Jacques Varicourt - Die Stippvisite
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In den nächsten Tagen tauchten die Kinder von Familie Lüders auf, nämlich die dunkel-blonde, 24ig jährige, etwas sehr sexy angezogene Kerstin in einem Minirock, der mir den Atem raubte; mit einem sehr angenehmen Parfum, mit Charme und mit einem Schlafzimmerblick. Ja, und auch ihre pralle Oberweite muss von den Göttern höchst persönlich geschaffen worden sein, so sehr erregte sie meine Aufmerksamkeit. Kerstin ihr Gesicht war schmal gehalten, mit einem leichten, bronzefarbenen Teint versehen, ihre glänzenden schulterlangen Haare waren wunderbar anzuschauen, ebenso ihre Augen, sie drückten viel Wärme und Empfänglichkeit aus – ich war hingerissen von ihr. Ihre beiden Brüder Kurt und Tommy wirkten auf mich und Bianca nicht so freundlich. Kurt, der jüngere von beiden Brüdern - Mitte zwanzig, hatte gerade seinen Job verloren, ferner hatte er sich mit dem „Stellvertretenden Geschäftsführer“ seiner ehemaligen Firma, die ihn einst beschäftigte, so dermaßen geprügelt, dass Kurt einige Blessuren hinweggetragen hatte, die einer ärztlichen Behandlung bedurften, aber schon wieder am Abklingen waren. Tommy, der nur ein Jahr älter war als Kurt, erweckte auf uns den Eindruck eines ausgekochten Ganoven der ganz genau wusste wo es lang ging, wenn die Konjunktur auf Sparflamme lief. Er fuhr den Wagen mit der eingebauten Vorfahrt, ferner gefiel ihm Bianca „so gar nicht“, und im Gegensatz zu Kurt sprach er eine Sprache, die unweigerlich aus dem Kiezmilieu stammte, und dem war auch so. Als wir mit ihm einmal alleine an der kleinen Hotelbar seiner Eltern saßen, da sagte er: „Ich hab` mich mit nem` Kohlensack arrangiert und ferner mit zwei Kanacken, wir haben auf St. Georg und auf dem Kiez jeweils einen Laden erworben, läuft ganz gut. Bisschen bumsen, bisschen koksen und gezockt wird in den Hinterzimmern, die Bullen kriegen ihre Provision, oder auch mal ein paar Naturalien damit sie die Augen- und ihre Gebeißleisten zuhalten, und... na, ja, so lässt einer den anderen eben in Ruhe. Dank unseres liberalen Senates ist so etwas möglich. Zu Zeiten, wo Herr Schill Innensenator und zweiter Bürgermeister war, hui, hui, hui – da hatten wir alle, die von der Dealerei und der Prostitution lebten, reichlich Probleme, aber dieses düstere Kapitel ist Gott sei Dank abgeschlossen.“ Als Tommy das so daher sagte, da erinnerte er mich ein wenig an Bert Teufel, sicherlich Teufel war zu weibisch und zu schwul, Tommy hingegen war ein knallharter Bursche, der nie ohne Waffe aus dem Haus ging, dem sogar Teile der Hamburger Polizei, in gewisser Weise, unterstellt waren, ich meine, Tommy konnte parken, wo immer er wollte, ohne einen Strafzettel zu kassieren, er durfte außerdem in aller Öffentlichkeit Gras rauchen – die Polizei übersah so etwas, und wenn doch einmal ein jüngerer, unerfahrener Beamter Tommy aufs Korn nehmen wollte, dann wurde er recht barsch von einem anderen, eingeweihten Beamten, der Tommy direkt unterstellt war, zurückgepfiffen und zurechtgewiesen, damit so etwas nicht noch einmal vorkam. Tommy wohnte außerhalb von Hamburg in einem schicken Häuschen zusammen mit einem ehemaligen Fotomodell, die nach dem Ende ihrer Karriere auf dem Laufsteg erst für einen Luden in der Davidstraße geackert hatte, doch als Tommy sie sah, sich in sie verliebte und er für sie die „Abstecke“ löhnte, da nahm er sie bei sich auf. Kurt wohnte in Winterhude, er arbeitete gelegentlich für seinen Bruder – als Drogenkurier und Mädchen-Zureiter für die beiden Läden, so besserte er sich sein Hartz IV Geld etwas auf. Die Einzige die im Hotel ihrer Eltern wohnte war die ansehnliche Kirstin. Kirstin Lüders war so ein wenig das Aushängeschild des Ganzen, sie zog die Gäste an, weil bekannt war, dass sie am Abend die Bar im Hotel führte, und sehr tiefe Einblicke in ihr Dekolleté gewährte, die von den männlichen Gästen mit großzügigen Trinkgeldern belohnt wurden.
