Benedikt Mitmannsgruber - Kommissar Wayna und der tote Blonde

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Kommissar Wayna und der tote Blonde: краткое содержание, описание и аннотация

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Der junge, lebenslustige Peter wurde erschlagen. Keiner will es gewesen sein, keiner will etwas gesehen haben. Der Täter scheint wie vom Erdboden verschluckt. Wayna, der beste Freund Peters, beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützung erhält er dabei von Helge. Gemeinsam geraten die beiden immer tiefer in ein Netz von undurchsichtigen Intrigen. Sie treffen den mysteriösen Roman und sind auf die Hilfe des durchtriebenen Jägers Martin angewiesen.

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Immer weiter Richtung Boden, immer weiter Richtung ewige Ruhe. Wayna hielt Helge fest im Arm, flüsterte ihm zu, tröstete ihn. Der Pfarrer betete, bekreuzigte sich mehrmals. Rosen fielen, auf und neben den Sarg. Der Bürgermeister hielt in der einen Hand eine Rose und in der anderen seine 95-jährige Großmutter, die Traudi. Er war nicht mehr bei Sinnen, völlig betrunken. In diesem Zustand verwechselte er die Rose mit seiner Großmutter und warf diese in hellem Bogen auf den Sarg. Entsetzen, ratlose Blicke. Die Traudi-Oma lag auf dem Sarg vom Peter. Kinder zückten ihre Smartphones und schossen Selfies, darunter auch der kleine David. Die Eltern antworteten mit schallenden Ohrfeigen. Die Großmutter vom Bürgermeister rappelte sich langsam wieder auf, ihr Gebiss lag neben dem Sarg in der Erde. Sie griff es und schoss es in Richtung ihres Enkels. Es traf mitten ins Schwarze. Dem Bürgermeister schossen die Tränen ins Gesicht, Tränen der Scham, Tränen der Verzweiflung. Die Traudi-Oma kletterte aus dem Grab. Es war wie eine Auferstehung. Die Auferstehung einer 95-Jährigen mit Demenz im Endstadium. Als sie wieder neben ihrem Enkel stand, hatte sie schon längst vergessen, was geschehen war. Ihre einzige Frage war, wer denn leicht gestorben sei.

Die Zeit heilt alle Wunden, so sagt man. Doch dem war nicht so. Im Dorf war alles anders. Helge tanzte nicht mehr, Wayna unterrichtete nicht mehr. Beide trauerten, beide weinten, beide rätselten. Wer hat ihren Freund auf dem Gewissen? Es war offensichtlich, Peter wurde erschlagen. Kaltblütig. Doch wer war fähig, so etwas zu machen? Wer hatte so ein krankes Hirn, so eine leere Seele? Die Abende verbrachten die beiden nun oft gemeinsam. Sie redeten viel, auch über Peter. Oft war Roman bei ihnen. Ein Bankangestellter, Mitte vierzig. Beide kannten ihn gut, aus der Schulzeit. Roman hatte es nicht leicht, vor allem in der Schule. Er wurde gehänselt, gedemütigt und auch verprügelt. Seiner Stimme wegen. Er krächzte wie ein Hahn, auch jetzt noch. Kinder sind gnadenlos, sie akzeptierten den Roman nicht. Sie bezeichneten ihn als Mädchen. Helge war deswegen oft sehr neidisch. Kinder sind auch heute noch gnadenlos. Beim Weltspartag machen sie sich immer über den Roman lustig, und Roman wehrt sich nicht.

Nun begann eine neue Zeit, eine andere Zeit. Wer hat Peter auf dem Gewissen? Diese Frage galt es zu klären. Für Wayna, für Helge, und ganz besonders für Peter. Die Freunde begannen auf eigene Faust zu ermitteln.

Karel, der Brückner

Es war ein kalter Morgen, ungewöhnlich kalt für diese Jahreszeit. Helge und Wayna waren frühmorgens losmarschiert, gegen acht Uhr erreichten sie den Bauernhof. Ungeduldig kaute Helge an seinen Fingernägeln. Er war nervös, das war nicht zu übersehen. Was würde sie erwarten? Entschlossen klopfte Wayna an der dicken, morschen Hoftür. Es dauerte nicht lange, bis sich aus dem Innenhof eine leise Stimme meldete. „Wer ist denn da? Wenn’s ihr wieder von den Zeugen Jehovas seid's, komm ich mit der Mistgabel runter!“ Wayna konnte sich sein Lachen nicht verkneifen. Er mochte die Gerlinde. Sie war eine gute Seele, 83 Jahre alt. Ihr Hof lag abgeschieden, mitten im Wald. Eine halbe Stunde über Stock und Stein, dann noch über einen steilen Hang. Eine idyllische Lage, inmitten von blühenden Kirschbäumen und hochstehenden Buchen. „Die Mistgabel kannst du oben lassen, Gerlinde. Ich bin‘s, Wayna.“

Der Gugelhupf schmeckte, der Kaffee war herb, nahezu bitter. „Ich hab’s nicht glauben können. Peter war immer mein Lieblingsenkel. So ein fescher Bub. Aus dem hätte einmal richtig was werden können. Wer tut denn nur so etwas?“, fragte Gerlinde mit brüchiger Stimme. „Das wollen wir eben herausfinden. Und dafür brauchen wir auch deine Hilfe, Gerlinde. Du hast doch einen Schlüssel für Peters Zimmer, oder?“, entgegnete ihr Wayna. Natürlich hatte sie einen. Sie schloss auf und fiel sogleich um. Im Zimmer herrschte das reinste Chaos, für die Großmutter zu viel Durcheinander. Über den gesamten Boden verteilt lagen völlig verklebte Stofftaschentücher. Gerlinde, die sich langsam wieder aufrappelte, war in voller Sorge. „Geh, hat der Bub leicht auch noch einen Schnupfen gehabt?“ Sie griff eines der Taschentücher, hob es hoch und reichte es Helge. Dieser hatte Tränen in den Augen, er konnte nicht glauben, dass sich sein Freund in seinen letzten Tagen auch noch mit einer Erkältung herumschlagen musste. Gerührt wischte er sich mit dem Taschentuch eine Träne aus dem Gesicht. Wayna schämte sich, er schämte sich für seinen Freund. Dieser war auf dem gleichen geistigen Level wie eine 83-jährige, schon etwas senile Großmutter.

