Janaina Geismar - Blut zu Blut

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Ryu Etoile hat seit ihrem Unfall, bei dem sie ihre Eltern verlor, all ihre Erinnerungen verloren. Sie befindet sich in einem Krankenhaus und beobachtet, wie seltsame Dinge um sie herum geschehen.
Sie lernt dort Anna kennen, die sich mit ihr anfreunden möchte, doch eines Tages benimmt sich Anna sehr eigenartig und bringt Ryu gegen ihren Willen in einen Zug.
Als der Zug endlich zum Stillstand kommt, trifft sie weitere Personen, die sich aber alles andere als normal benehmen. Aus Angst, alleine an dem einsamen Bahnhof zurück zu bleiben, folgt sie diesen Leuten und gelangt so in eine Internatsschule, in der sie offenbar schon erwartet wurde.
Als sie diese Schule betritt, scheint ihr Schicksal schon besiegelt.
Sie begegnet dort einem Mann, der wahrscheinlich den Tod ihrer Eltern verursacht und alles inszeniert hat, um Ryu in diese Schule zu locken. Er erklärt ihr, dass er sie leiden sehen will und Ryu versteht erst sehr spät, was er damit meint.
Das Internat ist keine normale Schule, was Ryu bald schmerzlich erfahren muss.
Bei Schülern und Lehrern stehen Menschen auf der Speisekarte ganz oben und Ryu muss jeden Tag um ihr Leben bangen.
Ryu versucht zu fliehen, aber überall lauern tödliche Gefahren.
Das Spiel fressen und gefressen werden beginnt.
Lassen sie sich von einer spannenden Fantasy-Horror-Story mitreißen und lernen Sie Kreaturen kennen, von denen eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ausgeht.
Trilogie der Finsternis
Band 1: Blut zu Blut
Band 2: folgt
Band 3 folgt

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Kapitel 8

Ryu blickte sich im Klassenzimmer um, einfache, mit Tintenflecken übersäte hölzerne Tische mit jeweils zwei Stühlen davor standen dicht an dicht, sie ließen nur Platz für einen Mittelgang, der zu einem Lehrerpult führte. Dahinter stand eine große Schreibtafel. Es herrschte tiefes Schweigen, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Alle Köpfe der Schülerinnen und Schüler hatten sich zu Ryu umgedreht und starrten sie an. Einige hatten die Münder weit geöffnet und die Augen noch weiter aufgerissen, so als wollten sie sich im nächsten Moment auf den Neuankömmling stürzen, aber kein Laut kam über ihre Lippen. Ryu ließ sich nicht einschüchtern, sie lächelte tapfer, stakste durch den Mittelgang in den Raum und setzte sich auf einen freien Platz in der zweiten Reihe.

Sie sah furchtbar aus, ihre Haare waren zerzaust, strähnig und rochen unangenehm, die letzte Dusche war sehr lange her. Ihr fiel sofort ein molliger Junge auf. Er saß vor ihr, um ihm herum erklang ein Plätschern und Rauschen und an seinen Stuhlbeinen bildete sich eine Pfütze. Auch aus seinem Hemd lief Wasser und tröpfelte zu Boden. Ryu rutschte mit ihren Stuhl etwas nach hinten. Ihr Banknachbar drehte sich ihr zu und Ryu fiel vor Schreck fast vom Stuhl. Er hatte gelbe Augen und blondes Haar, aus seinen Haaren ragten hellbraune Federn. Er lächelte Ryu an und gab lange und spitze Eckzähne preis, die eher zu einem Raubtier passten als zu einem Menschen.

Am liebsten wäre sie aufgesprungen und schreiend aus dem Klassenzimmer gerannt. Aber sie war sicher, dass da draußen dieser furchtbare Mann im schwarzen Mantel wartete, um sie zu töten. Sie schloss die Augen und versuchte, ihre strapazierten Nerven in den Griff zu bekommen. Als sie sich etwas beruhigt hatte, lächelte sie zurück, was ihr unendlich schwer fiel.

„Mein Name ist Kronos Divorus, es freut mich, dich kennen zu lernen“, stellte sich ihr Banknachbar vor und ließ seine spitzen Eckzähne blitzen.

„Ähm, Ryu Etoile“, sagte Ryu und wurde verlegen.

Die Tür flog auf, ein Mann rauschte in den Klassenraum und schmetterte schwungvoll seine Tasche auf das Pult. „Guten Morgen, mein Name ist Balios Mori, ich bin euer Klassenlehrer und unterrichte Klassenteilung. Für alle, die es noch nicht wissen, Klassenteilung ist ein Fach, in dem ihr viel über die verschiedenen Familien und Schichten kennen lernen werdet. Heute hättet ihr eigentlich Artenkunde, aber ich werde euch heute zur Einführung in euer neues Schulleben etwas über den Schulalltag erzählen. Ihr habt ja alle euren Lageplan bekommen, dort könnt ihr die Kantine und die jeweiligen Klassenräume finden. Der Trakt 666 darf nur mit besonderer Erlaubnis betreten werden. Das Verlassen des Schulgeländes ist auf keinen Fall gestattet. Hier auf der Schule werdet ihr Disziplin lernen, das heißt: keine Schwäche zeigen, ihr werdet niemals und unter keinen Umständen zu spät kommen und müsst immer am Unterricht teilnehmen. Krankheit gilt nicht als Entschuldigung. Apropos zum Unterricht erscheinen: Wer fehlt denn da?“, fragte er und deutete mit seinem Zeigefinger auf den freien Platz. Ryu überlegte, Larea war nicht aufgestanden, vielleicht schlief sie ja noch immer. Sie blickte sich im Klassenzimmer um und konnte Larea nicht entdecken.

