Nicole Wagner - Tom Winter und der weiße Hirsch

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Tom Winter und der weiße Hirsch: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden."
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

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„Es geht schon“, murmelte er. „Ich bin runtergefallen … “

„Was du nicht sagst“, sagte Griselbart, klang jedoch erleichtert. „Was fällt dir ein, auf meinen Baum zu klettern? Gerade du, der du nicht genug Kraft hast, ein paar Treppen zu steigen!“

Tom war es gewohnt, bissige Kommentare wegen seiner Gesundheit zu hören und machte sich nicht viel daraus. Er murmelte etwas von wegen: „Sie wollten mir meinen Ball nicht zurückgeben, ich hab geklingelt“, aber es kam nur ein undefinierbares Brumpfeln aus seinem Mund. Er stöhnte, als etwas an seiner Seite schmerzhaft zu stechen begann.

„Lass mich das ansehen.“ Griselbart schlug Toms Hand weg und untersuchte seine Rippen. „Nicht gebrochen“, sagte er brüsk. „Vielleicht geprellt, dein Vater wird wissen, was er zu tun hat. Ich sag‘ es dir im Guten, Junge, und ich sag‘ es nicht noch einmal, also hör mir zu.“ Seine kalten grauen Augen waren nur Zentimeter von Toms entfernt. „Steck deine Nase nicht in fremde Angelegenheiten, wenn sie eine Nummer zu groß für dich sind. Ich werde Reginald hiervon natürlich unterrichten.“

Er griff Tom unter die Arme, der schmerzerfüllt das Gesicht verzog. Die Warnung machte ihm nicht viel Angst. Griselbart wusste so gut wie er, dass Reginald selbst gern unbefugt Ländereien anderer Leute betrat, wenn er magische Aktivitäten darauf vermutete. Nur dass Tom sich in Gefahr begeben hatte, würde er nicht lustig finden, das Beste wäre wohl, wenn er sich eine andere Ausrede als den Fußball einfallen ließ …

„Du wolltest deinen Ball haben?“, fragte Griselbart, als hätte er seine Gedanken gelesen. „Hier, bitte sehr.“

Er ließ etwas, das einmal Peers Ball gewesen war, in Toms Hände fallen. Und da geschah es wieder, eine laute, blecherne Stimme ohne jedwelchen Ursprung ertönte im Kopf des Jungen und zischte: „Nächstes Mal ist es dein Kopf!“ Bevor Tom mehr tun konnte, als ihm einen schockierten Blick zuzuwerfen, stampfte Griselbart ins Haus und warf die Tür zu.

„Den Weg nach draußen findest du wohl allein!“, drang dahinter hervor.

Tom saß da wie vom Donner gerührt. Der Ball, der vorher hart und aufgepumpt gewesen war, war flach und luftleer. Oben und unten wies er jeweils drei faserige Einstichlöcher auf, wie von großen Fangzähnen hineingestoßen. Wenn man bedachte, wie hart so ein Fußball für gewöhnlich war ... wie viel Beißkraft musste ein Tier dann aufbringen, um ihn so zuzurichten? Ein Tier … oder was sonst? Mechanisch ging Tom zurück zum Tor, das nun auf wundersame Weise nicht mehr verschlossen war. Charlie und Peer, die die letzten Minuten in einiger Panik verbracht hatten, liefen ihm entgegen.

„Heiliger Strohsack, was ist mit dem Ball passiert?“

„Ist Griselbart rausgekommen?“

„Das war jedenfalls kein Messer!“

Charlie wich ein paar Schritte vor Griselbarts Haus zurück. Sie war blass im Gesicht. „Ich weiß nicht, Jungs, mir wird langsam echt unheimlich zumute. Vielleicht sollten wir Griselbart in Ruhe lassen, wer weiß, was der da drin versteckt hält.“

„Spinnst du?“, sagte Tom, der über ihre Worte allen Schmerz und Schock vergaß. „Morgen Abend schleiche ich mich von der anderen Seite her auf sein Grundstück. Ich weiß, dass die Hecke von Thalmayer nicht ganz so stark bewachsen ist wie die unsrige, weil sie vor kurzem Ungeziefer und sowas hatte, das hat mir mein Dad erzählt. Und dann werden wir schon sehen, was diesen Ball kaputtgemacht hat!“

Er verabschiedete sich von Peer und Charlie und lauschte, wie ihre Schritte in der Dunkelheit verklangen. Die Gedanken in seinem Kopf wirbelten umher wie Laub in einer frischen Brise und noch immer war das blaue Feuer in seinen Augen, das sein leichtes Humpeln wieder wettmachte. Er hatte eine Stimme gehört, irgendetwas oder irgendjemand hatte zu ihm gesprochen und auch Griselbart hatte zugegeben, dass seine Angelegenheiten „eine Nummer zu groß für ihn waren.“ Tom schnaubte. Das würde sich noch herausstellen.

