Was nun ebenfalls nicht zu kurz kommen sollte, ist das Spiel- und Spaßangebot. Da die Kätzchen jetzt mit allen Sinnen ausgestattet sind, nehmen sie regen Anteil an ihre Umwelt und werden ihren Besitzer oft zum Spielen auffordern. Dabei eignen sich gerade Spiele, die das Reaktionsvermögen, die Körperbeherrschung und die Sprungkraft schulen. Gleichzeitig kann man damit beginnen, vorsichtig Grenzen zu setzen. Beißt oder kratzt beispielsweise das Kätzchen zu sehr, wird das Spiel beendet. Jedoch darf man die Kleinen nicht als Strafe schlagen, da dieses Verhalten bei den Jungen nur unnötige Angst fördert.
Nach der Sozialisierung beginnen bei den Katzenjungen die Flegeljahre. Bis zu einem Alter von ca. sechs Monaten testen die jungen Katzen ihre Grenzen aus und selbst Pflanzen, Vorhänge und Möbel sind nicht vor ihnen sicher. Damit die Wohnung jedoch nicht innerhalb kurzer Zeit zerstört wird, müssen nun die Regeln für das Zusammenleben mit dem Menschen erlernt werden. Wichtig ist hierbei das Durchhaltevermögen, denn die Kleinen werden ihren Besitzer immer wieder testen. Am besten ist es, wenn sich der Katzenhalter vorher feste Grundregeln überlegt, die konsequent eingehalten werden. So wird etwa an der Gardine nicht geklettert und Hände nicht als Kratzbäume missbraucht. Gleichzeitig entwickelt das Kätzchen während dieser Phase seine Futterpräferenz. Daher sollten die Kleinen möglichst unterschiedliche Futtersorten erhalten, sonst wird die Katze ein heikler „Feinschmecker“. Trotzdem gilt es, abrupte Futterumstellungen zu vermeiden und lieber hochwertiges Katzenfutter zu verwenden.
Möchte man als Besitzer nicht alle Katzenjungen behalten, können die Kleinen ca. nach der achten Lebenswoche entwöhnt und getrennt werden. Jedoch ist es für die weitere Entwicklung besser, wenn diese Trennung erst nach der 10 bis 14 Lebenswoche durchgeführt wird. Sonst kann es passieren, dass beispielsweise sehr sensible Jungtiere eine Vertrauenskrise bekommen und später andere Katzen oder Menschen nur schwer akzeptieren.
Ab dem sechsten Monat erreichen Katzen ihre Geschlechtsreife. Ab diesem Zeitpunkt wird die Katze immer stärker von ihrem Fortpflanzungstrieb kontrolliert, wobei Katzen ihre erste Rolligkeit erfahren und Kater mit der Urinmarkierung beginnen. Dieses Verhalten ist bei jeder Katze und jedem Kater angeboren und kann nicht abtrainiert werden. Besitzer, die mit ihren Tieren nicht züchten möchten, können ihr Samtpfötchen aber kastrieren.
Bei guter Haltung kann eine gesunde Katze ohne Probleme 15 Jahre oder sogar älter werden. Doch bereits vorher wird sich das Verhalten des Tieres verändern, denn ab einem Alter von acht bis zehn Jahren wird es ruhiger und spielt seltener. Gleichzeitig häufen sich die Besuche beim Tierarzt, um den typischen Erkrankungen im Alter vorzubeugen. Dazu gehören beispielsweise:
Zahn- und Nierenprobleme
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Funktionsstörungen der Schilddrüse
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