerung wurde dahingerafft. Auch die Mönche in Alcobaça wurden nicht verschont, 150 von ihnen starben in diesem Jahr am schwarzen Tot. Mit der Pest kam aber auch ungeahnter Reichtum über die Kirche. Aus Angst vor der Krankheit und um sich ewige Erlösung zu erkaufen, schenkten Landbesitzer und Bauern ihr Land der Kirche. Diese konnte nicht damit umgehen, war völlig überfordert und ließ viel Land ungenutzt liegen.

1349 verstarb Constança, vielleicht auch an der Pest, dies ist aber nicht wirklich belegbar. Angeblich starb sie im Kindbett, aber die letzte Geburt lag ja bereits 4 Jahre zurück. Im gleichen Jahr bekamen Pedro und Inês den Sohn João.

Vermutlich nach dem Tode von Constança lebten Inês und Pedro in Coimbra für mindestens 4 Jahre offiziell und äußerst glücklich zusammen. Das Drama nahm seinen Lauf.

Afonso IV. war das Geturtel ein großer Dorn im Auge. Er wusste um die Familie de Castro. Sie war eine der einflussreichsten Adelsfamilien in Kastilien. Sollte Inês versuchen, einem ihrer Kinder die Thronfolge in Portugal zu ermöglichen, würde die Familie sie auf jeden Fall nach allen Kräften unterstützen.

Ein anhaltender Währungsverfall machte außerdem König und Land zu schaffen.

Vielleicht auch um den Vater zu kränken, behauptete Pedro, seine Inês 1354 heimlich geheiratet zu haben.

Afonso IV. war außer sich vor Zorn und ließ 1355, als sein Sohn Pedro sich auf einem Jagdausflug befand, die blonde Spinne der portugiesischen Dynastie, Inês de Castro wegen Hexerei und Hochverrat zum Tode verurteilen. Die Strafe wurde umgehend vollstreckt und Inês in einer Nacht-und-Nebel-Aktion enthauptet.

Bei seiner Rückkehr stürzte sich Pedro in einen Bürgerkrieg gegen den Vater. Dieser konnte 1356 kurz durch diplomatische Vermittlungen beigelegt werden. Vielleicht half auch die Pest von 1356 dabei, den Vater-Sohn-Krieg eine Weile ruhen zu lassen. Afonso IV. war gezwungen, seinen Sohn Pedro als Mitregenten ins Boot der Krone zu holen. Doch hätte Afonso IV. im Jahr 1357 nicht von seinem Ableben Gebrauch gemacht, wäre der Krieg sicherlich unvermittelt weitergegangen.

Afonso IV. starb nach 32-jähriger Regierungszeit im Alter von 66 Jahren in Lissabon. Von seinen sieben Kindern überlebte ihn nur eines, der ungeliebte Pedro. Afonso IV. hatte nur eine uneheliche Tochter. Als Afonso der Kühne

(Dom Afonso o Bravo) sollte er in die Geschichte eingehen.

Pedro I.

bestieg 1357 mit 37 Jahren den portugiesischen Thron Als ein ganzer Kerl dank - фото 11

bestieg 1357 mit 37 Jahren den portugiesischen Thron. Als „ein ganzer Kerl dank Papi“ und 8. König aus dem Hause Burgund, verbündete er sich sofort mit Kastilien und erreichte damit die Auslieferung der Mörder seiner Geliebten, denen die Luft in Portugal nach dem Tode Afonso IV. zu dünn geworden war und nach Kastilien geflüchtet waren. Pedro ließ sie grausam foltern und ihnen bei lebendigem Leibe das Herz herausreißen. Ihnen blieb lediglich die Wahl, ob dies von vorne oder hinten geschehen sollte. Pedro bestand darauf, dass die Königin seines Herzens auch noch offiziell gekrönt wurde.

Als er mit allen abgerechnet hatte, ließ er die Geliebte exhumieren und die Krönungszeremonie festlich herrichten. Man beachte, dass Inês bereits 2 Jahre in ihrem Grabe ruhte mit ihrem abgeschlagenen Kopf! Inês wurde also ausgegraben, geschminkt, angekleidet und frisiert, mit der Krone versehen und auf dem Thron platziert. Die Krönung nahm ihren Lauf. Pedro nahm neben ihr Platz und der gesamte Hofstaat „durfte“ dem frisch gekrönten Paar huldigen. Pedro bestand darauf, dass der frisch gekrönten Königin die verweste Hand geküsst wurde. Der König wurde in manchen Quellen als halb verrückt und moralisch verkommen beschrieben, was bei solchen Szenen nicht schwer fällt zu glauben.

