Janaina Geismar - Blut zu Blut

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Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

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Sie drückte Ryu wortlos einen Zettel in die Hand und schubste sie in den Zug. Ein Krachen wie ein Donnerschlag hallte durch den Zug, als hinter Ryo die Tür ins Schloss fiel.

Draußen auf dem Bahnsteig kam plötzlich Leben in Anna, erst schlug sie voller Panik die Hände vors Gesicht, dann hämmerte sie gegen die Waggontür und schrie etwas, was Ryu nicht verstand. Ihre Worte hallten seltsam verzerrt und zerhackt durch den Zug. Auch Annas Augen waren wieder voller Leben und sie schien wieder sie selbst zu sein. Doch wie sehr sie sich auch anstrengte, es gelang ihr nicht, die Einstiegstür zu öffnen. Dann gellte ein langgezogener Pfiff durch den Bahnhof, der Zug setzte sich ruckelnd und quietschend in Bewegung und nahm Geschwindigkeit auf. Die Waggons schlingerten auf den Schienen hin und her wie ein Boot in einer starken Dünung. Bald war der Bahnsteig nur noch ein schmaler Strich und Anna darauf ein winziger Punkt. Dann ging das Licht an, es flackerte erst, dann brannte es fahl und gleichmäßig.

Ryu bemerkte, dass neben ihr ein Koffer stand, sie nahm ihn, trug ihn in ein Abteil und setzte sich auf einem Viererplatz. Jede Kurve und jede Unebenheit der Schienen machten sich durch kreischendes Quietschen und heftige Stöße lautstark bemerkbar. Ryu wischte mit dem Ärmel etwas Staub vom Fenster, schaute hinaus an den Himmel und ließ sich vom Glitzern der Sterne durchrieseln. Kleine schwarze Flecke huschten durch den Himmel, als würden sie den Zug verfolgen.

Ryu schloss die Augen, das beängstigende Gefühl beschlich sie, in einer Falle zu sitzen. Sie ahnte, der Zug würde nicht eher anhalten, bis er sein Ziel erreicht hatte. Und dieses Ziel erschien ihr bedrohlich und voller Schrecken.

Kapitel 6

Die Ratte im Bad traute sich hervor, sie huschte über den glatten Boden zurück in den Raum, in dem der Zweibeiner gewesen war.

Ein neuer Duft breitete sich aus, es näherten sich andere Zweibeiner. Sie witterte drei von ihnen. Einer war männlich und zwei waren weiblich. Das erkannte sie anhand des Testosterongehaltes der Duftwolken. Die weibliche Gestalt stand direkt hinter ihr, sie stieß spitze Schreie aus , ergriff einen langen Gegenstand und schlug nach ihr.

Die Ratte flüchtete zurück in dem Raum, in dem sie sich versteckt hatte, aber der kreischende Zweibeiner folgte ihr. Sie hörte, wie deren Artgenossen sich lautstark äußerten, aber sie wagten sich nicht ins Bad. Der weibliche Zweibeiner schien ihr Versteck nicht entdeckt zu haben und öffnete den Deckel, unter dem ihre Artgenossen noch eingeschlossen waren. Kaum hatte der weibliche Zweibeiner den Deckel hoch geklappt, sprangen, kugelten und purzelte ein nicht versiegen wollender Strom pelziger Leiber hervor. Ihre Überzahl war erdrückend, der weibliche Zweibeiner würde keine Chance haben. Sie sprangen auf sie und gruben ihre Zähne in ihr warmes Fleisch. Sie trat und schlug nach ihnen, aber das half nicht, ihr Schicksal war besiegelt. Die Zweibeinerin stürzte und machte es ihnen leicht, über sie herzufallen. In Sekundenschnelle war ihr ganzer Leib von ihnen bedeckt. Sogar ihre Schreie wurden erstickt. Dann hörte sie auch zu zappeln auf. Blutiges Muskelfleisch wurde Stück für Stück abtransportiert, Knochen wurden abgeschabt, nichts wurde verschwendet, alles wurde verschlungen. Der glatte Boden war mit warmem Blut getränkt.

Das alles war in Sekundenschnelle geschehen. Erst jetzt drangen die beiden anderen Zweibeiner ins Badezimmer. Als sie das abgenagte Gerippe und das Blutbad bemerkten, erstarrten sie vor Grauen. Nach dieser Schrecksekunde wollten sie flüchten, doch es war schon zu spät. Der zweite Zweibeiner rutschte auf dem glitschigen Fliesenboden aus und fiel der Länge nach hin. Aus allen Ecken sprangen die Ratten auf den Gestürzten und begannen sofort ihr blutiges Werk. Doch diesmal trafen sie auf heftigere Gegenwehr. Wild schlug der Gestürzte mit langen kräftigen Armen um sich, seine großen Hände zerquetschten ihre kleinen Leiber, seine großen Füße zertraten sie, doch ihren Platz nahmen sofort andere ihrer Artgenossen ein und gruben ihre spitzen Beißer durch seine Kleidung in sein Fleisch. Wer einen Fetzen aus seiner Kleidung heraus gerissen hatte, trug ihn beiseite, um damit später, wenn ihr Werk vollendet war, damit eines ihrer Nester auszupolstern. Auf den freien Fleck stürzte sich sofort eine andere Ratte, die nun freien Zugang zu dem hatte, was das Wichtigste war: neue frische Nahrung, die für das Opfer den Tod, für die Angreifer aber Leben bedeutete. Sie stritten sich um das saftige Muskelfleisch, doch es war genug für alle da.

