Hans Müncheberg - Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Здесь есть возможность читать онлайн «Hans Müncheberg - Zwischen Wunsch und Wirklichkeit» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Thorsten Jäger … ist die Geschichte von Helga und Georg, die innerhalb einer späten Familie über frühere Bindungen hinauswachsen wollten – und es ist eine wahre Geschichte, bei der lediglich die Namen geändert wurden.
Der Pelzmantel … ist die Adaption eines nicht mehr realisierten Fernsehspiel-szenariums der DFF-Sendereihe «Der Staatsanwalt hat das Wort».
Im Mittelpunkt der Handlung steht Gewalttätigkeit Jugendlicher.
Tabula Rasa … Ein Schüler verlor er durch einen schweren Unfall Anfang 1938 das Gedächtnis an alles zuvor Erlebte. Autobiografisch.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Heftiges Nicken war die Antwort.

Malte schob seinen Becher ein wenig in dessen Richtung. Sofort stieß Thorsten seinen langen Löffel in Maltes Becher, hob eine ansehnliche Portion grünes Eis heraus und schob es sich in den Mund.

Es dauerte, dann lautete sein Befund: „Hm ... schmeckt ooch jut, det Jrüne, det ... Walmster.“

Malte lachte laut auf: „Walmster!!! – Waldmeister ... der Meister im Walde!“

Nun lachte auch Thorsten: „Meist im Walde.“

„Da habt ihr beide Recht!“ rief Helga und strich ihnen über den Schopf.

Die Jungen hatten ihre Eisbecher schneller geleert, als Helga und Georg ihre hohen Gläser mit Eiskaffee. Weil Malte schon unruhig auf seinem Stuhl umherrutschte, während Thorsten noch dabei war, die letzten Reste aus der Tiefe des Bechers zu kratzen, fragte Helga: „Was machen wir jetzt?“

„Uffräum!“ meinte Thorsten, stieg vom Stuhl, nahm beide Eisbecher und lief zu der Glasplatte, auf der bereits benutztes Geschirr stand.

Überrascht sah Georg seine Frau an. „Das ist doch was.“

Auch Malte hatte bei der Einfahrt in den Ort das Jagdflugzeug auf seinem Sockel entdeckt. Nun zog es ihn in den kleinen Park und er zog seinen Vater mit sich. Helga und Thorsten blieb nichts übrig, als ihnen zu folgen.

Der ausgemusterte Düsenjäger löste bei Malte eine Kette von Fragen aus. Bald versuchte auch Thorsten, es ihm gleich zu tun und auf bestimmte Teile des Flugzeugs zu zeigen. Dabei stießen sie einander an, musterten sich erst kritisch, mussten dann aber lachen.

Später bewarfen sie sich unter den alten Kiefern mit Kienäpfeln, rannten umher und probierten, wer am weitesten springen konnte. Georg musste Schiedsrichter spielen und mit einem Stock die erreichten Weiten markieren. Helga setzte sich mit einem Gefühl tiefer Erleichterung auf eine Parkbank. Ja, so war es richtig. Die Jungen respektierten einander und konnten gelöst miteinander spielen. Bei gelungenen Sprüngen applaudierte sie den eifrigen Sportlern.

Auf dem Eingangspodest des Kinderheims wurden sie bereits von der Heimleiterin erwartet. Sie betrachtete mit sichtbarem Interesse den dicht neben seinem Vater stehenden Malte. Sich leicht zu ihm beugend, erkundigte sie sich: „Na, habt Ihr Euch gut vertragen?“

„Geht so.“ Er blickte zu Thorsten, aber der lehnte sich an Helga und beobachtete mit zusammengekniffenen Augen, was die Heimleiterin tat.

„Und, habt Ihr was zusammen unternommen?“

Malte antwortete entgegen seiner sonstigen Gewohnheit ungewöhnlich knapp: „Auch.“

„Na, Hauptsache, es hat Spaß gemacht.“

Malte sah seinen Vater an. Der zog ihn an sich.

Thorsten, noch Helgas Hand haltend, lehnte sich sofort enger an, sagte aber kein Wort. Erst als die Heimleiterin ihn ansah und ihn mit energischer Geste ins Haus schicken wollte, holte er tief Luft und fragte: „Kommta wieda?“

Als Helga nickte, wandte er sich Malte zu und sagte „Tschüs!“ Dann erst verschwand er in dem langen Gang, ohne sich noch einmal umzudrehen.

„Ich werde also entsprechend nach Berlin berichten,“ erklärte die Heimleiterin, wünschte knapp eine gute Heimfahrt und folgte dem Jungen ins Haus.

Schweigend gingen die drei Berliner zu ihrem Auto. Helga entschied sich spontan, mit Malte hinten einzusteigen. Georg verstand, jetzt ging es ihr um den Jüngsten, also setzte er sich ebenfalls auf die Rückbank. Nun hatten sie Malte zwischen sich – und warteten.

„Also?“ fragte Helga schließlich.

„Naja ..., könnte klappen ...“, lautete die Antwort.

Kapitel III.

