Hermann Multhaupt - Wunderwaffe

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In den letzten Kriegswochen 1945 wird der Kreis Höxter von Bombardierungen der Bahnhöfe und Tieffliegerangriffen erschüttert. Und ausgerechnet hier und jetzt soll an der sehnlich erwarteten «Wunderwaffe» weitergebaut werden?
Unter großer Geheimhaltung quartiert sich in einem Dorfgasthaus ein Kriegskreisleiter ein, der die Arbeiten koordinieren soll. Die gewitzten Wirtsleute finden jedoch bald heraus, dass sich in dem umfangreichen Gepäck des Gastes keine Geheimdokumente, sondern erhebliche Geldmittel befinden. Was hat es mit dem Mann auf sich? Als sich der Kriegskreisleiter vor den anrückenden Amerikanern nach Osten absetzt, verunglückt sein Fahrzeug in den Weserauen auf vereister Straße. Doch wo ist der Fahrer? Nur der Hut hängt im Schilf. Hat der Kriegskreisleiter wirklich am Steuer des Autos gesessen?
Das Buch nach teilweise historischen Dokumenten ist den bei Tieffliegerangriffen getöteten Kindern und Jugendlichen des Kreises Höxter gewidmet.

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„So? Was meinst du?“

„Wenn die Auguste irgendwann Sicherheitsverwahrung oder Schutzhaft bekommt. Lästert sie weiterhin so, hat sie gute Chancen. Wir kaufen ihr marodes Haus, reißen es ab und erweitern unseren Betrieb.“

„Erweitern? Wovon denn? Jetzt gibt uns niemand Kredit.“

Meinolf Engelhardt wollte davonlaufen. An der Tür drehte er sich um. „Und zudem: Würdest du das tun? Sicherheitsverwahrung? Haus abreißen? Wir sind keine Christenmenschen mehr, wenn wir uns mit solchen Gedanken abgeben.“

„Christenmensch hin oder her. In diesen schlimmen Zeiten ist jeder sich selbst der Nächste, und der Teufel, Meinolf, der Teufel ist auch nur ein armer Mann.“

Es wurde Zeit, dass die Kartoffeln aus dem Boden kamen. Die Erde roch spendabel; sie wollte ihre Frucht loswerden. In den Gärten beim Haus ging die Ernte ja reibungslos vonstatten, doch wer hinaus aus Feld muss, aufs ,Hohe Holz‘, wo der Himmel so weit ist, dass man an klaren Tagen den Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe oberhalb von Kassel wie eine Nadel im Blaugrün des Habichtswaldes erblicken kann, der durfte die Augen nicht immer an der Grepe und bei den Kartoffelhorsten haben, der musste fortwährend aufblicken, ob er nicht doch eines dieser feindlichen Dinger am Himmel sah. Wenn man die Motorengeräusche hörte, war es manchmal zu spät. Kurz darauf setzte das bekannte „Tack, Tack, Tack“ ein. Wegrennen war sinnlos. Man warf sich einfach zu Boden, wenn man Glück hatte, in einen Graben, und hoffte, dass der Angriff fehlschlug. Ja, man lebte auch an der Heimatfront gefährlich, und erst viel später würden manche Landser nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft erfahren, wie tapfer die Frauen und alten Männer diese „Heimatfront“ verteidigt und durchlitten hatten.

Gegen Abend ging der Pastor durchs Dorf. Kinder, die noch auf der Straße spielten, rannten auf ihn zu, gaben ihm die Hand, machten einen Diener oder Knicks. Oft bekamen sie ein Heiligenbildchen, das der Pastor aus der Manteltasche zog.

„Wohin er nur heute wieder geht?“

„Das will ich nicht wissen, das erfahre ich noch früh genug.“

Klara Wutke und ihre Freundin Franziska Kraus saßen bei einer Tasse Muckefuck und konnten sich noch nicht trennen. Es gab so viel zu erzählen. Feldpost war eingetroffen, und die Männer schrieben mehr versteckt als offen, wie es um sie stand. „Meiner machte bei der Ardennenoffensive ganz schön was mit! Schreibt er doch, am ersten Tag seien tausend GIs gefallen.“

„GIs – du kennst dich ja aus“, wunderte sich Franziska. „Und wie viel von den Unseren hat es erwischt?“

„Davon schreibt mein Hans nichts.“ Klara schüttelte den Kopf. Sie goss eine Tasse „Trinkt Kathreiner, der ist billig“ nach. Echte Bohnen gab es nur noch selten.

„Ich habe ein Päckchen Zichorienkaffee bekommen, damit kann ich mich in den nächsten Tagen revanchieren, wenn du vorbeikommst“, ermunterte Franziska die Freundin.

Mittelpunkt ihrer Gespräche blieben die Männer. Trotz heftiger Kämpfe an der West- und Ostfront schien die Feldpost gelegentlich noch zu funktionieren. Die Heeresgruppe Mitte im Osten war zusammengebrochen, wie der englische Rundfunk gemeldet hatte. Ein neuer Verteidigungsring an der Weichsel sollte die siegreiche Rote Armee nun endgültig aufhalten.