Dem dritten Zweibeiner gelang die Flucht, seine Duftspur wurde vom Blutgeruch überdeckt. Die Kundschafterratte hatte ihr Mahl schon gehalten und lief zurück in den Raum, in dem sie das erste Opfer entdeckt hatte. Sie schnupperte und fand den Gegenstand, hinter dem sie her war. Sie kletterte an einem hölzernen Tischbein hoch und hüpfte auf die Platte. Darauf lag ein viereckiges kleines Teil, das aus einem Material bestand, das sie zuvor noch nie beschnuppert hatte. Nur einzelne Teile darauf rochen nach Metall, den einzigen Geruch, den sie zuordnen konnte.

Sie fand draußen mehrere Gegenstände, die nach diesem unnatürlichen Zeugs rochen. Wie ihre anderen Artgenossen glaubte sie, dass die Zweibeiner dieses Zeugs hergestellt hätten, von dem sie nur wussten, dass es nicht gut für Ratten war. Man konnte es nicht essen und wenn man es trotzdem probierte, bekam man fürchterliche Bauchschmerzen und krepierte wenig später. Sie nahm den Gegenstand in ihr Maul, sprang von der Platte hinunter und rannte schnell zu ihren Artgenossen. Sie sprangen wieder zurück in das weiße glatte Becken, das zuvor mit einem Deckel verschlossen gewesen war, und tauchten ab. Sie legten dieselbe Strecke zurück, die sie gekommen waren, bis sie schließlich wieder trockenen Boden unter ihren Pfoten fühlten.

Nun rannten sie auf ihren gewohnten Wegen und hatten nun eine lange Strecke vor sich, lang, mühsam und voller Gefahren.

Der Mann, den Ryu vor ihrem Fenster unter dem Baum gesehen hatte, stand nun im Raum, in dem die Ratten gewütet hatten. Er schaute sich um und bemerkte unzählige kleine rote Pfotenabdrücke, ein blutiges Muster, das die Bodenkacheln bedeckte. Sie schienen es gefunden zu haben. Er zählte die Leichen, es waren zwei, was bedeutete, dass einer entkommen war. Er biss sich auf die Lippe, den letzten musste er wohl selbst erledigen. Aber dafür war jetzt keine Zeit. Er ging in das angrenzende Zimmer, schaute auf Bett und den kleinen Nachttisch, am Gitter vor dem Fenster hatte sich eine Krähe festgeklammert und schlug ihren Schnabel gegen das Eisen. Neben dem Bett lag eine kleine schwarze Feder. Er hob sie auf und drückte seine Faust um sie so fest zusammen, dass sich die Fasern trennten.

Schnellen Schrittes durchquerte er die langen menschenleeren Flure des Krankenhauses und warf draußen im Freien die kaputte Feder böse lächelnd hinter sich.

Kapitel 7

Ryu schlug die Augen auf, die eintönige Zugfahrt hatte sie müde gemacht und eingeschläfert. Jetzt hatte der Zug angehalten. Er stand an einem verlassenen Bahnsteig.zwischen dessen verwitterten Betonplatten hohe Gräser wuchsen. Ein Windstoß wirbelte vergilbte Papierfetzen hoch auf. Eine blecherne Automatenstimme gellte durch die Abteile: „Endstation! Endstation!“ Eine Tür des Zuges war geöffnet. Ryu stand auf, schleppte den Koffer durch den leeren Gang und stieg aus. Eine einsame Lampe, die an einem Kabel über dem Ausgang hing, schickte ihr fahles Licht, gerade hell genug, um zu erkennen, was auf dem Zettel stand, den sie aus der Tasche gekramt hatte. Darauf standen eine Wegbeschreibung und eine kleine Abbildung. Ryu mutmaßte, die Abbildung könne ein Wappen darstellen, die Kreatur in der Mitte des Wappen hielt sie für einen dreiköpfigen Hund, aus dessen Mäulern lange Flammenzungen ragten. Als sie sich umsah, entdeckte sie ein kleines Mädchen, das am Ende des Bahnsteigs wartete. Jetzt schien das kleine Mädchen Ryu entdeckt zu haben und winkte ihr mit seiner Puppenhand heftig zu. Dann setzte sich das Kind in Bewegung, zuerst wie in Zeitlupe und unendlich langsam, dann nahm es Geschwindigkeit auf und stand wie im Nu vor ihr, wobei die Luft rings um sie flirrte, als sei sie elektrisch aufgeladen.

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