Wenige Tage später erhielt die Familie Berger bereits ein amtliches Schreiben des Referats Jugendhilfe. Danach waren sie berechtigt, „das Kind Thorsten Jäger, geb. am 2.11.1970, am Wochenende und zu festgelegten Beurlaubungen im Haushalt zu haben.“

Die schnelle Genehmigung überraschte. Sie erinnerte Georg im ersten Augenblick an das Verhalten der Heimleiterin, eine dringliche Bitte der potenziellen Pflegeltern zu ignorieren. Helga gab ihm einen Kuss und meinte, es könnte auch ein Zeichen besonderen Zutrauens des Amtes in ihre dafür erforderliche Eignung sein. Beide waren sich hingegen noch nicht sicher, ob die wenigen Stunden in Bad Freienwalde ausreichten, um Thorsten über ein Wochenende nach Berlin zu holen.

Am nächsten Abend kündigte der Wetterdienst einige hochsommerliche Tage an. Malte fragte sofort, ob sie nach Schmöckwitz fahren könnten oder wieder nach Freienwalde fahren müssten. Als seine Eltern nicht gleich antworteten, schlug er plötzlich vor: „Oder beides, erst zu dem Heim und dann zusammen mit diesem Thorsten nach Schmöckwitz.“

Das entschied. Georg rief im Kinderheim an und bat, für Thorsten vorsorglich zusammenzupacken, was er für eine Übernachtung benötigen würde.

Alles schien hochsommerlich gestimmt, nicht nur das Wetter und der fröhlich schnatternde Malte, selbst der Zweitaktmotor des Wartburg schien den Tag zu genießen. Ungewohnt leise surrte er über die Chaussee.

Als der Wartburg vor dem Hilde-Coppi-Heim hielt, stand Thorsten bereits, mit einem kleinen Rucksack versehen, auf dem Podest vor der Eingangstür.

„Ich konnte ihn nicht länger zurückhalten“, erklärte Frau Schultes, die für ihn zuständige Betreuerin. „So sehr freut er sich!“

Auf der Rückfahrt hörten, die vorn sitzenden Erwachsenen, vor allem die Stimme ihres Sohnes, der seinem neuen Spielkameraden ausführlich erklärte, wo in Schmöckwitz die kleine Sommerwohnung liegt, wie man über eine hohe Brücke zu einem breiten Badestrand kommt, wo ein Schiff am Ufer eines großen Sees liegt und in Wirklichkeit ein tolles Restaurant ist.

Georg blickte hin und wieder zur Seite. Helga lächelte zufrieden. Mehr als einmal deutete sie mit einer Kopfbewegung auf die hinten sitzenden Knaben. Dann nickte er. Beide waren froh und einer Meinung.

Hinter Blumberg ging es auf die Autobahn. Die beiden Jungen hielten für einen Moment den Atem an, als Georg den Wagen auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beschleunigte. Jedes Mal, wenn ein anderes Fahrzeug überholt wurde, jubelten sie. Erst, als sie bei Erkner das breite Betonband verließen, kehrte etwas Ruhe ein.

Zwischen Erkner und Neuzittau freuten sich Helga und Georg über den romantisch gewundenen Flusslauf der Spree. Malte nahm an ihrer Naturliebe nur mäßigen Anteil. Dafür staunte er in Wernsdorf zusammen mit Thorsten über die großen Schleusen des Oder-Spree-Kanals. Als das Auto dann die Schmöckwitzer Brücke erreichte, rief Malte, nach links auf das gegenüber liegende Ufer weisend: „Da drüben, da wohnen wir heute ... und hier links, hier gehen wir baden!“

Malte bestand darauf, auch auf dem lang gestreckten Wassergrundstück der Erklärer zu sein. Die Sommerwohnung, in einem schmalen Seitengebäude, bestand aus drei Räumen, vorn eine Wohnküche, anschließend zwei Zimmer, das hintere war jetzt für die Jungen bestimmt, das vordere für die Eltern.

In der Mitte des lang gestreckten Grundstücks führte ein schmaler Weg hinab zum Ufer. Dort konnte man am Ende eines hölzernen Stegs eine kurze Leiter erreichen, die den Abstieg, in hier sogleich tieferes Wasser, ermöglichte. Weil Malte nur wenig, Thorsten aber gar nicht schwimmen konnte, wurden die Jungen mit allem Nachdruck verpflichtet, nicht allein zum Ufer zu laufen. Den anderen Sommergästen und dem Besitzer des an der Straße gelegenen Wohnhauses stellten Bergers den plötzlich schweigsam gewordenen Thorsten als Maltes Gast vor. Mehr schien vorerst nicht erforderlich.

Um unvermeidlicher Neugier zu entgehen, liefen Helga und Georg mit den Jungen schon bald über die Straßenbrücke und suchten sich auf der Liegewiese oberhalb der Badestelle einen Platz, dicht am Ufer. Natürlich wollten die Burschen sofort ins Wasser. Georg folgte den übermütig schreienden Knaben und warf ihnen einen Ball zu. Malte erklärte seinen Vater zum Torwart und warf auf ein imaginäres Tor. Thorsten war sofort an seiner Seite. Beide zwangen den gutmütig mitspielenden Georg nun zu kühnen Sprüngen. Nach einer Weile erlahmte Maltes Interesse an diesem Spiel. Er gewährte Thorsten großmütig eine ausgeglichene Bilanz der erzielten Treffer und verkündete, nunmehr Hunger zu haben. Dem stimmte Thorsten sofort und lautstark zu.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit»

Обсуждение, отзывы о книге «Zwischen Wunsch und Wirklichkeit» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x