Janaina Geismar - Blut zu Blut

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Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

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Dieses Mädchen sah irgendwie putzig, aber auch furchteinflößend aus. Es hatte platinfarbene lange Haare, die Augen waren rotbraun und ungewöhnlich groß. Auf den ersten Blick fielen Ryu ihre langen, spitz gefeilten und stark gekrümmten Fingernägel auf. Es trug ein etwas altmodisches rotes Kleid mit weißen Rüschen, das sie komplett wie eine Puppe aussehen ließ. Ihre Haut war von extremer Blässe und ihr Mund war knallrot. In ihren Händen hielt sie ein Kuscheltier, das wie ein geflügelter Hund mit langen Ohren und gefletschten Zähnen aussah.

So, wie das Kind dort stand, machte es einen hilflosen und verlorenen Eindruck, doch seine lauernden Blicke sprachen von Heimtücke und Verschlagenheit. Das Mädchen setzte eine kleine Tasche ab, die es in der linken Hand gehalten hatte, und streckte langsam einen ihrer unnatürlich langen, schneeweißen Finger aus und berührte Ryu vorsichtig, als wolle es sich überzeugen, ob Ryu auch echt und kein Trugbild war. Eine Spur von einem triumphierenden Grinsen huschte über sein Gesicht, das etwas so Böses und Verderbtes ausstrahlte, dass Ryu unwillkürlich zurück zuckte.

Nun fiel Ryu auf, wie klein das Mädchen in Wirklichkeit war, jedoch bewegte und benahm es sich wie eine Erwachsene.

„Mein Name ist Larea Rot, nett dich kennen zu lernen“, sagte das Mädchen mit einer süßen, aber festen und fordernden Stimme und hielt Ryu ihre Hand mit den ungewöhnlich langen Fingern und den spitzen gebogenen Fingernägeln hin.

Ryu schüttelte die Hand, sie war angenehm glatt und kühl. „Ich heiße Ryu Etoile und bin froh, dass ich nicht ganz allein auf diesem öden Bahnsteig bin. Ähm... weißt du vielleicht, wo wir hier sind?“, fragte Ryu.

Larea legte ihren Kopf ein wenig zur Seite und schielte treuherzig zu Ryu hinauf wie ein Hund, der nicht genau weiß, was er anstellen soll. „Du weißt nicht, wo wir sind? Und doch hast du das Siegel der Schule dabei? Komisch, na ja, wir sind in Ostdeutschland. Genau in Nienhagen, die Schule, die wir besuchen werden, befindet sich im Geisterwald.“ Larea beugte sich zur Seite und wies mit einem ihrer unendlich langen Finger in die Ferne, in der man gegen den nachtblauen Himmel die düstere Silhouette eines Waldes erkennen konnte.

„Leider kann man sich in diesem Wald sehr leicht verlaufen und es ist für uns unmöglich, das Sicherheitssystem der Schule zu durchbrechen“, sagte Larea. Ryu fragte sich, was Larea mit der Schule meinte und warum eine Schule überhaupt so ein Sicherheitssystem brauche, doch sie traute sich nicht, dem kleinen Mädchen irgendwelche weiteren Fragen zu stellen, denn Lea hatte leise zu knurren begonnen und hieb wie selbstvergessen ihre spitz gefeilten Fingernägel in die Luft, wobei sie ihren Oberkörper hin und her wiegte. Mal wirkte sie auf Ryu wie ein ungeduldiges Kind, im nächsten Moment aber wie ein gefährliches kleines Monster. Ryu wartete ab und setzte sich auf ihren Koffer.

Nach einer Weile beruhigte sich Larea wieder, holte aus ihrer Tasche eine Aluminium- Trinkflasche hervor und nippte daran. Ryu fiel ein, dass sie das letzte Mal vor mehr als einem Tag etwas getrunken hatte, ihre Lippen waren schon spröde und eingerissen und ihr Rachen war ganz trocken und kratzte schlimm. Als könne sie Gedanken lesen, hielt Larea ihr die Flasche hin. Ryu lächelte sie an und nahm dankend die Flasche an. Schnell nahm sie einen kräftigen Schluck, um ihren Rachen zu befeuchten und zuckte voller Ekel zusammen. Die Flüssigkeit schmeckte metallisch und schleimig und als sie sich instinktiv über den Mund wischte, war ihre Innenhandfläche mit blutroten Schlieren bedeckt.

Hastig und mit einer Geste des Abscheus gab sie Larea die Flasche zurück, worauf das Mädchen sie ungläubig anstarrte.

Sie legte wieder ihren Kopf schräg auf die Schulter. „Weißt du, du benimmst dich ziemlich komisch“, sagte sie vorwurfsvoll und starrte Ryu kopfschüttelnd an. „Alle mögen mein Lieblingsgetränk und finden es köstlich.“

Ryu wandte sich ab und presste die Hand vor den Mund. Ihr war schlecht und sie brauchte ihre ganze Überwindungskraft, um sich nicht zu übergeben.

