Shadie Onis - Therapie

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Mein Name ist Dieter, ich bin Alkoholiker!!!
Mit diesen Zeilen möchte ich der breiten Masse unserer Gesellschaft das Problem «Sucht» etwas näher bringen.
Diese Krankheit ist nicht heilbar, aber man kann lernen als «trockener Alkoholiker» zufrieden mit ihr zu leben. Alkoholismus ist eine Krankheit die sich schleichend entwickelt. Sie äußert sich nicht gleich als schmerzhaft.
Da es nicht gerade «schick» ist Alkoholiker zu sein ist auch nur die «Spitze des Eisberges» unserer Gesellschaft dazu bereit, aus dem Schatten zu treten und sich dazu zu bekennen, Krank zu sein!
Viele Mitmenschen wenden eine enorme Energie auf um als Alkoholiker, unerkannt leben zu können. Die Scham spielt eine große Rolle! Alkoholismus ist eine Krankheit die vor keiner gesellschaftlichen Schicht halt macht. Sie erreicht jeden Menschen!
Während der Zeit einer achtwöchigen Rehabilitationsmaßnahme habe ich mein Bild von «dem Alkoholiker» klar definiert!
Im Rahmen von Gruppentherapien und «Themenzentriertem Arbeiten» ohne therapeutische
Begleitung habe ich eine Vielzahl von Menschen kennengelernt, die alkoholabhängig sind. Sehr viele dieser Menschen sind aber auch Therapiemotiviert, bereit, sich zu ändern, bereit, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, viele sind hochintelligent, gebildet, beruflich erfolgreich, reflektiert, kreativ, sportlich, handwerklich begabt. Um das Image des Alkoholabhängigen ist es in der Öffentlichkeit nicht zum Besten bestellt, was u.a. auf mangelndes Wissen über die «Prozesserkrankung Alkoholismus» zurückzuführen ist. Um dazu beizutragen, mehr Verständnis für die Krankheit zu schaffen, ist die Idee entstanden, das Erlebte und Erfahrene aufzuschreiben.

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Andreas ist ein ganz spezieller Fall. Irgendwie tut er mir Leid .Er ist eigentlich nur hier weil er die Therapie als Bewährungsauflage bekam. Therapie oder Knast!!! Wie er durch diesen Druck zur Einsicht kommen soll ist mir ein Rätsel. Andreas ist 25 Jahre jung und ein cleverer Junge .Er hat eine Ausbildung abgeschlossen und hat einen festen Arbeitsplatz. Alkohol gehörte für Ihn, von klein auf an immer dazu. In seinem Elternhaus wurde es Ihm vorgelebt. Auch in seinem Freundeskreis ist der Alkohol-konsum das normalste auf der Welt.

Hier in der Reha müsste er das umdenken lernen, zusätzlich begreifen das Ihm sein aggressives Verhalten unter Alkohol nur Ärger einbringt. Er schafft es (noch) seiner Arbeit nachzugehen. Aber sobald Wochenende ist wird meist bis zum totalen Absturz, mit Freunden gesoffen. Sobald er Alkohol trinkt wird er extrem Aggressiv, hat Schlägereien, auch ganz ohne Grund. Da tritt er auch schon mal eine Taxi-Tür ein, verletzt andere Menschen...! Dabei verletzt er sich auch selbst. Des Öfteren wurde er auf der Polizeiwache wach und weiß dann nicht mehr was vorgefallen ist. Im nüchternen Zustand bereut er seine Taten dann, die ganze Woche über. Eine Einsicht oder Änderung seines Verhaltens ist aber nicht vorhanden. Sobald Wochenende ist geht der ganze Ablauf von vorne los!!! Zufrieden ist er mit dieser Art zu Leben auch nicht, aber wie gesagt es ist auch sein soziales Umfeld. Er ist Krank, hat Kontrollverluste!!! Was mich freut ist, er redet offen darüber und möchte auch selbst etwas daran ändern. Nur weiß er noch nicht wie das geschehen soll...... Ich drücke Ihm alle Daumen das er die Therapie hier nutzen wird und für sich Wege findet, aus seinem Teufelskreis raus zu kommen.

