Christina Hellmeister - Nur ein Mädchen
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Weil, wenn mal jemand zu Besuch kommt der dann übernachten will, ich den Platz dann selbst brauche. Aber zu Tante Käthchen kam nie jemand, denn die ganze Verwandtschaft wohnte in Horrweiler.
Als Papa ihr dann erklärte dass Mama wieder schwanger sei strahlte sie übers. ganze Gesicht, aber das Zimmer bekamen wir trotzdem nicht.
Mein Halbbruder, A r m i n, kam am 22.02.1953 in Bad-Kreuznach zu Welt.
Der Fortschritt wollte nun dass die Frauen zum Kinderkriegen ins Krankenhaus gingen.
Papa war das Glück in Person, hatte er es doch fertig gebracht, trotz seines ständig steigenden Alkoholkonsums, einen Sohn zu zeugen.
Seinen „ K r o n p r i n z e n „
Dafür bekam Mama Schokolade für 5.—DM.
Nun konnte Onkel Norbert, Tante Christel’s Mann nicht mehr behaupten: „ du kannst wegen deinem Suff nicht mal einen Sohn zeugen!“
Papa hatte mittlerweile seine Lehre beendet und seine Prüfung als Maurergeselle bestanden.
Der Verdienst jedoch ließ zu wünschen übrig und so musste Mama weiter mitarbeiten.
Papa brauchte immer mehr Geld für seinen Alkoholkonsum. Er war bei fast zwei Literflaschen am Tag angelangt. Mama hatte das Glück, dass sie den Wein bei Hanna billig kaufen konnte.
Tante Käthchen kriegte nun 1. —ganze Mark fürs Kinderhüten, obwohl Christa schon in den Kindergarten ging.
Hier lernte sie nun auch ihre späteren Freundinnen kennen.
Ursula Haas, Dagmar Grün, Ruth Geyer und Erika Goehlich waren wie sie selbst 1949 oder Anfang 1950 geboren.
Eigentlich war es ganz gut im Kindergarten, wenn sie nicht jeden Mittag hätten schlafen müssen.
Wer kann schon auf Kommando schlafen. Und dann abends die doofe Singerei von wegen:“ Ade nun zur guten Nacht…“.
Das war so eine Idee der Kindergartentante Paula, ausgerechnet Ursulas Mutter. Die kam irgendwo aus Pommern wo sicher auch bei Kindergartenschluß gesungen wurde.
Einmal an Weihnachten wurde die Weihnachtsgeschichte im Kindergarten aufgeführt.
Die größeren Kinder, die schon ein kleines Gedicht oder ein paar Sätze auswendig lernen konnten durften die Hauptrollen spielen.
Wir Kleinen nur die Engelchen. Papa bastelte mir aus fester Pappe und Goldpapier Engelsfügelchen.
Die sahen vielleicht toll aus und ich war stolz wie Oskar.
Aber das interessierte überhaupt niemanden und ich war furchtbar enttäuscht.
Unter all den Mädchen fand ich Erika als liebste und beste Freundin.
Wir hingen fortan zusammen wie die Kletten. Was die eine nicht wusste brachte ihr die andere bei. Die Tollste aber in unserem Bund war Tante Alma, Erikas richtige Tante, die immer dicht hielt wenn wir etwas angestellt hatten.
Oft war ich aber auch bei Opa und Oma in der Weedgasse, denn noch waren Armin und ich die einzigen Enkelkinder die noch im Ort wohnten.
Die Großeltern wohnten im sogenannten Bullenstall.
Das war der Standplatz für die Gemeindebullen und Opa hatte dafür zu sorgen dass es den Viechern gut ging.
Meist saß ich dort an den Schweintrögen und aß die gekochten Kartoffeln und Rüben aus dem Schweinefutter.
Sie ließen mich gewähren, denn mit dem Essen, das war so eine Sache bei mir.
Wenn es zum Beispiel diese grüne Pampe – sie nannten es Wirsinggemüse – gab, hockte ich oft bis zu zwei Stunden vor meinem Teller. Das Zeug wollte genau so wenig in mich rein wie Spinat.
Mit einer Tasse frischer Ziegenmilch oder mit noch warmer Milch direkt von der Kuh allerdings konnte Oma mich immer begeistern.
Und natürlich mit Bananen.
Wenn ganz viele Leute mit am Tisch saßen machte das Essen so wie so mehr spaß. So war ich, wenn sie mich suchten, fast immer bei Erika.
Dort wurde immer für zehn gekocht und es kam auf so ein kleines Persönchen wie mich nicht mehr an.
Bei Erika war auch sonst immer was los .Die kriegten Kinder wie andere junge Hunde. Ständig kam eines dazu.
Mit Armin konnte ich ja noch nichts anfangen. Der schlief immer nur oder er brüllte wenn er Hunger hatte oder die Windeln voll waren.
