Arne Rosenow - Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald

Здесь есть возможность читать онлайн «Arne Rosenow - Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Norddeutschland im Mittelalter. Der junge Knecht Armin lebt als Unfreier auf einem Gutshof. Doch er wird von seinem Gutsherrn schikaniert und entflieht seiner Knechtschaft. Damit beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise durch das mittelalterliche Deutschland und er kommt mit sagenhaften und zauberhaften Gestalten in Kontakt, die noch an die alten Zauber und die nordische Mythologie glauben. Armin trifft bei seiner Wanderung auf Zwerge, Hexen und unheimliche Orte. Erst ein dunkler Wanderer weist ihm den Weg zu seinem Ziel.

Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Bitte, hast du eine milde Gabe? Gott wird es dir vergelten.“

Vorsichtig gab Armin der alten Frau ein Stück Brot.

Ein anderer Bettler, eingehüllt in einen Lumpenumhang, mit wilden Haaren, einem schmutzigen Tuch um den Kopf und ein Auge gebunden, humpelte auf einen Stock gestützt näher. Armin hatte ihn schon öfter beim Gottesdienst bemerkt. Er war wahrlich nicht zu beneiden, denn offensichtlich hatte er eine schwere Beinverletzung und wahrscheinlich sogar ein Auge verloren. Arbeiten konnte er so nicht mehr und Angehörige, die sich um ihn kümmern konnten, hatte er offenbar auch nicht.

„Hast du etwas Brot oder einen Pfennig, damit ich mir zu essen kaufen kann?“, stammelte er mit tiefer Stimme. Armin schaute schnell um sich. Der alte Fiete sprach mit jemandem, und so gab Armin dem Bettler sein letztes Stück Brot.

„Die Habenichtse vor der Kirche können einem wirklich Leid tun“, sagte Armin am Abend vor der Nachtruhe.

„Ja, es ist bedauerlich“, raunte Ute, denn Sven und auch Peer wussten nichts von den Almosen und sollten auch nichts erfahren. „Auch wenn es nur wenig ist, aber der Wille zählt, Armin. Mehr können wir ihnen nicht geben, denn mehr haben wir nicht. Wem hast du heute gegeben?“ Sie fragte leise, damit sie nicht gehört wurden.

„Einer alten Frau und dem humpelnden Alten mit dem Kopfverband.“

„Ja stimmt, der ist auch immer da. Gut, dass du ihm gibst, ich komme immer nur zu dem Mädchen mit den Krücken und zu dem verstümmelten Alten.“

Der Frühling war kurz in diesem Jahr. Nach der stürmischen Nacht mit Gewitter hatte es tatsächlich noch einmal Frost gegeben. Es hatte sogar noch einmal geschneit, wenn auch der Schnee nicht liegen blieb. Armin hatte Glück, denn er musste nicht in die Torfgruben. Dafür musste er sich um die Schafe kümmern und bei der Aussaat helfen.

Auch diese kühle Zeit ging vorüber und der Sommer kam mit aller Pracht.

Nach der Schafskälte wurden die Schafe endlich geschoren. Und obwohl Armin Übung hatte, war es immer wieder schwer. Besonders beim Scheren der Böcke mussten die Knechte zu zweit anpacken. Einige Tiere wurden geschlachtet, weil sie alt waren und den folgenden Winter nicht überstanden hätten.

Die Wolle wurde zu Ballen geschnürt und in der Loodiele trocken gelagert. Die Felle wurden gegerbt und ebenfalls auf der Loodiele zum Trocknen gespannt.

Eines Morgens ließ der alte Fiete die Knechte zusammenkommen. Auch Ansgar und ein paar andere Arbeiter aus den Torfgruben waren gekommen.

„So, morgen ist es so weit“, sagte er alte Fiete, als er sicher war, dass alle ihm zuhörten. „Wir werden morgen nach Bouchstadhude ziehen und die Wolle und den Torf verkaufen. Martin, du ziehst die Wagen zusammen. Peer, Sven und Armin, ihr spannt die Ochsen an. Ansgar, du nimmst die Karren mit ins Moor und sorgst dafür, dass der Torf auf die Wagen geladen wird. Peer, Sven und Armin, wenn die Wagen angespannt sind, dann macht ihr euch in der Loodiele zu schaffen und verladet die Wollballen auf die restlichen zwei Wagen in der Scheune. Haltet euch ran. Wenn Martin mit den anderen Wagen kommt, fahrt ihr die Wagen ebenfalls ins Moor und verladet den Torf. Vor Sonnenuntergang will ich die Wagen wieder hier haben. Und wenn ihr nicht bis Sonnenuntergang zurück seid, zieht ihr die Wagen morgen alleine nach Bouchstadhude. Ich hoffe ihr habt das verstanden. Und jetzt haltet nicht Maulaffen feil und packt an!“

Während Armin, Peer und Sven die Ochsen vor den Karren spannten, sattelte Martin das Pferd und ritt los, um aus umliegenden Dörfern Wagen und Pferde von Bauern zu holen, die dem alten Fiete Geld schuldeten.

Ansgar fuhr mit den zwei Ochsenkarren ins Moor und Armin, Peer und Sven begannen, die Wolle und Felle von der Loodiele auf die übrigen zwei Wagen zu laden.

