null Libert - URUK BERLIN

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Da läuft jemand wie eine späte Alice im Wunderland durch die Straßen und über die Plätze der Stadt Berlin, aufgeschreckt durch eine Radiostimme und verfolgt von dem Lachen der Menschen im Kino, das ihn über die Straße und in den Park treibt. Etwas geschieht in dieser Stadt, und er will es ergründen.

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Natürlich gibt es heutzutage keine Wilden mehr auf diesem Planeten, es gibt nur unterentwickelte Völker. Nur in der Südsee auf einigen Inseln ist es anders; dort gibt es noch richtige Wilde! Aber diese Inseln sind so klein und diese Wilden so friedlich, dass sie unserer Aufmerksamkeit bisher entgangen sind.

Freivogel wurde verlegenheitshalber herumgereicht, hineingesteckt in einen schwarzen Anzug mit steifem Hut. Ach bitte, Herr äh Freivogel, würden sie bitte dieses Band zur Eröffnung unseres neuen Schwimmbades durchschneiden. Und dann bitte diesen Knopf hier drücken. Ja. So. Nein, nicht diesen Knopf. Nicht d i e s e n ! O Gott.

Der Wilde, der eine große Reise unternahm, betrat blumengeschmückt den Boden des fremden Landes.

Der junge Mann hockte am Wegesrand. Nach einer Weile nickte er ein. Als er wieder erwachte und die Augen aufschlug, sah er vor sich die vier Enten stehen. Sie blickten ihn an und sagten „Husch“, dann waren sie verschwunden.

Er stand auf und setzte seinen Weg fort. Es wurde Mittag, die Sonne stand hoch am Himmel, die Hitze trieb ihm den Schweiß auf die Stirn, das Hemd klebte am Körper und seine Kopfhaut juckte abscheulich. Er zog sein Taschentuch heraus, knüpfte Knoten in die vier Ecken und legte es so als improvisierten Sonnenschutz auf den Kopf.

Der Weg war staubig, das flache Land zu beiden Seiten ausgedörrt und ohne Schatten. Es gab keine Bäume. Wenn er eine Pause einlegte und sich am Wegesrand niederließ, spürte er, wie die Sonne ihm die Kraft aus den Gliedern zog und wie die Ermattung ihm mit jeder weiteren Minute der Rast das Wiederaufbrechen schwerer machte. So stand er denn jedesmal eilig wieder auf und marschierte weiter.

Mehrere Stunden lang änderte sich sein Lage nicht. Er hatte das Hemd ausgezogen und um die Schultern gehängt, um jeden möglichen Lufthauch direkt an die Haut gelangen zu lassen. Doch die heiße Luft lag unbeweglich auf ihm und gewährte keine Abkühlung. Er litt unter großem Durst, denn er hatte seit dem Aufbruch am frühen Morgen nichts getrunken. Seine Schritte wurden langsamer und schleppender. Er zwang sich, keine weitere Rast einzulegen, da sie seine Erschöpfung nur noch steigerte.

Es war inzwischen früher Nachmittag, die Sonne hatte den höchsten Punkt ihrer Tagesbahn überschritten und neigte sich wieder dem Horizont zu. Und dann bemerkte er, dass sich hinter ihm dunkle Wolken mit großer Geschwindigkeit heran schoben!

Gleichzeitig erhob sich ein frischer Wind, der ihm sogleich Kühlung schenkte. Der Staub des Weges wurde aufgewirbelt, doch das störte ihn nicht. Statt dessen sah er begierig zu der sich rasch nähernden Wolkenbank hinüber, in der es verhalten rumorte und die von Zeit zu Zeit einen Blitz auf das Land unter ihr hinab sandte. Dann erkannte er auch die ersten grauen Regenschleier, die von den niedrigen Wolken hinunter wehten.

Schreiben bedeutet ordnen. Der Schwamm, der aufnimmt und abgibt. Besser noch: ein Prisma. Ungeordnet strömen die Eindrücke ein, geordnet treten sie wieder aus.

„Ein Tropfen fällt und es ist da“, sagt Ernst B., „eine Hütte, das Kind weint, eine alte Frau in der Hütte, draußen Wind, Heide, Herbstabend, und es ist wieder da, genau so, dasselbe; oder wir lesen, wie sich Dimitri Karamasow im Traum verwundert, dass der Bauer immer ‚Kindichen‘ sagt, und wir ahnen, hier wäre es zu finden; ‚die Ratte, die raschle, so lange sie mag! Ja wenn sie ein Bröselein hätte!‘, und wir fühlen, bei diesem kleinen schnöden, sonderbaren Vers aus Goethes Hochzeitslied, in dieser Richtung liegt das Unsagbare, das, was der Knabe liegen ließ, als er aus dem Berg herauskam, ‚vergiss das Beste nicht!‘, hatte der Alte zu ihm gesagt, aber noch keiner konnte dieses Unscheinbare, tief versteckte, Ungeheure jemals im Begriff entdecken.“

Sich erinnern; an das, was war.