„Hörst du London?“

Klara antwortete nicht gleich. „Na klar. Du etwa nicht?“

„Wenn Opa vor der Tür steht und niemanden in die Stube lässt.“ Die Freundinnen lachten.

Nach einer Weile kam der Pastor zurück. Er sah ernst aus und sein Blick hing am Boden.

„Abermals einer, der für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.“ Klara seufzte.

„Ja, ein neuer Held. Wie sich das anhört: Führer, Volk und Vaterland. Klingt irgendwie poetisch. Könnte von Goethe sein.“

„So etwas hätte Goethe nie geschrieben“, sagte Klara leise.

Heinrich Dohmann aus Godelheim, 33 Jahre alt, ist ein erfahrener Lokführer. Er hat manchen Fliegerangriff erlebt und seinen Zug bisher immer aus der Gefahrenzone bringen können. Doch als er sich am 18. Oktober 1944 gegen 14.30 Uhr zwölf doppelrumpfigen Lightnings gegenübersieht, die sich der Reihe nach auf Lokomotive und Wagen stürzen, sieht er den letzten Ausweg darin, mit hoher Geschwindigkeit in den Wahmbecker Tunnel zu fahren. Kurz hinter dem Ausgang in Richtung Karlshafen bringt er die Lok zum Stehen. In diesem Augenblick sieht er den Leitbomber von vorn anfliegen. Heinrich Dohmann, Oberzugführer Franz Löneke aus Hembsen und der Heizer Marian Sczygil, ein kriegsgefangener Pole, rennen so schnell sie können in die 22 Meter vom Eingang entfernte Mauernische. In diesem Augenblick detoniert zehn Meter hinter ihnen die Fliegerbombe zwischen den Gleisen. Der Luftdruck schleudert die Drei aus der Nische heraus. Blutüberströmt, mit zerfetzter Kleidung und vom Pulverdampf geschwärzter und verbrannter Haut wird die Zugbesatzung ins Krankenhaus Beverungen eingeliefert. Hier glaubt man zunächst, Schwarze vor sich zu haben. In langen Wochen erholen sich Dohmann und Löneke von den schweren Schädelverletzungen. Der Heizer erleidet eine Splitterverletzung am Oberschenkel und ist zwei Monate später wieder dienstfähig.

„Heimatfront.“ Ein immer aggressiver auftretender Feind verlor längst die Scheu, auch auf unbewaffnete und wehrlose Menschen zu schießen. Wie auf einer Hasenjagd verfolgte er alles, was sich in Zügen, Bussen, Lastkraftwagen und in Privatautos – sofern sie noch nicht für Kriegszwecke requiriert waren – bewegte. Wehrlose Kinder und Greise fielen ihm ebenso zum Opfer wie Bauern auf dem Felde oder Schüler auf dem Weg zur Schule.

Johannes, der „Luftspäher“, tat seinen Dienst dort, wo er gebraucht wurde. Die anfängliche Begeisterung, mit der er mit seinem Fernrohr den Himmel absuchte, erlahmte in dem Augenblick, als es „ernst“ wurde und der Wagen, auf dessen Ladefläche er saß, von zwei Flugzeugen angegriffen wurde. Gott sei Dank gelang es dem Fahrer, das schützende Blätterdach des Waldes zu erreichen, und, da der Berg hier steil anstieg, konnten die Maschinen nicht folgen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Johannes Mutter war froh, wenn ihr Junge des Abends gesund heimkehrte.

„Noch alles dran?“, fragte sie ihn, wenn er auch schon mal über Nacht fortblieb, weil die Kolonne, die er begleitete, nur bei Dunkelheit Richtung Osten fuhr. Damit meinte sie seine Hände und Füße. Wie vielen diensthabenden Männern wurden in diesen Tagen Arme und Beine weggeschossen, so wie dem Schrankenposten 21 der Strecke Ottbergen – Brakel, Karl Schrick, der bereits den Ersten Weltkrieg mitgemacht und auch im Zweiten im Felde gestanden hatte, bis er von der Eisenbahn für den Zivileinsatz zurückgefordert worden war. Bei einem Angriff während der Ausbildung zum Zugschaffner zerriss ihm eine Splitterbombe das linke Bein, das ihm im Nikolaikrankenhaus Höxter amputiert werden musste. Nun war es vorbei mit der Zukunft bei der Reichsbahn; nur die Schranken durfte er noch bedienen.

Die Flut der Evakuierten von West nach Ost ebbt ab. Die meisten aus dem Ruhrgebiet, von denen viele Hab und Gut verloren hatten, waren in den Weserdörfern untergekommen, doch einige, die es verstanden, hatten inzwischen die Ellenbogen benutzt und sich breitgemacht. Das waren die, die eine teuer erkaufte Kriegsuntauglichkeitsbescheinigung vorweisen konnten oder in der Heimat uk-gestellt , unabkömmlich waren. Während die meisten eingezogenen Männer auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen ihr Leben riskierten, wickelten sie ihre Geschäfte ab und lebten recht gut dabei, derweil die Bevölkerung nur erhielt, was ihr auf Lebensmittelkarten zugedacht war.

Aus einem Brief der Benediktinerin Schwester Bartholomaea aus der Abtei vom Heiligen Kreuz zu Herstelle an Johannes Wille aus Herstelle:

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