Es darf nicht wahr sein, ich bekomme schon wieder Hunger! Bevor ich nun noch eine Tafel Schokolade esse hüpfe ich schnell in mein Bett. Mein Kissen worauf Ute mir ein Bild von „Shana“ aufgebügelt hat ist jede Nacht bei mir. Zu gerne würde ich jetzt in Ihrem Fell kraulen, mit Ihr kuscheln. Gute Nacht.

Der siebte Tag

Ich habe nicht so gut geschlafen da sich bei mir die Grippe nun ausbreitet. Das rauchen fördert den Verlauf auch nicht gerade und doch habe ich das Verlangen, in die Raucherecke zu gehen. Noch vor dem Frühstück. Meine zweite SUCHT !!! Kopfschmerzen, Hals- und Gliederschmerzen, dazu ein tolles Abhusten und doch bin ich

süchtig nach dem Nikotin.

Immer wieder höre ich wie bei dem Alkohol zwei Teufelchen an meinen Ohren..... Das rote Teufelchen redet mir ein, rauch dir erst mal eine Zigarette. Du weist doch das Du dich dann gut fühlst. Schade nur das Du nicht auch einen Kaffee dazu genießen kannst...! Hingegen sagt mir das weiße Teufelchen, komm doch bitte zur Vernunft! Du möchtest doch ein gesundes, langes Leben genießen. Mit deiner Partnerin, deiner Familie. Es sagt: “Du bist stark und musst deinen Körper nicht betäuben, vergiften. Das wertvolle ist das verstehen!

Gewinn durch Verlust!!!

Begreife es und setze es für Dich um. Mach es einfach wie Du es bei dem Alkohol auch schon geschafft hast. Die Drogen einfach weglassen. Du brauchst Sie nicht! Es ist kein Verlust sondern DU GEWINNST. Die Auflistung deines Gewinnens kannst Du enorm ausweiten, Du musst Sie Dir nur einmal aufschreiben. Dann wirst Du sehen wie groß die Liste deines Gewinnes ist. Enorm.

In aller erster Linie steht deine Gesundheit. Du wirst wieder einen besseren Geschmack bekommen, der Geruchssinn prägt sich wieder besser aus, Du kannst Dir wieder eine bessere Fitness aneignen. Du selbst stinkst nicht mehr nach kaltem Rauch, wie ein Aschenbecher. Das schöne ist, ab einem gewissen Zeitpunkt kannst Du sagen, ich muss mich nicht weiter selbst zerstören!

Jetzt habe ich es geschafft dass ich mich mit meiner Schreiberei selbst überlistet habe. Das Frühstück steht an und ich werde vorher nicht mehr rauchen. Mein Appetit hat sich heute Morgen sehr in Grenzen gehalten. Heute habe ich ein etwas älteres (aufgebackenes-zerbröseltes-hartes) Brötchen erwischt. Mehr als ein halbes Brötchen konnte ich nicht essen. Na ja es liegt wohl auch etwas an meiner Grippe. Nach zwei Tassen Kaffee habe ich dann doch meine Morgenzigarette genossen. Es ist sehr windig, daher hält sich kaum jemand länger in der Raucherecke auf.

Um 8.15 Uhr hatten wir den morgendlichen Vortrag. Im Anschluss war mein erster Weg zum Kiosk. Ein neues Glas Kaffee musste gekauft werden, das erste hatte ich im Aufenthaltsraum stehen lassen und so war es schnell leer. Na egal da hatten sich einige dran bedient. Am Wochenende ist der Kiosk geschlossen. Um 9.00 Uhr hatten wir GT mit zwei Therapeutinnen. Es wurde nachgefragt wie das mit der „Jellinek-Aufarbeitung“ am Wochenende geklappt hat. Unser heutiges Thema: “Jellinek - Sichtweise-mit Selbsteinschätzung“! Bei dem morgendlichen „Blitz“ schilderte jeder in welcher Phase er sich selbst zu sehen glaubt und einordnen würde.

