Kim Scheider - Der rote Feuerstein

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Der rote Feuerstein: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine rosafarbene Fee, geheime Tore in fremde Welten, magische Steine und germanische Götter – Dinge, die der zwölfjährige Paul bislang als Sagen und Mythen abgetan hat. Durchaus lesbar und interessant, aber eindeutig nicht real.
Als besagte Fee jedoch plötzlich Anspruch auf Pauls rote Feuersteinkette erhebt, findet sein beschaulicher Urlaub auf der Nordseeinsel Helgoland ein jähes Ende und sein Weltbild wird auf eine harte Probe gestellt. Eine unheimliche Bedrohung im Nacken, stolpert Paul in Begleitung des kleinen Fabelwesens von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste und lüftet dabei einige der bestgehüteten Geheimnisse einer wahrhaft magischen Welt…

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Das Monster schien ihn in sich einzusaugen, zumindest fühlte es sich so an, als würde er sich wie ein Kaugummi in die Länge ziehen und durch einen engen Schlauch gesogen. Wie bereits in seinem Traum vergangene Nacht, durchfluteten seinen Kopf unendlich viele Bilder mit Personen und Orten, die er aus den vielen Geschichten kannte, die er alle gelesen hatte. Paul fühlte sich, als würde er eine Reise durch sein Bücherregal machen. Aber auch Szenen aus seinem realen Leben mischten sich darunter und machten das Ganze nur noch unheimlicher. Jetzt konnte Paul verstehen, was gemeint war, wenn jemand davon sprach, sein ganzes Leben sei in Sekundenbruchteilen an ihm vorübergezogen.

Ein greller Lichtblitz verscheuchte die Bilder und auch die ihn umgebende Schwärze zog sich zurück. Vicki schrie irgendetwas, aber Paul konnte sie nicht verstehen. Er sah sie nur in Richtung der verschütteten Felsöffnung fliegen und beschloss, ihr zu folgen.

„Pass auf!", warnte er sie, als das Untier ihr gefährlich nahe kam. Doch vielmehr konnte er auch nicht tun. Die Fee und der Rochusmensch lieferten sich bereits einen ungleichen, aber erbitterten Kampf. Voller Sorge um das winzige Wesen, aber dennoch fasziniert, beobachtete der Junge das Schauspiel, das sich ihm darbot. Der Dämon schleuderte unablässig feurige Blitze auf die Fee, die es ihrerseits trotz der Ausweichmanöver schaffte, es ihm gleichzutun.

Paul war so beeindruckt von der Kraft, die von dem kleinen rosa Ding ausging, dass ihm gar nicht auffiel, dass sie das eigentlich überhaupt nicht können dürfte. Es sei denn, sie hätte ihre Zauberkraft plötzlich wiederbekommen. Doch diesen Umstand bemerkte Paul im Moment nicht. Er war nur froh, dass die Fee dem Monstrum etwas entgegenzusetzen hatte. Wieder erhoben sich die beiden in die Lüfte und setzten ihr Duell während rasanter Sturzflüge fort. Einer der Blitze verfehlte Paul nur um Haaresbreite. Die Fee raste plötzlich auf das kleine Loch im Felsen zu, der Rochusmensch ihr dicht auf den Fersen. Vicki verschwand in dem Loch, und der schattenhafte Dämon, der sich noch im Flug zu einem Wesen aus purem Stein verdichtete, krachte mit einem ohrenbetäubenden Geräusch mitten in den Felszugang. Gesteinsbrocken und Erdklumpen krachten den Hang hinunter. Paul warf sich panisch zur Seite, als ein Felsen von der Größe eines Kleinwagens auf ihn zu stürzen drohte.

Das ist mein Ende , dachte Paul, dem nun endlich aufging, dass nicht nur die Fee, sondern auch er selbst sich in großer Gefahr befand. Um ihn herum explodierte die Welt und inständig hoffend, dass ihn nicht doch noch einer der Brocken zermalmen würde, schlang er die Arme erneut schützend über den Kopf.

Eine wohltuende Stille breitete sich aus, als der malträtierte Hang endlich wieder zur Ruhe kam. Nur zögernd getraute sich Paul, den Kopf wieder zu heben. Vorsichtig kroch er näher auf die Felsöffnung zu, in die das schwarze Ungetüm eine gewaltige Bresche geschlagen hatte. Der Rochusmensch lag wie tot halb unter den Trümmern und hinter ihm konnte Paul jetzt tatsächlich einen tief in den Felsen reichenden Tunnel erkennen.

Mit wackeligen Beinen stand er auf und betrachtete teils angewidert, teils fasziniert das Wesen, das immer noch reglos am Boden lag. Der Rochusmensch war mindestens doppelt so groß und breit wie ein normaler Mensch. Die zuvor noch giftgrün leuchtenden Augen waren jetzt nur noch schwarze Löcher. Paul fragte sich, ob das an der Bewusstlosigkeit des Schattenwesens lag, oder ob er die Augen bei „Bedarf” einfach nur bedrohlich verändern konnte. Es war schwer zu sagen, ob das Monstrum aus fester Materie bestand. Es sah aus, als hätte jemand seine annähernd menschlichen Umrisse mit einem dicken schwarzen Stift gezeichnet, den Rand dann ausgefranst und den Inhalt mit einer dunklen, wabernden Masse gefüllt, die Paul an dichten Rauch erinnerte. Die Oberfläche des Rochusmenschen war in rastloser Bewegung, als würden winzige Stürme sie stetig durcheinander wirbeln.

