Shey Koon - Mellow Tior

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Mellow Tior: краткое содержание, описание и аннотация

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Mellow Tior, ein elfjähriger Junge mit bernsteinfarbenen Augen und silbernen Haaren, bewundert die leuchtenden Sternschnuppen seit eh und je. Für ihn sind es die geheimnisvollen Boten des wunderlichen Universums. Doch der Himmel scheint aus seinen Fugen geraten zu sein, da die Sternschnuppen auch am Tage zuhauf vom Himmel auf die Erde fallen. Liegt es an seinem Brief, den er an die Wolkenbewohner geschrieben hatte?
Zur gleichen Zeit verschwindet auf mysteriöse Weise seine geliebte Großmutter Aurilia. Er begibt sich auf die abenteuerliche Suche nach ihr, die ihn in die entlegensten Dimensionen führt. Er wird dabei unterstützt von seiner besten Freundin Minja, dem Eisvogel BigBig und den kosmischen Weggefährten von Palanxia. Das Orakel der drei Bestimmungen offenbart ihm die Wahrheit um seine Vorherbestimmung. Wird er das Paradies Palanxia vor dem grausamen Glutaur Laizif retten können, oder wird es für alle Zeiten mit dem höllischen Rot der Verdammnis eingefärbt und untergehen?

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„Ja, ja! Ich weiß, du hast Hunger.“

Mit einem sanften Rütteln weckte er Minja, die sich schwertat aufzustehen. Er wollte ihr unbedingt von seinem neuen Traum berichten. Minja war neugierig genug, sich die spannende Geschichte anzuhören, auch wenn sie ihn danach abermals für einen armen Spinner abtat. Mellow entsicherte das Schloss und lugte raus. Der Sturm war mittlerweile verzogen und sie begaben sich gefahrlos vor die Türe. Er atmete tief durch, blickte sich um und betrachtete neben dem Eingang die schwarzen großen Einschlaglöcher, die die Blitze hinterlassen hatten.

„Los komm schon! Beeile dich, Mellow. BigBig hat bestimmt tierischen Hunger.“

Unruhig flog der Eisvogel auf und ab, drängte seine Freunde, dass sie eine flotte Sohle vorlegen sollten. Der rauschende Bachlauf war vom vielen Regenwasser angeschwollen. BigBig jagte erfolgreich, schlug sich den gefiederten Bauch mit leckerem Futter zu. Es dauerte eine Weile bis er satt war. Auf dem Rückweg beschloss Mellow zuhause zu übernachten.

„Minja bleibst du heute Nacht bei mir? Ich habe das Gefühl, dass Großmutter auftauchen wird.“

Er brauchte sie nur einmal zu bitten, Minja war eine treue Seele. Auch wenn die Zeiten gerade schwierig waren. Zuhause suchte Mellow und Minja, wie jeden Tag, die Räume ab, aber Großmutter Auri blieb verschwunden. Mellow richtete üppige Käsebrote und gelbe Limonade in großen Gläsern her und sie verspeisten ihr Abendmahl vor dem Fernseher, guckten dabei gespannt eine neue Folge ihrer Lieblingssendung. Es war ja niemand da, der sie deswegen rügte. „Poch, poch, poch.“ Plötzlich pochte es stürmisch an der Türe. Mellow blieb vor Aufregung fast das Herz stehen. Blitzschnell warf er seinen Teller weg und sprang mit einem sportlichen Satz über die Rückenlehne des Sofas.

„Großmutter, Großmutter. Endlich.“, schrie er vor Erleichterung durch das gesamte Haus.

Minja blickte ihm verständnislos nach. Sie hatte kein Klopfen wahrgenommen. Sie biss genüsslich in ihr belegtes Brot, den halben Blick weiterhin auf dem flimmernden Bildschirm und die andere Hälfte auf die Türe gerichtet. Mellow riss mit einem Schwung die Türe auf und ihn überfiel vor Entsetzen die lähmende Starre. Unbändige Hitze drang ins Haus, die Welt vor der Türe war in ein geheimnisvolles Rot gehüllt. Ein Rot, aus dem zwei feurige Hände nach ihm griffen. Ein maskenhaftes Gesicht stierte böse nach Mellow, dem Jungen mit dem silbernen Haar. Der Schock durchdrang ihn. Er fiel bewusstlos in sich zusammen und stürzte hart auf dem Boden.

„Mellow, was ist passiert? Warte ich helfe dir.“

Minja ließ ihren Teller fallen und hechtete ihm zur Hilfe. Ohne Umschweife blickte sie nach außen ins Freie, doch sie stellte nichts Bemerkenswertes fest und schloss die Türe sofort wieder. Sie rüttelte an Mellow, aber es half nicht, er blieb regungslos. Sie zog den bewusstlosen Mellow an die Couch zurück, hievte ihn mit aller Kraft auf das Sitzpolster. BigBig flog aufgeregt durch das Wohnzimmer und tschiepte hektisch vor sich hin. Minja tätschelte das Gesicht ihres Freundes, packte ihn und schüttelte an den Schultern, doch Mellow blieb weggetreten. Erst Stunden später öffnete er seine Augen.

