Christina Hellmeister - Nur ein Mädchen

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nun mach schon und gib das Kind endlich dem Heinz sonst gewöhnst du dich zu sehr an das Mädchen, Henny wird es aufziehen als wäre es ihr eigenes Kind und dann lässt du die Finger von diesem Kerl, der nichts ist und nicht hat, du weißt doch ein anständiges Mädchen kriegt einen Burschen vom Dorf damit die Sach bei der Sach bleibt.
Nach, neugierig? Dann lest selbst

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Einfach eine Sensation.

Zu diesem Zeitpunkt war meine Oma die wichtigere Person in meinem Leben.

Vater und Mutter nur nebensächlich.

Wenn mein Vater genug gesoffen hatte suchte er immer einen Grund zum Streiten. Er gab dann nicht eher Ruhe bis ein Riesenkrach entstanden war. Oft ging es um die Sauberkeit meiner Mutter, beziehungsweise dem was sie darunter verstand oder ums liebe Geld.

Er wollte einfach nicht einsehen dass zuviel davon für seinen Suff ausgegeben wurde.

Manchmal schickte Mama mich zum Einkaufen. Im Normalfall eine kleine Auszeichnung dessen was sie mir zutraute, aber oft genug eine Schmach wenn sie mir kein Geld mitgab und ich anschreiben lassen sollte.

Frau Hartmann hob dann den Zeigefinger und drohte:“ wenn deine Mutter nicht bezahlen kommt kriegt ihr bald überhaupt nichts mehr!“ Am liebsten wäre ich dann in ein Mauseloch gekrochen. Ganz schlimm war das wenn noch andere Leute im Laden waren. Dafür rächte ich mich am Brot indem ich die aufgeplatzten Stellen rundum an knabberte bis ich zu Hause war. Oder wenn ich samstags die Kuchen zum Bäcker tragen sollte hielt ich sie immer so schief dass sie zusammen rutschten und gar nicht mehr gut aussahen. Gegen eine kleine Gebühr buk der Bäcker am Samstag immer die Kuchen für das Dorf.

Dann wurde zwar auch geschimpft, aber ich hatte meine Genugtuung.

Armin konnte mittlerweile laufen und war nun in seinem Tatendrang überhaupt nicht mehr zu bremsen.

Mehr als einmal kam es vor dass er auf unserem Sandhaufen saß und in die Hosen geschissen hatte. Vor lauter spielen vergaß er zu sagen wann er aufs Klo musste.

Manchmal robbte er an der Stelle an der das Hoftor hoch genug war raus ins Gässchen und saß dann in voller Montur im Moderloch um dort alle Essensreste aus dem Abwasser zu puhlen.

Einmal fanden wir eine kleine Katze und schleppten sie mit nach Hause. Sie durfte bleiben und fühlte sich offensichtlich wohl. Bis Papa sie erwischte als sie in die Küche gemacht hatte. Er schnappte sie, machte die Haustür auf und warf das Tierchen an die gegenüber liegende Backsteinmauer. Die Katze überlebte, konnte aber auf einem Auge nichts mehr sehen.

Mama schrie ihn an:“ musste das den jetzt im Beisein der Kinder sein?“ Papa ging nach oben, kam sich groß und mächtig vor und hatte einen Grund sich wieder zu betrinken. Abends hörten wir dann wie er sich mit Mama versöhnen wollte. Das jedoch war ganz und gar nicht Mamas Sache. Sie hätte lieber das Thema ausdiskutiert. Vater aber wollte in seinem benebelten Hirn schmusen oder sogar mit ihr schlafen, wenn es denn mit dem Sex noch geklappt hätte.

Vater stand auf, zog sich an und ging mitten in der Nacht zu Tante Alma. Dass er dort bekam was Mama ihm verweigerte, wusste sie und hatte mehr als einmal nichts dagegen.

Ab und zu wurde ich mal eben für zwei oder drei Wochen zu meiner Patentante Christel nach Appenheim abgeschoben.

Mein Cousin Hans-Norbert war zwei Jahre jünger als ich. Wir konnten so richtig viel Unsinn fabrizieren.

Die kleine Familie wohnte bei den Eltern meines Patenonkels in einer alten Mühle außerhalb des Dorfes. Dort wurde noch Getreide zu Mehl gemahlen.

Dieser, wie wir glaubten, tolle Spielplatz war jedoch äußerst gefährlich. Es gab dort Ratten die waren so groß wie jungen Hunde. Wenn es zu viele davon gab knallte der alte Hassemer einfach ein paar davon ab.

