Katrin Engel - Franziskas Entscheidung
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»Das kannst du doch auch, du musst mir nur vorher Bescheid geben«, gab Björn trocken zurück.
»Und genau das ist das, was ich nicht mehr möchte. Ich möchte dich nicht immer um Erlaubnis fragen. Diese Kontrolle muss aufhören«, ich bebte vor Wut.
»Was erwartest du jetzt von mir?«. Ich merkte, dass Björn kurz vor einer Explosion stand. Dann fügte er hinzu: »Ich hätte dich fast verloren und das nur, weil du leichtsinnig warst.«.
»Hast du dich mal gefragt, warum ich so leichtsinnig war?«, wollte ich wissen. Björn wusste nicht, worauf ich hinauswollte. Ich war gut in Fahrt, also machte ich weiter. Ich hatte ja nichts mehr zu verlieren. »Ich bin zu Stefan gegangen, weil er mir das Gefühl gab, geliebt zu werden. Er sah mich als Frau und nicht als Hausfrau und Mutter. Er ...«.
Björn unterbrach mich. »Er hat dich niedergestochen!«, brüllte er. Dieses Argument konnte ich nicht leugnen. Ich senkte den Kopf. Vor Angst? Oder doch vor Scham? Ich kam so nicht weiter, das wusste ich.
Björn würde versuchen, mich jedes Mal wieder auf das Thema Stefan und meinen Beinahe-Tod zu bringen, um mir das Gefühl zu geben, unfähig zu sein, auf mich selbst aufzupassen. »Er hat mich geliebt«. Ich seufzte.
»Ich liebe dich auch«, stellte Björn klar. Ich zögerte. Das hatte Björn mir schon seit Jahren nicht mehr gesagt.
»Er hat es mir auch gezeigt«, fügte ich mit zitternder Stimme hinzu.
Björn stand auf und stürmte auf mich zu, nahm mich in den Arm und küsste mich. In diesem Kuss lag keine Leidenschaft, sondern Wut. Reine Wut und Verzweiflung. Das konnte ich spüren. Ich konnte nicht anders. Ich riss mich los und stieß Björn von mir. Er schaute mich verdutzt an. Ich starrte ihn an. »Er hat mir es gezeigt, weil er es wollte und nicht, weil ich es gesagt habe«, schrie ich. Ein wütendes Funkeln tauchte in seinen Augen auf.
»Dann geh doch zu deinem Stefan«, brüllte er zurück. Björn drehte sich auf dem Absatz um und stürmte zur Tür hinaus. Bis ich das kapiert hatte, fiel die Tür ins Schloss und er war verschwunden. Ich sank weinend zusammen.
KAPITEL 2
Zwei Stunden später saß ich immer noch auf dem Boden im Flur. Meine Augen waren durch die Heulerei rot und geschwollen. Ich starrte immer wieder zur Eingangstür, doch sie bewegte sich nicht. Björn war immer noch nicht wieder da. Ich war allein. Wie immer.
Ich brauchte einen Rat. Ich musste mit jemandem reden, aber mit wem? Dadurch, dass mich Björn jahrelang im Haus eingesperrt hatte, hatte ich zu Niemandem Kontakt. Aus der Nachbarschaft kannte ich ebenfalls Niemanden. Mir konnte jetzt nur eine einzige Person helfen.
Mit schweren Beinen schleppte ich mich an die Garderobe, schnappte mir meine Handtasche und den Autoschlüssel und verließ das Haus. Ich setzte mich ins Auto und fuhr los. Ein mulmiges Gefühl hatte ich schon. Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt, mich bei Björn abzumelden, dass ich sogar jetzt ein schlechtes Gewissen hatte, da ich ihn nicht informierte. Aber wollte er nach dem Streit überhaupt noch wissen, wohin ich fuhr?
Der einzige Mensch, mit dem ich seit drei Jahren regelmäßig Kontakt gehalten hatte, war Kerstin. Kerstin war die Polizistin, die mich bei der ganzen Sache mit Stefan unterstützt hatte und die auch nach der ganzen Zeit immer für mich da gewesen ist. Sie wusste auch von Björns Verhalten.
Ich kam an der Polizeistation an und parkte auf dem Besucherparkplatz. Auf dem Weg zum Eingang versuchte ich, mir nicht anmerken zu lassen, wie schlecht es mir ging. Ich nickte den mir entgegenkommenden Polizisten freundlich zu und öffnete die Tür. An der Information fragte ich nach Kerstin und wurde von einem sehr jungen Beamten zu einem Büro in einer Ecke geführt. Kerstin war nicht da. Ich sollte warten.
Nach kurzem Warten wurde mir langweilig und ich schaute mich ein wenig auf Kerstins Schreibtisch um. Es war ein Eckschreibtisch. Auf der einen Seite stand ein Monitor. Davor lag die Tastatur. Vermutlich befand sich der passende PC unter dem Tisch. Auf der anderen Seite stand eine kleine Lampe. Daneben stand ein Bild in einem silbernen Rahmen. Darauf war ein junger Mann zu sehen. Sehr attraktiv. Schätzungsweise um die 30. Seine blonden Haare standen in alle Richtungen ab. Erkennbar waren seine hellblauen Augen, die fast aus dem Bild heraus strahlten. Ebenso das umwerfende verschmitzte Lächeln. Hatte Kerstin einen Freund, von dem ich bisher nichts wusste?