Schön war es auch wenn ich mit ins Feld durfte wenn die Kartoffeln geerntet wurden und Onkel Kurth, der Mann von Tante Hanna, das Kartoffelfeuer anzündete.
Dann warfen die Erwachsenen Kartoffeln ins Feuer um sie dort zu braten, das war vielleicht lecker. Nur auf die Blutwurst die es meist dazu gab konnte ich verzichten.
Ab und zu durfte ich schon mal zu den Großeltern nach Pirmasens.
Das war immer eine weite Reise, zuerst mit dem Bus und dann mit der Bahn. Mama hing mir immer ein Schild aus Pappe um damit jeder lesen konnte wo ich hinwollte. So wurde ich von Schaffner zu Schaffner gereicht und in Pirmasens von Opa abgeholt. Man war ich stolz auf mich. Wenn Mama mal mitfuhr fragte Opa immer schon am Bahnhof:“ na wie lange wollt ihr bleiben „ und dann erst guten Tag.
Mama regte sich immer furchtbar auf aber es war einfach Opas Art und er meinte es auch nicht böse. Schließlich freute sich der alte Herr doch die Enkelin seines jüngsten Sohnes bei sich zu haben.
Papa war das letzte von – noch zehn lebenden – Kindern die Opa Gustav mit seiner Sophie gehabt hatte.
Das war lustig als Papa zur Welt kam war er schon Onkel. Sein Neffe, der kleine Gustav, war schon drei Monate alt. Fortan wurde Papa nur das „ Dreimonatsonkelchen „ genannt.
Ein wirklich origineller Spitzname.
Je älter Armin wurde um so weniger wurde ich beachtet.
Im Gegenteil, ständig hieß es „ mach das so oder so und pass endlich auf „ oder es wurden mir sogar Prügel angedroht. Ständig wurde an allem was ich machte oder machen sollte herum gemeckert. Das dollste war, wenn der Zwerg etwas ausgefressen hatte bekam ich die Kloppe dafür.
Einmal kletterte er auf einen Küchenschemel und sprang runter. Dabei streckte er die Zunge heraus und biss sie sich prompt ein Stück ein. Natürlich blutete das ganz schlimm und der Trottel schrie wie am Spieß. Mutter fragte gar nicht lange wie das passiert sei sondern gab mir sofort eine Ohrfeige, so dass mir der Kopf auf die andere Seite flog. Du hast ihn bestimmt herunter geschubst, war ihre Meinung. Als mein besoffener Vater dann noch dazu kam war der Schlamassel perfekt. Schließlich war sein „ Kronprinz „ verletzt.
Soviel ich mich auch anstrengte, keinem der Beiden konnte ich etwas recht machen.
Eigentlich war es da kein Wunder, dass ich mich mehr und mehr zu Tante Elfriede und Onkel Hans hingezogen fühlte. Die hatten Verständnis, die konnten zuhören und die verwöhnten mich auch ein bisschen. Beide gingen arbeiten, hatten keine Kinder und mussten nicht jeden Pfennig dreimal umdrehen.
Eberts hatten zuerst ein Motorrad und dann sogar ein Auto. Wenn sie mich mit dem Motorrad mitnahmen versteckte ich mich unter dem Mantel von Tante Elfriede, sodass die Leute sagten:“ guck mal da kommt ja ein Kind raus „ wenn wir Rast machten.
Das Auto, eine Irisetta, hatte drei Räder, wurde nach vorne aufgemacht und hatte sogar eine Hutablage auf der Lumpi immer lag.
Onkel Hans trank auch keinen Wein, kein Bier und war nicht immer so mies gelaunt wie Papa.
So nahmen sie mich mit nach Mainz um den Nikolaus in einem großen Kaufhaus zu besuchen. Zum erste Mal in der Stadt hatte ich natürlich keine Ahnung dass ich auf die Autos achten muss und rannte einfach über die Straße um zu einem Nikolaus zu kommen um ihm zu sage was das Christkind mir bringen sollte.
Oder sie fuhren mit der Oma und mir nach Bad-Kreuznach zum Jahrmarkt, um mit dem Riesenrad zu fahren. Kaum im Riesenrad drin fing meine Oma zum Scherz an zu rufen dass sie Angst habe. Ich bemerkte natürlich nicht dass sie eigentlich gar keine Angst hatte und fing an in Panik zu schreien: „ lasst sofort meine Oma raus!!
Tränenüberströmt war ich glücklich als Oma wieder aus der Kabine kletterte.
Die Oma war es auch die mit mir mit dem Bus und dann mit dem Zug nach Bingen fuhr um über den zugefrorenen Rhein nach Rüdesheim zu laufen. Das Eis war so dick dass die Leute ein Karussell, einen Zuckerstand und noch viele andere Buden aufgebaut hatten.
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