Ein fernes Donnergrollen kündete von einem Gewitter, Wetterleuchten geisterte über dem Wald, starke Windstöße jaulten um das düstere verlassene Bahnhofsgebäude. Ryu starrte zum Himmel. Der Mond hatte sich blutrot gefärbt, Sturmgewölk jagte herbei, in der Nähe schlug ein Blitz ein. Als der ohrenbetäubende Donnerschlag verhallt war, vernahm Ryu ein vielstimmigen Fiepen und unter dem Zug sprang eine Schar Ratten hervor und rannte auf sie zu. Larea machte ein paar Schritte auf die Nager zu und streckte ihre weiße Puppenhand mit den unendlich langen Fingern gegen sie aus. Die Ratten hielten inne und duckten sich. Dann machten sie kehrt und verschwanden wieder unter dem Zug.

Der Wind wurde zum Sturm, der die Wipfel der Bäume tief nach unten drückte. Dann setzte sich der schmutzstarrende rostige Zug quietschend und rasselnd in Bewegung und holperte auf den Gleisen davon. Als die Gleise frei waren, krabbelten unzählige Ratten über den Schienenstrang, der sich in Sekundenschnelle in einen Fluss aus pelzigem braunem Fell verwandelte.

Ein langgezogenes schauriges Geheul schallte vom nahen Wald herüber. Larea war genauso überrascht wie Ryu. Im gleißenden Licht der Blitze leuchteten Augen am Waldrand auf. Dann lösten sich drei dunkle Gestalten, drangen durch das Buschwerk und rannten auf den Bahndamm zu.

Als das fahle Licht der Lampe sie erfasste, entpuppten sie sich als drei schwarze Hunde. Es waren große Hunde, so groß wie Deutsche Doggen, und sie hatten rote Augen, was untypisch für Hunde ist. In einiger Entfernung blieben sie stehen und fixierten die beiden Mädchen, weiter schienen sie sich nicht heran zu wagen. Plötzlich spürte Ryu eine Berührung an ihren Arm. Larea hatte sich an sie gelehnt und ihre weit aufgerissenen Augen waren voller Angst. Mit einer furchtsamen Geste zeigte das kleine Mädchen auf die großen schwarzen Tiere.

Die Hunde hatten die Köpfe gesenkt, sie scharrten mit den Pfoten, ihr Nackenhaar sträubte sich, der Wind trieb Schaum und Seiber von ihren Lefzen. Ryu rechnete damit, dass diese Bestien im nächsten Moment los rennen und sie zerfleischen würden. Doch plötzlich spitzten sie ihre Ohren, sprangen herum und starrten gespannt in den Wald. Es dauerte eine Weile, dann teilte sich das Buschwerk, eine hohe vornüber gebeugte Gestalt trat ins Freie. Ihre Kleidung war schwarz, so dass man sie nicht genau erkennen konnte. Die Gestalt kam schnellen Schrittes näher. Als eine Kaskade von Blitzen ein gleißendes Spinnennetz über den Himmel warf, konnte man Einzelheiten erkennen. Es war ein großer knochiger Mann, er hatte eine Glatze, seine Augen waren wie große schwarze Löcher, so als würde die Pupille die ganze Iris und die Hornhaut bedecken.

Auf seiner linken Gesichtshälfte verlief eine große gezackte Narbe, die über das Auge reichte. Aus seinen breiten Schultern ragte ein kurzer, stiernackiger Hals, auf dem ein kantiger Schädel thronte. Die drei Hunde liefen zu ihm, sprangen um ihn herum und wedelten mit den Schwänzen.

„Man hat mich geschickt, um euch abzuholen“, grollte eine tiefe Stimme. „Mein Name ist Surebrez Gate, ich bin der Hausmeister eurer neuen Schule. Diese drei Wölfe hier sind meine Assistenten, ich rate euch, ihnen nicht zu nahe zu kommen. Nun folgt mir, es ist schon spät und der Unterricht beginnt morgen schon recht früh.“

Ohne die Reaktion der beiden Mädchen abzuwarten, machte der seltsame Mann auf dem Absatz kehrt und schritt, gefolgt von den drei Wölfen, auf den Wald zu. So, als sei es eine Selbstverständlichkeit, nahm Larea ihre Tasche, kletterte vom Bahnsteig und folgte dem Mann.

Ryu war unschlüssig, bei dem Gedanken an den furchtbaren Mann, den grässlichen Wölfen und dem finsteren Wald schauderte sie. Aber die Alternative war, einsam und allein auf diesem öden Bahnsteig zu bleiben. Als die Ratten begannen, übereinander zu springen und so aus dem Bahngleis drangen, packte sie ihren Koffer und rannte Larea nach. Sie achtete nicht auf die hohen Disteln, die ihre Beine zerkratzen, denn sie wollte den Hausmeister und Larea noch vor dem Waldrand erreichen, was ihr in letzter Sekunde gelang.

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