Pedro gab zwei Sarkophage in Auftrag, die im Kloster von Alcobaça so aufgestellt werden sollten, dass sich die Liebenden am Tag des Jüngsten Gerichts gleich nach ihrer Auferstehung in die Augen blicken könnten. Für Alcobaça entschied er sich, weil die Mönche in der Auseinandersetzung Pedros mit seinem Vater auf Seiten Pedros standen. 1361 war es soweit,

Inês wurde wieder ausgegraben. In einem nächtlichen, von Fackeln, einigen Adligen und der Bevölkerung begleiteten Trauerzug wurde der Leichnam von Coimbra nach Alcobaça gebracht. Trauerlieder und Gebete wurden gemurmelt, so dass der Trauerzug unheimliche Züge annahm. Die 96,2 km weite Strecke (laut Navi) war jedoch nicht in einer Nacht zu schaffen, so dass davon auszugehen ist, dass man erst im Laufe des nächsten Tages das Ziel erreichte. Inês wurde endlich beigesetzt, ihre letzte Ruhe sollte es dennoch nicht werden. Aber dazu später. Auf Dom Pedro wartete der andere Sarkophag.

Trotz aller Romantik muss erwähnt werden, dass im Jahr seiner Krönung, also kurz nach dem Tode von Inês, ein weiterer unehelicher Sohn, Johann von Avis, das Licht der Welt erblickte. Er war das Ergebnis einer Beziehung zu Teresa Lourenço und sollte eine sehr wichtige Rolle in der portugiesischen Geschichte spielen. Teresa war die Tochter eines Händlers aus der Mouraria in Lissabon, dem Maurenviertel. Schon mit 7 Jahren, 1364 wurde Johann der Großmeister des Ritterordens von Avis. Heute würde man die große Liebe zu Inês auf Grund der Tatsache eines weiteren Kindes mit einer anderen Frau sicherlich in Frage stellen, doch im Mittelalter schien das völlig normal.

Ein paar Jahre waren Pedro noch vergönnt. In denen kümmerte er sich vor allem um die Rechtsprechung. Der Missbrauch der Justiz, wie im Falle seiner Geliebten sollte damit unterbunden werden. Pedro stellte die alten Rechte der Mönche von Alcobaça wieder her. Die Städte wurden wieder ihrer Gerichtsbarkeit unterstellt, die Abgaben flossen wieder ans Kloster. Eine Art späte Rache am Vater.

Pedro verbot außerdem, dass päpstliche Sendschreiben ohne das Einverständnis des Königs verbreitet werden durften. Aus den Machenschaften für oder gegen Kastilien hielt er sich heraus.

Am 18. Januar 1367 hatte seine letzte Stunde geschlagen und er wurde 47-jährig nach nur 10 Jahren Regierungszeit wunschgemäß in Alcobaça beigesetzt. Fernando I., sein Sohn aus der zweiten Ehe mit Branca von Kastilien folgte ihm ins Amt. Pedro I. ging auch als „Pedro der Gerechte“ oder „Pedro der Grausame“ in die Geschichte ein (Dom Pedro o Cruel, Pedro Justiceiro).

Fernando I.

der 9. und letzte König aus dem Hause Burgund hatte wohl bereits zu Beginn seiner Regierungszeit im Jahre 1367 eine Fettnäpfchen-Flatrate. Er war 22 Jahre alt, als er den Thron bestieg. Sicherlich nicht gerade verwöhnt vom Vater, stürzte er sich voller Übereifer in seine Regierungsaufgaben und mischte sich gleich in kastilische Angelegenheiten ein, um die sein Vater möglichst einen großen Bogen machte. In Kastilien spielten sich dramatische Szenen ab Der Thronerbe wurde von einem - фото 12

In Kastilien spielten sich dramatische Szenen ab. Der Thronerbe wurde von einem unehelichen Abkömmling des verstorbenen Königs ermordet und der Mörder, Heinrich II. setzte sich selbst auf den Kastilischen Thron. Fettnäpfchen-Fernando erkannte Heinrich II. nicht als König an und machte selbst Ansprüche auf den Thron von Kastilien geltend, da er mütterlicherseits ein Urenkel des verstorbenen Königs war. Unterstützt wurde er von Aragón, England und Granada. 1369 begann er einen Krieg mit Kastilien, aus dem er mit einer Niederlage hervorging. Mit Hilfe des Papstes wurde 1371 der Friedensvertrag von Alcoutim verhandelt. Fernando musste auf seinen Thronanspruch verzichten und versprechen, die Tochter von Heinrich II. zu heiraten. Er verliebte sich aber in Leonore Teles Menezes, eine portugiesische Adlige. Sie und ihre Partei wurden nicht nur vom Volk gehasst, sie löste auch den nächsten Krieg mit Kastilien aus. Leonore vertrat die Interessen des portugiesischen Besitzadels. Es kam zu Aufständen. Fernando, bis über beide nicht sichtbaren Ohren in Leonore verliebt, heiratete sie und brach damit den Vertrag mit Kastilien. 1372 kam die erste Tochter, Beatrix zur Welt. Heinrich II. von Kastilien war stinksauer über den Vertragsbruch und griff Portugal an. 1373 plünderte er Lissabon. Portugal verbündete sich mal wieder mit England, was ebenfalls Ansprüche auf den Kastilischen Thron erhob und sich gerade mit Frankreich im Hundertjährigen Krieg befand. Portugal geriet so zwischen die Fronten und als es darauf ankam, brach England sein Wort und schickte nicht, wie versprochen, Truppen zur Unterstützung. Portugal erlitt erneut eine Niederlage und musste im Vertrag von Santarém 1373 Frieden schließen.

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