Der Junge überlegte gerade, wie er Reginald die blauen Flecke und Schrammen erklären sollte, als ihm etwas auffiel. Die Haustür zum Bernsteinweg sechs stand sperrangelweit offen, und, was noch viel ungewöhnlicher war, ebenfalls die Tür, die zum Keller führte. Es konnte schon mal vorkommen, dass Reginald in der Eile vergaß, die Haustür zu schließen, aber niemals die zu seinem Forschungslabor. Es gab keinen Zweifel: Seinem Vater musste etwas geschehen sein! Zwei Stufen auf einmal nehmend rannte Tom die Treppe hinunter. Unten angekommen sah er seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt; Reginald lag auf dem Boden, die Augen geschlossen, und rührte sich nicht. Im Hintergrund piepten mehrere Apparaturen, nichts ahnend, dass ihr Besitzer der Ohnmacht anheimgefallen war. Tom stürzte an seine Seite und rüttelte an seiner Schulter.

„Dad! Papa, wach auf!“

Es bedurfte nur ein wenig Schütteln, da schlug Reginald die Augen auf. Orientierungslos blickte er um sich und fasste sich mit der Hand an den Kopf, der offenbar wehtat. Er stöhnte. Da bemerkte Tom etwas.

„Dad, der Kobold! Er ist weg!“ Dort, wo vor zwei Stunden das fantastische Wesen gelegen hatte, war nichts mehr zu sehen, die graue Arbeitsfläche des Tisches war leer. Zu seiner Überraschung lächelte sein Vater und sah plötzlich sehr erschöpft aus. „Die anderen, sie müssen ihn mitgenommen haben“, murmelte er, während er sich vorsichtig aufsetzte.

„Wer? Andere Kobolde? Und dich haben sie überwältigt?“

„Mit Magie außer Gefecht gesetzt, würde ich sagen.“

„Kobolde beherrschen auch Magie?“

„Oh ja. Es hat etwas mit diesem glühenden Licht direkt über dem Herzen zu tun. Ich war gerade dabei, das Geheimnis zu entdecken, ich wollte den Kobold nämlich sezieren.“

Tom machte ein Geräusch, das seinen ganzen Ekel und Unglauben ausdrückte. „Dad, wenn die Kobolde das mitbekommen haben, hast du Glück, dass du noch am Leben bist.“

Reginald stützte sich auf seinem Sohn ab, um auf die Füße zu kommen. Er schwankte bedrohlich. „Du hast Recht. Ich glaube, nur die Tatsache, dass ich öfters Nahrung und Arzneimittel im Wald auslege, hat mir das Leben gerettet.“

„Aber sie wissen jetzt, dass du und auch ich das Geheimnis kennen, nämlich, dass sie existieren. Was, wenn sie uns jetzt aus dem Weg räumen wollen?“

Reginald lächelte und schüttelte den Kopf. „Ich denke nicht. Nur weil ich jetzt weiß, dass sie existieren, heißt das nicht, dass ich nochmal einen finden werde. Dieser wurde durch Magie getötet, wie oft kommt das schon vor?“

Tom zuckte die Schultern, ihm war mulmig zumute. Noch immer schwirrte sein Kopf von all den kuriosen Ereignissen und er wusste nicht, worüber er zuerst nachdenken sollte.

„Aber Tom!“, sagte sein Vater, während sie gemeinsam die Treppen hinaufstiegen. „Was ist mit deinem Gesicht passiert? Es ist ja ganz grün und blau!“

„Ich bin gestürzt“, murmelte Tom und wandte das Gesicht ab. Er wollte den enttäuschten Blick ins Reginalds Augen nicht sehen, der immer traurig wurde, wenn es um die schwache Gesundheit seines Sohnes ging. Natürlich ließ er ihn in dem Glauben, dass er umgeknickt oder eine Treppe hinunter gefallen war. Griselbart würde ihm vielleicht so schnell nicht begegnen, sodass der Moment der Wahrheit noch ein wenig hinausgezögert werden konnte.

Zum Glück fragte Reginald nicht weiter nach und war damit zufrieden, dass Tom ihn auf einem Stuhl in der Küche ablud. Er seufzte. „Ich werde wohl oder übel Professor Specht Bescheid geben müssen, dass sich mein Jahrhundertfund in Luft aufgelöst hat. Er wird nicht erfreut sein.“

Griselbarts Villa

Charlie versuchte während des gesamten nächsten Vormittags, Peer und Tom ihr Vorhaben auszureden. Sie tauschte vorsätzlich ihren Sitzplatz mit Paulina, sodass sie neben Tom saß und ihm ihre Warnungen ins Ohr flüstern konnte. Das sorgte für einigen Wirbel in der Klasse und die Mädchen, die eine Reihe vor ihnen saßen, drehten sich nach ihnen um und kicherten. Ihrer Ansicht nach war es höchst erstaunlich, dass ausgerechnet die unnahbare Charlie Rottint Interesse am Winterjungen zeigte, der wieder einmal aussah, als hätte er die ganze Nacht in einer Tiefkühltruhe verbracht mit dem papierweißen Gesicht und den dunklen Augenringen.

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