Sarah Richter - Die Geschichte Portugals
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Zeit zum Ausruhen blieb dem König nicht. Doch die Mühe wurde belohnt. Im Jahre 1289 gelang ihm ein Konkordat mit der Katholischen Kirche, ein Vertrag zwischen Klerus und Staat. Die Kirche bekam das Land zurück und einige andere Privilegien. Der König machte einige Zugeständnisse. Doch durch geschickte Verhandlungen erreichte er, dass die Kirche in größere Abhängigkeit von der Krone geriet. Außerdem wurde das Interdikt aufgehoben.
Etwa zur gleichen Zeit hatte Dom Dinis wohl die Heilige Elisabeth von Portugal geheiratet (Rainha Santa Isabel).
Die erste öffentliche Schule in Portugal wurde 1290 von Alcobaça nach Coimbra verlegt und vermutlich mit der Universität zusammengelegt. Im gleichen Jahr kam die erste Tochter Dinis‘ zur Welt, Dona Constança und ein Jahr später wurde Afonso IV. geboren.
Der König hatte dennoch schwerwiegendere Sorgen. Afonso, sein jüngerer Bruder versuchte noch immer mit Hilfe des Großvaters, in Kastilien an die Macht zu kommen. Dom Dinis verbündete sich also mit seinem Cousin Sancho IV. von Kastilien. Dies geschah alleine aus dem Grund, den Thron nicht in Gefahr zu bringen, denn im Grunde genommen hatte er ja nichts gegen den Großvater. Zur Grenzüberwachung ließ Dom Dinis 50 Burgen bauen. 1294 schloss er einen ersten Handelsvertrag mit England, mit dem bereits eine Reihe von Pakten und Beistandsverträgen bestanden.
Die Freundschaft mit seinem kastilischen Cousin war nicht von langer Dauer, denn Sancho fiel in Portugal ein. Dom Dinis schlug nach dem Tode des Cousins 1295 zurück und fiel ebenfalls in Kastilien ein. Der Krieg sollte bis 1297 dauern, dann kam es zum Vertrag von Alcañices mit dem neuen kastilischen König Ferdinand IV. Die Grenze zwischen Portugal und Kastilien wurde festgelegt und entspricht heute noch weitgehend dem Vertrag von damals. Zur Besiegelung des Ganzen wurden noch zwei Hochzeiten beschlossen: Die Tochter von Dinis sollte den kastilischen König heiraten und sein Sohn Afonso eine Schwester des Königs.

Die Zisterzienser von Alcobaça gründeten 1300 Salir de Matos und ein Jahr darauf Cós. Ihre Expansionen sollten wie versprochen weitergehen, 1303 gründeten sie Maiorga und 1307 Santa Catarina.
Die Zeiten wurden etwas ruhiger und der König widmete sich dem Aufbau des Landes. Mit fast einer Millionen Einwohnern war es an der Zeit, sich vermehrt um die Förderung der Landwirtschaft zu kümmern.
Die erste portugiesische Flotte wurde eingerichtet.
1312 löste der König den Templerorden in Portugal auf um zu verhindern, dass das Geld des Ordens außer Landes kam. Etwa zur gleichen Zeit heiratete sein Sohn Afonso wie vereinbart Beatrix von Kastilien. 1313 kam die erste Tochter, Dona Maria zur Welt, dann wurden zwei Söhne geboren, die noch im Säuglingsalter starben. 1320 erblickte Dom Pedro I. das Licht der Welt.
Die Mönche von Alcobaça folgten weiterhin unbeirrt ihrer Aufgabe und gründeten Turquel. Auch der König konnte gründen und rief den Ritterorden „Unseres Herrn Jesus Christus“ ins Leben. Das Vermögen des Templerordens floss dort ein. Nun, unabhängig von Spanien, wurde der Christusorden die beste Waffe des Königs.
Kaum ein König vor ihm hatte so viele Probleme zu lösen und brachte dem Land so viele Änderungen. Beim Volk war er sehr beliebt und wurde sehr verehrt. Dennoch keimten bereits vor seinem Tode im Jahre 1325 Erbstreitigkeiten zwischen dem einzigen ehelichen Sohn, Afonso und den unehelichen Söhnen auf. Dom Dinis starb im Alter von 64 Jahren nach einer 46-jährigen Regierungszeit in Santarém. Er hatte 2 eheliche Kinder und 7 Uneheliche mit verschiedenen Frauen. Er wurde im Kloster von Odivelas beigesetzt. In die Geschichte ging er ein als der „Bauernkönig“ (Dom Dinis o Lavrador).
Afonso IV.