Vorsichtig durchstöberten die drei das Zimmer. Es wurden viele Erinnerungen geweckt, Erinnerungen an Peter. An den Wänden hingen Fotos, Peter in Hemd und Hose bei seinem Abschlussball. Peter ohne Hemd und Hose, später am Abend. Versteckt im Eck ein eingerahmtes und verziertes Bild, Wayna und Peter, hinter ihnen der Sonnenuntergang. Irgendwo weit weg.

Plötzlich stand der Karel in der Zimmertür. Mit finsterer Miene musterte er die beiden Besucher. „Was wollt ihr hier? Mein Bub ist tot. Und ihr seid in meinem Haus, ohne meiner Erlaubnis. Und jetzt schaut, dass ihr verschwindet!“, fuhr er sie an. Der Karel war ein Eigenbrötler. Der Großvater vom Peter, oder besser gesagt der Vater. Er hatte ihn gemeinsam mit der Gerlinde großgezogen. Die Eltern hatten sich schon nach der Geburt vom Peter abgesetzt, der Vater eigentlich schon währenddessen. Dreimal war er im Kreißsaal kollabiert, seine Frau brach ihm vier Finger. Peter hatte keine leichte Kindheit, aber seine Großeltern sorgten gut für ihn. Der Karel war jedoch völlig verbittert. Sein ganzes Leben lang war er Brückner. Ein sehr seltener Beruf, der im Dorf jedoch geschätzt wurde. Die Brücken waren sein Ein und Alles. Im Laufe der Zeit fiel es ihm jedoch schwer, Beruf und Privatleben voneinander zu trennen. Im Dorf kursierten die wildesten Gerüchte. Sogar ein Verhältnis mit einer Brücke wurde ihm nachgesagt. Er konnte nicht mehr, er war am Ende. Er kündigte, nahm Abschied von seinen geliebten Brücken. Es brach ihm das Herz. Nun stand er vor ihnen, blickte ihnen tief in die Augen. Wayna und Helge warfen sich einen kurzen Blick zu, beide waren wie versteinert. Die Gerlinde fasste ihren Mann jedoch zur Seite, küsste ihn liebevoll auf die Stirn und sprach mit ihrer gewohnt sanften Stimme: „Komm Karel, gehen wir ein Stück spazieren!“

Nun waren sie allein im Zimmer, Helge und Wayna. Sie suchten weiter nach Hinweisen, nach Spuren. Und sie fanden was sie suchten. Unter dem Kopfpolster, gut getarnt, entdeckten sie ein kleines Buch. Es war ein Notizblock, voll mit Terminen. Peter hatte sich alles notiert, er hatte seinen Tag völlig durchgeplant. Auf der letzten Seite Stand ein großes R, daneben 14:30. Das Datum passte, es war genau der Tag, an dem Peter kaltblütig erschlagen wurde.

Auf der Suche nach R

Was hatte dieses R zu bedeuten? Musste Peter an diesem Tag zum Röntgen? Die Freunde rätselten, verletzt war er nicht. Vor dem Mord jedenfalls. Sie schlugen einen Duden auf und blätterten zum R. Rasenmähen, nein, es war November. Ramadan, auch nicht. Peter war Christ, oder eher Atheist. Aber kein Muslim. Rausch, das war passend. Aber warum sollte sich Peter so etwas notieren? Wayna schlug den Duden wieder zu. Das war nicht zielführend. Plötzlich schrie Helge auf. „Du Wayna, ich hab’s. Was, wenn es sich bei dem R um einen Namen handelt?“ Das war sehr plausibel, Wayna war begeistert. Sie dachten nach, strengten sich an. Wer im Dorf hatte zu Beginn seines Namens ein R. Es gab einen Raul, einen spanischen Zuwanderer. Sie kannten ihn nur flüchtig, auch Peter. Dann war da ein Rene. Er hatte sehr markante Augen, lebte aber seit zwei Jahren im Ausland Aufhäuser. In Häusern zu wohnen, hatte für ihn keinen Reiz. Und es gab den Roman. Der war im Dorf als Trunkenbold verschrien. Außerdem war er aggressiv, eigentlich jedem gegenüber. Er war arbeitslos, lebte von der Mindestsicherung. Das war ihm jedoch manchmal nicht genug, er stahl oft. Vor allem im örtlichen Supermarkt, den der Sanel betrieb. Keiner mochte ihn sonderlich, besonders Helge hasste ihn. Vor zwei Jahren, als er das erste Mal ins Dorf gekommen war, wurde er vom Roman mit einem Schlag ins Gesicht begrüßt. Roman mochte keine Neuankömmlinge, ganz besonders keine, die wie Helge waren. Die Freunde mussten jedoch herausfinden, ob und warum sich Peter an diesem Tag noch mit Roman getroffen hatte.

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