Das waren die einzigen aufgeräumten Ecken des Tisches. Der Rest war ein einziges Chaos. Überall lagen aufgeschlagene Akten. Mein Blick blieb jedoch nur auf einer bestimmten Akte hängen, denn die Frau auf dem Foto erkannte ich sofort. Charlotte. Bevor ich weiter forschen konnte, hörte ich hinter mir eine vertraute Stimme: »Franzi? Was machst du denn hier?« Ich erschrak und drehte mich ruckartig um. Kerstin war hinter mir aufgetaucht. In der Hand eine Tasse. Es roch schwer nach Kaffee. Ihr blondes Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz geflochten. Sie sah mich mit ihren grünen Augen an.
In diesem Moment erkannte Kerstin mein verstörtes Gesicht. »Was ist los?«, wollte sie wissen.
»Björn ist weg.«
»Wie weg?«
Ich versuchte, Kerstin den Abend zu schildern, und erzählte ihr, was Björn mir alles an den Kopf geworfen hatte, insbesondere die Sachen mit Stefan. »Oh mein Gott. Und dann ist er einfach so weg? Was hast du denn jetzt vor?« Ich zuckte mit den Schultern.
»Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe noch nicht einmal eine Ahnung, wo ich nach ihm suchen soll oder ob ich ihn überhaupt suchen soll und ob er gefunden werden will. Ich meine von mir… Ich glaube langsam wirklich, dass ich alles zerstört habe, wegen eines einzigen Fehlers.«
»Es war kein Fehler«. Kerstin lächelte mich an. »Wenn es ein Fehler gewesen wäre, hättest du dich dabei nicht so gut gefühlt.« Ich musste schmunzeln. Sie hatte Recht. Irgendwie hatte sie Recht.
»Ich habe das Gefühl, dass ich mich entschuldigen müsste.«
»Bei wem?« Kerstin war verwirrt.
»Stefan«, ergänzte ich.
»Warum denn bei Stefan?« Kerstin sah mich fragend an. Ihr Gesichtsausdruck war noch verwirrter als vorher. »Warum willst du dich bei Stefan entschuldigen? Er ist doch auf dich losgegangen. Er hat dich angegriffen. Mit einem Messer.«
Mir stiegen die Tränen in die Augen und meine Stimme zitterte. »Weil ich es gar nicht so weit hätte kommen lassen dürfen. Wenn ich früher die Stopptaste gedrückt hätte, wäre es gar nicht erst soweit gekommen.« Ich war selbst nicht überzeugt von dem, was ich gerade sagte.
»Du spinnst.« Kerstin zeigte mir einen Vogel.
»Vielleicht… Weißt du, wie es ihm geht?«
»Na ja, nicht wirklich. Er muss sich sehr zurückgezogen haben, er ist ein Einzelgänger und lässt nicht viele Leute an sich ran. Das sagen zumindest die Ärzte.«
»Ärzte?« Ich schlug mir die Hand vor den Mund. »Warum denn Ärzte?«
»Stefan wird psychologisch betreut«, erklärte sie mir. So selbstverständlich, als müsste ich das wissen.
»Oh ...« Gut, jetzt waren wir genau bei dem Thema, auf das ich hinauswollte. Ich wollte herausfinden, warum die Akte von Charlotte auf dem Schreibtisch lag. »Und Charlotte?«, fragte ich sie.
»Tja, da wird es weniger schön. Sie hat einen Antrag gestellt auf frühzeitige Entlassung.«
»Entlassung? Das darf nicht passieren, diese Frau ist krank. Sie darf nicht freigelassen werden«.
»Eben, deswegen habe ich die Akte. Ich soll eine Stellungnahme abgeben, ob Charlotte wieder auf freien Fuß gesetzt werden kann und jetzt vergiss das Ganze und geh´ nach Hause. Björn wartet bestimmt schon auf dich.« Sie nahm mich in den Arm und drückte mich fest an sich. Gleichzeitig flüsterte sie mir ins Ohr. »Und außerdem wäre es für Stefans Genesung nicht sonderlich gut, wenn du im Gefängnis auftauchen würdest, schließlich hält er dich für tot.« Ich löste mich aus ihrer Umarmung und nickte, sagte aber nichts. Sie hatten vollkommen Recht. Für Stefan war ich an diesem Abend gestorben. Niemand, selbst nicht einmal sein Anwalt hatte ihn aufgeklärt, dass ich den Angriff überlebt hatte. Er hatte sich auch nicht gewundert, dass er nur wegen versuchten Mordes anstatt wegen Mordes verurteilt wurde. Er hatte es damals auf seine psychische Verfassung geschoben.
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