Balios Mori war aufmerksam geworden und schaute Ryu streng an „Weißt du, wer fehlt?Ist es vielleicht deine Zimmergenossin?“, schrie er Ryu an.

Ryu duckte sich unwillkürlich unter diesem infernalischen Gebrüll, doch da war sie nicht die Einzige, auch vorne in der ersten Reihe hatte sich ein Schüler genauso erschreckt.

„Larea fehlt, denke ich, sie ist heute morgen nicht aufgestanden“, flüsterte Ryu

„Larea, diese kleine schamlose Schlampe!“, kreischte Balios.

Der Junge in der ersten Reihe fiel vor Schreck von seiner Bank und kullerte über den Boden. Der Lehrer versetzte ihm einen Tritt, der den Jungen gegen die Klassenzimmerwand schmetterte. Dann packte er ihn am Kragen und hob den zitternden Jungen bis vor sein Gesicht. „Heißt du etwa Larea?“, schrie er den Jungen an, der wie Espenlaub zitterte und vor Angst mit den Zähnen klapperte.

„Nein“, flüsterte der Junge kläglich.

„Und wie heißt du? Du hast doch einen Namen? Oder bist du so nichtsnutzig, dass man dir keinen gegeben hat?“, brüllte der Klassenlehrer und warf den Jungen angeekelt auf den Stuhl zurück.

„Rey Larsa, Sir“, flüsterte der Junge, dem der Angstschweiß über die Stirn perlte.

„Wie hast du mich genannt? SIR? Wir sind doch hier nicht im Kinofilm! Hier bei uns auf der Schule heißt das: Herr Lehrer!“ Brummend und missgelaunt fixierte er den Jungen noch eine Weile, dann wandte er seine Blick von Rey ab. „Immer dieses ängstliche Raubtierfutter“, schimpfte Balios. Jetzt stierte er Ryu minutenlang an, wobei seine Backenmuskeln sich krampfartig zusammenzogen und mit leisem Knall wieder lockerten, wobei eine große dunkel violette Ader auf seiner Stirn heftig pulsierte. Schließlich, als Ryu schon glaubte, er würde sich auf sie stürzen und sie mit Fausthieben traktieren, machte er auf dem Absatz kehrt und stapfte zum Pult zurück.

Ryu sah sich verstohlen um, sie musste hier irgendwie weg, nicht nur die Schüler waren eigenartig und unheimlich, auch der Lehrer. Er schien ihr bösartig und gewalttätig, und bewegte sich irgendwie schleichend. Auf den ersten Blick fiel ihr eine junge Frau auf, die direkt hinter ihr saß. Sie war dunkelhäutig und hatte Katzenaugen. Auf ihren Armen und am Hals waren Tattoos, die Tribals sehr ähnlich waren.

Die junge Frau fixierte Ryu aus ihren wimpernlosen Augen herausfordernd und ihre Lippen, die dünn wie ein Strich waren, zogen sich zu einem aggressiven Grinsen auseinander. „Was starrst du mich an?“, fragte sie zischend, wobei eine gespaltene schwarze Zunge aus ihren Mund hervor züngelte.

Ryu zuckte zurück, die Gesichter, die sie jetzt wieder alle anstarrten, sie hatten so wenig Menschliches, die Blicke, die sie umkreisten, waren erbarmungslos und voller Gier. Stan hatte wohl mit seiner Warnung Recht gehabt. Sie musste aufpassen, auf der Hut sein, vor jedem. Denn das waren bestimmt keine Menschen, sondern andere gefährliche Wesen, die sie zerreißen würden, wenn sie herausfänden, dass sie keine von ihnen war. In Gedanken stellte sie sich vor, wie sich alle Klassentüren öffneten und eine riesige Meute dieser grässlichen Mitschüler sie durch die endlosen Gänge und Flure hetzte.

Ihr Blick fiel auf einen Jungen ganz hinten in der letzten Reihe. Seine rechte Gesichtshälfte war die einer Hyäne. Als er bemerkte, dass Ryu zu ihm hinüber schaute, rann ihm der Seiber aus dem Mund, und Ryu war sicher, dass er sie am liebsten gefressen hätte.

Ryu war fest entschlossen, keine Sekunde länger als nötig in dieser Schule zu bleiben. Sie würde schon eine Möglichkeit finden, von hier abzuhauen. Bis dahin musste sie mitspielen und wollte um keinen Preis auffallen.

Balios schwadronierte endlos über Disziplin, Regeln, Anordnungen, Befehle und Strafen, immer wieder von Strafen aller Art und Schwere, die man bekäme, wenn man sich nicht an die Regeln hielt. Manchmal redete er sich so in Wut, dass ihm weißer Schaum vom Mund flog und seine Glubschaugen weit aus den Höhlen traten. Und je mehr Informationen aus Balios hervor sprudelten, desto leerer wurde Ryus Kopf. Sie konnte sich immer schlechter konzentrieren, denn ständig zischelte die gespaltene Zunge der Schülerin hinter ihr und berührte manchmal ihren Nacken. Ihr Banknachbar Kronos hatte den Kopf auf die Tischplatte gelegt, die Augen geschlossen und atmete gleichmäßig. Während er schlief, krampften sich seine Hände zu Fäusten und öffneten sich in immer schnellerem Takt. Zwei andere Schüler bissen sich ständig spielerisch in den Nacken. Nur zuhören, das schien in diesem Klassenzimmer niemand. Das war wohl das Einzige, was diese Schüler mit normalen Schülern gemeinsam hatten.

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