Nicole Wagner - Tom Winter und der weiße Hirsch

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Tom Winter und der weiße Hirsch: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden."
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

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„In keinem Naturbuch habe ich solche Pflanzen je gesehen!“

Nur Charlie machte ein abwehrendes Gesicht und ließ sich Zeit auf ihrem Weg. Hin und wieder schlug sie nach den Käfern. Den Rottweiler hatte man ganz vergessen, sein Bellen erklang wie aus meilenweiter Entfernung.

Irgendwann – waren Minuten oder Stunden vergangen? – erreichten sie das andere Ende der Hecke und stolperten ins Freie. Tom blickte sich erstaunt um. Zwar wusste er, dass Griselbarts Anwesen groß war, aber das, was sich jetzt vor ihnen ausbreitete, hatte die Ausmesser eines Parks und nicht die eines gewöhnlichen Gartens. Es musste irgendeinen Zauber geben, der Flächen von außen kleiner aussehen lassen konnte. In Griselbarts Park gab es ein eigenes kleines Wäldchen, einen Teich, auf dem, wenn Tom sich nicht täuschte, schlafende Gänse die Köpfe unter die Flügel steckten, einen chinesischen Pavillon mit Liegesofas zum Entspannen, auf beiden Seiten gesäumt von kleinen Fliederbüschen und Magnoliensträuchern. Auch das Haus selber sah größer und nicht ganz so zerfallen aus wie von Toms Fenster aus. Als Tom Peer gerade darauf hinweisen wollte, fiel sein Blick auf eine Gestalt, die auf der untersten Treppenstufe der Veranda stand und sie beobachtete. Es war Oswald Griselbart, in einen dunklen Mantel gehüllt und auf einen Stab gestützt, und genau wie bei ihrer letzten Begegnung, sah er alles andere als erfreut aus, aus seinen Zügen sprach die kalte Wut.

In diesem Moment sprach er sie an. „Tom Winter und Peer Feuerecker. Haben euch eure Väter nicht gelehrt, dass es sich nicht gehört, auf anderer Leute Grundstücke herumzuspionieren?“

Peer glotzte ihn an und schien vergessen zu haben, wie man mit der Zunge Worte formte.

„Ich - wir mussten vor Thalmayers Hund flüchten-“, stotterte Tom.

„Ich weiß. Er hat guten Grund, euch in der Luft zu zerreißen.“ Griselbarts Augen glommen in der Dunkelheit und sie waren das einzige, was man von seinem Gesicht erkennen konnte. In seinem Inneren schien es zu brodeln. Tom war mulmig zumute.

Dann wandte sich der alte Mann an Charlie, die etwas abseits stand, als würde sie nicht zu ihnen gehören. „Charlotte Rottint, warst du tatsächlich nicht in der Lage, die beiden von meinem Haus fernzuhalten oder warst du zum Schluss genauso entdeckerfreudig wie sie? Wo du mir doch versprochen hast, du würdest es ihnen ausreden.“

Peer und Tom wirbelten herum. Charlies Wangen verfärbten sich dunkelrosa und sie wich ihren Blicken aus. „Da war der Hund, was hätte ich denn machen sollen …“

„Dir ist natürlich nichts anderes eingefallen“, sagte Griselbart spöttisch.

Da dämmerte es Tom. Charlie steckte mit Griselbart unter einer Decke, deswegen hatte sie sich so vehement dagegen gewehrt, dass sie heute Nacht diese Tour machten. Deswegen schien sie irgendwie Bescheid zu wissen. Aber er konnte sich jetzt nicht darum kümmern, er würde später darüber nachdenken …

„Was halten Sie darin versteckt?“, rief er und zeigte aufs Haus. „Denn ich weiß, dass Sie was drin verstecken … ähm … Zauberwesen!“ Irgendwie hatte er es sich anders vorgestellt, wenn er Griselbart endlich zur Rede stellen würde, weniger stopselnd und mehr einschüchternd.

„So … du weißt also, dass ich hier etwas verstecke“, sagte Griselbart leise. „Nun, ich würde sagen, dann hast du jedes Recht zu erfahren, was das ist. Vielleicht lernst du so, deine Nase aus anderer Leute Angelegenheiten rauszuhalten.“ Er drehte halb den Kopf, dass er über seine Schulter blickte und machte eine Handbewegung, die für jemand anderen bestimmt war als die drei. Nach und nach traten sie aus der Sicherheit der Schatten ins Licht. Toms Atem beschleunigte sich, er wusste, was jetzt kam.