Paul wollte es genau wissen und da von dem Unhold im Moment keine Gefahr auszugehen schien, legte er behutsam seine Hand auf den Bauch des Ungeheuers. Augenblicklich spürte er wieder Eiskristalle in seine Haut stechen. Als er etwas fester zudrückte, tauchte seine Hand in die Substanz des merkwürdigen Wesens ein und wie schon zuvor geschehen, drohte die mysteriöse Bilderflut seinen Verstand zu überwältigen.

Erschrocken zog Paul die Hand zurück. Egal, aus was der Rochusmensch bestand, er hatte zumindest bewiesen, dass er über gewaltige Kräfte verfügte. Ein Blick auf das Trümmerfeld, das Paul umgab, belegte dies zur Genüge.

„Du solltest jetzt besser mal da weg kommen. Der bleibt nicht ewig so dekorativ da liegen!” Mit in die Hüften gestemmten Armen kam Vicki auf Paul zugeflogen.

„Oh Vicki, bin ich froh, dass es dir gut geht!” Erleichtert ließ Paul zu, dass die Fee sich auf seiner Handfläche niederließ.

„Du kommst doch mit?”, fragte sie und blickte ihn erwartungsvoll an.

„Natürlich! Lass uns hier verschwinden!”

Und gemeinsam gingen sie in den Tunnel, den wohl schon seit Jahrzehnten niemand mehr betreten hatte.

Atlantis 2005

Königliche Mitteilung an alle Atlanter

Am 9. April 2005

wird unter der Weltenesche

unser neuer König Fosite

gekrönt.

Teil der Zeremonie ist auch diesmal wieder die Auslosung der/des zukünftigen

Königin/Königs.

Alle an der Verlosung Interessierten,

werfen ihre Bilderlose bitte bis zur

Mittagsstunde dieses Tages

in den Loskessel.

Königin Barbara die Schöne

„Vom Friesengott zum König von Atlantis, wenn das mal keine steile Karriere ist”, witzelte Vicki, die gerade den bunten Aushang betrachtete, der vor ein paar Tagen über Nacht in ganz Atlantis aufgetaucht war. Zwar konnte keiner das liebevoll gestaltete Plakat lesen, aber es wusste ja jeder, was drauf stand. Es gehörte einfach dazu, dass der Fudnoff, als einziger der Schrift mächtiger Atlanter, ein Plakat nach den jeweiligen Wünschen des scheidenden Königs gestaltete.

Vicki war gerade auf dem Weg, um ihr Bilderlos in den Kessel zu werfen, denn sie hatte beschlossen, diesmal auch an der Verlosung teilzunehmen. Begleitet wurde sie von Deak, einem kleinen, braunen Wehrdackel, der ihr schon seit Jahren ein treuer Freund war. Deak schämte sich ein bisschen für die Bezeichnung “Wehrdackel”, erinnerte sie doch zu sehr an die meist sehr unangenehme Gattung der Werwölfe, die sehr zahlreich auf Atlantis vertreten waren.

Einen Wehrdackel jedoch, gab es nur einmal - und zwar ihn.

Deak, der Wehrdackel.

Sein Erfinder wollte wohl seine „Wehrhaftigkeit” betonen, denn für einen kleinen Dackel konnte er sich in eine erstaunliche Kampfmaschine verwandeln, wenn es darauf ankam. Ansonsten war er aber ein ganz normaler Hund, auch wenn er, wie Vicki häufig gerne behauptete, aussah wie ein Hotdog-Würstchen auf Beinen, das obendrein auch noch reden konnte. Wie alle Lebewesen von Atlantis war auch er der Phantasie eines menschlichen Schriftstellers auf Erden entsprungen. So tummelten sich die unglaublichsten Gestalten auf Atlantis, von Drachen, Riesen und Märchenwesen, über Zauberer, Piraten und Romanhelden bis hin zu kleinen Feen, Göttern, sprechenden Kaffeekannen oder eben auch einem Wehrdackel.

Jedes jemals zu Papier gebrachte Wesen konnte hier dank eines mächtigen Zaubers leben, immer vorausgesetzt, es hielt sich an die Regeln und Gesetze dieser Welt. Für Vicki und Deak war es nach ihrer Materialisierung auf Atlantis gar keine Frage gewesen, sich diesen Vorschriften, die das friedliche Zusammenleben so vieler Lebewesen regelten, unterzuordnen. Doch gab es immer wieder Verweigerer, die, einmal der Welt ihrer Geschichte entstiegen, nicht einfach wieder verschwanden. Für diese Wesen, vorwiegend Monster und Schreckgestalten, gab es von Atlantis aus nur einen Weg.

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