Nach diesem eigenartigen Ereignis zog Mellow sich tagelang zurück, nahm kaum mehr Nahrung zu sich, verschmähte selbst die Schokolade und war unfähig BigBig zum Bach zu begleiten. BigBig hingegen kuschelte sich jede freie Minute unter Mellows Bettdecke, schenkte ihm seinen freundschaftlichen Beistand. Minja kümmerte sich fürsorglich um ihn, sorgte sich, wie es um ihn stand. Wenn Mellow schlief, dann brachte sie BigBig an den Bachlauf, belegte die Brote mit allem was aufzutreiben war, denn die Nahrungsmittel neigten sich dem Ende zu und die Geschäfte im Dorf blieben weiterhin geschlossen. Mellow träumte wirres Zeug. Er erholte sich nur langsam, aß schlecht und schwieg. Drei Tage später stand Minja in der Küche, holte die letzten Pommes Frites aus dem Kühlschrank und bereitete sie für Mellow mit ein wenig Paprika zu.

„BigBig, was soll ich nur mit ihm anstellen? Wenn das so weitergeht, nimmt das noch ein schlimmes Ende.“

BigBig nickte, als ob er sie klar verstanden hätte, drehte seinen Kopf zu den Flügeln und begann ausgiebig sein farbenprächtiges Federkleid zu putzen. Minja richtete das Essen auf einen Teller an und brachte es mit einem Tablett zu Mellow, der erschöpft den Tag verschlief. Beim Hinausgehen rückte der Astronautenanzug in ihr Blickfeld, blitzartig schoss ihr eine Idee durch den Kopf. Zaghaft zupfte sie an Mellows wolkenbestickte Bettdecke, während er sich hin und her wälzte. Im Halbschlaf winkte er genervt ab. Sie ließ nicht locker und schüttelte ihn solange, bis er wütend losschnaubte.

„Lass mich doch mit deinem Quatsch in Ruhe! Ich will schlafen.“

Minja rüttelte jetzt noch heftiger und brachte Mellow dazu seine Augen zu öffnen. Schlagartig war er wach und erschrak fürchterlich. Vor ihm stand Minja, eingezwängt in seinem weißen Astronautenanzug. Sie beugte sich über ihn.

„Alo, kan ic dir elfen?“

Minja tat so, als ob sie eine verirrte Außerirdische wäre und Mellow fand ihren Auftritt so lustig, dass er vor Lachen losprustete.

„Ic omme on eit heer. Ein ame it Mars-ensch. Ud du?“

Mellow kugelte sich und hielt sich mit beiden Händen den Bauch. Als seine beste Freundin auch noch gekonnt den Robot-Dance hinlegte, gab es kein Halten mehr und Mellow kullerte unter Tränen aus dem Bett.

„Komm jetzt endlich!“, forderte Minja ihren Freund auf, während sie sich den engen Anzug abstreifte.

„Ich habe gestern Spätabend etwas Sonderbares entdeckt, als ich mit BigBig zum Bach spazierte. Das musst du dir ansehen. So wie das Ding aussieht, ist es nicht von dieser Welt.“

Mellows Neugierde erwachte schlagartig und obwohl er sich schwach bis in die Knochen fühlte, zog er sich ohne zu zögern an.

„Minja ich bin bereit. Wir können sofort aufbrechen!“, drängelte er.

Sie marschierten den menschenleeren Weg zum Bach, hin zu der Stelle, an der BigBig gewohnheitsmäßig seine Fische fing. Mellow erkannte nichts Ungewöhnliches im rauschenden Wasser. Jedoch Minja krabbelte durch das grüne dichte Unterholz, raschelte an jeder Ecke. Trotz des eifrigen Suchens kam sie mit leeren Händen zurück. Minja blieb ruhig und dachte angestrengt nach. Sie ging nochmals zum Ufer des Baches und schritt ihn Fuß um Fuß entlang ab. Auf einmal schrie sie vor Freude auf, hechtete mit einem weiten Kopfsprung in das kalte Wasser, schüttelte sich angewidert und tauchte ab. Wiederholt kam sie nach oben, holte tief Luft und tauchte erneut zu dem steinigen Grund. Mellow betrachtete verwundert das eifrige Schauspiel. Nachdem sie mehrere große Steine zur Seite geschoben hatte, griff sie nach einem Gegenstand, der sehr intensiv glänzte. Beim genaueren Hinsehen erkannte Mellow, dass von dem Fundstück eine überwältigende Strahlkraft ausging. Minja zog es lächelnd an die Wasseroberfläche und schwamm zurück zum Ufer. Sie hielt es über ihrem Kopf, wie eine Trophäe für den Sieger.

Der gefundene Gegenstand war ein langer gebogener Stecken, an dessen Anfang ein blitzender Stern hing. Am anderen Ende befand sich ein hauchzarter blinkender Schweif, der vor herumfliegenden Funken nur so stob, wie ein Haufen glühender Flöhe.

„Lebt das Ding etwa?“, platzte es aus Mellow spontan heraus.

„Ich weiß es nicht.“, zuckte Minja mit ihren Schultern, nachdem sie aus dem kalten Bach geklettert war.

Sie reichte es Mellow, der es aber nicht wagte, den Gegenstand in die Hände zu nehmen. Seine rätselnden Gedanken lösten ein unsicheres Gefühl in seiner Magengegend aus, also hielt er gebührenden Abstand, und betrachtete das Fundstück aus sicherer Entfernung.

„Was ist das, Minja?“, fragte Mellow nach.

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