Nicole Wagner - Tom Winter und der weiße Hirsch

Здесь есть возможность читать онлайн «Nicole Wagner - Tom Winter und der weiße Hirsch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Tom Winter und der weiße Hirsch: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Tom Winter und der weiße Hirsch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden."
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

Tom Winter und der weiße Hirsch — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Tom Winter und der weiße Hirsch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Wie ist er gestorben?“, fragte Tom. Er konnte den Blick kaum von dem toten Geschöpf abwenden und spürte gleichzeitig Bedauern und Faszination in sich aufwallen.

„Durch einen Zaubererfluch.“

„Woher willst du das wissen?“

„Er weist keine äußerlichen Verletzungen auf, keine Bisswunden, keine Quetschungen, keine Hämatome. Medizinisch gesehen ist dieses Wesen kerngesund.“

Tom überlegte. „Was willst du jetzt tun?“

„Ich sage Professor Specht von der Hirlingsheimer Uni Bescheid und dann soll er mit mir zusammen die Existenz dieser fremden Wesen attestieren. Stell dir vor, welch einen Aufschrei das in der ganzen Nation auslösen wird! Mein Name in allen Zeitungen! Aber ich muss mich beeilen, ehe er ins Bett geht.“

Tom schlüpfte mit klopfendem Herzen nach oben in sein Zimmer. Dort ging er zum einzigen vorhandenen Fenster, das Ausblick auf das benachbarte Haus bot und kniete sich hin. Die Fensterscheibe reflektierte sein Spiegelbild und zeigte einen sehr kleinen schmächtigen Jungen mit blassem Gesicht und schwarzem Haar. Wie immer lagen Schatten unter seinen Augen, was ihm einen kränklichen Ausdruck verlieh. Er hatte die regelmäßigen Züge seiner Mutter geerbt, schmale Wangenknochen, große dunkelblaue Augen und ein Mund, der für einen Jungen fast ein wenig zu weich war. Das zusammen mit seiner ruhigen, zurückhaltenden Art verlieh ihm einige Vorteile beim weiblichen älteren Geschlecht, eine Wirkung, derer er sich noch nicht bewusst war. Oft wurde gemunkelt, dass der Winterjunge nicht ganz gesund sein konnte und man erinnerte sich, dass auch seine Mutter Isabella diesen Eindruck gemacht hatte.

Tom wusste nichts von diesen Spekulationen, da sein Vater ihn gekonnt davor abschirmte, so gut es ging. Außerdem war seit seinem Traum ein seltsames Feuer in seine Augen getreten, er sah lebendiger und begeisterungsfähiger aus, und könnten die Dorfbewohner es in diesem Moment sehen, wären sie stumm vor Erstaunen.

Eingehend studierte er das benachbarte Haus. In dem zur Zeit des frühen Historismus erbauten Gebäude (darauf deuteten die Dachtürmchen und Bogenfenster der vielen Zimmer hin), wohnte Oswald Griselbart, seines Zeichens Astrophysiker im Ruhestand und ehemaliger Huskyzüchter. Es war der teuerste Bau in ganz Glöckerlstadt, noch teurer sogar als die Kirche. Viele fragten sich, warum Griselbart es nicht verkaufte und sich eine moderne Villa in einer Großstadt aneignete, wie sie es getan hätten. Der Besitzer jedoch wollte nichts davon wissen.

„Glöckerlstadt ist keine Stadt, die man leichtfertig aufgibt“, sagte der alte Mann dann und ein merkwürdiges Funkeln trat in seine Augen. Was genau er damit meinte, wusste niemand.

Immer, wenn Tom in letzter Zeit den zum Haus gehörigen Weg und die Eingangstür beobachtete, wurde er Zeuge von ungewöhnlichen Ereignissen. Er sah viele Leute, die, in lange Umhänge gehüllt, den Kiesweg entlang schritten, manchmal allein, manchmal in kleinen Grüppchen. Der Hausherr öffnete, ohne dass er in den Lichtschein der Lampe trat, und ließ sie hinein. Dann konnte Tom stundenlang warten, oft bis weit nach Mitternacht, aber keiner der Gäste kam wieder zum Vorschein, was nahelegte, dass sie einen anderen Ausgang nahmen. Tom tippte auf den Wald hinter Griselbarts Haus, der, wenn man ihn durchquerte, ins nächstgelegene Örtchen Bruckwalde führte. Dort musste es irgendetwas geben, das das Interesse der zauberhaften Wesen weckte. Auch die Tatsache, dass sein Vater den Kobold eben am Rand dieses Waldes gefunden hatte, verstärkte seinen Verdacht. Natürlich war es kein Verbrechen, abends Gäste zu empfangen – aber diesen Gästen haftete etwas Merkwürdiges an. Manche waren nur halb so groß wie normale Menschen, andere von überdurchschnittlich kräftiger Statur mit Haaren, die fast bis zum Boden reichten, wieder andere schienen mit den Füßen nicht mal den Boden zu berühren, wenn sie gingen, und oft meinte Tom, wenn sie den letzten Schritt über die Schwelle taten, im Licht ihre haarigen Gesichter zu erkennen. Und nun lag der Beweis in den Kellerräumen seines Vaters; Tom wollte jede Wette eingehen, dass auch diese zu Besuch kommenden Wesen Zauberwesen aus einer anderen Welt waren. Ungeduldig trommelten seine Finger gegen den Fensterrahmen. Angesichts der hohen Relevanz einer gelungenen Beschattung würde er Unterstützung brauchen und sein Vater stand ja gerade nicht zur Verfügung. Tom schnappte sich das Haustelefon von seiner Station im Flur und wählte die Nummer seines Freundes Peer Feuerecker; er wohnte direkt gegenüber, hatte also ebenfalls gute Sicht auf Griselbarts Haus, und war Tom und seinem Vater in der Vergangenheit schon oft bei Finde-Hinweise-zur-Existenz-der-Anderswelt-Suchaktionen zur Seite gestanden.