Meist gab es dann zwei Tage später einen superguten Gulasch zu essen, was ich aber nicht in Verbindung mit der Rattenschießerei brachte.

Später zogen die Paten in ein älteres Haus direkt in Appenheim. Denn weiterer Nachwuchs kündigte sich bei ihnen an.

Hätte Onkel Norbert meine Tante nicht immer so viel geschlagen wären aus dieser Beziehung sicher mehr als 6 Kinder hervorgegangen.

So aber schlug er sie wenn sie nicht schwanger wurde, wurde sie aber schwanger schlug er sie so lange bis sie das Kind verlor.

Mehr als einmal floh sie vor ihm heim zu den Eltern nach Horrweiler.

War ich allerdings dort hatte die Tante einige Wochen in denen sie keine Prügel bekam.

Schon morgens beim Kaffeetrinken ging der Blödsinn den Hans-Norbert und ich verzapften los. Auf der Dose mit dem Kaffee drin stand:“ House-Kaffee“. Wir versuchten das nach zu sprechen, was die tollsten Zungenbrecher zum Vorschein brachte und uns immer und immer wieder zu Lachsalven animierte.

Tante Christel kochte auch immer das was mir schmeckte, denn mit dem Essen hatte ich es immer noch nicht.

Mutter meldete mich deshalb kurzerhand zu einer Kur an.

Die vom Jugendamt meinten:“ der Schwarzwald „ sei für eine Luftveränderung bestens geeignet.

Also auf nach Donaueschingen.

In Bingen war der Treffpunkt für einen Sammeltransport.

Ein ganzer Zug voller schreienden, brüllender und lachender Kinder setzte sich in Bewegung.

Um mir die Kur so schmackhaft wie möglich zu machen hatte Tante Elfriede versprochen.“ Christachen, für jedes Pfund das du zunimmst bekommst du eine Mark von mir.

Zum erstmals hatte ich, über einen Zeitraum von sechs Wochen, keinen saufenden Vater, keine keifende Mutter und keinen an mir hängenden Bruder zu ertragen.

Dieser Umstand tat sein übriges zum Gelingen der Kur dazu.

Hier musste ich zwar mittags auch schlafen, aber das war mehr ein Ausruhen von den langen Spaziergängen.

Es gab Dinge zu entdecken von deren Existenz wir noch nichts wussten.

Mitten in Donaueschingen gab es einen Brunnen, in den konnte man Münzen werfen und sich etwas wünschen.

Da war auch ein Schild dran. Tante Inge, unsere Betreuerin, las uns vor was darauf stand: „ Briggach und Breege bringen die Donau zu Wege.“Sie erklärte uns dass dies zwei kleine Flüsschen wären die hier durch ihr Zusammenfließen zu einem großen Fluss werden würden der sich Donau nennt und in ein paar hundert Kilometer ins Schwarze Meer fließt.

Da ich noch nicht zur Schule ging war das alles noch zu hoch für mich, aber vergessen konnte ich das auch nicht, Es war zu interessant. Die älteren Kinder hatten uns Kleinen erklärt dass es zwischen Karlsruhe und Donaueschingen genau 45 Tunnels gab. Tante Inge ließ uns ein Kraut kosten das beim Kauen sauer schmeckte. So lernte ich den Sauerklee kennen. Alles Dinge, die zum späteren Erzählen ganz wichtig waren.

Es gab aber auch noch andere Dinge die noch wichtiger waren.

So zum Beispiel das Essen.

Speisen die ich nicht kannte, die jedoch irre gut schmeckten. Wie zum Beispiel Nudeln mit Tomatensoße oder freitags zum, Frühstück Kakao, frische Brötchen und richtig gute Butter.

Das war alles so lecker, ich hätte mich glatt reinknien können wenn ich zwei Teller auf den Boden hätte stellen können.

Die Kurzeit erstreckte sich über das Osterfest. Die Heimleitung hatte dafür gesorgt dass wir die Ostereier im nahen Wald fanden, was unseren Glauben an den Osterhasen noch bestärkte.

Alles in allem waren diese sechs Wochen Kur eine wundervolle Zeit für mich.

Tante Elfriede staunte nicht schlecht als sie 10 Mark berappen musste.

Ab diesem Zeitpunkt waren Nudeln meine Leibspeise. Da es die bei der Kochkunst unserer Mutter jedoch viel zu selten gab, lud ich mich immer selbst bei jeder Nachbarschaft zum Essen ein, wenn es dort Nudeln gab.

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