Das erste Wesen war faszinierend, aber nicht abstoßend, hochgewachsen wie ein Mensch, aber dünner und zierlicher; es hatte lange seidene Haare, die hinter sehr spitzen Ohren hervorragten. Die Gesichtszüge sahen aus wie gemeißelt, da war keine Falte und keine Narbe in der Haut, die sie entstellen könnte. Gekleidet war es in aus Blättern und Farnen gewebte Gewänder, sogar die Schuhe bestanden aus vernähten Schichten Baumrinde. Es war eine Elfe und Tom meinte, dass es ein Mann war, obwohl er sich da nicht sicher sein konnte, weil weder Körperbau noch Gangart irgendeinen Hinweis auf das Geschlecht lieferten. Der Ausdruck im Gesicht der Elfe war gelinde gesagt finster und er hatte die Arme verschränkt. Hinter ihm folgten zwei Kobolde, deren Aussehen Tom inzwischen gut kannte, sie unterschieden sich tatsächlich kaum von dem toten Exemplar, das Reginald in seinem Keller aufbewahrt hatte, klein und haarig, mit einer fledermausähnlichen Schnauze und grün-gelblichen Augen. Doch anders als ihr toter Artgenosse flogen diese Kobolde, die ledrigen Schwingen auf ihrem Rücken nutzend. An ihnen fiel Tom noch etwas auf und die Worte seines Vaters hallten in seiner Erinnerung wider.

Es hat etwas mit diesem glühenden Licht direkt über dem Herzen zu tun.“ Reginald hatte damals von der Zauberkraft der Kobolde gesprochen und jetzt sah Tom, was er meinte. In ihrem Körper, da, wo das Herz anatomisch angeordnet war, glomm ein kleines Licht nach außen wie von einer abgedunkelten Kerzenflamme, bei jedem der beiden Tiere in einer anderen Farbe, grün und rot, und es schien für sie so selbstverständlich wie ihre haarigen Ohren. Als Tom sich den vor ihnen gehenden Elf noch einmal genauer ansah, bemerkte er auch an ihm dieses Glimmen, ein kühles Blau, das von seinem Herzen auszugehen schien. Es war der Sitz ihrer Zauberkraft, dachte Tom.

Beim Anblick der Hirsche stockte ihm kurz der Atem. Vor allem das weiße Exemplar zog seinen Blick auf sich. Er war groß, hob beim Gehen stolz die Hufe und schaute ausschließlich Tom an. Der Ausdruck seiner dunkelbraunen Augen war so intelligent, so menschlich, dass der Junge wegsehen musste. Er zitterte.

Neben dem Hirsch stand eine Kreatur, die er nicht gleich einordnen konnte. Zuerst dachte er, es handelte sich um einen großen Vogel, einen Adler vielleicht, aber dann sah er die löwenähnlichen Pranken und den Körper, der von einem Pferd zu stammen schien. Ein Hippogreif. Das Fabelwesen scharrte zornig mit seinen scharfen Krallen in der Erde, wirbelte Staub auf. Plötzlich, ohne Vorwarnung, stieß es sich vom Boden ab, breitete die Schwingen aus - und hielt direkt auf die Kinder zu. Tom konnte nicht mal erschrocken die Arme vors Gesicht reißen, er stand nur da und glotzte. Da bewegte sich das Elfenwesen (oder war es eine zweite Elfe, die weiter hinten gestanden hatte?) und baute sich schützend vor den Jungen auf. Ihr zierlicher Körper strahlte erstaunlich viel Kraft und Autorität aus.

„Wir tun den nichtmagischen Geschöpfen nichts!“, sagte sie mit einer klaren, eindeutig weiblichen Stimme. „Wenn sie uns entdecken, ist es unsere Pflicht, sie aus unserer Welt zu verbannen. So lautet der Kodex. Jedes Leben ist wertvoll … Und - es ist Isabellas Sohn, Kobrat!“

Der Hippogreif, der vor ihr gelandet war, riss den Schnabel auf und kreischte, eine gespaltene Zunge und ein roter, tief liegender Rachen kamen zum Vorschein. Er bewegte sich nicht weiter auf sie zu, als hielte ihn eine unsichtbare Barriere davon ab. Er schüttelte unwillig den Kopf und trat dann ein paar Schritte zurück.

Tom schluckte. Sein Herz hämmerte mittlerweile wie wild.

Dann schob sich ein Wesen aus der hintersten Reihe nach vorne, es überragte die anderen um ein Vielfaches, und bewegte sich schleichend, fast lautlos. In die rot glühenden Augen hatte Tom erst am vergangenen Abend geblickt, jetzt sah er die Gestalt ohne Mantel und erschrak. Es war eindeutig ein Wolf, aber riesig, mit dem Körperbau eines ausgewachsenen muskulösen Mannes und einem Gesicht, das vollkommen haarig war und in einer langen zähnebewehrten Schnauze endete. Am schlimmsten waren die roten Augen, die sich in Toms bohrten und es ihm unmöglich machten, den Blick abzuwenden. Unbändige Kraft sprach aus seinen fließenden Bewegungen.

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