Thomas M Hoffmann - Blutgefährtin 2

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Blutgefährtin 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Trish ist glücklich. Sie studiert ihr Wunschfach und genießt die Liebe zu dem Vampir Pierre. Das Leben könnte nicht schöner sein. Doch als die Nichte der Auserwählten, der Königin aller nicht-europäischen Vampire, hat sie Verpflichtungen, denen sie nicht ausweichen kann. Eigentlich will sie sich in die Politik der Vampirgesellschaft nicht einmischen, aber trotzdem werden sie und Pierre in den Strudel einer tödlichen Intrige gezogen. Dadurch geraten die Beiden nicht nur in höchste Lebensgefahr, Trish wird auch in den schlimmsten aller ihrer Albträume gerissen.

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«Da ist er ja.»

Ich drehe mich um und sehe, dass sich Emile in der Begleitung eines jungen Mannes nähert. Emile ist eher klein und kommt mir oft irgendwie zu jung vor. Kala, Francine, Madelaine und ich hatten uns im ersten Semester zusammengefunden, während Emile erst nachträglich zu uns gestoßen ist. Als einziger Mann unter vier Frauen hätte man meinen können, er würde sich wie ein Hahn im Hühnerstall aufführen, aber tatsächlich hat er nie den Versuch gemacht, mit einer von uns anzubändeln. Ich hatte immer das Gefühl, er würde sich in unserer Gesellschaft eher deshalb wohlfühlen, weil ihm das männliche Macho Gehabe abgeht.

Der Mann, der sich uns in seiner Gesellschaft jetzt nähert, macht einen etwas anderen Eindruck. Er ist schlank, hat eine athletische Figur, ist etwas größer als ich und von seinem Gesichtsschnitt her wohl spanischer oder südfranzösischer Herkunft. Sein Teint ist dunkel, wobei ich nicht zu sagen vermag, ob das angeboren ist oder von viel Aufenthalt in der Sonne herkommt. Da die meisten Studenten an der SupAgro viel mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten zu tun haben, wäre das nichts Ungewöhnliches.

Der Unbekannte schaut uns mit einem scharfen Blick und einem leichten Lächeln entgegen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dieses Lächeln mag, es schwankt zwischen einer gewissen Überheblichkeit und einem formalen Versuch, freundlich zu sein. Vielleicht irre ich mich ja, aber spontan gehört dieser Mann nicht zu den Leuten, denen ich meine Freundschaft und mein Vertrauen schenken würde. Aber eines ist sicher, er ist niemand, den man übersieht oder übersehen sollte. Dazu sieht er wirklich gut aus, sportlich, elegant und dynamisch. So wie er sich gibt, während er auf uns zugeht, weiß er das auch. Er ist sich seiner Erscheinung bewusst und genießt das.

Als die beiden uns erreichen, winkt Emile uns zu.

«Hallo Mädels. Entschuldigt, dass ich etwas zu spät komme. Ich war noch in ein Gespräch mit Jerome hier verwickelt. Das ist Jerome Merdrignac, ein neuer Student in Weinbau, den ich heute in meinem Kurs getroffen habe. Jerome, das sind Kala Tsotsi und Francine Roux, sie studieren Lebensmitteltechnik, Madelaine Cazardieu, Stadtentwicklung und Trish Strong, Weinbau.»

Oha, ein Neuer, der dasselbe studiert wie ich. Ich habe ihn allerdings bisher noch nicht in meinen auf Weinbau spezialisierten Kursen gesehen. Nun vielleicht besucht er ja die Anfängervorlesungen, die sind auf allgemeine Themen zugeschnitten, die Spezialisierung erfolgt erst ab dem dritten Semester. Wir nicken bei der Vorstellung Jerome jeweils zu, um ihn zu begrüßen, während Emile in seiner hektischen Art sofort weiterredet.

«Wir sind spät dran, lasst uns zur Kantine gehen. Jerome, kommst du mit?»

«Ich will zwar nichts essen, aber klar, ich komme gerne mit. Es ist schön, hier gleich neue Leute kennenzulernen.»

Jeromes Stimme ist irgendwie faszinierend. Nicht so laut und durchdringend, wie die von Emile, aber man hört jedes Wort und der Tonfall gebietet Aufmerksamkeit. Ich habe das Gefühl, dass Jerome gewohnt ist, im Mittelpunkt zu stehen. Daran ist sein extrem guter Körperbau bestimmt nicht unschuldig. Wäre ich nicht bis über beide Ohren in Pierre verliebt, würde ich Stielaugen bekommen. Aber gegen Pierre hat er keine Chance, Pierre ist viel schöner als alles, was ich sonst so gesehen habe.

