Katrin Engel - Franziskas Entscheidung

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Franziskas Entscheidung: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Buch ist eine Fortsetzung des bereits veröffentlichten Buch «Entscheidungen». Es geht um Entscheidungen, die getroffen werden müssen; sei es aus Liebe oder Vernunft. Wer gerne Bücher liest, die der realen Welt entsprechen könnten, ist dieses Buch genau das Richtige.

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»Ähm ... Meinst du nicht, dass das alles trotzdem etwas zu groß sein könnte?«, bemerkte ich verlegen. Ich selbst bezweifelte das sehr. Der Gedanke, Andreas´ Sachen anzuziehen, behagte mir gar nicht. Ich habe in all den Jahren noch nicht einmal ein T-Shirt von Björn angezogen. Das wollte ich nie. Prompt holte er eine Trainingshose mit Gummizug und ein ärmelloses Shirt bevor. Er hielt mir die Sachen hin.

»Hier, zieh´ das mal an.«

Ich zuckte die Schultern und ging mit den Sachen ins Bad. Als ich mich umgezogen hatte und wieder ins Zimmer kam, stand Andreas im Türrahmen, musterte mich von oben bis unten und lachte laut auf. Ich sah an mir runter. »Na komm´, so schlimm sehe ich auch wieder nicht aus«, schmollte ich.

Er grinste, kam auf mich zu, packte mich an der Hüfte und drehte mich schwungvoll um. Dann ging er ins Bad und kam mit einer Nagelschere zurück. Er sank vor mir auf die Knie und nahm ein Hosenbein in die Hand und schnitt den überstehenden Stoff ab. Das gleiche machte er auch mit dem anderen Hosenbein. Ich protestierte. »Du kannst doch nicht einfach die Hose zerschneiden!«

»Wieso nicht? Ist doch meine Hose und so wie du jetzt aussieht, kann ich dich nicht mitnehmen.«

»Wohin überhaupt?«

»Verrat´ ich dir später.« Er lächelte über das ganze Gesicht. Dann stand er auf und ging einen Schritt zurück, um mich zu begutachten. »Mmh ...« Ein kurzes Grummeln entwisch seiner Kehle. »Da muss noch was ab.« Ich schaute herab auf meine Beine. »Finde ich eigentlich nicht.« Im gleichen Moment merkte ich, wie er nicht an der Hose schnitt, sondern am T-Shirt. Andreas stand hinter mir und schnitt ein kleines Loch in das Oberteil. Dann riss er - anscheinend mühelos - das unterste Stück vom T-Shirt ab. Durch den Ruck drehte ich mich automatisch um 180 Grad und blickte ihm direkt ins Gesicht und ich sah zum ersten Mal in seine blauen Augen, die im Sonnenlicht, das durch das Zimmer fiel, zu leuchten begannen. Ich musste mich an ihm abstützen. Der Schwung brachte mich ein wenig aus dem Gleichgewicht. Meine Hände ruhten auf seiner Brust und ich spürte seine harten Muskeln unter meinen Finger, die ich automatisch leicht auseinanderspreizte. »Ups ..., tut mir leid«, stieß ich hervor.

»Kein Problem.« Sein Lächeln wurde noch ein wenig breiter. Mit seinen Händen löste er langsam meine Finger von seinem Körper, ging einen Schritt zurück, ließ meine Hände jedoch nicht los. »So können wir gehen.« Er drehte mich in Richtung Spiegel und ich sah, dass er die Hose bis kurz unters Knie und das T-Shirt bis kurz oberhalb des Hosenbundes gekürzt hatte. Ich erschrak ein wenig, als ich die Arme leicht hob. Man konnte meine Narbe sehen. Die Narbe, die mich an mehrere Fehler aus meiner Vergangenheit erinnerte. Beschämend sah ich zu Boden. »Das Shirt ist viel zu kurz«, flüsterte ich.

»Quatsch, du kannst das tragen. Glaub mir, in Spanien laufen sie alle so rum.«

»Erstens, sind wir nicht in Spanien und zweitens, kann ich mich dann nicht frei bewegen, weil ...« Ich stockte. Ich wollte Andreas noch nicht so viel von mir preisgeben.

»Weil man sonst etwas sieht, dass man nicht sehen soll«, beendete er meinen Satz. Entsetzt sah ich ihn an. »Woher weißt du das?«

»Kerstin und ich telefonieren regelmäßig und sie erzählt mir von ihrer Arbeit. Allerdings verrät sie mir keine Details wie Namen oder so. Aber sie hat mir von deiner Geschichte erzählt. Und heute Morgen beim Frühstück hat sie mir erzählt, dass du dich von deinem Mann getrennt hast und warum und dass sie dir helfen will, weil sie dich mag und da musste ich nur noch eins und eins zusammenzählen.« Ich musste verwirrt geschaut haben, denn Andreas erzählte weiter. »Sie hat mir auch von deiner ersten Begegnung mit ihr erzählt.«

»Verstehe.«

»Also gehen wir jetzt oder schlagen wir weiter Trübsal?«

»Wir gehen.« Entschlossen ergriff ich Andreas´ Hand, die er mir hinhielt und gemeinsam gingen wir die Stufen der Treppe hinunter. Bevor wir das Haus verließen, griff er in meine Manteltasche und zog meinen Autoschlüssel hervor.