Bianca fragte mich als wir in unserem Zimmer waren, bezüglich, Kirstin: „Möchtest du gerne mal mit ihr schlafen? Kriegst du einen Steifen, wenn du sie siehst? Bist du geil, oder gar verknallt in sie? Na, was ist? Rede schon!“ Was sollte ich Bianca also sagen? Natürlich war Kirstin geil, sie war eine erotische Naturgewalt, sie wäre in der Tat mal etwas Abwechslung gewesen, aber ich wollte Bianca nicht enttäuschen, auch wenn sie sich das so vorgestellt hatte. Ich sagte zu Bianca: „Sei nicht so eifersüchtig! Natürlich ist Kirstin geil, und ich glaube jeder kriegt bei ihr einen hoch, aber das ist doch auch ganz menschlich, es liegt nun einmal in der Natur des geschlechtsreifen Mannes, dass er durch die Optik einer schönen Frau erregt wird, das geht „mir“ bei „dir“ nicht anders, wenn du im knappen Mini mit Stöckelschuhen vor mir auf- und ab gehst.“ „Aber trotzdem würdest du sie gerne mal bumsen, nicht wahr?“ „Nein! Und jetzt ist Schluss. Zieh dich aus, dann zeige ich dir „wen“ ich jetzt gerne bumsen möchte, du geiles Luder.“ Und wir trieben es wirklich so dermaßen laut miteinander, dass wir am nächsten Morgen von den anderen Hotelgästen argwöhnisch beobachtet wurden. Man redete über uns, nicht so laut, dass das Gesprochene ausführlich und detailgetreu an unsere Ohren drang, ich meine, so dass wir jedes Wort verstehen konnten - das nun gerade nicht, aber man hielt uns wohl für primitive Schweine, so war unser Eindruck. Frau Lüders die uns, wie jeden Morgen, im Frühstücksraum die Brötchen, den Käse, die Geflügelwurst, den Kakao und den Orangensaft servierte lächelte sehr herzlich. „Na, hattet ihr zwei `ne Menge Spaß im guten und altvertauten Hamburg? Bei euch scheint es letzte Nacht ja hoch her gegangen zu sein, und geduscht habt ihr hinterher auch noch, das zeigt, dass euch die Sauberkeit sehr am Herzen liegt – alle Achtung. Trotzdem habe „ich“ eure Betten frisch bezogen, irgendetwas geht ja immer daneben, nicht wahr? Guten Appetit übrigens, lasst es euch schmecken.“ Bianca kicherte daraufhin relativ laut nach diesen eindeutigen Worten von Frau Lüders, allerdings hinter vorgehaltener Hand, so dass die anderen Ehepaare, die mit uns im Frühstücksraum saßen, sich wohl ihre eigenen Gedanken machten. Welche Gedanken das waren? - Das wäre jetzt wohl zu viel des Guten um darüber zu berichten. Ich für meinen Teil hätte im Boden versinken können, ich hatte das Gefühl, dass man „mich“ nicht nur anstarrte, sondern, dass man mich auch als asozialen Proleten abgestempelt hatte, der nur an das „Eine“ dachte. Sicherlich, ich bin nicht prüde, ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber dass nun das ganze Hotel wusste, dass wir letzte Nacht miteinander geschlafen hatten... irgendwie ging mir das zu weit. Hastig würgte ich zwei halbe Käsebrötchen runter, nahm zwischendurch drei Knoblauchperlen ein, trank meinen Kakao aus, und bat Bianca darum sich etwas zu beeilen, da ich mit ihr noch hinunter zu den Landungsbrücken wollte.