Der Weg zur Kantine ist zu kurz, um den Neuen in irgendeiner Weise auszuhorchen, also weist Emile ihn nur kurz darauf hin, wo wir uns treffen und jeder macht sich auf den Weg, um sich etwas zu essen zu besorgen. Ich wähle das Standardgericht, Hühnchen Filet auf mediterranem Gemüse mit einem ordentlichen Nachtisch, dann mache ich mich auf zu unserem Treffpunkt. Dort warten schon Madelaine und Jerome. Madelaine hat wie normal lediglich einen Salat geholt, während Jerome nur ein kaltes Getränk in der Hand hält. Als ich die beiden erreiche, sehe ich einen freien Tisch in der Nähe.

«Lasst uns dort drüben hinsetzen», meine ich.

Wir setzen uns, gerade als Emile ankommt. Kala und Francine tauchen ebenfalls auf, so dass wir gemeinsam anfangen können zu essen. Nur Jerome nippt an seinem Getränk und scheint uns der Reihe nach durchzumustern. Sein Blick bleibt schnell an mir hängen, unter der scharfen Prüfung seiner Augen wird mir ungemütlich.

«Erzähl doch mal, Jerome. Wie kommst du denn so mitten im Semester hierher?» meine ich, um das Schweigen zu durchbrechen, das sich ausgebreitet hat.

«Ganz einfach. Eigentlich war ich bis vor kurzem in Bordeaux eingeschrieben, aber ich musste aus persönlichen Gründen hierher nach Montpellier kommen. Also habe ich versucht, mir meine Kurse anrechnen zu lassen und sehe zu, dass ich hier den Anschluss schaffe.»

«Geht das denn so einfach?»

«Nein, einfach nicht. Ich muss einiges nachholen, weil der Aufbau der Kurse hier anders ist als in Bordeaux. Gott sei Dank haben fast alle Professoren irgendwelche Skripte, auf die man sich stützen kann. Ist aber eine Menge Stoff, die ich lernen muss.»

«Das kann ich mir vorstellen. Und woher kommst du so?»

Jerome lächelt mit einem hintergründigen Lächeln, das mir komisch vorkommt. Er starrt mich immer noch intensiv an, so als wollte er sich jedes Detail meines Gesichtes einprägen.

«Ich bin gebürtig aus Spanien, genauer dem Baskenland, lebe aber schon länger in Frankreich. Zuerst habe ich mich etwas in der Gegend herumgetrieben und habe gejobbt. Dann habe ich Interesse an Weinbau entwickelt und mich in Bordeaux eingeschrieben. Und was ist mit dir? Trish Strong hört sich nicht gerade Französisch an.»

«Ich bin gebürtige Amerikanerin. Geboren und aufgewachsen in Kalifornien. Vor ein paar Jahren haben meine Großeltern hier in der Gegend ein Weingut geerbt und wir sind hierher gezogen. Seit einem Jahr habe ich auch die französische Staatsbürgerschaft.»

«Interessant. Und deine Eltern?»

«Sind beide tot.»

«Oh, das tut mir leid. Ein Unfall?»

«Eine Privatangelegenheit», erkläre ich mit Nachdruck.

Ich habe keine Lust, einem Fremden gegenüber meine Vergangenheit offen zu legen, auch wenn ich nichts zu verbergen habe. Mein Vater ist tatsächlich durch einen Unfall ums Leben gekommen, das war sogar noch bevor ich geboren wurde. Aber meine Mutter wurde ermordet, weil sie sich mit einer Bande von Kinderschändern eingelassen hatte, an die sie mich verkauft hatte. So etwas ist nichts, was man so ohne weiteres in der Öffentlichkeit preisgibt. Ohne meine Tante wäre ich jetzt vermutlich auch tot, sie war es gewesen, die mich zusammen mit Onkel Daniel vor der Bande beschützt und die Dreckskerle überführt hat.

Jerome scheint sich an meiner Zurückweisung aber nicht zu stören.

«Klar, verstehe schon. Hört sich an, als hättest du eine interessante Geschichte zu erzählen. Ich liebe Frauen mit Geheimnissen. Wir müssen uns unbedingt näher kennenlernen. Wie wäre es, wenn wir uns heute Abend treffen würden?»

Geschockt blicke ich Jerome an. Das war nicht gerade subtil, derart direkt hat mich noch nie jemand um ein Date gebeten. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass Kala ein fettes Grinsen aufgesetzt hat, normalerweise ist sie es, die die als erstes im Mittelpunkt des männlichen Interesses steht. Schnell versuche ich, meine Verblüffung zu überwinden.

«Tut mir leid, heute Abend habe ich bereits eine Verabredung.»

«Zu schade. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wann hast du denn diese Woche mal Zeit?»

«Lass mal überlegen. Ja, genau, eigentlich habe ich gar keine Zeit, du wirst dich also gedulden müssen.»

«Und nächste Woche?»

Langsam fängt der Kerl an, mich zu nerven. Er scheint wie selbstverständlich davon auszugehen, dass ich nichts Besseres zu tun habe, als mich mit ihm zu treffen.

«Ich bin sicher, wir können in den nächsten Wochen einen gemeinsamen Termin finden. Wie wär es Leute, ist mal wieder ein Kinoabend dran?»

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