Uwe Siebert - Die Wiedergeburt

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Der Nomade Larkyen überlebt als Einziger einen von Kedaniern verübten Überfall auf seinen Stamm. Nach seiner Flucht vor den barbarischen Angreifern trifft er auf den alten Schamanen Ojun. Dieser erkennt in Larkyen ein Kind der schwarzen Sonne und offenbart ihm ein übermenschliches Dasein. Larkyen ist hin- und hergerissen von der ihm zustehenden Kraft und Unsterblichkeit. Doch auch ein Fluch lastet auf ihm und verdammt Larkyen somit zur Gier nach der Energie des Lebens. Nur schwer vermag Larkyen zu akzeptieren, dass er nur leben kann, indem er anderen den Tod bringt. Während sein Herz auf Rache drängt und aus dem Nomaden ein finsterer Krieger wird, suchen die kedanischen Horden nach Larkyen. Denn auch Boldar die Bestie, der Anführer der Kedanier, der das Blut seiner Opfer trinkt, weiß von Larkyens Herkunft und will sich dessen Kräfte zu eigen machen. Larkyen sieht keine Wahl, er muss sich Boldar stellen – In einem Kampf Bestie gegen Bestie!

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„Unbelehrbarer Kerl, ich habe es dir doch gesagt.“

Larkyen sank zu Boden, die Welt verschwamm vor seinen Augen, und er hielt sich den Kopf. Ojun bereitete ihm einen heißen Aufguss aus Kräutern in einer Holzschale und gab ihm davon zu trinken. Der Trunk roch ähnlich stechend wie die Kräuter unter seinem Verband, doch kaum hatte Larkyen davon getrunken, spürte er, wie seine Schwäche ihn verließ.

So nahe am Gebirge schlug das Wetter schnell um. In feinen Fäden prasselte der Regen herab und weichte den Boden auf, während sich über das Tal ein blasser Regenbogen spannte. Alles in Majunay, das Land, die Erde, der Himmel und das Rauschen des Windes, erinnerten Larkyen an diesem Tag an die Vernichtung seines Stammes und ließen sein Herz fast zerspringen. Der Schmerz des Verlustes traf ihn stärker als an den Tagen zuvor; vielleicht begriff sein Verstand erst jetzt so richtig, was ihm widerfahren war. Und er sehnte sich nach einer Rechtsprechung, die ihm wahrhaftige Genugtuung bereiten würde, doch die Menschen mit ihren Gesetzen und Gerichten lebten in Städten, und in der Steppe regierte einzig und allein das Gesetz der Natur. Was konnte jemand wie er hier draußen schon ausrichten? Er war unbedeutend im Verlauf der Geschichte Majunays, und so wie ihm war es schon vielen ergangen. Je länger er nachdachte, umso klarer wurde ihm, dass es zwei Wege gab, zwischen denen er sich entscheiden musste.

Der eine war der Weg der Rache, der Stärke und Gnadenlosigkeit forderte und nach dem Herz eines Kriegers verlangte. Der andere Weg jedoch war der Ritt nach Kentar, der Heimat seines Volkes im Westen. Schätzungen zufolge lag Kentar 200 Tage zu Pferd von Majunays westlichster Grenze entfernt. Es waren die enorme Entfernung, sowie die Liebe zu Kara und zu seinen Adoptiveltern, die Larkyen in der Vergangenheit davon abgehalten hatten, dieses Wagnis einzugehen. Jetzt aber gab es nichts mehr, was ihn noch in Majunay hielt. Und nach seiner Genesung, schien der Ritt nach Westen das einzig Vernünftige.

Als er dem Schamanen von seinen Plänen berichtete, wirkte Ojun einen Moment lang enttäuscht.

„Bleib wenigstens so lange, bis deine Wunde einigermaßen verheilt ist“, sagte Ojun. „Der Verband muss noch immer täglich gewechselt werden. Ich verstehe gut, dass du fort willst, um woanders einen Neuanfang zu versuchen. Nur wenn du zu früh los reitest, wirst du nicht fähig sein, dich lange im Sattel zu halten.“

In der Nacht wälzte Larkyen sich unruhig auf seinen Fellen hin und her. Immer wieder wechselte er zwischen Traum und Wachzustand.

Plötzlich sah er das Gesicht Boldars ganz dicht vor sich. Das eine Auge funkelte ihm stahlblau entgegen. Blut rann von den Mundwinkeln der Bestie, die ihr Maul weit aufriss und einen donnernden Schrei ausstieß.

Daraufhin sah Larkyen, wie sein Weib Kara blutüberströmt neben die Leichen von Godan, Tsarantuya und Alvan zu Boden fiel …

Seine Finger krampften sich zusammen, und er fühlte, wie sie sich um den Griff eines Schwertes schlossen. Er war ein anderer Mann als zuvor. Es gab keine Furcht, keine Selbstzweifel. Kraftvoll holte er zum Schlag aus, eine vertraute Bewegung für ihn.

„Ich töte dich“, zischte er. „Boldar, du sollst sterben!“

Stahl traf auf Stahl, das Klirren erinnerte an eine Melodie, der er nur zu gern lauschte.

Larkyen schreckte aus dem Schlaf hoch. Sein Atem ging hastig, und sein Herz hämmerte. Tränen rannen über seine Wangen.

Geheiligt ist die Rache, denn sie reinigt Leib und Seele, durchfuhr es ihn.

„Larkyen!“

Ojuns Stimme drang zu ihm herüber. Der Schamane hatte sich auf seinem Schlafplatz aufgerichtet. Seine Gestalt zeichnete sich blass und hager vor dem fast heruntergebrannten Kochfeuer ab. Mit unruhigen Augen sah er Larkyen an.

„Schlechte Träume?“

Larkyen nickte, er wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Vom Verstand her willst du den Weg nach Westen wählen“, ahnte Ojun, „Dein Herz aber drängt dich dazu, in Majunay zu bleiben. Und nur wenn du auf dein Herz hörst, wirst du Frieden erlangen.“

„Die Götter seien meine Zeugen“, flüsterte Larkyen. „Wenn ich stark genug wäre, ich würde diese Bestie töten und alle, die ihr folgen.“

Ojuns Augen weiteten sich.

„Vielleicht wirst du das eines Tages“, meinte der Schamane, und etwas in seinem faltigen Gesicht verriet Larkyen, das er viel mehr wusste als es den Anschein hatte.

„In der Natur gibt es immer einen, der stärker ist. Es ist ein Gesetz, das für alle gilt.“

Larkyen hatte die Hände zu Fäusten geballt.

„Aber Boldar ist der Stärkste, alter Mann. Niemand hat ihn bisher besiegt.“

Ojun musterte Larkyen eine Zeit lang, dann sagte er: „Morgen werden wir darüber reden. Doch nun schlaf weiter. Ruhe und Frieden sollen dich erfüllen.“

Als würde sich eine beruhigende Kraft über ihn legen, verfiel Larkyen fortan in einen ruhigen Schlaf. Abermals träumte er von Kara, die ihm dieses Mal ein gütiges Lächeln schenkte, während ihre Lippen sich zu liebevollen Worten formten. Und er träumte von den Yesugei, wie sie draußen in der Steppe das Vieh hüteten. Alle waren wohlauf und am Leben, alles war gut.

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