Juliane Kroos - Sternenstaub

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Als es null Uhr auf Eisland, dem nördlichsten aller Kontinente, schlägt um ein neues Jahrtausend einzuleiten, bleibt die Erde stehen und hüllt die östliche Hälfte in Dunkelheit. Aufgrund des fehlenden Sonnenlichts gehen Pflanzen ein und Tiere siechen dahin. Mit ihrem Dahinscheiden beginnen die Menschen zu leiden.
Ein Entkommen aus der Situation scheint unmöglich, da mit der hereinbrechenden Dunkelheit eine unüberwindbare, mit vermeintlicher Magie belegte Mauer aufgetaucht ist, die sich um den ganzen Erdball windet. Sie umhüllend ein Dämmerlicht und die Frage, wie es den Menschen auf der anderen Seite geht.
Die fünfzehnjährige Robinia macht es sich zur Aufgabe den Bann der andauernden Nacht zu brechen. Getrieben von einem wiederkehrenden Traum, in dem ein sonderbares Wesen – ein Quatterling, sie zu sich ruft, begibt sie sich auf die Reise. Sie gelangt in die Parallelwelt Lewt mit ihren Feen, unglaublichen Hybriden, Drachen und Eiskristallwäldern bis hin zum Schwarzen Loch, welches mit seinem unendlichen Wissen die Lösung für ihr Vorhaben bereithalten könnte. Doch im Gegenzug für Macht und Magie fordert es einen hohen Preis – Robinia muss zu Sternenstaub werden und sich, ihre Persönlichkeit, nach und nach aufgeben.

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Erschrocken drehte sich Robinia um. In wenigen Metern Entfernung stand ein rauer Seemann. Er wirkte groß und mächtig. Instinktiv lief Robinia in die entgegengesetzte Richtung weg und blieb ihm eine Antwort schuldig. Nach einer Weile der Verdutztheit rannte ihr der Seemann hinterher. Robinia sprang über Fischkisten und kletterte über Relings, die bestimmte Bereiche des Bootes voneinander trennten.

Dann plötzlich, an der einen Stelle war es nass und ölig, eine Pfütze wo erst vor wenigen Minuten eine Flasche Tran auseinander gebrochen war, sie rutschte aus und fiel geradewegs aufs Gesicht. Der Seemann, obwohl stark und kräftig, war kein Spitzenläufer. Das hatte die junge Robinia ihm voraus. Doch der Sturz verringerte den Abstand zwischen den beiden immens.

Als der Hüne sie beinahe eingeholt hatte, wusste Robinia sich aus Angst nicht anders zu helfen als nach ihrem Bogen und einem Pfeil zu greifen. Ihr Herz pochte wild in der Brust. Sie visierte den immer größer werdenden Matrosen an und schoss ihren Pfeil geradewegs durch den Bommel seiner Pudelmütze. Der Seemann blieb wie in Schockstarre verfallen stehen. Unterdessen konnte Robinia sich wieder auf die Beine rappeln und rannte weiter davon – während der Seemann wie gelähmt seine Mütze vom Kopf nahm und den Pfeil in ihr begutachtete. „Wie bei Wilhelm Tell.“ Brabbelte er konsterniert.

Indes erblickte Robinia ihre Rettung – ein Rettungsboot. Sie sprang in das kleine Ruderboot und machte die Seile los, sodass es mit einem Platschen auf die Wasseroberfläche fiel. Dann ruderte sie und ruderte und ruderte. Sie hatte keine Ahnung wo auf dem weiten Meer sie sich befand, geschweige denn wo Eisland war. Sie ruderte dennoch weiter, denn das Rudern würde sie irgendwo hinbringen.

Kapitel 5

Auf dem Ozean,

in der Dunkelheit

Robinia verlor ihr Gefühl für die Zeit. Vor ihr die endlose Weite des Ozeans, über ihr die endlose Weite des Himmels und des Weltalls, sie umschließend die unendliche Weite der Dunkelheit. Robinias Herz zog sich zusammen und ward beklommen. Sie fühlte sich klein, gar winzig, unbedeutend und einsam. Kühle Tränen rannen ihre Wangen hinab, während die Wellen des Ozeans ihr kleines Ruderboot wie eine Nussschale in der Unendlichkeit vorantrieben.

Die See wurde rauer, Wind kam auf und pustete ihr die Tränen aus dem Gesicht. Robinia schaute auf und erblickte wie aus dem Nichts die Mauer. Ein elektrisierender Impuls durchfloss ihren Körper. Es gab sie wahrhaftig. Die Mauer war größer als das Abbild, welches sie sich aus den Fernsehnachrichten gemacht hatte. Schlagartig fiel Robinia ein, was dort über die Menschen, die der Mauer zu nahe kamen, berichtet wurde. Sie hielt einen Moment inne und atmete tief durch. Ihre Gedanken und Gefühle mussten sich erst einmal sortieren bis sie wieder einen klaren Kopf fand.

Wenn sie in einem gewissen Abstand mit ihrem Ruderboot entlang der Mauer fahren würde, müsste sie irgendwann auf Eisland stoßen und vielleicht würde sie auf dem Weg dahin ja schon Anzeichen für das Schlupfloch entdecken, so ihr Plan.

Robinia sprach sich Mut zu und umschlang willensstark das Holz der Ruder. Instinktiv steuerte sie das Boot in eine der zwei möglichen Richtungen. Sie fuhr eine gefühlte Ewigkeit bis sie in der Ferne deutlich höhere Wellen erspähte und Feuer wie aus dem Nichts entflammte. Gegen alle Regeln des menschlichen Verstandes schwang sie nun ihre Ruder heftiger. Sie wollte sehen, was dort vor sich ging und ob es sich vielleicht um das Schlupfloch handelte.