Es war ein herrlicher Junitag, als wir an den Landungsbrücken ankamen, es duftete nach Frühling, nach Hamburg, nach dem Hafen, nach der Freiheit und ich glaube, es roch sogar ein bisschen nach den Gewürzen der Speicherstadt, die in winzigkleinen Partikelchen die Luft erfüllten und in unsere Nasen gelangten, wo sie dann haften blieben. Ich fragte Bianca daraufhin: „Was ist nun schöner, Hamburg oder Santa Monica?“ „Och Mensch, darüber haben wir beide doch schon so oft philosophiert. Man kann das beizeiten „trübe Hamburg“ und das immer „sonnige Santa Monica“ nicht miteinander vergleichen, beides hat seinen ganz eigentümlichen und persönlichen Reiz, so ist das nun mal.“ „Meinst du?“ „Ja, das meine ich, und ich habe auch keine Lust weiter darüber zu fachsimpeln. Lass uns jetzt irgendwo reinsetzen und was Alkoholisches trinken, ich habe Durst.“ Also gingen wir in eine Kneipe, bestellten uns was zu trinken, nahmen unsere Getränke allerdings mit vor die Tür an einen Tisch, weil wir die Schiffe und die Touristen beobachten wollten. Und als wir da so saßen, fragte ich Bianca: „An was denkst du gerade?“ „An Chantal und an Bert Teufel.“ „Wieso gerade an die beiden?“ „Ich habe da so ein Gefühl, als wenn die zwei hier bald auftauchen könnten.“ „Weil sie uns vermissen?“ „Vielleicht auch das, aber in erster Linie hat jeder mal, von Zeit zu Zeit, Heimweh, und das kann ganz schön auf die Psyche drücken.“ „Wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich auf Bert Teufel und auf Chantal ruhig mal `ne Weile verzichten, ich wollte mit dir alleine sein, wenn du verstehst, was ich meine? Ich muss die beiden nicht immer- und überall um mich herum haben.“ „Natürlich verstehe ich dich, aber witzig wäre es schon, wenn wir alle zusammen hier in Hamburg wären - nur vorübergehend natürlich, mehr nicht.“ „Also, gut. Mal angenommen die zwei kämen hier an, völlig unverhofft und ohne Vorankündigung, was dann?“ „Es gibt Handys... bitte vergiss das nicht, mein Schatz. Chantal und Bert Teufel haben deine- sowie auch meine Nummer, hast du das etwa vergessen?“ Bianca hatte recht – wie immer. Es war natürlich idiotisch von mir zu denken, dass wir unsere Handys die ganze Zeit in Hamburg ausschalten würden, nur um mit Chantal und Teufel keinen Kontakt zu haben, eine beknackte Idee von mir. Und in der Tat, am Sonntagabend klingelte Biancas Handy, es war Chantal, das Gespräch ging über zehn Minuten – ich wandte mich genervt ab, doch als Bianca ihr Handy wieder ausgeschaltet hatte, sagte sie nur zu mir: „Sie kommen! Und zwar bereits am Mittwoch, was sagst du dazu?“ „Ich bin überrascht, ein Alptraum scheint wahr zu werden. Kommen sie in unser Hotel?“ „Natürlich! Wohin den sonst? Hättest du eben zugehört, dann müsstet du nicht so blöde fragen.“ „So eine Scheiße, ich wollte eigentlich mal meine Ruhe haben.“ „Nun übertreibe doch nicht gleich, ich glaube der Streit mit Teufel ist vorüber.“ „So? Glaubst du das?“ „Ja, das glaube ich, denn ich soll dich von Bertilein und von Chantal ganz besonders herzlich grüßen. Ich doch süß, nicht wahr?“ „Ja! Sehr süß...“
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