Johann D.W. George - Die Tolympiade

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Am 6. Januar des Jahres 2013 versammelte der Delfinkönig von Atata im menschlichen Königreich Tonga die schwimmenden und fliegenden Tiere zu einer Versammlung. Am gleichen Tage lud der Löwenpräsident Leonidas von Namib aus der menschlichen Republik Namibia die Vertreter der Landtiere ein, zeitlich natürlich um ein paar Stunden versetzt, um die unterschiedlichen Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge in ihren Ländern und Regionen zu berücksichtigen. Ziel der Versammlung war die Gründung von tolympischen Komitees, in der die Vertreter der wichtigen oder sich für wichtig haltenden Tierarten gewählt, bestimmt oder ernannt werden sollten.
Insgesamt waren 35 tolympische Vertreter der Tiere in das tolympische internationale Komitee entsandt. Zweck der Zusammenkunft war es, einen Brief an das menschliche olympische Kommitte zu senden und den Vorschlag einer gemeinsamen Veranstaltung zu unterbreiten: der Tolympiade.
Als die abschließende Fassung des Briefes in der Runde der Tiere verlesen wurde, beschien die afrikanische Abendsonne, reflektiert von orangenen, gelben und rötlichen Wolken, eine prächtige Halbrunde.

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An Marten Dargaville: „Bei Ihnen klappt das mit der Drehung schon ein bisschen besser. Wer hat Ihnen das beigebracht?“

„Mein Trainer natürlich! Aber wirkliches Vergnügen macht es mir auch nicht. Ich würde eigentlich lieber große Äste werfen. Zunächst einmal kann ich sie viel besser anfassen und es ist auch viel eindrucksvoller, wenn sie durch die Luft fliegen. Denn wir können sie besser sehen und wenn sie dann im Gebüsch oder auf der Erde landen, gibt es einen besseren Klang. Wenn der Diskus hier irgendwo in der Entfernung am Boden landet, hört man es kaum und während er fliegt, sieht man ihn auch schlecht, weil er so flach ist. Der wirkliche Spaß beim Werfen ist also, nach meiner Ansicht, dass man etwas Großes sich am Himmel bewegen sieht und dass es viel Lärm und Krach macht, wenn es wieder landet. Die Flugzeuge, die ihr habt, sind da eigentlich viel besser. Außerdem fliegen sie von alleine.“

„Herr Sun Yong, haben Sie schon einen Sponsoring-Vertrag mit einer großen Weltfirma? Gorillas sind für Werbezwecke eigentlich sehr populär und auch ein sechster Sieger bei den Tolympischen Spielen könnte da erfolgreich für etwas werben?“

„Darüber hat sich mein Manager auch schon Gedanken gemacht. Er meinte, in Frage kämen besonders zerbrechliche Dinge wie teueres Porzellan, mit dem ich einen teueren Tisch in einem teueren Restaurant decken könnte. Auf der anderen Seite wären auch besondere Situationen geeignet, indem ich meine Kräfte zeigen könnte, z.B. für den Hersteller von Geländewagen, von dem ein Exemplar im Urwald stecken geblieben ist und dem ich über einige umgefallenen Baumstämme und dichtes Unterholz weghelfen könnte.“

„Herr Go, Herr Dargaville und Herr Yong, wir haben vorhin gleich nach der Siegerehrung gehört, dass Sie für einen Fairness-Preis alle drei vorgeschlagen werden, weil Sie im Sturm heute morgen den technischen Trainer der menschlichen Diskuswerfer gerettet haben. Was sagen Sie dazu?“

„Darüber würden wir uns freuen. Wir sind eigentlich immer fair und hilfsbereit. Unser Image bei den Menschen ist uns völlig unerklärlich, sie halten uns für grobe Vollstarke. Dahinter stecken nur Minderwertigkeitsgefühl und die Schwäche mancher Menschen, die auch gern so stark sein möchten. Stärke imponiert den Menschen, den kleinen, den mittleren und den großen, den jungen und den alten, aber es sollten wiederum nur die Männer stark sein, während die Frauen nicht zu stark sein sollen. Na ja, bei uns ist das auch so.“

Der Medaillenspiegel nach dem 3. Wettkampf:

Gold Silber Bronze

Die Tolympische Mannschaft 2 3 1

Die Olympische Mannschaft 1 1 1

7. Kapitel - Viertes Ereignis - „Dreifach springen“

Der Tolympische Fachverband für das dreifach springen wurde von den Kängurus dominiert. Es war von vornherein klar, ohne Ausscheidungswettbewerbe, dass drei Vertreter der Riesenkängurus starten sollten. Ausgewählt wurden Aussie West aus Westaustralien, Ropus Med aus Nordaustralien und Spinifex Ost aus Queensland in Ostaustralien. Bei der Planung dieses Wettkampfes hatte es aber lange Debatten gegeben, ob es nicht kängurugemäßer wäre, einen Fünfsprung, Siebensprung oder Neunsprung auszuschreiben. Aber dann hätte dieser Wettbewerb nicht in die Gruppe der Wettkämpfe gepasst, die auch bei den Olympischen Spielen der Menschen praktiziert wurden. Deshalb kam eben nur dreifach springen in Frage.

„Drei Sprünge müssten eigentlich auch ausreichen, um zu zeigen, was wir können“, meinte Aussie West bei der Athletenbesprechung.