»Wir nehmen deinen Wagen, aber ich fahre.«

»Ach ja? Und das bestimmst du einfach so?«

»Na ja, entweder wir nehmen deinen Wagen oder mein Motorrad. Und da ich meinen Fahrstil kenne ...« Er grinste schelmisch.

»Du erwähnst deinen Fahrstil und willst meinen Wagen haben?« Ich verschränkte die Arme vor der Brust. »Vielleicht sollten wir doch lieber Trübsal blasen«, neckte ich ihn.

Er zog mich zu meinem Wagen, öffnete es mit der Fernbedienung und hielt mir die Beifahrertür auf. »Ich habe wegen dir meine Klamotten zerschnitten. Es gibt jetzt kein Zurück mehr.« Ich stieg ein und er schloss die Tür. Er umrundete meinen Wagen und auch er stieg ein. »Schnall dich bitte an«, befahl er. Als ich angeschnallt war, fuhr er los.

KAPITEL 5

Andreas lenkte den Wagen geschickt in den Verkehr, als wir die Straße, in der ich zurzeit zu Gast war, verließen. So schlimm fand ich seinen Fahrstil jetzt nicht. Nur das erzählte ich ihm nicht. Wir fuhren quer durch die Stadt, bogen mehrmals irgendwo rechts oder auch links ab. Irgendwann bog er ab und hielt auf einem Parkplatz an. »Wir sind da.«

Ich schaute mich um und sah auf ein riesiges Fitnessstudio. Auf dem Gebäude prangerten große neongrün-leuchtende Buchstaben »L-GYM«.

»Du schleppst mich in ein Fitnessstudio?«

»Das ist nicht nur ein Fitnessstudio. Hier kann man auch diverse Kurse belegen und auch verschiedene Trainingseinheiten absolvieren.«

»Ach, kommst du öfter her?«

»Immer wenn ich in der Stadt bin, was allerdings viel zu wenig ist. Aber das bringt der Job so mit sich.« Wir stiegen aus. Als wir das Studio betraten, wurde Andreas sofort von einem ebenfalls großgewachsenen und durchtrainierten blonden jungen Mann begrüßt. »Hi, Andreas. Dich habe ich ja eine Ewigkeit nicht gesehen.« Andreas erwiderte die Umarmung. »Tja, Daniel. Beim letzten Mal, als ich hier war, warst du nicht da. Was gibt's Neues?«

»Alles ok, du musst hier nur ein paar Sachen unterschreiben. Ich hatte dir die Schreiben ja schon vorher gemailt.«

»Klar, machen wir gleich. Ist das Studio unten frei.« Daniel sah mich, grinste und sagte: »Ja ist es. Für ca. eine Stunde, dann beginnt der nächste Kurs mit Matthias.«

»Ok, länger brauche ich nicht. Danach komm´ ich dann zu dir.«. Andreas packte mich am Ellenbogen und bugsierte mich in eine Ecke, in der eine schmale Treppe nach unten führte.

»Darf ich fragen, was das Gerade war?« »Klar.« Er grinste, sagte aber nichts.

»Ok. Was war das eben?«

»Der Laden gehört mir. Daniel ist ein guter Stellvertreter und Geschäftsführer, aber es gibt Unterschriften, die ich als Chef nun mal selber leisten muss.«

Abrupt blieb ich auf der Treppe stehen und drehte mich zu ihm um. »Das Studio gehört dir?«

»Ja und jetzt frag nicht, wie ich mir das leisten kann. Ich will nicht über die Arbeit reden. Jetzt nicht.« Er wirkte gereizt.

»Ok. Und was machen wir jetzt hier?«

»Du wirst dich ein bisschen abreagieren, indem du ein bisschen auf mich einschlägst.«

»Was?!«, ich stotterte.

»Wir machen ein Boxtraining.«

»Ähm ...« Ich hob abwehrend die Hände in die Luft. »Ich schlag nicht auf dich ein.«

»Keine Angst, du wirst mir schon nicht wehtun.«

Ich erkannte den Spott in seiner Stimme. »Weil ich ein Mädchen bin?«

»Nicht nur deswegen.« Er grinste.

»Ok, dann lass uns loslegen«, sagte ich entschlossen. Jetzt wollte ich ihm wirklich weh tun. Irgendwie. Andreas ging zu einem Schrank in der hintersten Ecke und zog ein paar Boxhandschuhe hervor. Er kam zu mir zurück und zog mir die Handschuhe an. Es war ein unangenehmes Gefühl, die Hände die ganze Zeit über zu Fäusten geballt zu haben. Andreas stand mir gegenüber, zeigte mir, wie ich die Hände und Arme zu halten habe. »Normalerweise würde ich dir jetzt sagen, dass deine Deckung oberste Priorität hat, aber darum geht es heute nicht. Du sollst heute einfach draufschlagen. Am besten denkst du an deinen Mann.«

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