Er nahm erst nach dem siebten Klingeln ab.

„Hi, Tom. Ich hab mir gerade Schmetterlinge angesehen.“

Es war Peers Hobby, die Krabbler unter dem Mikroskop zu betrachten.

„Peer, es gibt unglaubliche Neuigkeiten. Mein Dad hat einen toten Kobold gefunden!“

Stille. „Was?“

„Ich schwör's, ich hab ihn gesehen! Er liegt in unserem Keller.“

„Du verarschst mich doch! Wo kommt der her?“

„Er lag am Waldrand, genau hinter Griselbarts Haus. Er hat Blut an der Schnauze und seine Arme sind gebrochen. Dad meint, dass ein Zaubererfluch ihn getötet hat.“

„Ha! Wir haben immer geahnt, dass an dem Typen was faul ist … He Tom, siehst du den Kerl, der jetzt die Straße entlangkommt?“

Tom spähte aus dem Fenster. Die Nacht warf lange Schatten. Gerade in diesem Augenblick schlüpfte aus der Dunkelheit ein Mann, denn das schien er zu sein, und ging mit zielstrebigen Schritten auf Griselbarts Haus zu. Seine Umrisse waren gewaltig, doppelt so groß wie die eines normalen Menschen und zwischen Kopf und Rücken war so viel Abstand, als hätte er einen Buckel wie Quasimodo, der Glöckner der Notre-Dame. Die Hände hielt er merkwürdig angewinkelt an seiner Seite und von der Mütze, die er sich tief ins Gesicht gezogen hatte, ging ein schwaches rotes Leuchten aus, als würden seine Augen glühen.

„Siehst du seine Augen?“, fiepte nun auch Peer ins Telefon.

„Ich seh's“, flüsterte Tom ebenso leise zurück. Plötzlich wandte der Fremde den Kopf und fing seinen Blick auf, wie er da am Fenster stand. Tom konnte sich nicht rühren, er war wie gelähmt und vergaß zu atmen. Der Fremde fletschte die Zähne, man konnte es nicht anders ausdrücken, und knurrte. Eine laute, blecherne Stimme hallte in Toms Kopf wieder, als würde ein Roboter direkt in sein Gehirn sprechen.

Halt dich fern von uns!“

So schnell wie er gekommen war, so schnell war der Moment vorbei, der Fremde schlüpfte durch die sich öffnende Tür und war verschwunden. In der allerletzten Sekunde verrutschte sein Mantel, und gab den Blick frei auf einen langen, büschelartigen Schweif gleich dem eines Wolfs. Eine Weile sagte keiner der beiden Jungen etwas, Tom lauschte seinem wild schlagenden Herzen, dann murmelte Peer: „Ich bin sofort bei dir.“

„Nimm deinen Fußball mit!“, zischte Tom.

Peer fragte nicht weiter nach. „Okay.“ Er legte auf.

Tom brauchte noch einen Moment, um seine Atmung zu beruhigen. Er stützte sich am Fenstersims ab und beobachtete Griselbarts Villa; nichts rührte sich, doch ein Licht, dort, wo er das Wohnzimmer vermutete, verriet, dass etwas im Gange war. Der Junge riss sich von dem Anblick los, huschte aus dem Zimmer und die Treppe hinunter. In der Küche hörte er seinen Vater telefonieren, es klang, als brächte er alle Überzeugungskunst auf, die er zu bieten hatte. Tom stellte sich vor, wie es sein musste, einen renommierten Uniprofessor von einem Koboldfund zu überzeugen und unterdrückte ein Grinsen.

Es dauerte keine drei Minuten, da klingelte es Sturm an der Haustür. Tom zog gerade den Reißverschluss seiner Softshelljacke zu, als Peer schon an der Klinke rüttelte, als wäre der Leibhaftige persönlich hinter ihm her.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Tom Winter und der weiße Hirsch»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Tom Winter und der weiße Hirsch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Tom Winter und der weiße Hirsch»

Обсуждение, отзывы о книге «Tom Winter und der weiße Hirsch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x