Der Wettbewerb wurde nur für Männer ausgeschrieben, da die weiblichen Kängurus, jedenfalls die Spitzenathletinnen, alle gerade größeren Nachwuchs mit sich trugen, und man den menschlichen Athletinnen nicht zumuten wollte, auch eins ihrer Kinder beim Dreisprung mit sich zu tragen.

Etwas beleidig waren die Vertreter der Antilopenkängurus, weil sie nicht ganz so groß wurden, wie die östlichen grauen Riesenkängurus und die roten Riesenkängurus, aber leider durften nur drei Athleten starten. Wenn der Veranstaltungsort in den Bergen gelegen hätte, hätten auch die Bergkängurus eine Chance gehabt, die besonders gut große Hitze aushalten konnten und auch den Reisestress am besten überstanden hätten.

Der Löwenpräsident war übrigens sehr froh, dass keine Einwände aus anderen Ländern und Kontinenten kamen, weil ausschließlich Vertreter aus Australien hier in diesem Wettbewerb antraten. Die mittelgroßen und die großen Tiere aus diesem Kontinent hatten insgesamt ein größeres Selbstbewusstsein, da sie, zusammen mit den eingesperrten Tieren (Haustieren), die Zahl der Menschen in ihrem Land um ein Vielfaches übertrafen. Es war ja auch merkwürdig, dass in den Zählungen der Menschengesellschaften ihre Zahl ganz genau gezählt wurde, die eingesperrten Tiere (Haustiere) auch gezählt wurden, aber die freien Tiere, denen der größten Teil des Landes gehörte, nicht mitgezählt wurden.

„Eigentlich kann es uns aber egal sein, solange wir uns so prächtig vermehren“, meinte Spinifex Ost.

„Ich habe keine Ahnung, wie weit die Menschen mit drei Sprüngen vorankommen“,

antwortete Ropus Med, der aus dem besonders abgelegenen Nordaustralien stammte.

„Die Menschen, die ich sehe, sind meistens in einem Auto. Dabei ist mir nicht klar, ob sie ihre Beinen schonen wollen, um hier besonders gut zu springen, oder ob sie einfach bequem sind und nicht gerne 30 oder 50 km laufen.“

Aussie West: „Ganz kann das nicht stimmen, denn es wird auch hier ein Marathonlauf durchgeführt und der geht über 42 km!“

Spinifex Ost: „Ja, das sind aber Spezialisten, die irgendwann dahinter gekommen sind, dass es ein Wohlbefinden auslöst, wenn man lange genug und intensiv genug läuft.“

Wanderungen über 200 km waren für Aussie West eigentlich kein Problem und für eine bessere Grass-Sorte wanderte er auch 100 km zusätzlich.

Die Errichtung der Wettkampfstätte war wieder sehr natürlich und einfach, eine lang durchgezogene Linie aus gestampften Kalkboden bildete die Absprunglinie, als Oberschiedsrichter war der Luchs Gero von Lynx eingeteilt, der mit seinen scharfen Augen auf 10 cm genau die Weite angeben konnte. Nach Protesten der menschlichen Teilnehmer schritt eine Giraffe als Oberoberschiedsrichter ein, die die erzielte Weite zusätzlich abschritt und durch ihren hohen Standpunkt eine hervorragende Übersicht über die Landepunkte dieser Disziplin hatte.

Da bei einem Sprung schon drei Sprünge enthalten waren, hatte man festgelegt, dass insgesamt nur drei Versuche für jeden Teilnehmer zur Verfügung standen. Als erster sprang der Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele und erreichte in der Luchsmessung 15,1 m, was für die natürlichen Bedingungen im Vergleich zu seinen Kunstproduktweiten ganz hervorragend war.

Spinifex Ost war als nächster dran. Er nahm mehr als 100 m Anlauf, was nicht verboten war, verschenkte mindestens einen Meter vor der Absprunglinie und erreichte dann mit drei, nahezu gleichen Sprüngen von acht Metern, genau 24,0 m. Zum Vergnügen machte er noch 17 weitere Sprünge, die nicht ganz so weit waren, dafür aber einige elegante Kurven und bemerkenswerte Höhen erreichten.

Ropus Med trat bei seinem ersten Versuch über, dafür sprang er vor lauter Wut über eine zwei Meter hohe Akazie. Der Bronzenmedaillengewinner der Olympischen Spiele hatte seinen Anlauf gründlich ausgemessen, verschenkte keinen Zentimeter und erreichte 14,8m.

Spinifex Ost dachte vor seinem ersten Sprung daran, was er sich von der Siegerprämie, die 99 US Dollars für den ersten Platz, 98 US Dollars für den zweiten Platz und 97 US Dollars für den dritten Platz, betragen sollte, kaufen würde. Er hatte eine größere Zahl von Wünschen, die er aber noch mit seinen Teamkollegen besprechen wollte, da er annahm, dass sie ähnliche Vorstellungen hatten, was ein Riesenkänguru sich wünscht. Bei diesem Gedanken lief ihm das Wasser im Munde zusammen und das lenkte ihn so stark ab, dass sein erster Sprung ziemlich missglückte. Er trat zwar nicht über und verschenkte auch nicht sehr viel, aber es kamen lächerliche 21 m bei ihm heraus und das sprang bei ihm zu Hause ja schon die Jugendlichen der B Klasse. Aber er hatte noch zwei Versuche.

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