Umso näher sie kam, umso deutlicher konnten ihre Augen die vorher schemenhaften Umrisse machen. Irgendetwas Kleines flog dort vogelähnlich in der Luft. Irgendwann war Robinia dicht genug herangepaddelt um zu erkennen, dass es kein echter Vogel war, sondern ein Gestell aus Stoff und Holz, mit einer Flügelspannweite von gut sechs bis acht Metern.

In der Mitte des Gestells befand sich ein Mensch, kaum älter als sie es war, der sich wie wild hin und her bewegte um das Flugobjekt zu manövrieren. Alsbald der künstliche Vogel der Mauer dichter kam, blies der Wind umso heftiger. Dabei geriet das Ding in spiralförmige Trudelbewegungen, immer dem Absturz kurz bevor. Dadurch, dass der Flieger sich von der Mauer entfernte, gelangte er wieder zu Stabilität um dann das Vorhaben von neuem zu starten.

Er schwang die Flügel heftig und gewann deutlich an Höhe. Schließlich steuerte er geradewegs auf die Mauer zu, mit der scheinbaren Absicht diese überqueren zu wollen.

Robinia beobachtete das Spektakel mit einem Grummeln im Bauch. Sie war geradezu darauf erpicht zu sehen, was geschah, wenn dieser Junge sein Vorhaben tatsächlich umgesetzt bekäme. Gleichzeitig hatte sie wahnsinnige Angst Zeugin eines tragischen Szenarios zu werden, das mit dem Tod des Piloten enden würde.

Mit einem Mal schrie der Junge im künstlichen Vogel laut auf und Blut rann aus seiner Brust. Er gab noch weitere Laute des Schmerzes von sich und krümmte sich immer wieder. Doch von seinem fest anvisierten Ziel ließ er nicht ab. Koste es was es wolle.

Er war gerade am Scheitel der Mauer angelangt als wie aus dem Nichts des schwarzen Himmels eine Flamme entfachte. Der Stoff und das Holz seines Fluggestells fassten Feuer und brannten lichterloh nieder. Er stürzte wie ein Stein vor der Mauer in die Tiefe der Dunkelheit ab. Regungslos schwammen er und die Reste seines Kunstvogels auf der Wasseroberfläche. Die Wellen trieben ihn gemächlich von der Mauer weg. Der Sturm und die See beruhigten sich derweil.

Starr und weit aufgerissen erfassten Robinias Augen das Szenario, welches sich vor ihnen abspielte. Immer wieder blickte sie abwechselnd von der Mauer hin zum bewegungslos dahintreibenden Jungen. Schließlich fasste sie sich ein Herz und lenkte das Boot geradewegs auf den Verunglückten hinzu.

Das Holz glühte noch und entließ kleine Rauchfäden gen Himmel. Der Junge schwamm kopfunter auf der Wasseroberfläche. Sein mittellanges blondgewelltes Haar schwabbte sachte mit den Wellen hin und her.

Mit all ihrer Kraft zog Robinia den Jungen an den Armen hoch. Sein Gesicht war aschfahl, abgesehen von den unzähligen blauen und lila Flecken, die es zierten. Beim Versuch den regungslosen Körper in ihr Boot zu hieven, versagten ihr jedoch die Kräfte und er fiel wie ein Sack zurück ins tiefblaue Nass.

Robinia gab allerdings nicht auf und versuchte es erneut. Unter Schreien der Anstrengung, gar Verzweiflung, gelang es ihr den Körper über die Kante des Bootes zu ziehen. Wie eine leblose Robbe rutschte der Geborgene kopfüber auf die harten Bodenbretter.

Robinia hatte Mühe ihn auf den Rücken zu drehen. Als sie es dennoch geschafft hatte, fiel das Mondlicht zart auf sein Gesicht nieder. Seine Haut war, abgesehen von den unzähligen Verletzungen, rein und sein Gesicht zierte ein Lächeln. Robinia fasste zaghaft mit ihrer Hand an seine Wange. Er fühlte sich ganz sanft an. Dem jungen Mädchen wurde warm ums Herz.

Einen Moment später holte Robinia aus und schlug ihm mit der blanken Handfläche ins eiskalte Gesicht. Sie rüttelte und schüttelte an ihm. Blies ihm Luft über seine zarten Lippen in die Lungen, drückte mit den Fäusten auf seinem Brustkorb und flehte darum, dass er endlich aufwachen sollte.

Mit einem Mal hustete er laut auf und krümmte sich. Das Wasser des Ozeans rann ihm aus dem Mund. Er japste erbärmlich nach Luft und fing vor Kälte an zu zittern. Robinia zog seine nassen Stiefel und Socken aus. Dabei war eine Socke rot-weiß gestreift, die andere blau-weiß gepunktet. Dann nahm sie ihm Mantel und Hemd ab.

In seiner linken Brust klaffte eine kleine Wunde. Ein roter Schnitt durchbrach die Makellosigkeit seiner blassweißen Haut. Robinia beugte sich näher heran um die Verletzung zu begutachten. Zum Glück bohrte sich die Wunde nicht tief in sein Fleisch hiniein. Sein Herz schien unversehrt. Zur Sicherheit hielt sie ihre Hand auf seine kalte Brust und fühlte ein regelmäßiges Pochen, dass mit dem Pochen in ihrer Brust in Einklang ging. Wenige Sekunden verblieb sie in jener Haltung.

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