7. König aus dem Hause Burgund, bestieg im Alter von 34 Jahren 1325 den Thron.
Er konnte nicht nur böse gucken, sondern er konnte auch böse sein und so verbannte er seine Halbbrüder aus Portugal. Das führte zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die erst durch die Heilige Elisabeth, seine Mutter, beigelegt werden konnten.
Um die Allianz mit Kastilien zu festigen verheiratete Afonso IV. gleich zu Beginn seiner Regierungszeit seinen Sohn Pedro im Alter von 5 Jahren mit Branca von Kastilien. Wenn man recht überlegt, handelte es sich bei Branca um eine direkte Cousine, was harmlos ist, wenn man die ganze Geschichte kennt.
Im weiteren Verlauf hatte Afonso IV. nicht viel Sinn für Thron und Regierung.
Er frönte lieber seiner Jagdleidenschaft und genoss das süße Leben am Königshof. Die Cortes, ihres Zeichens die Adelsvertreter, konnten dem nicht viel Wohlwollen entgegenbringen, da Afonso die Regierungsgeschäfte gänzlich vernachlässigte und seinen Pflichten als Herrscher des Landes überhaupt nicht nachkam. Sie warfen ihm Pflichtverletzung vor und drohten damit, ihn abzusetzen, um einen neuen König zu wählen.
Erst jetzt wurde Afonso IV. der Ernst der Lage bewusst und er nahm seine Pflichten ernster. 1328 verheiratete er seine 15-Jährige Tochter Maria mit dem 18-jährigen König von Kastilien, Alfons XI.
Im Kloster von Alcobaça gingen die Mönche weiter ihrer Aufgabe nach, das Land mit Christen zu besiedeln. Sie gründen 1332 Alfeizerão. Durch große wirtschaftliche Gewinne hatte sich ihr Klosterleben maßgeblich geändert. Ihre finanzielle Situation erlaubte ihnen ein äußerst angenehmes Leben. Papst Benedikt XII. war das ein Dorn im Auge, denn schließlich sollten die Mönche ein maßvolles Leben führen. Er veranlasste 1335 eine Reform, die sich auch Afonso IV. zu Nutze machte. Er erließ, dass einige von den Mönchen gegründete Städte an den Staat fielen und somit nicht nur seiner Gerichtsbarkeit unterstanden, sondern auch ihre Abgaben an den Staat entrichten mussten.
Pedro, der Königssohn, der bereits vor 13 Jahren verheiratet wurde, steuerte auf seine Volljährigkeit zu und sollte diese Ehe nun auch bald vollziehen. Pedro weigerte sich. Er wollte diese Prinzessin nicht.
Auf Seiten Kastiliens führte das zu Magenverstimmungen. Unterdessen kam Afonso IV. zu Ohren, dass seine Tochter vom kastilischen König schlecht behandelt wurde. Fast kam es zum Krieg zwischen den Nachbarn.
Wieder einmal griff die Heilige Elisabeth schlichtend ein und konnte das Schlimmste verhindern. Afonso IV. ließ die Ehe seines Sohnes annullieren, jedoch nicht, ohne schon die nächste Kandidatin ins Auge gefasst zu haben. 1339 wurde Pedro mit Prinzessin Constanza Manuela von Kastilien verheiratet. Kastilien hatte schwer mit den Mauren zu kämpfen und nach der wiedergewonnenen Freundschaft mit dem Nachbarn beteiligte sich Afonso IV. aktiv im Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Auch Portugal wurde von den Mauren noch nicht gänzlich in Ruhe gelassen. Afonso unterstützte also Kastilien mit umfangreicher Waffenhilfe und erreichte damit, dass 1340 in der Schlacht am Salado endgültig Ruhe einkehrte und die Mauren den Rückzug antraten.
Pedro fügte sich in sein Schicksal und vollzog die Ehe mit der 19-jährigen Constança. Der erstgeborene Sohn Luis verstarb jedoch bereits 1340.
Mit Constança kam auch ihre Hofdame, Inês de Castro an den portugiesischen Hof. Die romantischste und dramatischste Liebesgeschichte Portugals begann hier.
Pedro wurden gemeinsam mit Constança noch zwei weitere Kinder geschenkt. Dona Maria wurde 1342 geboren und ihr Bruder Fernando 1345. Irgendwann zu diesem Zeitpunkt muss sich wohl die Beziehung Pedros zu Inês de Castro entwickelt haben. Inês sollte seine große Liebe sein. Er verliebte sich wortwörtlich unsterblich in sie. Es kam ein gemeinsamer Sohn zur Welt, dessen Geburtsdatum unbekannt ist und der noch im Säuglingsalter starb. Im Jahre 1347 wurde dann die Tochter Beatrix geboren.
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