Meist lief die Selbsteinschätzung auf das Ende der Kritischen/Anfang der Chronischen Phase hin. So habe auch ich den Stand meiner Sucht gesehen. Im Anschluss bekamen wir noch Informationen zu dem Ablauf des „Angehörigenseminares“. Die Seminare finden immer von Mittwoch bis Freitagnachmittag statt. Da ich schon eine REHA hatte weiß ich, wie wertvoll diese Seminare sind. Es gab schon eine Liste in die man sich eintragen konnte, wenn man weiß wen man einladen möchte. Das habe ich sofort erledigt und meinen Schatz eingetragen! So wie ich es mitbekommen habe, wird Sie noch diese Woche einen Info-Brief bekommen.

Am Mittwoch kann ich endlich wieder mit Ihr telefonieren. Bei meinen Eltern muss ich mich dann auch unbedingt einmal melden. Mit Ihnen habe ich immer einmal die Woche telefoniert. Wenn Sie dann hören wie gut es mir hier geht, werden Sie auch beruhigt sein. Meine Eltern sind beide schon über siebzig und diese Generation, besonders meine Mutter macht sich immer Sorgen um Ihr „Kind“.

Am Nachmittag wurde die Hausordnung mit der Gruppe noch einmal punktuell durchgegangen. Es ist eigentlich für jeden klar und sollte auch kein Problem darstellen. Wie wir hörten sieht die Realität aber dann, leider öfters anders aus. Viele Patienten verstoßen immer wieder gegen die Regeln. Nach einer Zigarettenpause, die immer freudig angenommen wird, hatten wir TZ mit dem Thema: „Der Paradoxe Weg“ Damit wurde dann unsere Aufnahmegruppe in dieser Zusammensetzung das letzte Mal gefordert, eine schwierige Aufarbeitung. Ich hatte den Text am ersten Abend gelesen, und da wir Mittwochmorgen den Vortrag von Pfarrer Strieder gehört haben, konnte ich den Inhalt verstehen und für mich klar da legen. Da Pfarrer Strieder den Text verfasst hat, sind in seinem Text einige Passagen aus seiner Theologischen Sicht geschildert. Für mich hat er den Verlauf und seine Möglichkeiten wunderbar in Worte gefasst! Wir haben wiederum beschlossen das jeder für sich den Text liest und wir anschließend jeder seine Darstellung des Inhalts wieder gibt. Nach dem lesen ging der Unmut los. Angelika sagte fast wütend: „Das ist unmöglich das wir das ohne Therapeutin erledigen müssten“. Frank sagte: “Ich kann damit nichts anfangen...da fehlt nur noch die Konto-Nr. dieser Sekte.“ Ängste machen sich in unterschiedlichen Variationen breit.

Die eine hat nicht kapiert was selbstständiges Gruppenarbeiten bedeutet, der andere versteht das Konzept der AA- als Sekte und hat für sich selbst die fehlende Akzeptanz sagen zu können: “Ich bin Alkoholiker“ (AA = Anonyme Alkoholiker) Ich hoffe das Sie in der restlichen Zeit hier in der Klinik für sich noch die Umdenkphase erreichen werden.

Der Instinktive // Der Paradoxe Weg

Als ich merkte das es für viele schwer zu verstehen war was der „Instinktive- und was der Paradoxe Weg“ ist, wie man dort hinkommt, habe ich mich entschlossen es aufzuschreiben. Als letzter der Gruppe habe ich es dann vorgetragen. Die Gruppe hat sich anschließend für das verständliche „rüber bringen“ bei mir bedankt. Kann man das gehörte auf einem Flipchart mitlesen ist es besser zu verstehen. Nur Angelika hatte total zu gemacht und saß beleidigt auf Ihrem Stuhl. Schade das ich Sie nicht auch erreicht habe. Es ist eigentlich einfach zu verstehen, wenn man will!!!

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