Kurz vor Mittag kam Martin mit zwei Karren zurück. „Peer, wie lange braucht ihr noch?“

„Wir sind fast fertig.“

„Beeilt euch ein bisschen. Tränkt dann die Pferde noch einmal und fahrt dann raus ins Moor. Wo ist mein Vater?“

„Er ist oben in der Schreibstube.“

Martin nickte und verschwand im Haus.

„Sven, wie viel ist es noch?“

„Noch zehn Ballen.“

„Gut. Macht hin. Wir müssen noch die Pferde tränken und dann ins Moor.“

Nach einer Weile kam Martin in die Loodiele geschlendert. In der linken Hand spielte er mit einem kleinen Säckchen. Armin postierte gerade einen Ballen an der Luke und stieß ihn nach draußen.

„So, seid ihr bald fertig?“, wollte Martin wissen und trat näher an Armin heran. Der beachtete ihn nicht und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Hast du das schon mal gesehen?“, fragte Martin leicht hämisch und öffnete den Beutel.

„MARTIN!!“ Der alte Fiete stand fluchend in der Tür zur Kammer. „Komm sofort hierher!“

Martin zuckte zusammen und gehorchte. Fiete blitzte seinen Sohn voller Zorn und Strenge an, riss ihm den Beutel aus der Hand, warf einen kurzen Blick hinein und schloss ihn wieder. Dann packte er Martin am Schlafittchen und sprach mit leiser aber sehr eindringlicher Stimme.

„Wage es nicht noch einmal, diesen Beutel zu nehmen. Ist das klar?“

Martin nickte schuldbewusst.

„Was war in dem Beutel?“, fragte Sven leise.

„Weiß nicht, ich konnte nichts sehen“, log Armin. Er hatte sehr kurz einen Blick in den Beutel werfen können. Vier kleine goldfarbene Steine waren darin gewesen, aber er hielt es für besser, nicht davon zu sprechen.

Am frühen Morgen zog der kleine Tross gen Bouchstadhude. Sie waren mehrere Tage unterwegs, denn die Karren waren schwer und die Ochsen nicht die schnellsten. Abends quartierte sich der alte Fiete in dem einen oder anderen Bauernhof ein. Martin konnte meist auch ein festes Dach über dem Kopf haben. Sven und Peer wechselten sich mit dem Schlafen im Stall ab, während Armin jede Nacht an den Karren verbrachte. Er zog seinen Umhang stets zu einem kleinen Schrägdach, dass er im Falle eines Regens nicht gänzlich nass würde. Ansonsten bettete er sich auf den Wollballen, was ihm von unten wohlige Wärme gab.

Tagsüber musste er häufig neben den Karren gehen oder die Ochsen ziehen, damit sie nicht stehen blieben. Er versuchte, nicht an die schmerzenden Füße zu denken und besah sich mit Neugier die Ortschaften, die sie passierten.

Auf der Rückreise war der alte Fiete schlecht gelaunt. „Diese Halsabschneider“, hatte er immer wieder gemurmelt und selbst Martin durfte ihn kaum ansprechen. Er war der Meinung, einen schlechten Preis für seine Ware bekommen zu haben. Aber da er die Ware nicht wieder mit nach Karls-höfen hatte mitnehmen wollen, war er auf den Handel ein-gegangen.

Auf dem Hof zurück gab er noch ein paar kurze Befehle. „Los! Spannt aus!“, befahl er den Knechten und verschwand in seiner Schreibstube, um die Bücher zu führen.

„Los Martin!“, rief er aus der kleinen Luke der Schreib-stube auf den Hof. „Schaff‘ die beiden Geldsäcke herauf.“

Das erhandelte Geld war trotz des angeblich schlechten Preises ein guter Batzen und die beiden ledernden Geldbeutel waren gut gefüllt und schwer. Martin wollte nicht alleine die Geldbeutel schleppen.

„He Armin, pack mit an und folge mir! Und wehe du machst Unfug mit der Tasche!“

Jeder der beiden trug eine schwere Geldtasche hinauf in die Schreibstube. Armin betrat nun zum ersten Mal die Stube, die der alte Fiete ansonsten streng verschlossen hielt, wenn er nicht gerade seine Bücher führte.

„Hast du es nicht alleine geschafft? Wieso bringst du den Taugenichts mit?“, schnaubte Fiete, beließ es aber bei der Schelte.

„Kommt her und packt die Geldtaschen hier hinein!“ Er nahm einen Schlüssel, den er an einem Lederband um seinen Hals trug, schloss den schweren und großen Geldschrank in der Ecke auf und wies die Jungen an, die Beutel hineinzulegen. Neben kleinen anderen Beuteln lagen noch eine Menge Schriftstücke im Schrank. Alles war ordentlich sortiert. Selbst unter den Schriftstücken herrschte Ordnung, obwohl Armin nicht lesen konnte und somit auch nicht wusste, ob sie wirklich sortiert waren. Auf den Schriftstücken lagen drei kleine Geldbeutel, aus denen der alte Fiete stets Geld nahm, um es Ute für die Einkäufe zu geben.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Waldläufer - Durch Sumpf und Wald» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x