Dieser Satz ist rätselhaft: „Er hat nicht Licht verdient, sondern Frieden“, sprach Levi traurig. Was meint Michail Bulgakow?

Der Regen, der das Land zudeckte, hatte nun auch ihn erreicht und innerhalb weniger Minuten völlig durchnässt. Doch das bekümmerte ihn nicht, er genoss die Abkühlung, fing mit dem Taschentuch das Wasser auf und drückte es im Mund aus. Er war mitten auf dem Weg stehen geblieben, hatte die Arme ausgebreitet und das Gesicht den Wolken entgegen gestreckt.

Genauso schnell, wie das Unwetter gekommen war, verschwand es auch wieder. Die Wolkendecke über ihm zog weiter, Löcher rissen auf und ließen den blauen Himmel darüber erkennen, und etwas später erinnerte nichts mehr an das Unwetter, abgesehen von den Regenlachen auf dem Weg und dem Dampf, der aus den vollgesogenen Feldern aufstieg. Die Sonne brannte wie zuvor, doch der Regen hatte ihm wieder Kraft verliehen und er setzte den Weg mit neuem Mut fort.

Vor ihm lag die Stadt.

Noch schien sie weit entfernt und war im Dunst kaum erkennbar, doch nachdem er eine langgezogene Senke und ein anschließendes Waldstück durchquert hatte, war er den Außenbezirken schon nahe gekommen.

Mittlerweile begann die Dämmerung das Tageslicht zu verdrängen; es wurde Abend. Der Himmel über der untergehenden Sonne leuchtete rot auf, während am Zenit bereits die ersten Sterne sichtbar wurden. Gleichzeitig kam ein leichter Wind auf und vertrieb die lastende Hitze des Tages.

Er befand sich nun auf einer gepflasterten Straße. Ein Lastwagen mit unregelmäßig knallendem Motor kam ihm entgegen. Es war das erste Lebenszeichen, das er bemerkte, obgleich er seit einiger Zeit schon zwischen Häusern ging. Allerdings lagen diese alle in weiten, parkähnlichen Gärten, die zur Straße hin durch Hecken und Buschreihen gegen neugierige Blicke geschützt waren.

Der Lastwagen fuhr an ihm vorbei ohne abzustoppen. Im Führerhaus saß ein einzelner Mann hinter dem Steuer, der ihm keinen Blick schenkte. Die Planen, die die Ladefläche verhüllten, flatterten im Wind.

Er ging rasch weiter. Vor ihm rückten die Häuser dichter an die Straße heran, die Vorgärten wurden schmaler. Das holprige Pflaster der Straße wurde ebener, auf beiden Seiten der Fahrbahn befanden sich nun befestigte Fußwege. Offenbar war dies eine der Ausfallstraßen, und der junge Mann hoffte, dass sie ihn ins Zentrum der Stadt führen würde.

In einem der Gärten glaubte er zwischen Büschen zwei in der Dämmerung nur undeutlich zu erkennende Gestalten zu sehen. Er blieb stehen.

„Quack quack“, sagte der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika in diesem Moment und sein Gesicht verzog sich zu einem teuflischen Lächeln.

Der Wilde lachte höflich zurück und nickte verständnisvoll. „Gewiss“, sagte er, „da gebe ich ihnen recht.“

Und dann sah er hinter dem Präsidenten die ….. Wesen, die nur noch murmelten, die Fleischklumpen, die gerade noch atmeten, die Gesichter, die zuckten, die Beine, die krampften, die Arme, die krallten. Die Lippen, die flüsterten.

Erschrocken wich er zurück und setzte seinen Weg fort.

New York City est omnis divisa in partes tres. Eins, zwei, drei, Brooklyn ist nicht dabei. Groß-Manhattan, New Jersey und Staten Island. Staten Island, die Sonneninsel, das Altersparadies. New Jersey, die Industrielandschaft, Uptown Manhattan, das Getto der Arbeitslosen. Der Dschungel des Central Parks.

Der Agitator überblickte die um ihn herum versammelte Menge. „Mayor Cromwell denkt nicht im leistesten daran, auch nur den kleinen Finger für euch zu rühren“, rief er.

Der junge Mann fuhr sich mit der Hand über die Stirn. Das Bild verschwand. Er war allein auf der Straße. Die Häuser und Gärten um ihn herum lagen dunkel, nur der gelbe Schein der Straßenleuchten erhellte seinen Weg.

Er dachte daran, dass er vor einigen Jahren mit seinem Freund T. vor dem Bild des Flötenspielers stand; aber sie hatten beide etwas Unterschiedliches gesehen. Jahre später stand er allein wieder vor dem Bild, aber nun sah auch er nicht mehr das, was er damals gesehen hatte. Er hatte sich verändert.

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